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Jura Cup mit Manfred Büttner

Das letzte von 6 Rennen ist geschafft. Das Bayernliga-Rennen mit 6 Runden war technisch sehr anspruchsvoll, aber ein dennoch ein toller abwechslungsreicher Kurs. Mit über 200 Startern war dieses Rennen auch sehr beliebt.

Manfred konnte noch von Platz 9 auf Platz 8 gesamt (von 55 Startern) vorrücken und seine Führung in der AK50 ausbauen.

Challenge Almere – Kampf gegen die Windmühlen

… so kam es Volker Grötzner, dem langjährigen Ausdauerathleten des TWin Neumarkt aus Möning vor, als er am Samstag, den 14.09. auf der Radstrecke der diesjährigen ETU Challenge Europameisterschaft im Langdistanztriathlon in Amsterdam unterwegs war.

Dort hiess es für ihn um 07:45 Uhr bei 10 Grad Außentemperatur und 18,1 Grad im Wasser den Schwimmstart mit 1.500 weiteren Athleten über die Strecke von 3,8 km anzugehen.

Nach der Wechselzone ging es aufs Rad und damit auf zwei Radrunden zu je 90 km. Die Radrunden führten die Athleten größtenteils über Dämme, von wo aus sie mit einem überwältigenden Blick auf das danebenliegende Eiselmeer belohnt wurden. „Es ist vergleichbar mit der alten Laufstrecke am Kanal in Roth – man hat das Gefühl ab der 2ten Runde, der Damm nimmt niemals mehr ein Ende.“ beschrieb der inzwischen 50jährige die Radstrecke. Vor allem, weil der Wind immer stärker blies und unzählige Windräder ihre Arbeit entlang der Strecke verrichten.

Dort lässt man dann schon einige Körner liegen, bevor man auf die Laufstrecke nach der zweiten Wechselzone geht. Diese bestand aus einem 6maligen Rundkurs a 7 km um den zu Beginn durchschwommenen See herum, wobei man somit 5 Mal pikanterweise am Zielbogen vorbeilaufen musste.

Volker teilte sich die Gesamtstrecke gut ein und finishte die Challenge bei durchgängigem Sonnenschein mit 11:30:24 Std als gesamt 434er und 45er seiner Altersklasse.

3-Zinnen-Lauf

Der Drei Zinnen Alpine Run gehört seit 2007 zu einem der schönsten Bergläufe, die in der Grenzregion Italien / Österreich ausgetragen werden. Das müssen wir testen, dachten sich die drei Triathleten Petra, Oliver Stiegler und Reinhold Schmidpeter und fuhren am Freitag mit viel Gepäck (Zelten war angesagt….) Richtung Süden.

Bei perfektem Laufwetter am Samstag mit wolkenlosem Himmel, strahlendem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen waren rund 850 Athletinnen und Athleten aus 23 Nationen für den renommierten Berglauf im Dolomiten UNESCO Welterbe gemeldet. Nach dem Startschuss um 10 Uhr am Haus Sexten liefen alle Ausdauersportler  zunächst die Dorfrunde im Bergesteigerort Sexten und wenig später zurück in Richtung Moos. Bei der Talschlusshütte nach etwa 7 km begannen die „harten“ Steilpassage Auf dem Weg zur Drei Zinnen Hütte hatten die drei TWinler zwar nur 17,5 km zurückzulegen, allerdings mussten auf dem Weg dahin auch satte 1.350 Höhenmeter überwunden werden. Anfangs dachten sich unsere Neumarkter Sportler noch nichts und alles lief wie „am Schnürchen“. Aber für eine so relativ kurze Laufstrecke war der Anstieg jedoch alles andere als moderat. Kein Wunder also das Sexten auch bei Ski-Fahrern überaus bekannt und beliebt ist. Während zu Beginn noch auf asphaltierten Straßen gelaufen wurde, entwickelte sich die Laufstrecke mit jedem weiteren Kilometer rauer, anstrengender und schöner. Petra konnte besonders zu Beginn viele Plätze gutmachen. Die kurze Bergabpassage in der Endphase kostete sie wieder ein paar Plätze, denn diese sehr steile Passage brachte sie an ihre Grenzen und jeder von den Dreien hoffte dies ohne Sturz zu „überstehen“. Anschließend konnte nochmals kurz das Tempo erhöht werden – wenn dies noch möglich war –  da kurz vor dem letzten harten Hüttenanstieg ein waagrechter Streckenabschnitt erfolgte. Doch das wundervolle Bergpanorama in den Dolomiten machte zum Glück jedoch so manchen Schmerz in den schweren Beinen der drei Triathleten vergessen. Als 1. Dame in ihrer Altersklasse konnte Petra den Alpin Run nach 2:14 Std. beenden und die tolle Stimmung und den majestätischen Blick auf die 3 Zinnen genießen. Nach 2.38 Std. kam Reinhold Schmidpeter überglücklich und müde ins Ziel. Ebenfalls zufrieden und auch ausgelaugt überquerte Oliver Stiegler nach 3:04 Std. die Finisher-Linie.

