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Italienische Impressionen Teil 2

Endlich auf meinem Rad! Das Gute war, daß ich diesmal in der vorletzten Startgruppe war und dem Feld hinterher fahren konnte. Jeder Überholvorgang stärkt das Selbstbewußtsein und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. 94 Kilometer und fast 1200 Höhenmeter lagen vor mir. Zeit zum einrollen blieb kaum, nach wenigen Kilometern der erste Anstieg mit 16 Prozent. Bereits jetzt merkte ich, daß dieses mein Rennen wird und die Materialauswahl absolt richtig war.

Auf der nassen Straße war ich mit meinen Zipp-Laufrädern und meinem Gewicht im Vorteil. Dadurch, daß dieses Set praktisch keine Bremswirkung zeigt, wird man in den Abfahrten richtig schnell. Lediglich beim durchfahren der Schlammlawinen brauchte es etwas Konzentration. Als besonderes Schmankerl hatte sich der Veranstalter das erklimmen von zwei Bergdörfern mit schönem nassen Kopfsteinpflaster ausgedacht. Besonders hier konnte ich auf den steilen Abfahrten viele Plätze gut machen, ich mußte nur die roten Flaggen der Streckenposten ignorieren. Endlich, nach 2 Stunden und 200 Überholvorgängen, war der Wendepunkt in Monte Cermigone erreicht und ich konnte meine Aufholjagd fortsetzen. Inzwischen waren die Straßen abgetrocknet und auch der heftige Gegenwind konnte mich nicht beeindrucken, relativ entspannt rollte ich nach 3:20 Stunden in die Wechselzone.

Vertikalbewegung, Schrittfrequenz und Watt… Motivation oder zuviel des Guten?

Vor 20 Jahren hatten es die Triathleten noch einfach. Es gab maximal einen Herzfrequenzmesser und einen Radtachometer.
Heutzutage analysieren euch die Geräte weit mehr.
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Heutzutage finden die Vergleichskämpfe bereits auf Plattformen wie Strava oder Garmin Connect statt. Immer mehr TWinler finden sich dort ein. GPS Daten, Schritt und Trittfrequenz, Herzfrequenz, Wattwerte, Vertikalbewegungen und vieles mehr ist dort für verbundene Athleten sichtbar.
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Zum einen löst dies im Training schon einen leichten Wettbewerb aus, jeder will in den wöchentlichen Kilometerrankings beim Schwimmen, Laufen und Radfahren seinen Accountnamen ganz oben sehen, zum anderen appelliert Homepage oder App immer aufs neue an das schlechte Gewissen des Sportlers.
Besonders bei Männern ist der Wettbewerbsgedanke schon beim Training zunehmend zu beobachten. Trainingseinheiten von „Wettbewerbern“ werden haarklein analysiert.

Der Einen oder dem Anderen wird das mitunter mittlerweile zuviel.
Zur Trainingssteuerung sind die erhobenen Daten natürlich von Vorteil, jedoch sollte auch mal bei einer gemütlichen Ausfahrt darauf verzichtet werden.
Wie überall sollte der Grundsatz gelten…

In diesem Sinne – Nicht den Spaß am Sport verlieren!!!

Wochen der Wahrheit…

In den nächsten Wochen wird sich zeigen wie das Training der Triathleten über den Winter angeschlagen hat. Bis jetzt haben als einzige TWinler Phillip „Hammer“ Christl mit dem 70.3 auf Mallorca und Wolfgang „Schumi“ Schumacher (Challenge Rimini) einen großen Event bestritten. Anja „Multitalent“ Birner hat über dies sehr erfolgreich an einem Radmarathon teilgenommen.

Für den Rest rücken die Herausforderungen nun jedoch auch näher.

Das aktuelle How is How des TWin wird sich zunächst in Kallmünz (13ter Juni) einen Showdown, hauptsächlich auf der Kurzdistanz liefern.

Hier treffen die etablierten Couchjunge Schmidt und Mr. Hawaii Hierl auf die Herausforderer Poseidon Bergmann, Hammer Christl und Explosions Armin Bauer. Ein eindeutiger Favorit ist noch nicht auszumachen.
Parallel dazu werden die „Double“ Teilnehmer (siehe früheren Bericht) Duracell Büttner, Athlet Weiss, Bachelor Meier und Wampe Plendl auf der Sprintdistanz keine hundertstel verschenken auf dem Weg zur Triathlonkrone.

