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Clash of the Titans

Titanen sind in der griechischen Mythologie Riesen in Menschengestalt und ein mächtiges Göttergeschlecht, das in der legendären Goldenen Ära herrschte. Letztlich unterlagen diese zwar den olympischen Göttern, und wurden für alle Ewigkeit in den Tartaros gesperrt, wo (Thomas) Poseidon (Bergmann) eine eherne Tür baute durch welche es kein Entrinnen gab. Jedoch soll nun eine neue Geschichte, ja ein neuer Mythos geschrieben werden. Da Poseidon Bergmann am 20. Juli auf der Ironman-Distanz beim Challenge Roth mehr als beschäftigt sein dürfte, steht einen Tag zuvor, beim Velburger Kirchweihtriathlon (nein es geht hier nicht ums saufen, es ist tatsächlich ein Triathlon) dem Showdown der Titanen Thomas Schmidt und Philipp Christl nichts im Wege.

So ein Aufeinandertreffen dieser zwei hochkarätigen Triathleten gab es bis dato noch nie. Beide haben sich lediglich in einigen Laufwettkämpfen im Winter und Frühjahr beschnuppert und aufmerksam beäugt. Doch nun gibt es kein Entrinnen mehr, nun ist der Tag der Tage gekommen, nun wurde endlich ein Wettkampf gefunden bei dem es passieren wird: beim TRIATHLON VELBURG am 19. JULI 2014 um 14:00 Uhr wird der Startschuss über 1,2km Schwimmen, 38km Radfahren und 9,6km Laufen fallen – nach knapp 2 Stunden wird die Welt es wissen, wer von beiden kann das Rennen für sich entscheiden?

Ironman-Explosions-Finisher Schmidt hat die Erfahrung auf seiner Seite. Da er schon bei einigen Langdistanzen und diversen Kurz- und Mitteldistanz am Start stand wird er sicherlich genau wissen wie er dieses Rennen (nicht zuletzt mental) angehen muss. Ferner hat Schmidt Stärken von denen Christl nur träumen kann. So kann er zum Beispiel eine 300g Milka-Vollnuss-Schokoladentafel am Stück inhalieren – einfach nur so!
Philipp „shows no mercy“ Christl auf der anderen Seite wartet mit einer stetig besser werdenden Form auf. Er ist der Frische, er ist der neue aufstrebende Stern des TWin, in ihm ruhen die Hoffnungen in naher Zukunft wieder einen Ironman-sub9-Finisher zu stellen. Ferner hat Christl einen enormen Vorteil: er verbringt seit geraumer Zeit viele und intensive Stunden mit der immer noch amtierenden deutschen Meisterin auf der Langdistanz – hier fallen sicherlich einige (Trainings-)Tipps ab. Es bleibt ab zu warten inwiefern er diese am 19. Juli auf die Straße bringen kann?

Analyse der drei Teildisziplinen

Nachdem Schmidt und Christl viele gemeinsame Trainingseinheiten absolviert haben, kann grob in den jeweiligen Disziplinen  eine Abschätzung gegeben werden.
Nach einem erfoglreichen 400m Test, den die beiden gemeinsam absolvierten, wurde klar das Christl lediglich marginal auf Schmidt in dessen starker Disziplin verlieren wird. Dies dürfte Schmidt durchaus zu denken geben.
Auch beim Radfahren sind die beiden nahezu identisch aufgestellt. Sowohl am Berg, als auch in der Ebene ist gerade im roten Bereich kein wirklicher Formunterschied zu entdecken.
Soll etwa alles auf eine Laufentscheidung, am besten Brust an Brust im Sinne eines „Iron-Wars“ hinauslaufen? – Läuferisch steht es zwischen Schmidt und Christl derzeit 1:1 – Schmidt siegte beim Silvesterlauf, Christl beim Rothseelauf. Jedoch sind beide Events schon sehr lange her, und es dürfte sich wohl das ein oder andere getan haben bei der Laufform. 
Zusammenfassend muss man wohl sagen: man kann rein durch Analyse der Fakten keine eindeutige Prognose abgeben. Es bleibt also spannend!!!

Portrait der Athleten

Name:                Thomas Schmidt                          Philipp Christl
Alter:                    26                                               24
Gewicht:               81kg (zur Zeit!)                           73kg
Größe:                 1,83m                                          1,82m
Lieblingsdiziplin: Couching                                     Running
Schwächen:          mental                                         keine
Spezialität:        28Gels im Ironman verspeist          Intensiv-Trainingslager RSC Boman

Rothsee Triathlon – Die Jungen lassens krachen!

