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Coronakonformer Herbstlauf am Rennsteig im Thüringer Wald

25 Läufer pro Startgruppe, Gruppenstarts alle 3 Minuten, Maskenpflicht am Start und im Ziel, Abstandsmarkierungen am Boden, zugeteilte Gassen, keine Zuschauer im Start- und Zielbereich, Desinfektion….so lauteten einige der Anweisungen für den 30. Rennsteigherbstlauf, der am vergangen Wochenende(03./04.10.20) in Masserberg / Thüringen stattgefunden hat.

„Wir waren sehr gespannt, wie das wohl ablaufen wird“, meint Volker Grötzner, vom TWIN Neumarkt. Aufgrund der Absage des Rennsteiglaufs im Frühjahr, wollte er wenigstens ein Teilstück der Strecke kennenlernen und meldete sich für den Trail des Herbstlaufs an. „Beim Trail ist es üblich, einen Großteil seiner eigenen Verpflegung mitzuführen und so unabhängig von Verpflegungsstationen zu sein.“, erklärt Grötzner. „Somit sind Einschränkungen durch Corona (z.B. Maske, geschlossene Einzelflaschen, abgepackte Riegel) bei den eher wenigen Getränke-und Essensausgaben nicht wirklich störend.“

„Ein durchweg sehr gut organisierter Lauf mit motivierten freundlichen Helfern und wunderschönen Laufstrecken“, schwärmt Barbara Sommer, ebenfalls TWIN Neumarkt. „Alle Läufer hielten sich an die Regeln, waren rücksichtsvoll und freuten sich einfach, in diesem Jahr doch einen Trail absolvieren zu dürfen.“

Barbara Sommer  startete auf dem 10km Lauf. Mit einer Zeit von 1:06:43 wurde sie 6. in ihrer Altersklasse. Volker Grötzner nahm  am 33 km langen Trail mit 1200 Höhenmetern teil. In seiner Altersklasse belegte er mit 3:54:53 den 11. Platz. „Technisch und mental anspruchsvoll, alle Bodenuntergründe dabei, aber das Wichtigste, es hat großen Spaß gemacht!“ 

Dass ihm mentale Stärke liegt, hat er sich im Sommer durch einen 65km Lauf rund um die Zeugenbergrunde von Möning aus und zurück bewiesen. Aufgrund der damals herrschenden Coronaauflagen ist er die gesamte Strecke allein und nur für sich gelaufen. „Nach 7 Stunden und 4 Minuten bist du echt froh, wenn Zuhause im Ziel wenigstens ein paar Menschen für dich klatschen und sich mit dir freuen“,  lächelt Grötzner.

Swimrun beim Oktoberfestlauf

Nach der erfolgreichen Premiere 2018 und einem tollen Rennen 2019 fand auch in diesem Jahr wieder ein Swimrun im Rahmen des Oktoberfestlaufes statt.

Ursprünglich in Schweden als „Insel zu Insel“ Wettbewerb gestartet, gibt es Swimrun seit etwas mehr als 10 Jahren – meistens bekannt durch lange und ausdauernde Rennen. Es werden dabei unterschiedlich lange und nicht in Ihrer Länge normierte Strecken schwimmend und laufend nacheinander absolviert.

In München mussten die Teilnehmer insgesamt vier Mal folgende Strecken absolvieren:
100 m Laufen (ab „Start“)
110 m Schwimmen
330 m Laufen
140 m Schwimmen
770 m Laufen

Monika Soder nahm am 26.09.20 bei windigem (Böen bis 65 km/h) und, nass-kaltem Wetter (9° Außentemperatur) an diesem Wettkampf teil. Durch den Wind war das Wasser zudem noch sehr wellig. Trotz dieses bescheidenen Wetters meisterte sie die Strecken super. Da die Streckenlängen überschaubar sind, können diese nach eigener Aussage sogar  auch bei diesen widrigen Bedingungen noch gut gemeistert werden.

Für Monika war es ein toller Tag mit vielen sportlichen und emotionalen Highlights in diesen speziellen Zeiten!

Nach 47:06 Minuten lief Monika glücklich und zufrieden über die Ziellinie. Mit dieser Zeit belegte sie in der Frauenwertung den 5. und in ihrer Altersklasse den 2. Platz.