Durch das tolle Bergwetter blieben viele Sportler noch lange oben auf der Hütte und begannen erst am Nachmittag den langen Abstieg ins Tal. In der Ortschaft Sexten begaben sich die Neumarkter und viele andere Athleten in die Freilufthalle in Sexten und erlebten eine wunderschöne Siegerehrung und Abschlussfeier in 3 Sprachen in toller Atmosphäre und guter Verköstigung.

20. Neumarkter Stadtlauf

Am 15.09.19 wurde bei perfektem Spätsommerwetter der 20. Neumarkter Stadtlauf ausgetragen. Für viele TWinler ist die Triathlonsaison bereits vorbei und so kommt der Stadtlauf sehr gelegen, um nochmals ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern. In diesem Jahr gingen insgesamt 30 TWinler über verschiedene Distanzen und Wettbewerbe an den Start.

Den Anfang machte bereits am Samstag unser Luke „for future“ Gruber beim Elementelauf. Er musste dabei auf 11 km insgesamt 20 Hindernisse überwinden. Insbesondere das Durchqueren des Sees im LGS-Park und das Hindernis „Barrel Jumper“ bereiteten ihm sehr viel Kopfzerbrechen. Aber angetrieben von diesem Gewissens-Spagat konnte er das beste aus seinem Körper herausholen und in 46:20 den Gesamtsieg einfahren bzw. einlaufen.

Anlässlich der Veranstaltung gingen auch acht unserer Nachwuchsathleten an den Start. Hierbei stand ausschließlich der Spaß im Vordergrund und es erfolgte keine Zeitnahme. So mussten die Zuschauer auch nicht miterleben, wie Eltern ihre Sprösslinge mittels Ziehen und Zerren über die Ziellinie „halfen“.

Hochmotiviert und angetrieben von den zahlreichen Zuschauern, die am Streckenrand für eine hervorragende Stimmung sorgten, liefen die TWinler zu Höchstformen auf. Die Athleten waren durchweg mit ihrer Leistung zufrieden. Einige von ihnen schafften es auch auf das Siegerpodium.

In der Mannschaftswertung über die 10,5 km Distanz belegt der TWin mit Daniel Reindl, Thomas Wittmann, Marco Benz, Armin Bauer und Reinhard Zahradnik den 1. Platz.

Auch nach dem Rennen war die Stimmung super und alle griffen ordentlich am Buffet zu. Hier wurden auch schon Pläne für weitere Rennen geschmiedet.

32. Aischgrund Triathlon

Am 25.08.2019 wurde im Waldbad in Neustadt an der Aisch die 32. Auflage des „Aischgrund Triathlons“ ausgetragen. Veranstalter war die DLRG Neustadt/Aisch, welcher bereits auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen kann. Dennoch hat er den Anspruch, die Veranstaltung kontinuierlich zu verbessern. Die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen die DLRG in ihrem Tun. Der Veranstalter betont auf seiner Homepage, dass es sich nicht um einen kommerziellen Wettbewerb handelt und dass alle Einnahmen der Jugendarbeit zu Gute kommen.

Die Startgebühren, welche zwischen 30 und 35 € für Einzelstarter und zwischen 55 und 70€ für Staffeln liegen, bewegen sich dabei auch am unteren Preislimit für Triathlon-Veranstaltungen. Den Teilnehmern wurde nach der Veranstaltung auch ein kostenloses, umfangreiches Bildmaterial inklusive einzigartiger Unterwasserfotos zur Verfügung gestellt.

