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Showdown in der Königsdisziplin – Neues Datum

…oder anders formuliert – wer ist der schnellste Mann Neumarkts? 
Nahezu ein halbes Jahr ist es nun her, als zwischen Michael Hierl und Andreas Meier eine hitzige Diskussion in der Sammelumkleide (alle Beteiligten waren nackt!) entbrannte, wer denn nun die 100m schneller laufen könne. Meier trumpfte mit einer gelaufenen 100m-Zeit auf, welche Hierl nur sehr, sehr schwer glauben konnte. So entstand die Idee für ein 100m-Meeting. Da beide zunächst noch andere Ziele zu verwirklichen hatten (Andy saß der Challenge Roth im Nacken, Michael wollte Rekord-Vereinsmeister werden) und auch noch ein wenig für diese Königsdisziplin der Leichtathletik trainiert werden musste, fand sich lange kein Termin. 
Doch nun endlich ist es soweit! Endlich wird es passieren! Endlich werden die beiden Talente, welche beide von sich behaupten der schnellste Mann von Neumarkt zu sein (beim 100m Sprint wohlgemerkt – keine Angst Ladies!!! ) aufeinander treffen!
Am 30.8.2014 um 13:30 Uhr MESZ auf der Tartanbahn Freystadt ist es soweit!
Hier wird nun endlich ein für alle mal festgestellt wer von beiden schneller ist auf den 100m.
Es bleibt spannend bis zum Schluss. Der eine, Hierl M., hat definitiv die Erfahrung sowie die immensen Lebenszeit-Kilometer auf seiner Seite. Er hat sportlich bereits alles abgeräumt was es abzuräumen gibt – er war beim legendären Ironman Hawaii am Start, er trumpft mit einer Ironman-Bestzeit von 9:06h auf, er war schon diverse Male Vereinsmeister, er hat bereits ein Kind gezeugt!
Allesamt Erfolge von denen der junge Andy M. nur träumen kann. Doch wird das Rennen nicht allein durch Erfahrung oder gute Ausdauerleistung zu gewinnen sein. Nein, viel mehr zählen hier Explosivität, Sprintstärke, Tempohärte und absoluter Siegeswille!
Welche der obigen Qualitäten hat Andreas M.?  Der langjährige Fussballer und Fitenssstudio-Besucher weiß gekonnt seine Sprintstärke einzusetzen. Schließlich trägt er nicht umsonst den Namen „200m-Mann“. Wenn er „die Nähmaschine“ auspackt (wie er es selbst nennt), konnte noch nie jemand mit gehen. 
Letztlich bleibt es spannend bis zum Schluss. Und wenn dann am 30.8. der Startschuss fällt, werden wir gut 11 Sekunden später wissen wer nun für immer als „schnellster Mann von Neumarkt“ in die Analen (*hihi*) eingeht.
 Natürlich sind alle herzlichst dazu eingeladen diesem Event beizuwohnen!!!Wir hoffen, dass die Zuschauerränge gefüllt sein werden und so das „Stadion“ zum kochen gebracht wird!!!

Alle Jahre wieder…

…geht langsam aber sicher eine Triathlon-Saison zu Ende. Mit den regionalen Triathlon-Wettkämpfen in Regensburg und Erlangen endet für die meisten Athleten die triathletische Saison. Viele stehen nun vor der Frage: kann dies 2014 schon alles gewesen sein? Warum war ich wieder so langsam? Ganz zu schweigen vom Gewicht – ist meine Waage vielleicht defekt?

So sucht der Ein oder Andere dann im Herbst doch noch ein Event um hoffentlich versöhnlich in den Winter (und die Baumkuchen und Glühwein Saison ) zu starten.