Nachdem alle Wetterberichte für Sonntag den 29ten Juni regen gemeldet hatten war die Stimmung bei den Triathleten vom TWin nicht richtig euphorisch. Besonders da der Wetterbericht recht behalten sollte…

Pünktlich vor dem Start um 9 Uhr begann der Regen.

Somit war die Grundstimmung nicht optimal. Aber Triathlon ist eben eine Outdoorsportart und die Rahmenbedingungen sind für alle gleich.

Und die Windschattler wußten nachdem der Startschuss gefallen war zu überzeugen…
In Startgruppe eins wurden um 9 Uhr die Hauptanwärter auf den Titel Vereinsmeister Hierl und Benz auf die Reise geschickt. Startgruppe 2 und 3 waren durch unsere 5 Damen besetzt und Startgruppe 4 enthielt dann 13 weitere Männer.
Von Beginn an drückte hier Poseidon Bergmann aufs Tempo was dann in einer sehr starken 20er Schwimmzeit enden sollte. Aber auch Matze Teupert, Philipp Christl und Basti Bauer setzten starke Schwimmzeiten. In einer zweiten Gruppe mit etwas Abstand folgten Michael Plendl, Basti Schäfer, Andi Meier und Armin Bauer. Besonders für Basti Schäfer war die 25er Schwimmzeit eine Topleistung. 
Das Radfahren war geprägt durch den starken Regen und heftige Windböen die den Startern zu schaffen machten. 
Auch hier konnte Bergi seine Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzen und starke 1:14 (inkl. Wechsel) auf 42 km auf den Asphalt zimmern. Nach Schwimmen und Radfahren wäre er Vereinsmeister gewesen. Aber die starken Läufer Benz und Christl waren in Schlagdistanz. Etwas dahinter entbrannte ein Kampf „Alt“ gegen „Jung“. So galt es für Michael „die Wampe“ Plendl etwas Abstand zwischen sich und die starken, etwas jüngeren Läufer zu legen. Dies gelang gegenüber Basti Schäfer schonmal nicht. Basti fuhr sehr stark und erzielte die identische Radzeit. Mit 1:17 war er hier sehr weit vorne in der internen Windschattenwertung. Kurz dahinter folgten mit Andi Meier und Armin Bauer zwei weitere starke Läufer.
Nachdem alle Windschattler sturzfrei in die zweite Wechselzone gekommen sind ging es nun beim Laufen um alles. Hier sicherte sich Benz durch eine 34er Laufzeit doch noch den Vereinsmeistertitel, jedoch nur 18 Sekunden vor dem Überflieger des Tages Thomas Bergmann. Da können wir noch einiges in Roth erwarten. Wiederum nur ein paar Sekunden darauf folgte Philipp Christl mit sehr ausgewogenem Rennen. Nach den Top 3 gab es eine kurze Verschnaufpause bis dann wieder ein Pulk einlief.
Angeführt von Basti Bauer folgten in kurzen Abständen Basti Schäfer, Andi Meier, Armin Bauer und Michael Plendl der von den starken Läufern abgekocht wurde.
Bei den Damen gab es den zu erwartenden Favoritensieg durch Petra Stiegler. Mit 2:31 war Sie hier auch in der Damenwertung ganz vorne dabei und gewann souverän ihre Altersklasse TW45. Gratulation!!
Aber auch Silke Lautenschlager hatte einen Toptag erwischt und konnte mit starken Leistungen in allen 3 Disziplinen aufwarten. Möglicherweise sehen wir nächsten Jahr einen harten Kampf um den Titel.
Im Ziel waren alle Teilnehmer zufrieden mit den erzielten Leistungen.

Aufgrund des Regens gab es auf der Strecke gratis Schlammpackungen für alle Teilnehmer. Somit sollte die Regeneration schneller vonstatten gehen als sonst :-).
Nun heißt es nochmal durchschnaufen und dann drücken wir allen Rothstartern die Daumen! Die Hausaufgaben wurden erledigt und alle sind bereit.

Die *a*n macht mobil!

Jawohl, endlich kann ich der Werbung des großen deutschen Personenbeförderungs-Rießen recht geben. Die machen wirklich mobil. Manchmal aber ungewollt.
So ist es mir am Sonntag Morgen ergangen als ich mich auf den Weg zum Sprinttriathlon nach Forchheim machte. Mein Plan war es, mit den öffentlich Verkehrsmitteln dort hin zu reisen um nach dem Triathlon noch eine gemütliche Radtour nach Hause zu machen. Doch alles kam anders.

