Mandy goes to Iron(m)andy

Halle Kollegen, Freunde, Bekannte und Supporter,

das Wichtigste zuerst: DANKE DANKE DANKE, Wahnsinn wie Ihr mich an der Strecke von KM zu KM voran getrieben habt. Damit habe ich in dieser Form nicht gerechnet.

Ohne die vielen bekannten Gesichter an der Strecke wäre ich bei diesen Bedingungen wohl irgendwann mit einer Flasche Wasser unter den nächsten Baum und hätte im Schatten geschlafen.

Aber ich wusste, dass Ihr auf mich wartet und habe mich so vor allem beim Laufen von Verpflegung zur Verpflegung gekämpft.

Jetzt zum eigentlichen Rennverlauf. Sonntag 3:50 Uhr der Wecker klingelt. Im Gegensatz zu vielen Anderen konnte ich doch 4-5 Stunden schlafen. Appetit hatte ich zwar keinen aber konnte mir doch ein Nutellabrot und einen Tee runter zwingen.

4:30 Uhr Abfahrt nach Hilpoltstein zum Schwimmstart, draußen war es noch dunkel aber trotzdem schon 20° Grad, wird wohl heiß heute. In der Wechselzone in Hip angekommen nochmals viele bekannte Teilnehmer getroffen, Bike Check und Danke an Max und Chris die mir aus dem VIP Bereich noch eine Breze und ein Wasser gebracht haben. Schnell den Profi Start angesehen und ab in die eigene Pelle.
Part 1: Swim 3,8 Km – 1:17 Std

Kurzes Einschwimmen, einmal 360° Grad drehen, unglaublich wie viel Leute dieses Jahr am Start sind. Da es in der Vorbereitung öfters Probleme beim Schwimmen gab, habe ich mich diesmal weiter hinten im Feld eingeordnet und 5 4 3 2 1 *Peng* los geht’s. Wird wohl ein langer Tag deswegen bin ich eher verhalten angeschwommen was sich als richtige Taktik herausstellte. Zur ersten Wende hoch 29 Minuten, passt liegt in der Zeit, runter zur zweiten Wende und zum Schwimmausstieg. Ohne Schwindel durchgekommen, Zeit ist ganz passabel und nicht zu viel Kraft verloren. SWIM Check!

 
 
Part 2: Bike 180 Km – 5:44 Std

Raus aus dem doch sehr warmen Kanal und rein in das Wechselzelt. Ohne Hektik aus dem Neo und ab zum Rad. Das hat deutlich schneller geklappt als geplant, bin noch im Zeitplan.  Hier ging dann alles ziemlich schnell, habe viele Andi auf geht’s, Los Los Los mitbekomme. Bin zügig in meinen Tritt gekommen und so ging es bis zum ersten Berg nach Heideck. Beine fühlten sich gut an also weiter powern. Problem war nur das so viele Athleten auf der Strecke waren,  dass ich bis Greding nicht meine Geschwindigkeit fahren konnte und um keine Zeitstrafe wegen Windschattens zu kassieren,
bin ich links vorbei gedrückt. In Greding angekommen wieder viele bekannte Gesichter rauf auf den Berg. Beine sind immer noch locker und bin mit dem geplanten Speed bis Km 85 wieder zurück zum Swimstart gedonnert. Erste Runde also in knapp 2:35 Std beendet. Danach kam der Mann mit dem Hammer! Was wie? Den gibt’s doch eigentlich nur beim Marathon? Denkste! Ab Eckersmühlen (Km90) war mein Akku leer und musste auf Sparflamme weiter fahren. Habe ich zu wenige gegessen? zu wenig trainiert? komme ich überhaupt bis zum Laufen? und wenn Ja wie hart wird das dann erst? Fragen über Fragen schießen einen durch den Kopf. Aber hilft alles nichts beißen ist angesagt! Das ganze ging dann bis Km 130 und die Kraft war wieder vorhanden. Kurz vor Hilpoltstein dann die Botschaft. Andi bist auf Platz 2. in der Fire Fighter Weltmeisterwertung 10 Min auf
Platz 1 und 20 Min auf Platz 3. 10 Min? Das wird hart aber Feuer frei. Kurz nach Solar dann noch ein paar Krämpfe bekommen, konnte diese aber gut aus den Beinen fahren und konnte dann bis ins Ziel einen guten Druck auf die Pedal bringen. BIKE CHECK!

 

 

 
Part 3: Run 42,195 Km – 4:35

In Roth in der zweiten Wechselzone angekommen schnell das Rad abgegeben den Check vom Roten Kreuz bekommen zum weiterlaufen und ab geht’s! Beine fühlen sich gut an. Das Schöne am Laufen, man kann sich mit den Zuschauern bzw. den Personen die man kennt unterhalten oder auch mal ein Stück begleiten lassen. Bereits ab den ersten KM sind viele Athleten vor mir gegangen. Natürlich motiviert das einen selbst nochmals, wenn man viel überholt und so lief es dann von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle. Um ausreichend Flüssigkeit aufnehmen zu können habe ich hier jeweils einen kurzen Stopp eingelegt und in Ruhe getrunken und gegessen. Was hat nun ein Triathlet und eine Schwangere gemeinsam? Totalausfall des Geschmackssinns. Melone oder Apfel in Salz dippen, oder gerne mal Hühnerbrühe mit Banane und Cola. Wirkung war aber durchaus positiv, der leicht flaue Magen vom Radln war wieder weg und der Körper hat genügend Salze bekommen. So ging es für mich dann bis Schwand (Km 15) und als Highlight wusste ich das auf dem Rückweg

der Verpflegungsstand vom Neumarkter Triathlonverein kommen wird. Leider war der Kopf dann schon so leer, dass ich mich nicht mehr an alle erinnern kann. Weiter nach Eckersmühlen zur Wenden (Km 29) und wieder zurück zum Stand der Neumarkter. Hier wohl die schönste Botschaft des Tages. Andi du bist Platz 1 in deiner Wertung der Führende ist ausgestiegen, auf Platz 2 hast du schon 50 Min Vorsprung. Siegesfaust! Jetzt nur noch die letzten 6,5 Km zurück ins Ziel bringen.
Mit leichtem Regen ging es dann über den Marktplatz von Roth ins Triathlonstadion. Geschafft!
I am Ironman 11:41 Std!


Fazit: Das hochgesteckte Ziel von 10:59 leider verpasst, aber bei diesen Bedingungen einfach überglücklich ins Ziel zu kommen.

Bei über 500 Athleten die das Rennen vorzeitig verlassen habe! Jetzt die Beine hochlegen und genießen. 2015 dann als Supporter an

der Strecke um vlt den ein oder anderen von euch zu unterstützen.

 

In diesem Sinne nochmals Danke an alle die fleißig angefeuert haben und die vielen Glückwünsche im Ziel oder via. Handy und Facebook.

Großen Dank auch für das Verständnis der letzten 9 Monate nicht bei jeder Feier dabei gewesen sein zu können oder die Partys etwas früher zu verlassen.

 

Besonderen Dank zum Schluss an:

 

Jerom von Stevens Bikes in Sagerhausen für das tolle Rad!

Thomas Roth von der Versicherungskammer Bayern für das Sponsoring!                                                                                                                                                                                                            

 

Iron(m)andy

 

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