Der Startschuss zur Sprintdistanz (400m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) fiel um 10 Uhr. Der Schwimmpart startete im 50 m-Sportbecken mit maximal 8 Startern pro Bahn.

Um unnötige Positionskämpfe zu vermeiden, wurde den Teilnehmern empfohlen, sich vor dem Start über die geplanten Schwimmzeiten auszutauschen. Da die Athleten bereits nach 8 Bahnen das Becken verlassen konnten, konnte so jeder von Anfang an sein Tempo schwimmen und unnötige Überholmanöver konnten vermieden werden.

Durch die kurzen Wege in der Wechselzone konnten die Teilnehmer auch sehr schnelle Wechselzeiten erzielen.

Zum Beginn der Radstrecke ging es zuerst etwa 1,3 km leicht bergab, bevor nach einer Linksabbiegung eine kleine Steigung zu bewältigen war. Anschließend ging es ca. 3.5 km leicht bergan bis die Ortschaft Herrneuses erreicht wurde. In Herrneuses angekommen, wurden die Teilnehmer mit einer etwa 4 km langen Abfahrt belohnt. In Neuschauerberg in der Ortsmitte am Brunnen war dann der Wendepunkt der Strecke, von wo aus es den gleichen Weg wieder zurück zur Wechselzone ging.

Nachdem in der Wechselzone die Radschuhe gegen die Laufschuhe getauscht wurden, ging es unter dem Jubel der Zuschauer in Richtung Stadtpark. Nach einer kurzen Steigung ging es auf einem schönen Waldweg etwa 1,3 km meist leicht bergab zum ersten Wendepunkt. Auf dem Weg dorthin lag auch die Verpflegungsstelle. Nach etwa 600 m ging es dann einen weiteren ca. 400m langen Anstieg hinauf. Danach führte die Laufstrecke die Athleten auf guten Waldwegen etwa 1,5 km zum nächsten Wendepunkt, von wo aus es dann „nur“ noch etwa 1 km meist bergab bis ins Ziel ging.

Im Ziel wartete auf die Athleten ein reichhaltiges Buffet mit Kuchen, frischem Obst und Getränken.

Vom Twin Neumarkt waren insgesamt 3 Athleten am Start. Alle kehrten mit sehr guten Ergebnissen zurück.

Manfred, der durch seine zahlreichen Podiumsplätze mit reichlich Süßigkeiten beschenkt wurde und daher seine Bikinifigur in Gefahr sah, hat sich für diesen Wettkampf etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um einem Podiumsplatz zu entkommen. Manni „Mc Gyver“ Büttner baute sich für sein Triathlonrad eine sogenannte „Lenker-Abklappvorrichtung“. Diese ist so konzipiert, dass er sie im Falle einer „Podiumsgefahr“ aktivieren konnte. So kam es wie es kommen musste. Es bahnte sich erneut ein Podiumsplatz an und die Vorrichtung wurde aktiviert. So gelang es ihm mit heruntergeklapptem Lenker gerade so auf dem 6. Platz in seiner Altersklasse zu finishen. Ist ja gerade noch einmal gut gegangen. Mal sehen, was er sich für das nächste Rennen einfallen lässt.

Daniel (AK18-24) und Marion (AK 60), welche sich in der bisherigen Saison ernährungstechnisch besser im Griff hatten, konnten ihre Stärken voll ausspielen und erzielten jeweils den ersten Platz in ihren Altersklassen. Marion hätte es sogar in der AK 55 einen Podiumsplatz erreicht.

Platz gesamt; Platz AK; Gesamtzeit; Swim; Bike; Run

Reindl, Daniel; 10; 1; 01:05:08; 00:06:36; 00:37:48; 00:20:43

Büttner, Manfred ;72; 6; 01:18:10; 00:07:03; 00:46:53; 00:24:13

Schmidtpeter, Marion;131; 1; 01:27:11; 00:08:09; 00:49:49; 00:29:12

TWin beim Allgäu Triathlon

Der Allgäu Triathlon lockt Jahr für Jahr zahlreiche Triathleten ins schöne Immenstadt, darunter teils namhafte Profisportler. So auch bei der 38. Auflage in diesem Jahr. Niemand anderes als der Olympiasieger, Welt- und Europameister Jan Frodeno stand erneut – wie bereits 2017 – am Start. Frodo startete in diesem Jahr jedoch auf der olympischen Distanz. Aber auch das Teilnehmerfeld auf der Mitteldistanz war mit Profis wie Nicholas Kastelein, Nan Oliveras und Ferderic Funk stark besetzt.

