Ironman Italy

Am Mittwoch den 18.09. fuhr Michael Kropp gemeinsam mit seiner Frau Richtung Cervia in der Emilia Romagna. Da sie die 800 km lange Strecke nicht in einem Rutsch fahren wollten, machten sie auf dem Hinweg einen Zwischenstopp in Trient und auf dem Rückweg in Kastelruth.

In Trient wurde zur Lockerung der Muskulatur noch ein letzter lockerer Lauf absolviert und das obligatorische Carboloading beim Italiener durchgeführt.

Am 19.09. hieß es nach der Ankunft in Cervia noch kurz die Beine mit einer kleinen Radeinheit aufzulockern. Hierzu wurden die ersten 20 km der Radstrecke getestet. Hier wurde schon offensichtlich, dass der Straßenbelag teilweise sehr holprig ist. Die Spannung auf die Qualität der restlichen ~70 Streckenkilometer wuchs. Die Wettkampfbesprechung verlief wenig überraschend. Die Besonderheit der Veranstaltung blieb jedoch in Erinnerung. Der Moderator wies darauf hin, dass es sich aufgrund der Länge der Wechselzone (1,1 km) bei dem Wettkampf um einen „Swim – Run – Bike – Run – Run“ Wettbewerb handele 😉

Für den 20.9. war noch eine kurze Schwimmeinheit geplant. Diese musste jedoch wegen hohen Wellengangs und das daraus resultierende Badeverbot, ausfallen. So stand also an diesem Tag nur noch Carboloading und Bike-Checkin auf dem Plan.

Dann war der große Tag auch schon da. Um 4:40 Uhr klingelte der Wecker und auf ging es zum Frühstück. Da im Hotel auch noch andere Triathleten wohnten, gab es als besonderen Service das Frühstück bereits zu dieser frühen Uhrzeit.

Das Meer zeigte sich an diesem Morgen zwar etwas ruhiger als am Vortag, aber immer noch unruhig. Der Startschuss für Michael und die anderen Agegrouper fiel um 7:45 Uhr. Mittels Rolling-Start wurden alle 8 Sekunden 6 Athleten ins Rennen geschickt. Um 7:48 Uhr war es dann auch für Michael soweit. Er kam gut ins Schwimmen und konnte ohne großes Gerangel sein Tempo schwimmen. Nach ca. 2500m machte ihm jedoch der Wellengang so sehr zu schaffen, dass er unfreiwillig die Fische füttern musste. Danach drosselte er etwas sein Tempo und konnte nach 1:05:41 das Wasser verlassen.

Michael nutzte den langen Weg in der Wechselzone auch dazu, seinen Magen zu beruhigen. Deshalb saß er auch erst nach 7:23 Minuten im Sattel.

Ab diesem Zeitpunkt konnte es ja nur noch besser werden. Die ersten Kilometer verliefen auch sehr gut. Ab ca. 10 Kilometer hat sich jedoch der Sattel gelöst. Dieser ragte plötzlich mit der Spitze nach unten. Mittels Gewichtsverlagerung auf den hinteren Sattelbereich hat Michael ihn wieder in die Waagerechte gebracht. Da diese Prozedur bei jeder größeren Bodenunebenheit notwendig war, war der Sattel dann nach ca. 40 km vollständig locker. Daher musste ein Boxenstopp eingelegt werden, um den Sattel zu fixieren. Dieser Boxenstopp kostete Michael 6 Minuten und es dauerte auch noch ein paar Kilometer bis er seinen Rhythmus wieder gefunden hatte. Jedoch war der Sattel schon bald wieder locker und die Nase neigte sich wieder nach unten. Michael entschied sich dazu, in dieser Position das Rennen zu Ende zu fahren. Insgesamt war die Strecke, welche im Vergleich zum Vorjahr leicht modifiziert wurde, wenig anspruchsvoll. Auf ~181 km mussten lediglich 840 Höhenmeter überwunden werden. Michael beendete den Radpart schließlich nach 5:08:18.

