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Schwimmtrainingslager

Das Schwimmtrainingslager in Furth im Wald findet vom 28.02.20 bis 01.03.20 statt. Wir übernachten in der Jugendherberge. Kosten pro Nacht: VP ca. 40,00 €. Der Betrag wird von Roswitha nach der Anmeldung per Lastschrift eingezogen. Die Kosten für das Bad werden aufgeteilt und vor Ort bar eingesammelt. Es werden 4 Schwimmeinheiten angeboten. Meldet euch bitte unter bodo.helmer@t-online.de bis Freitag, 07.02.2020 an.

Dieses Angebot gilt für alle Interessierten im Verein.

Prellsteinlauf 2020

Das Rennen 2020 war ein voller Erfolg. Für den TWin mit seinen 9 gemeldeten Athleten und somit 3 Mannschaften und für den Veranstalter. Mit 168 Läufern, die das Ziel erreichten, konnten diese einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen und trotzdem lief alles (bis auf ein paar Kleinigkeiten) glatt. Obwohl wir keinen Schnee hatten, hätte das Wetter schlechter sein können. Kein Regen, einigermaßen feste Wege durch den Frost der vorherigen Nacht und fast mystischer Nebel, der am Nachmittag sogar noch der Sonne nachgegeben hat. Die Mannschaften setzten sich wie folgt zusammen:

Schnellste Mannschaft war mit Platz 6 – dank Lukas Gruber – Windschatten-Team 1. Mit dabei waren seine Frau Theresa und Michael Fuchs. Lukas kam natürlich als Schnellster von den Windschattlern über die Ziellinie in einer Zeit von nur 51 min (und Gesamtplatz 6) für die 12 km lange Crossstrecke über Wald- und Wiesenwege und ein paar Berge…..! Nach genau 1 Std. war Michael ebenfalls über der Markierung! Und Theresa lief nach 1:13 Std. sehr zufrieden ein.

Windschatten-Team 2 waren heuer Petra und Oliver Stiegler und neu dabei Volker Grötzner. Petra lief nach 59 min über die Linie (Gesamplatz 4), Volker nach 1:03 Std. und Oliver 5 min später über die ersehnte Finisherlinie.

Windschatten-Family war – wie der Name schon sagt – nur mit Familie Schmidpeter besetzt: Reinhold als Schnellster von der Family mit einer Zeit von 1:04 Std., gefolgt von Tochter und Yvonne mit 1:08 Std. und 10 später lief Marion zufrieden in das Ziel ein!

Diesmal wurden die Sportler im Ziel mit Musik empfangen und das Lagerfeuer während der Strecke als „Markierung“ durfte auch nicht fehlen. Alles in allem wieder einmal eine gelungene und schöne Veranstaltung.

Jahreshauptversammlung

Am 24.01.20 fand im Schützenhaus in Stauf die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Nach der Mitgliederbegrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit folgte der Bericht der 1. Vorsitzenden Petra Stiegler. Petra berichtete über die Höhepunkte des abgelaufenen Jahres und gab offiziell bekannt, dass sie für die Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. In ihren Ausführungen kamen leider auch Aspekte zur Aussprache, welche in einem vernünftigen Umgang nicht passieren dürfen. An dieser Stelle bitte ich in Zukunft alle Vereinsmitglieder um ein soziales und angemessenes Miteinander.

Es folgten die Berichte der Jugendleiterin, der Kassiererin und des Kassenprüfers. Auch im abgelaufenen Kalenderjahr konnte der Kassiererin Roswitha Bauer eine makellose Kassenführung testiert werden. Da sich jedoch das Verhältnis zwischen Ein- und Ausgaben in den letzten Jahren nicht mehr die Waage gehalten haben, wurde erstmals nach sieben Jahren eine Beitragserhöhung beschlossen.

Nachdem die alte Vorstandschaft entlastet wurde und der Wahlvorstand bestellt war, standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Diese Wahl führte zu folgenden Ergebnissen:

Erster Vorsitzender – Bodo Helmer

Zweiter Vorsitzender – Jürgen Weiß

Kassiererin – Roswitha Bauer

Schriftführerin – Gudrun Kellermann

Jugendleiterin – Konny Helmer

Beisitzer – Lukas Gruber und Michael Fuchs

v.l.nr. Michael Fuchs, Jürgen Weiß, Gudrun Kellermann, Bodo Helmer, Roswitha Bauer, Konny Helmer, Lukas Gruber

Nachdem alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet waren, saßen alle noch eine Weile zusammen und besprachen den weiteren Wettkampfkalender. Unter anderem möchte der Verein in diesem Jahr wieder bei der Gredinger Schwimmnacht teilnehmen.