Angeboten wurden drei verschiedene Streckenlängen: „Sparkasse Allgäu Sprint“ (500m Schwimmen, 27 km Rad, 5 Km Lauf), „BKK Mobil Oil Allgäu Olymp“ (1500m Schwimmen, 42 km Rad, 10 Km Lauf) und die Mitteldistanz „Allgäu classic“ (1900m Schwimmen, 84 km Rad, 20 Km Lauf).

Mit von der Partie waren in diesem Jahr die Vereinskollegen Armin Bauer und Jürgen Weiß auf der Mitteldistanz sowie Daniel Reindl auf der olympischen Distanz.

Unsere Athleten konnten sich am vergangenen Wochenende im Allgäu an besten Triathlon-Bedingungen erfreuen. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 25 Grad und die Wassertemperatur war zudem so gering, dass die Athleten im wärmenden Neoprenanzug an den Start im Großen Alpsee gehen durften. Während die Starter des Allgäu SPRINTS auf direktem Wege zum Ausstieg schwammen, durften sich die Athleten beim Allgäu OLYMP und Allgäu CLASSIC auf einen Landgang freuen, bei dem sie hautnah von den Zuschauern an der Seepromenade angefeuert und auf die letzten Schwimm-Meter in Richtung Wechselzone geschickt wurden.

Die Radstrecke führte die Teilnehmer durch die schönsten Ecken im Oberallgäu. Ein besonderes Erlebnis in doppelter Hinsicht ist der Kalvarienberg: Zum einen herrscht dort beste Stimmung und die Zuschauer peitschten die Athleten mit Musik und Kuhschellen das anspruchsvolle Teilstück hinauf. Zum anderen ist der Kalvarienberg ein kurzer, dafür aber sehr steiler Anstieg, den alle – egal auf welcher Distanz – mindestens einmal erklimmen mussten. Der nächste Härtetest wartet etwa bei Kilometer 13 der Radstrecke. Dort erstreckt sich ein über fünf Kilometer langer Anstieg hinauf nach Freundpolz. Vorbei an typischen Allgäuer Kühen und dem Klang von Kuhschellen erreichen die Athleten den „Gipfel“, bevor sie eine knapp sieben Kilometer lange Abfahrt nutzen können, um Kraft und Energie für den letzten Radabschnitt zu sammeln. Die Teilnehmer des Allgäu OLYMP mussten eine Runde (42 km) mit 600 Höhenmetern und die Mitteldistanz-Starter zwei Runden mit entsprechend 1.200 Höhenmetern überwinden.

Auch die Laufstrecke hat es in sich. Sie bietet den Athleten zum einen am Wendepunkt auf dem Immenstädter Marktplatz – wegen der phänomenalen Stimmung – jede Menge Spaß. Zum anderen verlangt sie den Athleten aber auch am sogenannten „Kuhsteig“ alles ab: Dies ist ein knackiger, knapp 300 Meter langer Anstieg, über den normalerweise das ganze Jahr die Kühe auf die Weide getrieben werden. Auch hier muss die Strecke auf der olympischen Distanz einmal und auf der Mitteldistanz zweimal bewältigt werden.

Unsere TWinler erzielten durchweg gute Ergebnisse und waren von dem Wettkampf wieder einmal begeistert. Im Ziel angekommen hatten sie jedenfalls noch genügend Luft, um Pläne für weitere Wettkampfteilnahmen zu schmieden.

Ergebnisse Mitteldistanz (gesamt, Schwimmen, Radfahren, Laufen):

Bauer, Armin: 5:11:59 / 37:31 / 2:47:14 / 1:39:23

Weiß, Jürgen: 5:54:19 / 37:07 / 3:09:27 / 1:58:38

Olympische Distanz:

Reindl, Daniel: 2:34:45 / 25:06 / 1:20:28 / 43:12