Die zweite Wechselzone (ca. 800m) konnte Michael bereits nach 3:56 Minuten verlassen.

Beim abschließenden Marathon mussten auf 4 Runden noch 42 km auf meist guten Wegen absolviert werden. Auf der gesamten Strecke waren zahlreiche Zuschauer, welche die Athleten super anfeuerten. Die Strecke war auch teilweise schattig und hatte nur knapp 70 Höhenmeter. Zu Beginn lief es für Michael auch sehr gut. Die Durchgangszeit beim Halbmarathon lag bei 1:38:56. Doch dann machte sich plötzlich die veränderte Sitzposition beim Radfahren bemerkbar. Die Leistengegend begann zu krampfen und Michael musste sein Tempo drosseln. So konnte er den Marathon erst nach 3:42:36 beenden.

In seiner Altersklasse belegte er mit dieser Leistung den 71. von ca. 500 Startern. In der Gesamtwertung belegte er von ~3000 Teilnehmern den 395. Platz.

Das Rennen hat ihm sehr gut gefallen. Auf der Radstrecke ist man zwar sehr einsam aber der abschließende Lauf ist echt sehr schön.

Gemeinsames Kinder-/Jugendtraining

Am letzten Oktoberwochenende trafen sich bei bestem Wetter die Vereine Twin Neumarkt, SV Postbauer und das Bike-Team Regensburg zum gemeinsamen Mountainbike-Stützpunkttraining am „Jura Flow“ in Eichstädt.

Insgesamt nahmen 23 Kinder teil, welche in drei Gruppen eingeteilt wurden, wodurch ein leistungsorientiertes Training möglich war. Während die Jüngsten an ihrer Kurven- und Stufentechnik arbeiteten, nahmen die älteren die Sprünge in Angriff.

Nachdem das Training beendet war ging’s für die SV Postbauer und Twin-Kids in die Jugendherberge zum verdienten Abendessen.

Am zweiten Trainingslagertag klingelte um 6:50 Uhr der Wecker. Dem „Weckerklingeln“ folgte zum Wachwerden eine zwanzigminütige Laufeinheit.

Nach dem Frühstück und anschließenden Zimmerräumen und -reinigen ging es bis Mittag nochmals zum Freien Training auf die absolut hervorragend präparierte Mountainbike-Bahn.

Nach einem Zwischenstopp beim Schachtel-Wirt kamen wieder alle wohlbehalten zu Hause an.

Jura Cup mit Manfred Büttner

Das letzte von 6 Rennen ist geschafft. Das Bayernliga-Rennen mit 6 Runden war technisch sehr anspruchsvoll, aber ein dennoch ein toller abwechslungsreicher Kurs. Mit über 200 Startern war dieses Rennen auch sehr beliebt.

Manfred konnte noch von Platz 9 auf Platz 8 gesamt (von 55 Startern) vorrücken und seine Führung in der AK50 ausbauen.

Challenge Almere – Kampf gegen die Windmühlen

… so kam es Volker Grötzner, dem langjährigen Ausdauerathleten des TWin Neumarkt aus Möning vor, als er am Samstag, den 14.09. auf der Radstrecke der diesjährigen ETU Challenge Europameisterschaft im Langdistanztriathlon in Amsterdam unterwegs war.

Dort hiess es für ihn um 07:45 Uhr bei 10 Grad Außentemperatur und 18,1 Grad im Wasser den Schwimmstart mit 1.500 weiteren Athleten über die Strecke von 3,8 km anzugehen.

Nach der Wechselzone ging es aufs Rad und damit auf zwei Radrunden zu je 90 km. Die Radrunden führten die Athleten größtenteils über Dämme, von wo aus sie mit einem überwältigenden Blick auf das danebenliegende Eiselmeer belohnt wurden. „Es ist vergleichbar mit der alten Laufstrecke am Kanal in Roth – man hat das Gefühl ab der 2ten Runde, der Damm nimmt niemals mehr ein Ende.“ beschrieb der inzwischen 50jährige die Radstrecke. Vor allem, weil der Wind immer stärker blies und unzählige Windräder ihre Arbeit entlang der Strecke verrichten.

