Ligastart in Weiden

Am 18.05.19 um 11:40 Uhr fiel in Weiden im „Schätzler Freibad“ der langersehnte Startschuss für unsere Liga-Herren. Für das erste Rennen gingen die TWinler Thomas Wittmann, Daniel Reindl, Lukas Gruber und Christoph Ostalecki an den Start. Neben unseren Athleten waren weitere 13 Vereine am Start. Dies bedeutete, dass sich zwei Vereine eine Bahn teilten.

Das Schwimmen verlief für unsere Athleten nicht wie geplant, da man sich erst einmal an die Situation (weitere Mannschaft auf der gleichen Bahn) gewöhnen musste. Da waren unsere Jungs doch etwas von den tollen Trainingsbedingungen im Neumarkter Freibad verwöhnt. Sie erzielten beim Schwimmen dennoch ein homogenes Ergebnis und verließen innerhalb weniger Sekunden gemeinsam das Wasser.

Auf der Radstrecke konnten Daniel und Thomas in einer dreiköpfigen Gruppe (ein Teilnehmer eines anderen Vereins wurde „vereinnahmt“) viel Boden nach vorne gut machen und bereits viele Athleten einsammeln. Lukas und Christoph konnten sich leider nicht weiter nach vorne arbeiten, haben aber auch nicht an Boden verloren.

In der Teamwertung belegt das Team mit 66 Punkten einen hervorragenden 5. Platz.

Beim abschließenden Lauf gingen Daniel und Thomas auch wieder gemeinsam auf die Laufstrecke. Dort konnten sie Schulter an Schulter Konkurrenten um Konkurrenten einsammeln und sich so weit nach vorne arbeiten. Lukas konnte ebenfalls durch eine sehr gute Laufleistung viele Plätze nach vorne gutmachen. Auch Christoph konnte seine Platzierung wacker verteidigen und war mit seinem Ergebnis sehr zufrieden.

Der Teambetreuer/Trainer Jürgen Weiß sieht insbesondere beim Schwimmen und im Wechsel noch die größten Potentiale. Insgesamt war es jedoch eine gute Mannschaftsleistung und „Die Veranstaltung hat Spaß und Ludasst auf mehr gemacht“. Er freut sich schon auf den nächsten Liga-Wettkampf am 23.06.19 in Forchheim.

Pl. Name Gesamt Swim T1 Rad T2 Laufen
13 Reindl
Daniel
1:02:32 0:13:13 0:01:12 0:27:23 0:01:01 0:19:41
14 Wittmann
Thomas
1:02:34 0:13:19 0:01:01 0:27:28 0:01:02 0:19:43
39 Gruber
Lukas
1:06:13 0:13:22 0:01:23 0:29:38 0:01:15 0:20:32
41 Ostalecki
Christoph
1:07:06 0:13:23 0:01:31 0:28:31 0:01:33 0:22:06

TWin Neumarkt – Start in der Landesliga Nord

Der Triathlonverein TWin Neumarkt startet nach einigen Jahren Abstinenz wieder mit einer 9-köpfigen Männer-Mannschaft „Fischer Automobile TWin Neumarkt“ in der Landesliga Nord. Mit Jürgen Weiß (Sportlicher Leiter) und Manfred Büttner (Trainer) stehen dem Team zwei erfahrene Triathleten als Betreuer zur Seite. Da der Triathlonsport eher als Einzelsport bekannt ist, folgen hier ein paar Fakten zum Ligamodus: Das Team geht in insgesamt vier Wettkämpfe (Weiden, Forchheim, Hof, Kitzingen) mit unterschiedlichen Distanzen (Sprint- und Kurzdistanz) auf Punktejagd. Bei jedem Wettkampf gehen von jeder Mannschaft vier Mann an den Start. Dabei wird jedes Rennen in einem anderen Modus ausgetragen. Beim ersten Rennen werden die drei Schnellsten der Mannschaft einzeln gewertet, beim zweiten Rennen wird die Zeit des dritten der Mannschaft gewertet. Daher gilt es bei diesem Rennen möglichst lange zusammen zu bleiben. Abweichend zu den normalen Einzelwettkämpfen im Triathlon erfolgt bei den ersten beiden Rennen auch eine Windschattenfreigabe beim Radfahren – es muss also zwischen zwei Radfahrern kein Mindestabstand von 12m eingehalten werden.

Hochmotiviert startet das Team bereits am 18.05. in Weiden zu ihrem ersten Wettkampf. Bei diesem Wettkampf müssen die Athleten über die Sprintdistanz (750m Schwimmen/19 km Radfahren/5km Laufen) gegen die Teams anderer Vereine antreten. Dabei gehen die TWinler erstmals mit ihren nagelneuen Wettkampfanzügen von „Fischer Automobile“ an den Start. An dieser Stelle möchte sich der Verein recht herzlich bei dem Hauptsponsor bedanken. Darüber hinaus ist es auch gelungen mit „Deine Körperschmiede“, „TAO Technical-Wear“ und „Büttner Bautrocknung“ drei weitere Sponsoren zu akquirieren. Auch diesen Sponsoren gilt ein besonderer Dank.