Michael „die Wampe“ Plendl wollte dieses Jahr neue Tempo-Akzente setzen. Nachdem er im April noch als „Held von Neumarkt“ (siehe Artikel: 4h-Schwimmen Greding) gefeiert wurde, wurde es schnell ruhig um den gemütlichen Niederbayer. Kurz vor der Mitteldistanz Erlangen flackert noch einmal Hoffnung auf…

 … doch wurde diese von Philipp „the hammer“ Christl schnell zunichte gemacht. Doch er wäre nicht Plendl, würde er nicht bereits wieder neue (überzogene?) Ziele ankündigen – beim Frankfurt Marathon Ende Oktober sollen die 3:15h fallen! – Herbert Steffny macht’s möglich – hoffentlich!!!

Auch Philipp C. plant bereits wieder energisch und legt stetig neue Ziele fest – der Mann ist heiß und hungrig!!! Der neue aufstrebende Stern am TWin-Triathlon-Himmel kennt einfach kein Erbarmen – weder mit sich selbst, noch mit seinen Gegnern.  Für ihn stehen noch diverse Laufduelle auf der 10km-Distanz mit Couchjunge (oft auch Knutschjunge) Schmidt an. Hier gilt es das nötig Tempo zu bekommen um dann nächstes Jahr in der Landesliga ordentlich Wallung zu machen.

Couchjunge Schmidt muss nach der Vergewaltigung durch Triathlon-Profi Fabian Conrad beim Team-Sprint in Regensburg am vergangenen Sonntag, wo er für das Team Arndt in der Bayernliga startete, erstmal wieder zu sich selbst finden. Auch Freundin und Society-Expertin Silke L. ist immer noch schockiert von diesem Anblick!

Während die einen die anstehende Off-Season feucht fröhlich mit diversen Flaschen Weißwein (genaue Stückzahlen dürfen leider nicht genannt werden!) einleiten…

…fahren die anderen einfach mal so um Deutschland herum, bzw. „liegen“ in Deutschland herum 🙂

Ehemalige Deutsche Meisterin auf der Langdistanz Sandra W., und Schwester von Couchjunge und mental Coach Schmidt, Marina S.haben in wenigen Wochen noch großes vor. Sie wollen ihre Saison mit dem Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun gütlich zum Abschluss bringen und trainieren hier noch immer richtig hart. Lediglich platte Reifen und ein abgesetzter „Daddy Emergency Call“ kann die geplante 4 stündige Ausfahrt auf eine Kaffee-Runde mit Kuchen verkürzen. Hier ein Hammer Video zum Rennen am 31. August.
https://www.youtube.com/watch?v=7Mahx03xfrY=> GÄNSEHAUT!!!!

Bleiben noch die Jungen Wilden – Meerjungfrau Bergmann und (M)andy!!! Der eine heiß, der andere zerstört – mentaler Natur! Der eine will Aktion, der andere redet von Aktion! Was hier noch kommt – das steht in den Sternen…
…wir werden es aufmerksam beobachten und berichten!

…für Alle die jetzt nicht namentlich erwähnt wurden: IHR SEIT DIE BESTEN UND DIE REDAKTION WÜNSCHT EUCH VIEL ERFOLG BEI ALLEM WAS NOCH SO ANSTEHT – GEBT GAS!!!!!!!!!!!!!

Guten Start ins Neumarkter Volksfest – wir sind erstmals beim diesjährigen Volksfest-Umzug mit dabei! 🙂 

Race Around Germany – Radsport der Extreme

Die Strecke rund um Deutschland

Am Donnerstag den 24.07.2014 war es so weit. Zwei unser wohl extremsten Radfahrer im Verein, Gerhard Liebel und Manfred Büttner, begaben sich auf ihr bisher größtes Abenteuer. Dem Race Around Germany. Hierbei mussten beide Athleten eine Gesamtstrecke von 3300 km und 22000 Höhenmeter zurücklegen. Die Strecke wurde in neun Etappen eingeteilt, allerdings waren beide Athleten selbst für die Fahr- und Pauseneinteilung verantwortlich. Hierdurch ergab sich eine ganz ungewohnte Art des Taktierens. Durch Verkürzung oder Verschiebung der Pausen- bzw. Schlafzeiten war das Rennen von einem ständigen Wechsel der Führungsposition geprägt. Dies führte zu einem spannenden Kopf an Kopf Rennen bis auf den letzten Kilometern und forderte von beiden das größte Maß an mentaler Stärke und Wille.