Dort lässt man dann schon einige Körner liegen, bevor man auf die Laufstrecke nach der zweiten Wechselzone geht. Diese bestand aus einem 6maligen Rundkurs a 7 km um den zu Beginn durchschwommenen See herum, wobei man somit 5 Mal pikanterweise am Zielbogen vorbeilaufen musste.

Volker teilte sich die Gesamtstrecke gut ein und finishte die Challenge bei durchgängigem Sonnenschein mit 11:30:24 Std als gesamt 434er und 45er seiner Altersklasse.

20. Neumarkter Stadtlauf

Am 15.09.19 wurde bei perfektem Spätsommerwetter der 20. Neumarkter Stadtlauf ausgetragen. Für viele TWinler ist die Triathlonsaison bereits vorbei und so kommt der Stadtlauf sehr gelegen, um nochmals ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern. In diesem Jahr gingen insgesamt 30 TWinler über verschiedene Distanzen und Wettbewerbe an den Start.

Den Anfang machte bereits am Samstag unser Luke „for future“ Gruber beim Elementelauf. Er musste dabei auf 11 km insgesamt 20 Hindernisse überwinden. Insbesondere das Durchqueren des Sees im LGS-Park und das Hindernis „Barrel Jumper“ bereiteten ihm sehr viel Kopfzerbrechen. Aber angetrieben von diesem Gewissens-Spagat konnte er das beste aus seinem Körper herausholen und in 46:20 den Gesamtsieg einfahren bzw. einlaufen.

Anlässlich der Veranstaltung gingen auch acht unserer Nachwuchsathleten an den Start. Hierbei stand ausschließlich der Spaß im Vordergrund und es erfolgte keine Zeitnahme. So mussten die Zuschauer auch nicht miterleben, wie Eltern ihre Sprösslinge mittels Ziehen und Zerren über die Ziellinie „halfen“.

Hochmotiviert und angetrieben von den zahlreichen Zuschauern, die am Streckenrand für eine hervorragende Stimmung sorgten, liefen die TWinler zu Höchstformen auf. Die Athleten waren durchweg mit ihrer Leistung zufrieden. Einige von ihnen schafften es auch auf das Siegerpodium.

In der Mannschaftswertung über die 10,5 km Distanz belegt der TWin mit Daniel Reindl, Thomas Wittmann, Marco Benz, Armin Bauer und Reinhard Zahradnik den 1. Platz.

Auch nach dem Rennen war die Stimmung super und alle griffen ordentlich am Buffet zu. Hier wurden auch schon Pläne für weitere Rennen geschmiedet.

32. Aischgrund Triathlon

Am 25.08.2019 wurde im Waldbad in Neustadt an der Aisch die 32. Auflage des „Aischgrund Triathlons“ ausgetragen. Veranstalter war die DLRG Neustadt/Aisch, welcher bereits auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen kann. Dennoch hat er den Anspruch, die Veranstaltung kontinuierlich zu verbessern. Die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen die DLRG in ihrem Tun. Der Veranstalter betont auf seiner Homepage, dass es sich nicht um einen kommerziellen Wettbewerb handelt und dass alle Einnahmen der Jugendarbeit zu Gute kommen.

Die Startgebühren, welche zwischen 30 und 35 € für Einzelstarter und zwischen 55 und 70€ für Staffeln liegen, bewegen sich dabei auch am unteren Preislimit für Triathlon-Veranstaltungen. Den Teilnehmern wurde nach der Veranstaltung auch ein kostenloses, umfangreiches Bildmaterial inklusive einzigartiger Unterwasserfotos zur Verfügung gestellt.