Bereits am 14ten Juni wird dann Ingolstadt für viele TWinler auf der Speisekarte stehen. Speziell für die Doublestarter werden die abschließenden 10 Kilometer zum Scharfrichter.

Nach einer kurzen Verschnaufpause werden sich wieder sehr viele TWinler beim Rothsee Triathlon einfinden (28ter Juni).

Vorläufiger Höhepunkt wird in der Region wird wieder der Challenge Roth sein, dieses Jahr am 12ten Juli.

Weiterhin haben die TWinler viele weitere Wettämpfe auf dem Radar. Unter anderem die Vereinsmeisterschaft in Velburg, 70.3 Wiesbaden und die 70.3 WM in Zell am See. Hier drücken wir alle Sandra Weiss die Daumen!

Wir sind gespannt auf die kommenden Wochen. Allen TWinlern viel Erfolg bei all Ihren Wettkämpfen!

Wann habt ihr zuletzt geduscht?

An alle die schon lange nicht mehr so richtig geduscht haben, oder einfach mal Spaß am gemeinsamen Dusch-Erlebnis haben – am Samstag, 30. Mai um 11:00 Uhr am Buchstaller in Hilpoltstein gibt es DIE Gelegenheit dazu. Es wird das Duschgel der Marke „Schmerz“ verwendet, welches den einzigartigen Duft „Laktat“ verströmt.

Ja, es ist wieder soweit. Die über den Winter so gefürchteten „Egge-Spezial-Einheiten“-Challenge-Runde im Jagdstart-Format stehen an. Nachdem nun genügend Zeit war sich Grundlagen-Kilometer anzueignen, heißt es ab sofort sich die nötige Power für die bald anstehenden Rennen zu holen. Und wie sollte dies besser gehen als gegen die Uhr, gegen sich selbst, und gegen die Gegner die vor und hinter dem jeweiligen Athleten auf die Runde geschickt werden. 
Für alle die noch nicht dabei waren: es erfolgt ab 11:00 Uhr Ortszeit der Start beim Radsport Buchstaller, jede Minute wird ein Athlet oder Athletin auf die Runde geschickt, die schwächsten fahren zu erst los, die Stärksten am Schluss.
Den Streckenrekord hält Thomas „Couchjunge“ Schmidt mit einer sagenhaften Zeit von 2:13:18h. Doch auch die Konkurrenz sollte nicht unterschätzt werden. Manfred Büttner, Radgott des TWin, brannte trotz unrasierter Beine bereits eine 2:19:xxh in den Asphalt. Auch Thomas „Poseidon“ Bergmann, eigentlich dafür bekannt seinen Dreizack eher im Wasser zu schwingen, präsentierte sich letztes Jahr kurz vor seiner Langdistanz-Premiere in bestechender Radform und erkämpfte sich eine tiefe 2:23:00h. 
Besonderes Augenmerk liegt dieses Jahr auf Sprengmeister Michi Plendl (sprengt sich meist selbst!). Er, der im tiefen Winter noch angekündigt hat dieses Jahr mit einer fuluminanten Radleistung von unter 5h eine sub10-Zeit beim Challenge Roth zu erzielen, muss zeigen was er auf dem 86km langen Rundkurs an Leistung (immer schön WATT!!!) aus seinem Athletenkörper herauspressen kann.
Auch der sich bereits in absoluter Topform befindliche Christl „Hammer“ Philipp kann dieses Event nutzen um seinen Kameraden mal zu zeigen, dass er der wahre Hammer ist.
Sandra Weiß, bis zu diesem Jahr einzige Frau die an der Laktatdusche teilgenommen hat, blickt auch schon gespannt in Richtung des magischen 30. Mai, ob sich doch eine weitere Frau traut, die 86km in Angriff zu nehmen.
Zusammenfassend: Es sind alle eingeladen an der gemeinsamen Laktat-Dusche teilzunehmen, anschließend wird beim Bäcker Schmidt in Hilpoltstein ordentlich gefuttert um die verbrannten kcal wieder aufzutanken und den gemütlichen, gemeinsamen Heimweg zu meistern.
Bitte beachten: Es handelt sich um keinen Wettkampf, sondern ist lediglich ein Training. Es gelten die StVO und jeder Athlet ist für seine eigene Sicherheit verantwortlich – sowohl auf der Challenge Runde als auch bei der anschließenden Bäcker-Schmidt-Fressorgie!!!!