Viele Kilometer werden in Aero-Position zurück gelegt
Die Athleten werden von der Physio-
therapeutin Elke Röll rund um die Uhr versorgt

Als erster eröffnete Gerhard die Tortur um Punkt 8:30 Uhr in der Altstadt von Cham. Manfred startete das Rennen mit einem Zeitabstand von 30 Minuten. Die erste Etappe führte beide Athleten nach Holzkirchen kurz vor der Österreichischen Grenze. Somit durchquerten sie gleich die drei bayerischen Regierungsbezirke Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern.
Bei der darauffolgenden Etappe nach Freiburg im Breisgau mussten die Allgäuer Voralpen durchquert werden und führte beide weiter bis kurz vor die Französische Grenze. Rein von den Zahlen war dies die sogenannte Bergetappe der Tour mit fast 4000 Hm.
Die beiden nächsten Etappen führten entlang der Luxemburger, Belgischen und Holländischen Grenze. Zuerst ging es nach Pirmasens und weiter nach Kevelaer. Gerade diese Etappen entlang des Elsass waren nochmals von einigen Steigungen geprägt.
Die vierte Etappe führte nach Glückstadt an der Elbe (Nordsee). Mittlerweile war es schon Tag vier des Rennens und somit Zeit das Versorgungsteam auszuwechseln. Wir trafen uns in Rheine in der Nähe von Münster und feierten die vergangenen Renntage gemeinsam mit einem kleinen Grillfest. Doch für Manfred war dies nur eine kurze Pause mit einem kleinen Nickerchen. Schon nach kurzer Zeit befand er sich schon wieder auf seinem Sattel und auf der Jagd nach Gerhard.

Die Konkurrenz wird beschnuppert

Am darauffolgenden Morgen erreichten wir das Zwischenziel Glückstadt und konnten das erste mal einen Blick auf die Nordsee werfen. Aufgrund der dortigen Infrastruktur waren die Drahtesel der beiden Athleten zu einer kurzen Ruhepause gezwungen, denn schwimmen können sie noch nicht. Darum nahmen beide Athleten und die Versorgungsfahrzeuge, wie schon in Bremerhaven, die Fähre bis zur anderen Uferseite.
Ab hier ging es weiter entlang der Nordseeküste bis nach Flensburg, dem nördlichsten Punkt beim Race around Germany und kurz vor der Grenze zu Dänemark. Nun ging es nur noch gen Süden aber die Heimat war noch sehr fern.
Die darauffolgenden Kilometer schlängelten sich entlang der Ostseeküste über Kiel, Lübeck und Rostock bis nach Stralsund. Zum Ärgernis der beiden Athleten wurden auf der Strecke viele Großstädte bis ins Zentrum angefahren. Das bedeutete oft ungewollte Wartepausen an roten Ampeln und zusätzlicher Stress durch die hohe Verkehrsdichte. Aber für die Helfer in den Versorgungsfahrzeugen war es erstaunlich, wie überlegen ein Rennrad dem Auto in der Großstadt ist. Wir hatten sehr zu kämpfen mit den Fahrern mitzuhalten.