So bin ich am Sonntag etwas früher aufgestanden und mit dem Rad nach Altdorf gefahren und mit der S-Bahn nach Nürnberg weiter. Nur leider kam mein Anschlusszug nicht. Also ab in die S-Bahn Richtung Bamberg. Aber was macht da der Hinweis am Gleis? „Schienenersatzverkehr ab Fürth“! „So ein Mist.“ Na gut, trotzdem ab nach Fürth und erst mal den Busplan studiert. Ok so schaffe ich es nicht mehr rechtzeitig zum Einchecken. 10 Sekunden später hatte ich schon meinen Helm auf und schoss in Aero-Position durch die Fürther Altstadt. Route? Naja erst mal nach Erlangen, das war mir klar.
In Erlangen angekommen, wurde mir bewusst, der schnellste Weg ist am Kanal entlang. Kanal? Schotter? Nur noch 50 Minuten! Egal, und wieder in Aeroposition ein paar Morgensportler überholt. Mein schönes Zeitfahrrad färbte sich auch langsam in einem schönen Schotter-Grauton.

Aber so schaffte ich es gerade noch rechtzeitig zum Einchecken. Ich richtete alles in der Wechselzone her und machte es mir erst mal im Forchheimer Freibad auf einer Sonnenliege gemütlich. Schließlich hatte ich noch 2 Stunden Zeit, bis ich ins Wasser steigen durfte. Mittlerweile hatte ich auch Marion Schmidpeter und ihre Tochter getroffen, die ebenfalls an den Start gingen.

3 Aktive beim Forchheimer Triathlon

Der Forchheimer Triathlon ist eine sehr schöne Veranstaltung im Herzen der fränkischen Altstadt. Die 500 m Schwimmen mussten auf einer 50m Bahn im Freibad absolviert werden. Anschließend ging es zum Radfahren auf einer 2,5km langen Wendepunktstrecke, bei der einerseits bei einer langen „Drücker“ Passage  Aerodynamik gefragt war, aber auch bei vielen kleinen Kehren und Wenden das fahrerische Können gefragt war. Zu guter Letzt mussten wir uns noch einem 5 km langen Lauf  stellen.

Marion hatte ihren Spaß!

Besonders erfolgreich war Marion, das erste mal als älteste Teilnehmerin am Start, die in einer Zeit von 1:27 h den ersten Platz ihrer Altersklasse erreichte. Ihre Tochter Ivonne erzielte in ihrer Ak den 9. Platz in einer Zeit von 1:41 h. Meine Wenigkeit konnte trotz der ungeplanten Anreise und etwas schweren Beinen den 12en Gesamtplatz in einer Zeit von 1:08 h erzielen.

Im Anschluss an den Wettkampf lud ich schnell meine Kohlenhydratspeicher wieder auf und fuhr gemütlich durch das schöne Oberfranken nach Hause.

PS: Wer möchte gern mein Fahrrad putzen?

Mensch gegen Maschine – Jedermannzeitfahren

Jedes Jahr am Dienstag vor dem Rothsee Triathlon steht traditionell das Jedermannzeitfahren in Rednitzhembach an. Vier unerschrockene Mitglieder vom Twin machten sich wieder auf die Reise ins Frankenland.

Wieso quält man sich freiwillig über eine 15 Km lange Wendestrecke? Diese Frage kann sich wohl niemand erklären, aber manchmal muss man einen guten Motor einfach mal richtig durchblasen!

Einige Athleten rieben sich die Augen als sie die Radrakete Manfred Büttner mit seinen Lightweights sahen. Manfred Büttner, der ist doch eigentlich nachtaktiv und auf Strecken von unter 200 Km zieht der sich doch nicht extra an? Aber manchmal traut er sich auch bei Sonnenlicht unters Volk und wie!!

Als einziger Twinstarter in der Eliteklasse zeigte er einmal mehr seine Stärke. Er bewältigte die Strecke in 22:07 Min was einer Durschnittsgeschwindikeit von 41,48 km/h entsprach! Glückwunsch zum 15. Platz in der stark besetzten Eliteklasse.

In der Amateurklasse gingen Michael Plendl und Andreas Meier an den Start. Auch sie haben sich wacker geschlagen. Mit einer Zeit von 23:52 Min und einer Ø 38,4 km/h konnte Michi ebenfalls den 15. Platz in der AK M30 sichern. Außerden gewann er die Wertung: Best Dressed Man. Mit einem eleganten weißen Zweiteiler, langärmligen Top und neuen Zeitfahrhelm bietete er weder den Frauen noch dem Wind einen Wiederstand!

Andreas Meier war nur knapp eine Minute dahinter (24:30 Ø 37,2 km/h) und sicherte sich den 8. Platz in der AK M20.

Last but not least konnte auch Susi Nerreter eine starke Leistung auf den Asphalt zaubern. Mit 27:59 Min (Ø 32,8 km/h) schrammte sie nur 2 Sekunden am Treppchen vorbei und belegte den 4. Platz in der AK W30.