                    SEE YOU THERE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

TWin Master´s schlagen zu

TWin Master´s? Klingt erst mal wie ein zwielichtiges Bankangebot oder ein anstehender Boxkampf auf RTL. Nix da, falsch gedacht, das ist das neue Neumarkter Ligateam!!!
Nachdem unsere jungen Wilden die Ligapläne aufgrund mangelndem Durchhaltevermögen bereits nach zwei Jahren Ligaluft wieder für beendet erklärten, war nun die Zeit reif für ein ganz neues Projekt.

Nämlich ein Ligateam rein für die höheren Altersklassen!
Vorraussetzungen hierfür sind: die Schallmauer von 40 sollte durchbrochen sein, im Besitz eines Dtu Startpasses und eine unglaublich ausgeprägte Leidensfähigkeit.
Aber das neue Ligateam kämpft schon zu Beginn mit den gleichen Problemen wie die jungen vor ihnen. Nämlich mit einem ungewollten Personalmangel.
So befindet sich der neu eingekaufte Starathlet, der namentlich erst im nächsten Bericht erwähnt wird, gerade im erbamungslosen Trainingslager auf Mallorca um mit knallharten Trainingsmethoden an seiner Topform zu arbeiten.

„Aufwärmen“ ist sehr wichtig!

Natürlich war es für das Team schwierig im streng legimetierten Pool an Athleten den entsprechenden Ersatz zu bekommen. Aber mit Volker Grötzner wurde ein sehr erfahrenen Kurzstreckenathlet für die Startliste nominiert. Leider konnte er seinen Start aufgrund Materialmangel nicht antreten.

Aber nun zum Kern und Ursprung des Teams. Mit Manfred Büttner und Reinhold Schmidpeter formierten sich zwei Star-Athleten des Triathlonvereins Windschatten Neumarkt und gründeten die Idee des (höflich ausgedrückt) „Senioren-Teams“!

Manfred der für seine unglaubliche Leidens- und Durchhaltefähigkeit, gerade auf dem Rad, in ganz (und um) Deutschland berühmt ist, bildet den ersten Pfeiler des Teams. Reinhold ist der Urvater und Anstifter der Ligaidee und hat auch kein Problem damit mal einen Marathon im Kaufhaus zu laufen. Beide sind verdammt heiß den jungen und unerfahrenen Triathleten mal zu zeigen wo der „Hammer“ hängt.

Da schon beim Einchecken klar war, das mit zwei Teilnehmern das Ziel der Tageswertung nicht erreicht werden kann, kamen beide ins grübeln ob sie sich nicht für den normalen Wettbewerb ummelden sollten.
Aber nein! Inoffiziel war noch eine ganz andere Rechnung offen. Denn der ehemalige TWin-Liga-Mannschaftsführer Thomas Bergmann entpuppt sich als schwarzes Schaf. Nach einjähriger Abstinenz und dem Wunsch wieder in der Liga zu starten, wechselte er in dieser Saison zur Ligamannschaft des Weltenburger Team CIS Amberg. Bei dem auch die ehemalige deutsche Meisterin auf der Langdistanz, Sandra Weiß, im Damen Regionalliga Team aktiv ist.
 

 Somit war klar, diese Rechnung musste noch beglichen werden. Bereits im Vorfeld baute sich, bei den unzähligen Radintervall-Einheiten, eine fühlbare Spannung zwischen Bergmann und Büttner auf. Beide wussten was hier mental auf dem Spiel stand!
Nun aber zum eigentlichen Wettkampf. Bergmann, der als starker Schwimmer bekannt ist, absolvierte die 750 Meter Schwimmen geschlossen mit seinem Amberger Team in einer Zeit von 11 Minuten, inklusive Wechsel. Nun war Büttner und Schmidpeter gefragt den Abstand möglichst gering zu halten. Manfred konnte bereits eine Minute später folgen und vollzog einen sehr schnellen Wechsel. Reinhold war nochmals eine Minute später dran, aber absolvierte das Schwimmen mit einer persönlich sehr guten Zeit.