Selbst Regen hält die Athleten nicht ab

In Stralsund waren wir das letzte mal in Blickkontakt mit der Ostsee. Ab hier ging es die letzten (kerzengeraden) Kilometer durch Mecklenburg Vorpommern und dann weiter durch Brandenburg entlang der Polnischen Grenze.
Nun wurde uns allen die kulturellen und regionalen Unterschiede in Deutschland erst wirklich bewusst. So schwärmten wir in Niedersachsen noch von den vielen gepflegten offenen Gärten und verklinkerten Häusern. Umso radikaler wurde uns in Brandenburg die schwache Besiedelung bewusst. Dies wirkte sich auch negativ auf unseren Radfahrer Manfred aus. Als kleinen Muntermacher wünschte er sich einen kurzen Halt bei einer örtlichen Bäckerrei, aber auf einer Strecke von 70 km und vielen kleinen Siedlungen trafen wir auf keinen Ort zur Belohnung. Etwas eingeschnappt ging es weiter nach Sachsen in die Stadt Chemnitz und somit schon kurz vor der Tschechischen Grenze.
Unser nächstes Zwischenziel war die von barocker und mediterraner Architektur geprägte Stadt Dresden. Fast schon am Ortsende zeigte uns Manfred seine kulturelle Ader und wies uns ein, ein paar Fotos zu schießen. Leider waren wir an den Schmuckstücken der Stadt schon vorbei und umdrehen kam aufgrund der Verfolgung durch Gerhard nicht in Frage, also wählten wir schäbige Bahnhofsunterführungen und Einbahnstraßen zu unseren Motiven.
Apropo Gerhard, es handelte sich beim RAG schließlich um ein Rennen. In Dresden hatte sich Manfred bereits ein kleines Polster von 100 km auf seinen Verfolger herausgefahren. Aber ihm war stets bewusst das dieser Vorsprung auf den letzten 400 km schon durch eine kurze Schlafpause wegschmelzen könnte. Darum änderte er seine Taktik und verkürzte die tägliche Schlafpause von rund drei Stunden auf ein kurzes Powernapping von einer Stunde. Dies zerrte aber stark von seinen Kräften und verlangte mental nochmal alles von ihm ab.

Ein kleines Geschenk zu Ehren von bereits 3000
zurückgelegten Kilometern

Allerdings bewahrheitete sich der Verdacht das Gerhard nochmal alles gab und scheinbar völlig schlaflos die letzte Nacht durchfuhr. Als Manfred die bayerische Grenze überschritt  und sich somit auf den letzten 200 km befand, war der Abstand bereits auf 60 km dahin geschmolzen. Aber Manfred zeigte keinerlei Schwäche. Er brachte eher uns im Versorgungsfahrzeug zum Verzweifeln. So fragte er mich, meine Wenigkeit hatte eine Woche zuvor die Challenge Roth gefinisht, welche Radzeit ich dort hatte. Im ersten Moment wusste ich nicht ob er nur Ablenkung brauchte oder dies bewusst fragte. Aber als er bei meiner Antwort von 5:30 h konterte mit: „Na schaun wir mal ob ich das unterbieten kann!!“, war mir klar das der Kerl nahe dem völligen Wahnsinn sein muss. Sowas kann ein „Normaler“ doch nicht nach 3000 km ernst meinen. Aber nein, das ist ja auch Manfred Büttner!
Jedoch ging die Taktik auf. Scheinbar musste Gerhard dem hohen Tempo bei der Verfolgung Tribut zollen und wurde zu einer kurzen Schlafpause gezwungen. Nun war klar das Manfred es ganz nach oben aufs Treppchen beim Race Around Germany schaffen wird. Somit erreichte er, nahe an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit, das Chamer Ortsschild nach 7 Tagen, 23 Stunden und 30 Minuten. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch Manfred zur wahnsinnigen Leistung. Gerade die mentale Leistung die du vollbracht hast, ist für uns andere Athleten ein großes Vorbild.

Das lang ersehnte Ziel ist erreicht

Auch Gerhard befand sich bereits auf den letzten Kilometern und wurde in aller Freundschaft von seinem Trainingskollegen am Chamer Ortsschild empfangen. Gerhard schaffte die 3300 km in ebenfalls wahnwitzigen 8 Tagen und 6 Stunden. Gemeinsam traten beide die letzten Meter bis zum ehemaligen Startpunkt in der Chamer Altstadt an. Hier wurden sie vom gesamten Versorgungsteam mit Zielleine und Sektdusche empfangen. Nach einer kurzen gemeinsamen Finishparty, traten alle Beteiligten die Heimreise in den Neumarkter Landkreis an. An dieser Stelle auch nochmal Danke an alle Helfer die dieses Großereignis erst möglich machten.