Der neuen Vorstandschaft – sowie allen Mitgliedern wünscht der Pressewart ein erfolgreiches und gesundes Wettkampfjahr.

Motocross-Trailpark in Heideck

Am 18.01.2020 besuchten die Moutainbike-Kids den Motocross-Trailpark in Heideck. Dank der freundlichen Genehmigung des Park-Betreibers verbrachten die Jungs dort einen tollen Nachmittag. Die Hindernisse vor Ort waren durchweg super und stellten die Jungs vor neue Herausforderungen – es stand Techniktraining pur auf dem Programm.

Nach dem Sport konnten sich die Jungs mit kurzkettigen Kohlehydraten (Krapfen) stärken, bevor der Heimweg angetreten wurde. Alle Teilnehmer sind sich darin einig, dass dieser Tag nach Wiederholung schreit.

Silvesterlauf 2019

Ein Jahresabschluss in Seubersdorf – dies hat bei vielen TWinlern eine lange Tradition. Bereits seit 1981 bietet dies der hiesige Sportverein an – und jedes Jahr starten mehr….Heuer war für Seubersdorf eine Rekordanmeldung von 805 Meldungen! Vom TWin starteten insgesamt 9 Erwachsene und 3 Kinder.

Auch der Twin Nachwuchs ließ es sich nicht nehmen, mit am Start des 39. Silvesterlaufes in Seubersdorf zu stehen.

Früh aufstehen hieß es für Emilia Kreuzer, sowie Raija und Franca Pollermann.

Pünktlich um 10:00 fiel der Startschuss für den Schülerlauf über 2,6 km, bei dem über 90 Kinder und Jugendliche, in vier verschiedenen Altersklassen, teilnahmen.

Dabei konnten sich die drei Mädels allesamt über sehr gute Ergebnisse in ihren jeweiligen AKs erfreuen (6, 3, 4).

Der Silvesterlauf war somit ein gelungener Abschluss für ein schönes Jahr 2019 und alle drei freuen sich schon auf ein spannendes 2020!

Auf der 5,4 km langen Strecke starteten Sturm Christoph (für PEKU) mit Platz 1 (19 min) – Gratulation!!!! – Miehling Sandra (31 min) und Urgestein Reinhold Schmidpeter (25 min). Die Zeiten konnten sich sehen lassen! Die Athleten wurden den Berg „hinaufgetragen“….warum?

Dankenswerterweise hat sich eine Trommelgruppe bereit erklärt, die Läufer auf ganz besondere Weise anzufeuern… Den Spielern bereitete es große Freude in den Rythmen einzutauchen und sich treiben zu lassen… Hierzu wurden u.a. traditionelle afrikanische Rythmen gespielt.“ Na, wenn das mal kein Ansporn war….Dies half auch den anderen Windschattenathleten auf der langen Strecke – Hauptlauf 9,4 km – gute bis sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Allen voran Marco mit Platz 2!!!! (32 min), Daniel Platz 7 (35 min) und zeitgleich Thomas Wittmann! Bald darauf lief auch schon Reinhard nach 39 min durchs Ziel und 2 min später war auch Fuchsi schon da! Ein paar Minuten „versetzt“ war Markus über die Ziellinie gelaufen. Glücklicherweise hat das Wetter in diesem Jahr perfekt mitgespielt und somit konnte jeder Läufer einen gelungenen Jahresabschluss „feiern“.

Windschatten Triathlet beim Wüstenrennen in Namibia

Das härteste Mountainbike-Rennen der Welt findet in Namibia statt, es ist das „desert dash“, übersetzt etwa „Wüstenhetze“.

Es führt über eine Distanz von 373 Kilometern. Gestartet wird in Windhuk, das Ziel ist Swakopmund, eine 1885 gegründete Kleinstadt an der Südatlantikküste. Die Strecke verläuft über das Khomasgebirge mit über 2000 Meter hohen Bergen, durch die Namibwüste mit ihren endlosen Dünen, bis zur sturmgepeitschten Atlantikküste.