Obwohl das Ligageschehen für die meisten TWin-Athleten Neuland bedeutet, möchten sie dennoch einen guten Start hinlegen und sich im Feld behaupten. Mittelfristig möchten die TWinler auch um den Aufstieg in die nächste Liga kämpfen. Inwiefern dies möglich ist wird sich im Laufe des Ligawettbewerbs herauskristallisieren, wenn feststeht, auf welchem Level sich das Team im Vergleich zu den anderen Mannschaften befindet.

Aus Sicht der Betreuer wurden die Hausaufgaben gemacht und dem Liga-Auftakt steht nichts mehr entgegen. O-Ton Manfred Büttner: „Die Jungs sind fit und heiß auf den ersten Wettkampf. Da es jedoch der erste Ligaeinsatz ist, müssen wir am Samstag aufmerksam und nicht übermotiviert sein.“

Erste Hilfe Kurs

Am 13.04.19 nahm der TWin-Nachwuchs an einem Erste Hilfe Kurs teil. Alle Teilnehmer haben den Kurs mit Bravour bestanden.

Böse Zungen behaupten, dass sie den Kurs nur besucht haben, damit sie ihre Trainer richtig und schnell versorgen können, wenn diese wieder vor Übermut vom Rad gestürzt sind.

Badenixen on tour

Am Freitag den 05.04.2019 trafen sich im „Keldorado Bäderbetriebe GmbH“ 40 Schwimmbegeisterte zu einem Training der besonderen Art 100 x 100m Schwimmen.

Es war die bereits 4. Auflage und unter den Startern aus ganz Süddeutschland waren auch zwei Triathletinnen aus Neumarkt.

Es gab 3 Bahnen mit Abgangszeiten 2:15 Min. und 2 Bahnen mit 2:00 Min. Somit wurden also die 10 km in 100 m Intervallen geschwommen. Je schneller die Intervalle geschwommen wurden, desto mehr Zeit verblieb bis zur nächsten Abgangszeit. Das wird natürlich auf den letzten Etappen nicht einfacher.

Gratulation an die beiden Teilnehmerinnen  Petra Locke und Monika Soder vom Triathlonverein Windschatten Neumarkt

Bis auf einen Teilnehmer haben alle durchgezogen. Die Schwimmer und zahlreichen „Bahnenzählern“ freuten sich am Ziel auf das Pasta- und Pizzabuffet und natürlich auf ein kühles alkoholfreies Weißbier.

Gemeinsames Jugendtraining des TWin Neumarkt und SV Postbauer

Im Gegensatz zu den Volkssportarten Fußball, Turnen und Tennis zählen Mountainbike-Fahren und Triathlon immer noch zu den Randsportarten. Mit der geballten Kraft zweier Vereine wollen die Verantwortlichen der beiden Vereine dem entgegenwirken und organisieren ein gemeinsames Jugendtraining. So kann der TWin Neumarkt optimale Schwimmmöglichkeiten und den MTB-Technikpark in Ezelsdorf bieten und der SV Postbauer stellt u. a. einen Gymnastik- und Trainingsraum sowie einen Workshop-Raum zur Verfügung.

Start dieses Unterfangens war im April 2018. Anfänglich war die Resonanz mit drei Kindern etwas zögerlich. Begonnen wurde das Training mit Mountainbike-Technik-Übungen. Aufgrund der tollen Rahmenbedingungen konnte auch bei schlechtem Wetter ein Training absolviert werden und dadurch eine gewisse Kontinuität geschaffen werden. Gepaart mit Öffentlichkeitsarbeit hat sich das Trainingsangebot schnell herumgesprochen, so dass die Trainingsgruppe auf zehn Kinder im Alter von 11-14 Jahren anwuchs. Diese konnten zwischenzeitlich auch schon ihre erste Wettkampfluft schnuppern.

Insbesondere die abwechslungsreichen Übungseinheiten und der Einsatz der Trainer hielten die Jugendliche bei Laune. Durch diese positiven Entwicklungen konnte auch schon der ein oder andere Sponsor akquiriert werden. So wurde zum Beispiel eine Weihnachtsfeier organisiert und neue Trikots konnten auch ergattert werden.

Die Initiatoren des gemeinsamen Trainings sehen sich mit ihren Visionen jedoch noch am Ziel. Für das aktuelle Jahr existiert beispielsweise der Plan, ein eigenes Mountainbike-Rennen zu veranstalten. Darüber hinaus steht die Anschaffung einiger Kinder-Rennräder auf dem Plan – wofür auch noch Sponsoren gesucht werden.

Damit das Training auch im Winter abwechslungsreich gestaltet werden kann, wurden von „Fenners Fahrradladen“ zehn Einräder gesponsert. Die Übergabe erfolgte am 19.01.19. Hierfür geht von Seiten der Vereinsverantwortlichen und der Jugendlichen ein großer Dank an den Sponsor. Durch die Spende wird es den Jugendlichen ermöglicht auch bei schlechtem Wetter indoor mit viel Freude an der Fahrtechnik zu feilen.