Die beiden stolzen Finisher des ersten Race Around Germany

Erlanger Triathlon – Rennbericht

Am gestrigen Sonntag den 3ten August fand wieder der Erlanger Triathlon statt. Für viele der Saisonabschluss nach einer langen Trainings und Wettkampfphase. Der TWin war mit 4 Startern vor Ort, alle auf der Mitteldistanz. Ute Schuhmacher, Phillip Christl, Armin Bauer und Michael Plendl.
Schon um 8 Uhr sickerte die Nachricht Neoverbot durch. Eigentlich nicht überraschend nachdem schon durch die Veranstalter in einer Mail etwas in der Art angedeutet wurde.


Um 9:05, 5 Minuten nach der Kurzdistanz wurde die erste Startgruppe Mitteldistanz auf die Reise geschickt. Bis auf Philipp Christl, der in der zweiten Startgruppe das Feld aufrollte waren alle TWin Starter in der ersten Gruppe. Nach dem Schwimmen fanden sich Armin Bauer und Michael Plendl zusammen in der Wechselzone wieder. Michael Plendl wollte nun in seiner Schokoladendisziplin punkten, Armin Bauer hielt jedoch mit und so ließen sich die beiden Windschattenstarter die ganze Radrunde nicht aus den Augen. Am Anstieg legte Bauer immer etwas Abstand zwischen sich und Michael Plendl, in der Ebene holte der dann wieder auf. Zusammen ging es dann in die zweite Wechselzone. In der Zwischenzeit hatte Philipp seinen 10 Min Rückstand vom späteren Start schon fast egalisiert. Nach einer super Schwimmzeit ließ er die 38te Radzeit folgen und hatte bereits 8 Minuten aufgeholt. So sahen sich die Windschattler am Anfang der Laufstrecke alle eng zusammen. Armin legte gleich ein gute Tempo vor und ließ Michael schnell hinter sich. Letzterer versuchte aufgrund mangelnder Trainingskilometer die 20 Laufkilometer halbwegs gut zu überleben. Philipp und Armin schenkten sich aber nichts und heizten mit einem Höllentempo über die zwei Runden. Als Ergebnis wurde Philipp mit einer Gesamtzeit von 4:10:16 als gesamt 28ter mit dem 2ten Platz AK belohnt. Glückwunsch!!!
Auch „Explosions“-Armin hatte gestern eine Leistungsexplosion ohne Anflug eines Einbruchs. Mit seiner Gesamtzeit kann er ebenfalls mehr als zufrieden sein. Ebenso Michael Plendl. Das Ergebnis entspricht ungefähr dem Trainingsstand. Da heißt es im nächsten Jahr wieder angreifen.

Für Ute Schuhmacher war Erlangen nach der krankheitsbedingten Absage von Roth als Wiedergutmachung gedacht. Und sowohl beim Schwimmen als auch beim Radfahren (29,5er Schnitt!!) hatte Sie allen Grund zufrieden zu sein. Erst beim Laufen wurde es etwas härter was besonders an den steigenden Temperaturen gelegen hat. Aber auch hier ließ Sie nicht locker und bewältigte die 2 Kilometer Schwimmen, 80 Radfahren  und 20 Laufen in 5:48.

Allen Startern gute Erholung!

RG  Name            JG     SNr Schwimmen RG Rad     RG Zwischen RG Laufen  RG  Zeit      GES AVS

28  Christl Philipp 1990  574 0:35:56        60 2:09:03 38 2:44:59     40 1:25:17  29  4:10:16  37,2

53  Bauer Armin    1982 427 0:39:36     144 2:13:39 91 2:53:15      97 1:25:35  32  4:18:50  35,9

145 Plendl Michael  1978 455 0:39:37   146 2:13:21 87 2:52:58      94 1:44:38 208 4:37:36  36,0

68  Schumacher Ute  1967 343 0:42:27   39 2:42:58 62 3:25:25      58 2:23:14  71  5:48:39  29,5

Mandy goes to Iron(m)andy

Halle Kollegen, Freunde, Bekannte und Supporter,

das Wichtigste zuerst: DANKE DANKE DANKE, Wahnsinn wie Ihr mich an der Strecke von KM zu KM voran getrieben habt. Damit habe ich in dieser Form nicht gerechnet.

