„Trail-man“ Volker gelang alles in diesem Jahr..!

Die Trailsaison begann bereits im Juni mit dem Sachsentrail. Das Start- & Zielareal befand sich am Sportpark Rabenberg. Die Strecken verliefen vorwiegend auf Waldwegen und vielen unbefestigten, schmalen Trailabschnitten durch das Erzgebirge. Volker Grötzner entschied sich für die 35 km Strecke mit 1.100 hm. Er war mehr als fit und konnte einen 3. Platz in seiner AK belegen und beendete den ersten Wettkampf somit hochzufrieden. Mit dabei waren an diesem Wochenende auch das Ehepaar Schmidpeter und Oliver Stiegler, diese drei Athleten „begnügten“ sich mit 20 km Trailstrecke und kamen ebenfalls glücklich und erschöpft ins Ziel. Einen Monat später stand der MOUNTAINMAN im Großarltal an. Hier bedarf es reichlich Trailrunning Erfahrung, damit man die unterschiedlichen Distanzen bewältigen kann, da diese sehr viele Höhenmeter aufwiesen. Denn alle Laufstrecken waren allesamt sehr anspruchsvoll. Volker war gut vorbereitet, genoss die 53 km lange Trailstrecke mit 2.800 hm! Dieser Weg führte über traumhafte Single Trails, schmale Grate und knackige Gipfel. Das Wetter und die Stimmung passte für den Windschattenathleten und trotz der Hitze wurde er 5ter in seiner AK und 38. von 100 Startern, jedoch kamen nur 65 Läufer ins Ziel! Seine Laufzeit betrug 9 anstrengende Stunden, aber der Weg war das Ziel! Nicht mehr so heiß, aber nicht weniger schön war der legendäre Rennsteig-Ultratrail im Oktober mit langen 74 km und knackigen 1.800 hm. Bergauf und Bergab entlang des Rennsteiges im Kampf gegen den inneren Schweinehund und die Uhr! Aber auch das schaffte der Ausdauerathlet vom TWin Neumarkt bravourös und kam als 48. von 180 Startern müde aber glücklich durchs Ziel. Seine Frau Barbara packte nach so vielen Trailruns auch die Lust und der Ehrgeiz und so startete sie in Nesselwang die 10 km Distanz. Auch diese hatte es in sich, da auf dieser „kurzen“ Strecke 750 hm zu überwinden waren. Bei strahlendem Sonnenschein und einem Strahlen im Gesicht überquerte die Athletin nach 1:36 Std. erfolgreich die Ziellinie. Bisher ein erfolgreiches und tolles Laufjahr für diese Starter!

Kaiserwetter beim Traillauf im Kaiser

Am Wochenende fand die „Tour de Tirol“ bereits zum 15. Mal statt. Nach einem Jahr Pause wurde bei bestem Wetter das kleine Jubiläum mit 4000 Teilnehmern und perfekten Laufbedingungen durchgeführt. Die Veranstalter boten ein reichhaltiges Laufprogramm an, angefangen vom 10-km-Lauf am Freitag über den Kaisermarathon am Sonntag und schlussendlich am Sonntag der Pölven Trail. Viele Einheimische, speziell die Österreicher, Südtiroler und Schweizer wagten sich an die Cup-Wertung, d. h. hieß alle 3 Tage mit 75 km laufen, eine große Herausforderung. Etwas „genügsamer“ ließen es die Neumarkter Läufer angehen. Nach langer Verletzungspause konnten beiden Athleten vom Triathlonverein Windschatten, Petra Stiegler und ihr Mann an diesem 23-km-Trail teilnehmen. Adrenalin pur gab es beim Start in Sölln, Schotterwege und nur 2 km Asphalt ging es Richtung Pölven und wieder zurück zur oben genannten Ortschaft. Dazwischen führte die Strecke auf den höchsten Punkt den Juffinger Jöchl und somit summierten sich die Höhenmeter auf 1250 hm. Gut vorbereitet gingen Petra Stiegler und Oliver bei kühlen Temperaturen in das Rennen und Petra überquerte bei strahlendem Sonnenschein nach 2:39 Uhr als Gesamt 17. von 117 Frauen die Ziellinie. Dies bedeutete den 2. Podestplatz in ihrer AK. Auch ihr Mann war mit seiner Leistung im Mittelfeld sehr zufrieden und beiden konnten die Siegerehrung und die Stimmung im ganzen Ort nach dem Wettkampf vollends genießen.