Saisonabschluss beim Challenge Sardinien

Nachdem die Triathlonsaison in Deutschland schon zu Ende war, ging es für die TWins Babara Sommer, Volker Grötzner und Wolfgang Schumacher noch nach Sardinien, um dort die Saison im Rahmen der Challenge Sardinien ausklingen zu lassen.

Bereits am Samstag, den 27. Oktober startete Barbara beim Sprintwettkampf. Die beiden Männer standen am darauffolgenden Sonntag, den 28.Oktober auf der Mitteldistanz an der Startlinie – so war jedenfalls der Plan.

Der Austragungsort für die Wettkämpfe liegt etwa 40 Kilometer südlich von Cagliari, an der Südküste Sardiniens.

Der Samstag zeigte sich für unsere Athletin Barbara erfreulicherweise mit strahlendem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen von seiner besten Seite. Nach bereits 17 Minuten konnte sie die 750 m lange Schwimmstrecke beenden und auf die 20 km lange Radstrecke wechseln. Hier war sie auch sehr gut unterwegs und stellte das Rad nach 37 Minuten – dies war ein starker Schnitt von 32 km/h – wieder in der Wechselzone ab. Dann hieß es nur noch 5 km Laufen und das verdiente Finisher-Bier war zum Greifen nahe. Für den abschließenden Lauf benötigte sie dann 27 Minuten und lief nach 1:27 h glücklich über die Ziellinie, wo sie von Volker und Wolfgang mit Applaus empfangen wurde.

 

Nach dem Rennen von Barbara ist vor dem Rennen von Volker und Wolfgang, die am nächsten Tag die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen in Angriff nehmen wollten. Ein Blick auf die Wettervorhersage ließ nichts Gutes für den nächsten Tag erahnen…

Bereits während der Besichtigung der Schwimmstrecke am Nachmittag, herrschte ein extremer Wellengang. Die Athleten stellten sich schon mal auf ein schweres Rennen ein. Beim anschließenden Briefing wurde die Wettersituation ebenfalls ausführlich erörtert. Eine Verkürzung der Schwimmstrecke wurde nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde auch eindringlich vor schweren Windböen beim Radfahren auf der Küstenstraße gewarnt.

Unter diesen Umständen war an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken, zumal die Windgeräusche immer kräftiger wurden.

Um 6:00 Uhr früh wurde den Startern dann mitgeteilt, dass das Schwimmen aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt werden kann. Die beiden anderen Disziplinen sollten wie geplant durchgeführt werden.

Um einen Massenstart mit 600 Triathleten auf dem Rad zu vermeiden, wurden ab 8:30 Uhr jeweils 2 Wettkämpfer im Abstand von 5 Sekunden in die Radwechselzone geschickt. Von nun an lief alles wie bei einem normalen Triathlon weiter.

Auf der anspruchsvollen Radstrecke, die mit über 1.100 Höhenmetern gespickt war, war volle Konzentration gefragt. Besonders die technisch sehr herausfordernde Abfahrt auf regennasser Straße (ab Kilometer 20) erforderte volle Aufmerksamkeit. Zum Glück ließ der Regen im Rennverlauf nach, der Sturm zeigte jedoch aber kein Nachsehen und blies ungeschwächt weiter. Die Athleten mussten über den gesamten Streckenverlauf permanent gegenlenken. Für diesen Kraftakt wurden die Teilnehmer jedoch mit wunderschönen Eindrücken auf der grandiosen Radstrecke direkt entlang an der dramatisch schönen Steilküste entschädigt.

Dennoch waren Volker (3:00 Stunden) und Wolfgang (3:16 Stunden) froh als sie ihre Räder unfallfrei in der Wechselzone abstellen konnten.

Die anschließende Laufstrecke verlief etwa zur Hälfte ebenfalls an der Küste entlang. Dies machte sie dadurch nicht gerade einfacher, da neben schönstem Sonnenschein auch hier extrem starke Böen den Teilnehmern alles abverlangten. Die Anstrengungen der anspruchsvollen Radstrecke waren auch auf jedem weiteren Laufkilometer deutlich zu spüren. Dementsprechend blieben beide (Grötzner 1:57, Schumacher 2:17) unter ihren Erwartungen, was die Laufzeit angeht.

Doch unter dem Strich waren beide mit ihren Gesamtergebnissen sehr zufrieden. Volker erreichte mit einer Gesamtzeit von 5:01 den 139. Gesamtplatz. Wolfgang kam nach 5:37 auf dem 233. Gesamtrang über die Ziellinie. In seiner Altersklasse reichte diese tolle Leistung zu einem super 3. Platz. Hiermit sicherte er sich auch gleichzeitig die Qualifikation für die Championship-Teilnahme 2019 in Samorin.

Wieviel Glück die beiden hatten, dass der Wettkampf überhaupt durchgeführt werden konnte, zeigte der kommende Montag als auf Sardinien die Erde unterzugehen schien.