Ohne die vielen bekannten Gesichter an der Strecke wäre ich bei diesen Bedingungen wohl irgendwann mit einer Flasche Wasser unter den nächsten Baum und hätte im Schatten geschlafen.

Aber ich wusste, dass Ihr auf mich wartet und habe mich so vor allem beim Laufen von Verpflegung zur Verpflegung gekämpft.

Jetzt zum eigentlichen Rennverlauf. Sonntag 3:50 Uhr der Wecker klingelt. Im Gegensatz zu vielen Anderen konnte ich doch 4-5 Stunden schlafen. Appetit hatte ich zwar keinen aber konnte mir doch ein Nutellabrot und einen Tee runter zwingen.

4:30 Uhr Abfahrt nach Hilpoltstein zum Schwimmstart, draußen war es noch dunkel aber trotzdem schon 20° Grad, wird wohl heiß heute. In der Wechselzone in Hip angekommen nochmals viele bekannte Teilnehmer getroffen, Bike Check und Danke an Max und Chris die mir aus dem VIP Bereich noch eine Breze und ein Wasser gebracht haben. Schnell den Profi Start angesehen und ab in die eigene Pelle.
Part 1: Swim 3,8 Km – 1:17 Std

Kurzes Einschwimmen, einmal 360° Grad drehen, unglaublich wie viel Leute dieses Jahr am Start sind. Da es in der Vorbereitung öfters Probleme beim Schwimmen gab, habe ich mich diesmal weiter hinten im Feld eingeordnet und 5 4 3 2 1 *Peng* los geht’s. Wird wohl ein langer Tag deswegen bin ich eher verhalten angeschwommen was sich als richtige Taktik herausstellte. Zur ersten Wende hoch 29 Minuten, passt liegt in der Zeit, runter zur zweiten Wende und zum Schwimmausstieg. Ohne Schwindel durchgekommen, Zeit ist ganz passabel und nicht zu viel Kraft verloren. SWIM Check!

 
 
Part 2: Bike 180 Km – 5:44 Std

Raus aus dem doch sehr warmen Kanal und rein in das Wechselzelt. Ohne Hektik aus dem Neo und ab zum Rad. Das hat deutlich schneller geklappt als geplant, bin noch im Zeitplan.  Hier ging dann alles ziemlich schnell, habe viele Andi auf geht’s, Los Los Los mitbekomme. Bin zügig in meinen Tritt gekommen und so ging es bis zum ersten Berg nach Heideck. Beine fühlten sich gut an also weiter powern. Problem war nur das so viele Athleten auf der Strecke waren,  dass ich bis Greding nicht meine Geschwindigkeit fahren konnte und um keine Zeitstrafe wegen Windschattens zu kassieren,
bin ich links vorbei gedrückt. In Greding angekommen wieder viele bekannte Gesichter rauf auf den Berg. Beine sind immer noch locker und bin mit dem geplanten Speed bis Km 85 wieder zurück zum Swimstart gedonnert. Erste Runde also in knapp 2:35 Std beendet. Danach kam der Mann mit dem Hammer! Was wie? Den gibt’s doch eigentlich nur beim Marathon? Denkste! Ab Eckersmühlen (Km90) war mein Akku leer und musste auf Sparflamme weiter fahren. Habe ich zu wenige gegessen? zu wenig trainiert? komme ich überhaupt bis zum Laufen? und wenn Ja wie hart wird das dann erst? Fragen über Fragen schießen einen durch den Kopf. Aber hilft alles nichts beißen ist angesagt! Das ganze ging dann bis Km 130 und die Kraft war wieder vorhanden. Kurz vor Hilpoltstein dann die Botschaft. Andi bist auf Platz 2. in der Fire Fighter Weltmeisterwertung 10 Min auf
Platz 1 und 20 Min auf Platz 3. 10 Min? Das wird hart aber Feuer frei. Kurz nach Solar dann noch ein paar Krämpfe bekommen, konnte diese aber gut aus den Beinen fahren und konnte dann bis ins Ziel einen guten Druck auf die Pedal bringen. BIKE CHECK!