Ebenfalls einen Berglauf absolvierte auch Läufer-Profi Marco Benz in Zenting. Dort fanden die Bayerischen Berglaufmeisterschaften ebenfalls bei bestem Wetter statt. Es war eine Strecke von 6,8 km zu bewältigen, aber dabei mussten auch 550 Höhendifferenz überwunden werden. Marco belegte einen hervorragenden 6. Platz Gesamt von 72 Männern.

Triathlon aus Leidenschaft – das zählt für Dieter und Monika

Nach einer langen sportlichen Pause zwecks Corona begann in diesem Jahr für Dieter Hermann-Soder und seine Frau Monika endlich wieder die Saison. Der Start war dieses Mal im Juli in Hersbruck. Das Wetter war grauenhaft aber dennoch belegten beide jeweils einen tollen zweiten und dritten Platz in ihrer Altersklasse. Die Devise lautet dabei: „Da muss man durch.“ Weiter ging’s Ende August nach Starnberg zur 13. Auflage des „Starnberger See Schwimmen.“ Trotz angenehmer Wassertemperatur von 22 Grad gestaltete sich das Schwimmen zwecks zeitweiligen Wellengangs schwierig und so musste Dieter weit mehr als die 4.000 m bei seiner Durchquerung schwimmen, wurde aber dafür mit dem Cupsieg in seiner Altersklasse belohnt.

Dieter wollte endlich wieder bei einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen in der Olympischen Distanz. Die schöne Stadt Bremen bot diesen Wettkampf im August an und dort trafen sich die besten Altersklassenathleten von dem Neumarkter Triathleten und es belegten beide TWinler Platz 4 in ihrer AK und dies bei einem großen Teilnehmerfeld. Am letzten Augustwochenende fuhr man gemeinsam in die alte Heimat von Dieter nach Lauingen. In diesem Jahr erwartungsgemäß schlechtes Wetter, besonders beim Radeln. Aber die Anstrengung lohnte sich, da Dieter Soder Bayerischer Meister in seiner AK wurde. Weiter ging es an den Steinberger See im September. Bei schönstem Wetter wurde der Seenland Triathlon ausgetragen und es wurde dabei nur eine Sprintdistanz – die Hälfte der olympischen Distanz – angeboten. Aber auch hier konnte der Neumarkter Athlet einen Podestplatz erreichen.

Durch viele Vorschriften fanden viele Wettkämpfe leider nicht statt, aber dennoch schaffte es auch Hof den bewährten Gealan-Triathlon durchzuführen und für das Ehepaar Soder sollte auch dieser Sonntag der Abschluss dieser Triathlonsaison 21 sein. Wie kann es anders sein in diesem Jahr, kaltes, regnerisches Wetter, aber dennoch erfolgreich. Denn der Ausdauerathlet aus dem Verein Windschatten beendete mit Platz 3 in seiner Ak eine gelungene Saison und hofft natürlich, dass es im nächsten Jahr ebenso weitergeht.

Innsbruck Alpin Trailrun – TWinler waren dabei

Bereits zum 4. Mal präsentierte Innsbruck sein Laufevent. Alpin-Trailrun Festival – ein Name, der viel verspricht. Geplant eigentlich im Frühjahr, wurde dieser Traillauf auf den 10. – 12. September verschoben. Und setzt dabei auf einen Trend, der die Laufszene in den letzten Jahren erobert und ihr einige großartige Highlights im alpinen Gelände, ob am Eiger oder an der Zugspitze, beschert hat: Den laaangen Berglauf. Coronabedingt wurden viele Startgruppen gebildet und man musste bis zum Starschuss mit Maske warten. Der Traillauf begann in Kranebitten und endete im Olympiazentrum in Innsbruck.

Diese überaus gelungene Veranstaltung sprach sich auch im Triathlonverein Windschattern „herum“ und somit meldeten sich 6 „Trailläufer“ an. Mit von der Partie waren diesmal: Petra und Oliver Stiegler, Barbara Sommer, Volker Grötzner, Reinhold Schmidpeter und seine Tochter Yvonne.