Der Startschuss zur Sprintdistanz (400m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) fiel um 10 Uhr. Der Schwimmpart startete im 50 m-Sportbecken mit maximal 8 Startern pro Bahn.

Um unnötige Positionskämpfe zu vermeiden, wurde den Teilnehmern empfohlen, sich vor dem Start über die geplanten Schwimmzeiten auszutauschen. Da die Athleten bereits nach 8 Bahnen das Becken verlassen konnten, konnte so jeder von Anfang an sein Tempo schwimmen und unnötige Überholmanöver konnten vermieden werden.

Durch die kurzen Wege in der Wechselzone konnten die Teilnehmer auch sehr schnelle Wechselzeiten erzielen.

Zum Beginn der Radstrecke ging es zuerst etwa 1,3 km leicht bergab, bevor nach einer Linksabbiegung eine kleine Steigung zu bewältigen war. Anschließend ging es ca. 3.5 km leicht bergan bis die Ortschaft Herrneuses erreicht wurde. In Herrneuses angekommen, wurden die Teilnehmer mit einer etwa 4 km langen Abfahrt belohnt. In Neuschauerberg in der Ortsmitte am Brunnen war dann der Wendepunkt der Strecke, von wo aus es den gleichen Weg wieder zurück zur Wechselzone ging.

Nachdem in der Wechselzone die Radschuhe gegen die Laufschuhe getauscht wurden, ging es unter dem Jubel der Zuschauer in Richtung Stadtpark. Nach einer kurzen Steigung ging es auf einem schönen Waldweg etwa 1,3 km meist leicht bergab zum ersten Wendepunkt. Auf dem Weg dorthin lag auch die Verpflegungsstelle. Nach etwa 600 m ging es dann einen weiteren ca. 400m langen Anstieg hinauf. Danach führte die Laufstrecke die Athleten auf guten Waldwegen etwa 1,5 km zum nächsten Wendepunkt, von wo aus es dann „nur“ noch etwa 1 km meist bergab bis ins Ziel ging.

Im Ziel wartete auf die Athleten ein reichhaltiges Buffet mit Kuchen, frischem Obst und Getränken.

Vom Twin Neumarkt waren insgesamt 3 Athleten am Start. Alle kehrten mit sehr guten Ergebnissen zurück.

Manfred, der durch seine zahlreichen Podiumsplätze mit reichlich Süßigkeiten beschenkt wurde und daher seine Bikinifigur in Gefahr sah, hat sich für diesen Wettkampf etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um einem Podiumsplatz zu entkommen. Manni „Mc Gyver“ Büttner baute sich für sein Triathlonrad eine sogenannte „Lenker-Abklappvorrichtung“. Diese ist so konzipiert, dass er sie im Falle einer „Podiumsgefahr“ aktivieren konnte. So kam es wie es kommen musste. Es bahnte sich erneut ein Podiumsplatz an und die Vorrichtung wurde aktiviert. So gelang es ihm mit heruntergeklapptem Lenker gerade so auf dem 6. Platz in seiner Altersklasse zu finishen. Ist ja gerade noch einmal gut gegangen. Mal sehen, was er sich für das nächste Rennen einfallen lässt.

Daniel (AK18-24) und Marion (AK 60), welche sich in der bisherigen Saison ernährungstechnisch besser im Griff hatten, konnten ihre Stärken voll ausspielen und erzielten jeweils den ersten Platz in ihren Altersklassen. Marion hätte es sogar in der AK 55 einen Podiumsplatz erreicht.

Platz gesamt; Platz AK; Gesamtzeit; Swim; Bike; Run

Reindl, Daniel; 10; 1; 01:05:08; 00:06:36; 00:37:48; 00:20:43

Büttner, Manfred ;72; 6; 01:18:10; 00:07:03; 00:46:53; 00:24:13

Schmidtpeter, Marion;131; 1; 01:27:11; 00:08:09; 00:49:49; 00:29:12