 

 

 
Part 3: Run 42,195 Km – 4:35

In Roth in der zweiten Wechselzone angekommen schnell das Rad abgegeben den Check vom Roten Kreuz bekommen zum weiterlaufen und ab geht’s! Beine fühlen sich gut an. Das Schöne am Laufen, man kann sich mit den Zuschauern bzw. den Personen die man kennt unterhalten oder auch mal ein Stück begleiten lassen. Bereits ab den ersten KM sind viele Athleten vor mir gegangen. Natürlich motiviert das einen selbst nochmals, wenn man viel überholt und so lief es dann von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle. Um ausreichend Flüssigkeit aufnehmen zu können habe ich hier jeweils einen kurzen Stopp eingelegt und in Ruhe getrunken und gegessen. Was hat nun ein Triathlet und eine Schwangere gemeinsam? Totalausfall des Geschmackssinns. Melone oder Apfel in Salz dippen, oder gerne mal Hühnerbrühe mit Banane und Cola. Wirkung war aber durchaus positiv, der leicht flaue Magen vom Radln war wieder weg und der Körper hat genügend Salze bekommen. So ging es für mich dann bis Schwand (Km 15) und als Highlight wusste ich das auf dem Rückweg

der Verpflegungsstand vom Neumarkter Triathlonverein kommen wird. Leider war der Kopf dann schon so leer, dass ich mich nicht mehr an alle erinnern kann. Weiter nach Eckersmühlen zur Wenden (Km 29) und wieder zurück zum Stand der Neumarkter. Hier wohl die schönste Botschaft des Tages. Andi du bist Platz 1 in deiner Wertung der Führende ist ausgestiegen, auf Platz 2 hast du schon 50 Min Vorsprung. Siegesfaust! Jetzt nur noch die letzten 6,5 Km zurück ins Ziel bringen.
Mit leichtem Regen ging es dann über den Marktplatz von Roth ins Triathlonstadion. Geschafft!
I am Ironman 11:41 Std!


Fazit: Das hochgesteckte Ziel von 10:59 leider verpasst, aber bei diesen Bedingungen einfach überglücklich ins Ziel zu kommen.

Bei über 500 Athleten die das Rennen vorzeitig verlassen habe! Jetzt die Beine hochlegen und genießen. 2015 dann als Supporter an

der Strecke um vlt den ein oder anderen von euch zu unterstützen.

 

In diesem Sinne nochmals Danke an alle die fleißig angefeuert haben und die vielen Glückwünsche im Ziel oder via. Handy und Facebook.

Großen Dank auch für das Verständnis der letzten 9 Monate nicht bei jeder Feier dabei gewesen sein zu können oder die Partys etwas früher zu verlassen.

 

Besonderen Dank zum Schluss an:

 

Jerom von Stevens Bikes in Sagerhausen für das tolle Rad!

Thomas Roth von der Versicherungskammer Bayern für das Sponsoring!                                                                                                                                                                                                            

 

Iron(m)andy

 

Rothbericht – TWIN stellt einen deutschen Meister auf der Langdistanz

Zum 30 jährigen Jubiläum des Rother Triathlons waren 9 STarter des TWin gemeldet. Leider schaffte es Ute Schumacher aufgrund einer Mandelentzündung nicht an die Startlinie. Nach über einem halben Jahr Vorbereitung natürlich sehr schmerzhaft. Aufgrund der Bedingungen die jedoch den Tag über in Roth herrschten sicher die richtige Entscheidung nicht krank zu starten.