Innsbruck Alpin Trailrun – TWinler waren dabei

Bereits zum 4. Mal präsentierte Innsbruck sein Laufevent. Alpin-Trailrun Festival – ein Name, der viel verspricht. Geplant eigentlich im Frühjahr, wurde dieser Traillauf auf den 10. – 12. September verschoben. Und setzt dabei auf einen Trend, der die Laufszene in den letzten Jahren erobert und ihr einige großartige Highlights im alpinen Gelände, ob am Eiger oder an der Zugspitze, beschert hat: Den laaangen Berglauf. Coronabedingt wurden viele Startgruppen gebildet und man musste bis zum Starschuss mit Maske warten. Der Traillauf begann in Kranebitten und endete im Olympiazentrum in Innsbruck.

Diese überaus gelungene Veranstaltung sprach sich auch im Triathlonverein Windschattern „herum“ und somit meldeten sich 6 „Trailläufer“ an. Mit von der Partie waren diesmal: Petra und Oliver Stiegler, Barbara Sommer, Volker Grötzner, Reinhold Schmidpeter und seine Tochter Yvonne.

Wie keine der anderen österreichischen Metropolen repräsentiert Innsbruck das Image des Landes als Alpenrepublik. Kein Wunder, ist doch die Stadt umringt von hohen Bergen, mit denen sie schon seit jeher „Bergnarrische“ jeglicher Couleur anlockt. Dabei dominant: Die bis über 2.600 m schroff ansteigende Nordkette des Karwendel. Gen Süden begrenzen die Vorberge der alpinen Zentralkette die Stadt. Von hier erschließt von Innsbruck aus das Wipptal den wohl berühmtesten aller Alpenpässe: den Brenner. Glücklicherweise mussten nicht alle Berge gelaufen werden: Alle TWinler liefen diesmal die 25 km angebotene Strecke mit 480 hm, welche doch sehr steil waren, immer mit Wurzelpassagen, in einer Schlucht verlief und damit abwechslungsreich war. Petra Stiegler konnte sich in ihrer AK über einen 1. Platz freuen und ihr folgte nach kurzer Zeit schon Urgestein Reinhold, dicht gefolgt von seiner Tochter. Ebenfalls zufrieden mit seiner Zeit zeigte sich Oliver Stiegler. Volker hatte seine Pläne kurzfristig geändert und lief mit seiner Partnerin die Strecke Seite an Seite und natürlich gemeinsam ins Ziel. Unter erschwerten Bedingungen eine schöne, gelungene Veranstaltung.

Podestplatz beim Weidener Triathlon

Am Samstag, den 29.08.2020 fand in Weiden der von den Vereinen „Team Oberpfalz e. V.“ und der „ausdauerakademie.de“ gemeinsam veranstaltete Triathlon statt. Noch im letzten Jahr kämpfte an Ort und Stelle unsere Ligamannschaft gegen andere Mannschaften um Minuten und Sekunden und belegten einen guten 5. Platz in der Landesliga Nord.

Dass in dieser Saison alles etwas anders ist, muss man an dieser Stelle ja nicht näher ausführen. Auch wenn in diesem Jahr keine Siegerehrung stattfand, keine Zielverpflegung angeboten werden konnte, Zuschauer nicht zugelassen wurden und das Einchecken unter strengen hygienischen Auflagen erfolgte, lies sich Thomas Wittmann die Freude nicht nehmen und startete bei diesem Wettbewerb.

Den Tipp zur Veranstaltung hat er von seinem Kumpel und Mannschaftskollegen Daniel Reindl erhalten. Die Anmeldung erfolgte sehr kurzfristig. Dennoch war er gut vorbereitet, da er auch in dieser Saison – wo Wettkämpfe eher Mangelware sind – keinerlei Motivationsprobleme hatte. Zu Beginn des Jahres lag sein Fokus noch auf der ersten Disziplin, denn beim Schwimmen hatte er nach eigenen Angaben noch die meisten Defizite aufzuweisen. Aber auch die anderen beiden Sportarten hatte er  – außer während eines kurzen Urlaubes – nicht vernachlässigt.

Am Wettkampftag ging es für Thomas um 5:30 Uhr mit dem Auto nach Weiden. Da der Startschuss bereits um 7:30 Uhr fiel, war es bis dahin für ihn etwas stressig. Doch mit dem Startschuss begann für ihn die Routine und alles lief nach Plan.

