TWin Master´s schlagen zu

TWin Master´s? Klingt erst mal wie ein zwielichtiges Bankangebot oder ein anstehender Boxkampf auf RTL. Nix da, falsch gedacht, das ist das neue Neumarkter Ligateam!!!
Nachdem unsere jungen Wilden die Ligapläne aufgrund mangelndem Durchhaltevermögen bereits nach zwei Jahren Ligaluft wieder für beendet erklärten, war nun die Zeit reif für ein ganz neues Projekt.

Nämlich ein Ligateam rein für die höheren Altersklassen!
Vorraussetzungen hierfür sind: die Schallmauer von 40 sollte durchbrochen sein, im Besitz eines Dtu Startpasses und eine unglaublich ausgeprägte Leidensfähigkeit.
Aber das neue Ligateam kämpft schon zu Beginn mit den gleichen Problemen wie die jungen vor ihnen. Nämlich mit einem ungewollten Personalmangel.
So befindet sich der neu eingekaufte Starathlet, der namentlich erst im nächsten Bericht erwähnt wird, gerade im erbamungslosen Trainingslager auf Mallorca um mit knallharten Trainingsmethoden an seiner Topform zu arbeiten.

„Aufwärmen“ ist sehr wichtig!

Natürlich war es für das Team schwierig im streng legimetierten Pool an Athleten den entsprechenden Ersatz zu bekommen. Aber mit Volker Grötzner wurde ein sehr erfahrenen Kurzstreckenathlet für die Startliste nominiert. Leider konnte er seinen Start aufgrund Materialmangel nicht antreten.

Aber nun zum Kern und Ursprung des Teams. Mit Manfred Büttner und Reinhold Schmidpeter formierten sich zwei Star-Athleten des Triathlonvereins Windschatten Neumarkt und gründeten die Idee des (höflich ausgedrückt) „Senioren-Teams“!

Manfred der für seine unglaubliche Leidens- und Durchhaltefähigkeit, gerade auf dem Rad, in ganz (und um) Deutschland berühmt ist, bildet den ersten Pfeiler des Teams. Reinhold ist der Urvater und Anstifter der Ligaidee und hat auch kein Problem damit mal einen Marathon im Kaufhaus zu laufen. Beide sind verdammt heiß den jungen und unerfahrenen Triathleten mal zu zeigen wo der „Hammer“ hängt.

Da schon beim Einchecken klar war, das mit zwei Teilnehmern das Ziel der Tageswertung nicht erreicht werden kann, kamen beide ins grübeln ob sie sich nicht für den normalen Wettbewerb ummelden sollten.
Aber nein! Inoffiziel war noch eine ganz andere Rechnung offen. Denn der ehemalige TWin-Liga-Mannschaftsführer Thomas Bergmann entpuppt sich als schwarzes Schaf. Nach einjähriger Abstinenz und dem Wunsch wieder in der Liga zu starten, wechselte er in dieser Saison zur Ligamannschaft des Weltenburger Team CIS Amberg. Bei dem auch die ehemalige deutsche Meisterin auf der Langdistanz, Sandra Weiß, im Damen Regionalliga Team aktiv ist.
 

 Somit war klar, diese Rechnung musste noch beglichen werden. Bereits im Vorfeld baute sich, bei den unzähligen Radintervall-Einheiten, eine fühlbare Spannung zwischen Bergmann und Büttner auf. Beide wussten was hier mental auf dem Spiel stand!
Nun aber zum eigentlichen Wettkampf. Bergmann, der als starker Schwimmer bekannt ist, absolvierte die 750 Meter Schwimmen geschlossen mit seinem Amberger Team in einer Zeit von 11 Minuten, inklusive Wechsel. Nun war Büttner und Schmidpeter gefragt den Abstand möglichst gering zu halten. Manfred konnte bereits eine Minute später folgen und vollzog einen sehr schnellen Wechsel. Reinhold war nochmals eine Minute später dran, aber absolvierte das Schwimmen mit einer persönlich sehr guten Zeit.

Maximaler Vortrieb bei Reinhold!
Alle Ziele erreicht

Als nächstes folgte die 10 km lange Wendepunktstrecke die zwei mal abgefahren werden musste. Da es sich bei dem Liga-Wettbewerb um ein Windschatten freies Rennen handelte, war es enorm wichtig eine gute Radgruppe zu erwischen. Hierbei muss mit einer hohen Frequenz  die Führungsposition gewechselt werden um einen möglichst hohen Schnitt zu erreichen. Beim ersten Wendepunkt kam es dann zum ersten Aufeinandertreffen. Bergmann war klar, dass er noch gut eine Minute Vorsprung hatte, aber Büttner befand sich in einer größeren Radgruppe und kam almählich näher. Auch Schmidpeter war bereits auf Sichtweite.
Am ende des Radfahrens betrug der Abstand ca. 40 Sekunden, aber nun gings ans Eingemachte. Der 5 km langen Laufstrecke. Hier konnten alle drei mit einer guten Leistung aufwarten und teils ihre Positionen sogar verbessern.
Bergmann überquerte die Ziellinie in einer Zeit von 1:09:38 (CIS Amberg), gefolgt von Büttner in 1:11:34 und abschließend noch Schmidpeter in 1:17:10. Herausragend ist das Reinhold der älteste Teilnehmer war und trotzdem noch 17 jüngere Teilnehmer hinter sich lies.
Leider wurde es für die TWin Master´s nichts mit der Ligawertung, aber es ist nur zu hoffen, dass sie bei den beiden folgenden Wettbewerben trotzdem teilnehmen.

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