Das Rennen wird um 15:00 in einer Tiefgarage eines Einkaufszentrums in Windhuk gestartet und muß in 24 Stunden mit der Zielankunft in Swakopmund, beendet werden. Die besonderen Herausforderungen dieses Rennen bestehen zum einen in den extremen Temperaturen, bis zu 40 Grad beim Start und Nachttemperaturen im einstelligen Bereich. Deshalb wird die Wartezeit bis zum Start in einer kühlen Tiefgarage überbrückt.

Zum anderen gilt die Streckenbeschaffenheit und das Höhenprofil als extrem herausfordernd. Etwa 3500 Aufstiegsmeter und ca 5000 Abstiegskilometer sind zu bewältigen. Breite Sandpisten, steinige Passagen, kilometerlange tiefe Sandstrecken, ausgetrocknete Flusstäler und Rüttelpisten lassen dem Sportler keine Ruhepause. Vollste Konzentration ist erforderlich. Die Strecke gilt als extrem gefährlich für Mensch und Technik.

Eine sehr gute Kondition, intensive Vorbereitung, Erfahrung und Leidensfähigkeit sind Voraussetzungen um dieses Rennen erfolgreich zu bestehen.

Auch beim Material ist genaueste Vorbereitung gefragt: Neue Reifen, gute Beleuchtung mit einem für bis zu 8 Stunden haltenden Akku ist wie eine Lebensversicherung und eine zusätzliche Sicherung aller Anbauteile am Rad, mit Kabelbindern und Klebeband sind Pflicht.

Auch für den Pannenfall sind alle Eventualitäten durchzuspielen und Werkzeuge und Ersatzteile müssen mitgeführt werden. Reifenpannen sind sehr häufig, Reifenflicken zuhause im warmen Keller ist eine Sache, die gleiche Aktion in tiefster Nacht im Wüstensand, eine andere.

Das Rennen kann sowohl als Einzelstarter, als Zweier- oder auch als Viererteam durchgeführt werden. Hilfestellung auf der Piste gibt es nicht, man ist auf sich allein gestellt.

Sechs Abschnitte zu jeweils etwa 70 Kilometern sind zu absolvieren, an den Kontrollpunkten wird man verpfleget, das Rad wird von Staub und Dreck grob befreit und die Kette wird gesäubert und neu geölt.

Zwischen diesen Versorgungsstationen gibt es jeweils eine Wasserstation. Dieses Jahr fand das Rennen am Nikolaustag statt, über eintausend Teilneher waren gemeldet, darunter der Windschatten Triathlet Wolfgang Schumacher.

Für Schumacher war dies eine Start ins Ungewisse, 180 Kilometer im Rahmen eines Triathlons auf der Straße sind eine Sache, 373 Kilomether unter schwierigsten technischen und klimatischen Verhältnissen eine andere. Der Start im Zweierteam schien da schon eher machbar, 240 Kilometer und rund 3000 Höhenmeter, das war vorstellbar!

In den letzten drei Monaten hatte der Triathlet 3500 Trainingskilometer mit dem Mountainbike absolviert und dabei über 210 Stunden investiert. Dabei erwies sich der Standort Neumarkt wieder einmal als perfekter Standort: Wurzelpassagen auf der Zeugenbergrunde, steile Anstiege am Dillberg, lange ruhige Abschnitte am Kanal, Techniktraining auf dem Bikepart in Etzelsdorf und viele sandige Strecken. Einzig die zu erwarteten Temperaturen konnten nicht simuliert werden.

Normalerweise liegen die Mittagstemperatuen im Dezember in Windhuk bei etwa 35 Grad, doch in diesem Jahr war alles anders, srömender Regen und angenehme 22 Grad erwarteten die Teilnehmer beim Start um 15:00.

Zusammen mit den mehr als eintausend anderen Teilnehmern ging es kurz nach dem Start, über 600 Höhenmeter den berüchtigten „Kupferbergpass“ hinauf, auf über 2000 Meter Passhöhe. Die Höhe und die doch ungewohnten Witterungsverhältnisse trieben den Puls an die Belastungsgrenze, Geschwindigkeit reduzieren, nur nicht überzocken! Nach gut 2 Stunden und 32 Kilometern, war der erste Kontrollpunkt erreicht und Schumacher mußte jetzt die folgenden beiden Abschnitte über 150 Kilometer alleine bewältigen.