Für den Rest wurde es ab 6:30 Uhr ernst.
Photo: Vor dem Start󾌰
Vor dem Start waren alle noch guter Dinge (hier Susi und Wolfgang). Beim Schwimmen war auch noch nicht abzusehen wie sich der Tag noch entwickeln würde.
Wie immer bereitete der Challenge allen Teilnehmern am Schwimmstart einen riesen Empfang. Geschätzte 40.000 Zuschauer feuerten die Teilnehmer an und obwohl das Augenmerk der Presse auf den Profis lag so war doch jeder einzelne Sportler ein Star.
Nach dem Schwimmen ging es auf die uns allen wohlbekannte Radrunde. Auch hier sind die Zuschauerzahlen im Vergleich zum Vorjahr sicher nochmal in die Höhe gegangen. Am früheren „Geheimtipp“ Kränzleinsberg waren bereits geschätzte 500 Zuschauer versammelt die schon erste Tour de France Atmosphäre für die Teilnehmer erzeugten.

Wolfgang das erste Mal am Kränzleinsberg

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Solarer Berg. Jeder einzelne wurde in voller Lautstärke den Berg hochgepeitscht was sicher den einen oder anderen dazu verleitet hatte ein bisschen zu viel Gas zu geben. Und die Temperaturen stiegen weiter an. Durch eine leichte Wolkendecke war dies nicht so leicht spürbar da die Zuschauer und Teilnehmer keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, doch es wurde immer drückender. Wer die Splitzeiten der Windschattenstarter verfolgte sah spätestens in der zweiten Radrunde, dass die Zeiten langsamer wurden. Und das ging allen so. Niemand kam nahe an seine gewünschte Radzeit heran und schon in der zweiten Radrunde war das Beste man verabschiedete sich von Zielzeiten und versucht noch gut ins Ziel zu kommen. Selbst die Zuschauer waren teilweise vom Wetter überfordert. Was in der Presse nicht erwähnt wurde kann man aber hier schreiben.

Temperaturanzeige beim Laufstart – ohne weitere Worte

Es stiegen über hundert Athleten schon während des Radfahrens aus.Viele konnten bei dem Wetter keine Nahrung mehr zu sich nehmen und kollabierten. Umso mehr war schon klar, dass jeder Sportler der auch nur im Ansatz an seine gewünschte Zeit kommen konnte hier überaus zufrieden sein konnte.
Nach dem Radfahren stand „nur“ noch der Marathon zwischen unseren TWinlern und dem Finish. Und der hatte es in sich. Viele hatten schon beim Radfahren zu kämpfen und beim Laufen wurde es nicht besser.

Andi überholt Wolfgang auf der Laufstrecke (beide Lächeln noch aber wohl eher nur für das Foto…)

Angestrebte Kilometerschnitte waren schnell vergessen, Ankommen die Devise. Und das machten unsere Jungs und das Mädel dann auch!!! Auch wenn es für viele ein sehr, sehr harter Kampf war. Man muss sowieso sagen, dass es niemandem leicht gefallen ist an diesem Tag. Hervorzuheben ist noch das Finish von Vater und Sohn Schäfer.

Basti Schäfer beim Marathonstart

Wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis der beiden zusammen ins Ziel zu laufen.
Hier die Ergebnisse der Einzelstarter. 

Dabei holte Wolfgang Schumacher in der AK65 den zweiten Platz. Er wurde noch um 2 Minuten beim Marathon nach zwischenzeitlichem großen Vorsprung abgefangen. Da der erste jedoch kein Deutscher war können wir Wolfgang ab sofort „DEUTSCHER MEISTER AK65 AUF DER LANGDISTANZ“ nennen.
Glückwunsch vom ganzen TWin Wolfgang!!!

Aber es gab nicht zur Einzelstarter sondern auch einige Staffelstarter. Hier die Ergebnisse:

Schwimmen:
Caroline Kaiser 1:19:59
Sandra Weiss 53:23
Thilo Spangenberg 57:27

Radfahren:
Stephan Seitz 5:25:26

Wenn auch niemand die angestrebten Zeiten erreichen konnte so darf sich jeder Finisher an dem Tag als Sieger fühlen. Sieger über die Strapazen und die Schmerzen die zweifellos jeder hatte. Aber mit etwas Abstand wird das für euch eines der wichtigsten Finishs überhaupt sein da es mit viel Arbeit erkauft wurde.
Beim nächsten Mal könnt ihr dann wieder auf Bestzeitenjagd gehen!!!