Der gut organisierte Wettkampf hat allen Teilnehmer gefallen und wird auch nächstes Jahr wieder am Dienstag vor dem Rothsee Triathlon statt finden. Wir können das Zeitfahren nur empfehlen und freuen uns auf neue persönliche Bestzeiten im Jahr 2015.

Ruhe vor dem Sturm….

So kann man die aktuelle Stimmung beim TWin vor der Vereinsmeisterschaft am Rothsee am besten beschreiben.

Der Titelverteidiger bei den Herren, Michael Hierl, hat nicht zuletzt in Kallmünz seine Stärke unter Beweis gestellt. Marco „Turbo“ Benz wird aber alles daran setzen den Titel selbst zu gewinnen. Und was können die „Jungen Wilden“ reißen? Thomas „Poseidon“ Bergmann hat seine Klasse im Wasser wiederholt zeigen können. Meist mangelt es aber dann am Radfahren und Laufen. Am Rothsee vielleicht nicht? Philipp Christl wird auch ganz vorne eingreifen wollen. Nach seinem Ergebnis in Ingolstadt sind eigentlich keine Schwächen erkennbar. Ein Top Allrounder der bei einem guten Tag in den Benz-Hierl Kampf eingreifen kann. Auch Andi Meier wird zeigen wollen was die vielen Trainingskilometer auf dem Weg nach Roth bewirkt haben. Dazu kommt noch die Bauer Armada (Armin, Sebastian) und einige weitere auf Bestzeitenjagd.
Eins ist klar, Schwäche zeigen sollte man an einem anderen Tag.

Bei den Damen ist das Starterfeld etwas kleiner aber der Sieg wird ebenso umkämpft sein. Nach den Ergebnissen der absolvierten Wettkämpfe sollte alles auf einen Zweikampf zwischen Petra Stiegler und Silke Lautenschlager hinauslaufen.

Noch 1,5 Wochen und wir werden die Vereinsmeister 2014 kennen. Nutzt die verbleibenden Trainingstage gut.

Der Triathlon Kallmünz feierte Jubiläum

Der beliebte und älteste Triathlon der Oberpfalz lockte am vergangenen Samstag 500 Dreikämpfer nach Kallmünz. Ein Grund für die hohe Teilnehmerzahl, die um 100 erhöht wurde, war das dreißigjährige Jubiläum des Naabtaal-Triathlons.
Mit dabei waren acht aktive Athleten des Triathlonvereins Windschatten Neumarkt, die den hohen Außentemperaturen von 31 °C trotzten. Um die Mittagszeit startete der Wettbewerb über die Olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km laufen. Die Sprintdistanz über 600 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen begann eine Stunde später. Interessant war der Wettkampf gerade für die Neumarkter Athleten, da jeder auf der Olympischen Distanz startete und somit ein erstes Kräftemessen zu Beginn der Saison möglich war.

Das Schwimmen fand in der 17 °C kalten Naab statt, wobei zuerst flussaufwärts und nach einer Wende wieder flussabwärts nach Kallmünz geschwommen werden musste. Als erster Neumarkter erreichte Thomas Bergmann in 23:40 Minuten die erste Wechselzone, dicht gefolgt von Michael Hierl (26:23) und Sebastian Bauer (26:41). Nun hieß es schnell zu wechseln und einen runden Tritt auf dem Rad zu finden. Nach dem Radfahren schob sich Hierl an Bergmann vorbei und Michael Plendl und Armin Bauer konnten Sebastian Bauer einholen. Bei der dritten Disziplin, dem Laufen, mussten nochmal alle Kräfte mobilisiert werden um der großen Hitze zu trotzen. Eiligst stattete sich jeder Läufer mit kühlenden Schwämmen aus.
Einzigst Hierl schien unbeeindruckt von den wiedrigen Bedingungen und absolvierte bravourös die 10 km in einer Zeit von 40 Minuten und sicherte sich somit den 15. Rang in einer Gesamtzeit von 2:16:26. Zweiter Neumarkter wurde Thomas Bergmann (2:28:33) dicht gefolgt von Armin Bauer (2:29:15), Michael Plendl (2:29:34), Sebastian Bauer (2:34:41), Reinhold Schmidpeter (2:38:34) und Christian Bauer (2:52:31). Zur Freude aller stellte sich auch die Vereins-Chefin Marion Schmidpeter der Olympischen Distanz und sie konnte sich den ersten Platz ihrer Altersklasse in einer Zeit von 2:59:20 sichern.

Unter folgendem Link findet man alle Ergebnisse und Zielvideos
Ergebnisse Kallmünz

Ein großes Lob gilt den Veranstalter vom ATSV Kallmünz die jedes Jahr mit einem reibungslosen Ablauf für eine tolle Veranstaltung sorgen.