Die nächsten Stunden ging es über das Kohmas-Hochland, der Regen ließ nach, die Temperaturen stiegen aber auch der Westwind wurde erwartungsgemäß immer stärker. Der starke Gegenwind wurde in Verbindung mit dem Staub zur Qual. Wenn dann auch noch eines der Begleitfahrzeuge vorbeifuhr, ging die Sichtweite auf gerade einmal 10 Meter zurück. Staub und Hitze erforderten ständige Flüssigkeitsaufnahme und Schumacher mußte jetzt draufdrücken. Ziel war es, den gefährlichen „US-Pass“ noch im Tageslicht zu bewältigen. Der Pass führt vom Khomas-Hochland 1200 Meter in scharfen Kurven und starkem Gefälle, hinab in den Canyon des Kuiseb-Flusses. Der Kuiseb ist der größte Trockfluß von Namibia, nur etwa alle 10 Jahre erreicht er nach sehr starken Regenfällen jedoch den Atlantik.

Der Übergang vom Tag in die Nacht ist in diesen Breitengraden extrem kurz und und Schumacher mußte die letzten Kilometer bis zum zweiten Kontrollpunkt bereits mit Licht zurücklegen. Endlich um kurz vor 21:00, nach nunmehr 100 Kilometern war der 2. Kontrollpunkt erreicht. Wasser auffüllen, schnell etwas essen, das Rad versorgen lassen und schnell weiter.

Der folgende Abschnitt gilt als der schwierigste. Steile kurze Anstiege und gefährliche Abfahrten, hinein in ausgetrocknete Flussbetten, über Steine und durch tiefen Sand und immer wieder steile Rampen hoch. Das alles im begrenzten Licht der Fahrradlampe. Dieser Abschnitt war extrem zäh, ein Kilometer fühlte sich an wie zehn zuhause! Auf einer dieser unzähligen Abfahrten mußte Schumacher auch die gefährlichste Situation des Rennens überstehen. Wieder einmal ging es steil bergab, doch plötzlich war alles anders als bisher, es wurde schwarz im Scheinwerferlicht! Ein tiefes Wasserloch bremste brutal die Fahrt, das Adrenalin schoß in den Körper und nur mit viel Glück konnte er einen Sturz verhindern. Keinen Hinweis hatte es vorher gegeben, man war in der Wüste und auf sich allein gestellt!

Das ständige auf und ab, die Rüttelpisten, die Dunkelheit und die stehts volle Konzentration machten sich zunehmend körperlich bemerkbar. Handgelenke, Rücken, Hintern, Genick, der ganze Körper schmerzte zunehmend und die Strecke wollte kein ende nehmen. Warum tut man sich so etwas an? Hinter jeder Kuppe hoffte man auf den nächsten Kontrollpunkt.

Um 02:00 nach 11 Stunden und 190 Kilometern endlich da, eine Stunde früher als geplant, ein gewisses Polster für den Partner der jetzt die nächsten beiden Abschnitte fahren durfte.

Für Schumacher ging es im Begleitfahrzeug zum Kontrollpunkt 5weiter, hier sollte der Partner bis 10:00 ankommen. Bis dahin an war Erholung angesagt.

Während des ganzen Rennens gibt es keinerlei Kommunikationsverbindungen, man hat keine Information wo sich ein Fahrer befindet und so warteten am Kontrollpunkt 5 die Fahrer der Zweier- und Vierteams auf ihre Partner um die letzte Etappe gemeinsam zu fahren.

 Die geplante Ankunftszeit von Schumachers Partner war längst verstrichen, die Zeit lief davon und um überhaupt das Rennen noch beenden zu können, mußte Schumacher allein auf die letzen 50 Kilometer Wüstenstrecke gehen. Es war jetzt kurz vor 12:00, extrem heiß und der Gegenwind fühlte sich an wie ein Warmluftgebläse. Dieser Streckenabschnitt führte durch die „Namib-Wüste“, die älteste Wüste der Welt! Tiefer Sand und nochmals 500 Höhenmeter galt es zu durchleiden. Müdigkeit, körperliche Überanstrengung und nachlassende Konzentration mündeten in zum Glück folgenlosen Stürzen, in den heißen Sand. Bereits an den kleinsten Anstiegen sah man die Teams jetzt gemeinasam schieben. Die Wüste wollte kein Ende nehmen!

Doch denn endlich völlig unverhofft, nach 24 Stunden, davon über 14 Stunden und 240 Kilometern im Sattel, die Atlantikküste! In solchen Momenten sind alle Qualen vergessen.

Es war geschafft, die Quälerei war zu ende. Für den Windschatten-Triatheten, mit Abstand das härteste, was er je gemacht hat.