Der Schwimmpart durfte mit Neoprenanzug absolviert werden. Hier mussten 500 m geschwommen werden. Gestartet wurde im Abstand von 10 Sekunden. Thomas fand gleich seinen Rhythmus und war mit seiner Schwimmleistung zufrieden. Der anschließende Wechsel lief nach eigener Aussage perfekt.

Auf der Radstrecke hatte er auch direkt gute Beine. Er konnte die 20 km lange und leicht wellige Strecke mit einem 40er Schnitt meistern. Hier hat er auch bereits einige Konkurrenten eingesammelt. Wegen des rollenden Starts konnte er im laufenden Wettbewerb jedoch seine Platzierung nicht sicher ausmachen. Daher beschränkte Thomas seines Fokus auf sich und das Einhalten seiner Wattwerte.

Auch der zweite Wechsel verlief perfekt. In den Laufschuhen konnte er nochmal alle Kräfte mobilisieren und lief als Gesamtdritter über die Ziellinie. Auch wenn er zwischenzeitlich wegen Seitenstechen etwas Tempo rausnehmen musste, konnte er die letzten Kilometer noch mit einer 3:30er Pace laufen.

Da ihm dieses Ergebnis erst ein paar Stunden später übermittelt wurde, überwogen im Ziel erst einmal die Finisher-Gefühle. Gegenüber dem Veranstalter gilt es auch ein großes Lob auszusprechen, weil dieser – trotz aller Umstände – den Wettkampf durchgeführt angeboten und für eine reibungslose Durchführung gesorgt hat.

Rothseelauf

Bereits am 08.03. fand der alljährliche Rothseelauf statt. Der Bericht war anscheinend auch infiziert und hatte sich bis jetzt in den Tiefen der Dateiablage verkrochen.

Angeboten wurden die Strecken 5,2 km und 10,4 km, jeweils in einer bzw. zwei Runden um den kleinen Rothsee. Start und Ziel war am Seezentrum in Birkach. Es we zwar kühl, aber kein Regen. Also bestes Läuferwetter für alle!

Um 9:30 Uhr, auf der 5,2km Strecke waren am Start: Daniel Reindl und Christoph Sturm, dieser startete für seinen Arbeitgeber Peku-Folien. Christoph konnte den Lauf in souveräner Marnier gewinnen, während Daniel den undankbaren vierten Rang belegte.

Eine Stunde später war dann der Start für 10,4 km Strecke. Hier waren am Start: Steffen Höß, Christoph Ostslecki, Markus Stark, Lukas und Theresa Gruber sowie Neumitglied Daniel Fink (startete noch für den BSC Woffenbach) . Steffen, Christoph und Markus konnten jeweils ihre Bestzeiten bei der 10 km Marke knacken. Der formschwache Lukas gab alles und schaffte es gerade noch Schulter an Schulter mit seiner Frau Theresa die Ziellinie zu überqueren.

Für alle Athleten war es im frühen Verlauf der Saison ein guter Indikator für die bisherige Vorbereitung. Zu dem Zeitpunkt erahnte jedoch noch niemand den weiteren Verlauf der Saison.

Schnupperwettkampf der Kinder- und Jugendlichen

Am Samstag den 27.06.20 veranstaltete der TWin Neumarkt mit zwei Kinder- bzw. Jugendtrainingsgruppen einen kleinen Spaßwettkampf. Gestaffelt nach Alter mussten die Athleten verschiedene Distanzen in einer abgespeckten Form eines Duathlon´s (das zweite Laufen ist entfallen) meistern.

Die Jüngsten (8+9 Jahre) liefen 200m und radelten 2,3 km. Für die 10 bis 12-Jährigen stand schon das doppelte Pensum auf dem Programm. Und die „Großen“ (13-15 Jahre jung) durften bereits 400m Laufen und anschließend noch 9 km auf dem Drahtesel überwinden.

Um die bestehenden Pandemieregeln einzuhalten, gingen die Teilnehmer in einem Abstand von je 15 Sekunden an den Start.

Die Kinder kamen wegen der warmen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen und waren aufgrund der langen Trainingspause alle mit Eifer bei der Sache.