Wie keine der anderen österreichischen Metropolen repräsentiert Innsbruck das Image des Landes als Alpenrepublik. Kein Wunder, ist doch die Stadt umringt von hohen Bergen, mit denen sie schon seit jeher „Bergnarrische“ jeglicher Couleur anlockt. Dabei dominant: Die bis über 2.600 m schroff ansteigende Nordkette des Karwendel. Gen Süden begrenzen die Vorberge der alpinen Zentralkette die Stadt. Von hier erschließt von Innsbruck aus das Wipptal den wohl berühmtesten aller Alpenpässe: den Brenner. Glücklicherweise mussten nicht alle Berge gelaufen werden: Alle TWinler liefen diesmal die 25 km angebotene Strecke mit 480 hm, welche doch sehr steil waren, immer mit Wurzelpassagen, in einer Schlucht verlief und damit abwechslungsreich war. Petra Stiegler konnte sich in ihrer AK über einen 1. Platz freuen und ihr folgte nach kurzer Zeit schon Urgestein Reinhold, dicht gefolgt von seiner Tochter. Ebenfalls zufrieden mit seiner Zeit zeigte sich Oliver Stiegler. Volker hatte seine Pläne kurzfristig geändert und lief mit seiner Partnerin die Strecke Seite an Seite und natürlich gemeinsam ins Ziel. Unter erschwerten Bedingungen eine schöne, gelungene Veranstaltung.

Schwimmtrainingslager

Das Schwimmtrainingslager in Furth im Wald findet vom 28.02.20 bis 01.03.20 statt. Wir übernachten in der Jugendherberge. Kosten pro Nacht: VP ca. 40,00 €. Der Betrag wird von Roswitha nach der Anmeldung per Lastschrift eingezogen. Die Kosten für das Bad werden aufgeteilt und vor Ort bar eingesammelt. Es werden 4 Schwimmeinheiten angeboten. Meldet euch bitte unter bodo.helmer@t-online.de bis Freitag, 07.02.2020 an.

Dieses Angebot gilt für alle Interessierten im Verein.

Prellsteinlauf 2020

Das Rennen 2020 war ein voller Erfolg. Für den TWin mit seinen 9 gemeldeten Athleten und somit 3 Mannschaften und für den Veranstalter. Mit 168 Läufern, die das Ziel erreichten, konnten diese einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen und trotzdem lief alles (bis auf ein paar Kleinigkeiten) glatt. Obwohl wir keinen Schnee hatten, hätte das Wetter schlechter sein können. Kein Regen, einigermaßen feste Wege durch den Frost der vorherigen Nacht und fast mystischer Nebel, der am Nachmittag sogar noch der Sonne nachgegeben hat. Die Mannschaften setzten sich wie folgt zusammen:

Schnellste Mannschaft war mit Platz 6 – dank Lukas Gruber – Windschatten-Team 1. Mit dabei waren seine Frau Theresa und Michael Fuchs. Lukas kam natürlich als Schnellster von den Windschattlern über die Ziellinie in einer Zeit von nur 51 min (und Gesamtplatz 6) für die 12 km lange Crossstrecke über Wald- und Wiesenwege und ein paar Berge…..! Nach genau 1 Std. war Michael ebenfalls über der Markierung! Und Theresa lief nach 1:13 Std. sehr zufrieden ein.

Windschatten-Team 2 waren heuer Petra und Oliver Stiegler und neu dabei Volker Grötzner. Petra lief nach 59 min über die Linie (Gesamplatz 4), Volker nach 1:03 Std. und Oliver 5 min später über die ersehnte Finisherlinie.

Windschatten-Family war – wie der Name schon sagt – nur mit Familie Schmidpeter besetzt: Reinhold als Schnellster von der Family mit einer Zeit von 1:04 Std., gefolgt von Tochter und Yvonne mit 1:08 Std. und 10 später lief Marion zufrieden in das Ziel ein!

Diesmal wurden die Sportler im Ziel mit Musik empfangen und das Lagerfeuer während der Strecke als „Markierung“ durfte auch nicht fehlen. Alles in allem wieder einmal eine gelungene und schöne Veranstaltung.