Maximaler Vortrieb bei Reinhold!
Alle Ziele erreicht

Als nächstes folgte die 10 km lange Wendepunktstrecke die zwei mal abgefahren werden musste. Da es sich bei dem Liga-Wettbewerb um ein Windschatten freies Rennen handelte, war es enorm wichtig eine gute Radgruppe zu erwischen. Hierbei muss mit einer hohen Frequenz  die Führungsposition gewechselt werden um einen möglichst hohen Schnitt zu erreichen. Beim ersten Wendepunkt kam es dann zum ersten Aufeinandertreffen. Bergmann war klar, dass er noch gut eine Minute Vorsprung hatte, aber Büttner befand sich in einer größeren Radgruppe und kam almählich näher. Auch Schmidpeter war bereits auf Sichtweite.
Am ende des Radfahrens betrug der Abstand ca. 40 Sekunden, aber nun gings ans Eingemachte. Der 5 km langen Laufstrecke. Hier konnten alle drei mit einer guten Leistung aufwarten und teils ihre Positionen sogar verbessern.
Bergmann überquerte die Ziellinie in einer Zeit von 1:09:38 (CIS Amberg), gefolgt von Büttner in 1:11:34 und abschließend noch Schmidpeter in 1:17:10. Herausragend ist das Reinhold der älteste Teilnehmer war und trotzdem noch 17 jüngere Teilnehmer hinter sich lies.
Leider wurde es für die TWin Master´s nichts mit der Ligawertung, aber es ist nur zu hoffen, dass sie bei den beiden folgenden Wettbewerben trotzdem teilnehmen.

Der Mann mit dem Hammer

Am kommenden Samstag, 09. Mai 2015, ist es soweit – die Welt richtet ihren Blick in die Bucht von Alcudia, Mallorca. Hier treffen sich gut 2.000 Triathleten aus der ganzen Welt um beim Ironman 70.3 an den Start zu gehen. Geschwommen werden 1,9km in der Bucht von Alcudia, anschließend heißt es auf der 90km langen Radstrecke ca. 900 Höhenmeter zu überwinden um dann einen abschließenden, schnellen Halbmarathon auf den Asphalt zu zaubern.

Philipp van Hammerstein Christl aka „der Mann mit dem Hammer“
Mit dabei ist auch TWin-Athlet Philipp „the hammer“ Christl. Der junge Triathlet, der bereits in seiner frühsten Jugend triathletisch aktiv war, dann viele Jahre dem Sport fernblieb, ihn jedoch dank seines sehr aktiven Vaters Wolfgang nie aus den Augen verlor, kehrte vor ca. 2 Jahren hoch motiviert zurück um großes zu voll bringen. Lange tat sich nichts unter den „Jungen Wilden“ beim TWin. Die alten „Jungen Wilden“ hatten auch bereits mehr oder weniger ihr Pulver verschossen und es wurde ruhig um sie. Doch Philipp brachte neuen Wind in den Verein. Auf ihm ruhen die Hoffnungen. Er soll neue Höchstleistungen vollbringen. Nach den ersten Wettkämpfen im vergangenen Jahr war schnell klar – da geht was!!! Philipp, der nichts dem Zufall überlässt, nahm sich einen erfahrenen Triathlon Coach, fragte alle Aktiven stetig aus, und entwickelt sich so rasant zu einem ernstzunehmenden Gegner im Wettkampf. 
Der Ironman 70.3 Mallorca stellt für Christl den ersten „größeren“ Formtest seiner noch jungen Triathlon Karriere dar. Stimmen die uns vom Ort des Geschehens erreichen, berichten, dass Christl extremst angespannt und nervös ist – weiß er doch nicht wie der eigene Körper so nach gut 3h Rennverlauf reagiert wenn man beim abschließenden Halbmarathon nochmal richtig Druck machen möchte. Doch Christl weiß auch,  dass er extremst gut trainiert hat, er ist top vorbereitet, er hat alles getan was man tun muss. 
Für alle die das Debut des jungen Stars live mitverfolgen wollen, bietet Ironman.com die Möglichkeit dies mittels live-GPS-Tracking auf folgender Homepage zu tun:
So bleibt uns nur noch eins zu sagen: 
VIEL ERFOLG „HAMMER“, ROCK DAS DING!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!