Dieter Soder beim 24-Rennen in Kelheim

Am Wochenende vom 13. auf den 14. Juli wurde die 23. Auflage des Kelheimer 24-Stunden-Rennens ausgetragen. Bei der Veranstaltung geht es darum, innerhalb dieser 24h möglichst viele Runden zu absolvieren. Der Rundenverlauf ging von Kelheim über einen 5km langen Anstieg an der Befreiungshalle vorbei, über Bankerl, Essing wieder zurück nach Kelheim. In jeder Runde mussten ca. 180 Höhenmeter überwunden werden.

Zentrum der Veranstaltung war der Kelheimer Stadtplatz. Hier war ein großes Festzelt aufgebaut, in welchem Bands und Musikvereine spielten und zusätzlich neben den Zuschauern für gute Stimmung sorgten. Die Radsportler fuhren in jeder Runde einmal über das in der Innenstadt verlegte Kopfsteinpflaster durch das Festzelt. Am Ende des Zeltes war auch die Wechselzone, in welcher die Staffelfahrer den Staffelstab übergaben. Für die Einzelstarter hieß es, jeweils eine enge Kurve um die „Säule“ zu fahren und über das Kopfsteinpflaster das Stadtzentrum wieder zu verlassen. Insgesamt waren in diesem Jahr wieder über 1.000 Teilnehmer am Start.

Vom TWin Neumarkt mischte in diesem Jahr Dieter Herrmann Soder mit. Er wollte schon immer mal bei diesem Rennen starten. Da er sich mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand befindet, konnte er sich diesen Traum erfüllen.

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Pünktlich um 14 Uhr ertönte der Startschuss und es ging gleich den ca. 5 Kilometer langen Anstieg hoch Richtung Befreiungshalle. Dort hatten sich schon einige Vereine eingefunden, die „mächtig Stimmung“ machten. Auf dem höchsten Punkt der grünen Hölle bei 170 HM war Dieter von der Stimmung total begeistert. Dann kam die lange Abfahrt in Richtung Kelheim, wo Geschwindigkeiten bis 70kmh erreicht wurden. Eine Runde hatte 16,4 Km und jedes Mal musste in Kelheim das Festzelt unter dem Jubel der Zuschauer durchfahren werden.

Ab der zweiten Runde hatte es der Wettergott nicht gut gemeint und nach 10 Jahren Traumwetter fing es wie aus Kübeln an zu regnen. Zum Glück hatte Dieter genügend Wechselkleidung dabei, aber selbst diese reichte irgendwann nicht mehr aus. Um 18 Uhr wurde der Regen weniger. Die Abfahrten waren wegen der regennassen Fahrbahn natürlich sehr gefährlich. Nach einer Pause fuhr er dann bis 23 Uhr weiter. Wegen Dunkelheit wurde das Rad mit Beleuchtung und Dieter mit Warnweste bestückt. Er versuchte, bei seiner zweiten Pause ein wenig zu schlafen.

Um 3 Uhr machte er sich dann für die nächste Nachtfahrt fertig. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen und es kam nur noch ein leichter Nieselregen vom Himmel herab. Um 8 Uhr folgte dann die letzte Umziehpause mit Frühstück. So gestärkt und hochmotiviert durch die Anfeuerungsrufe unserer Vereinsvorsitzenden Petra blies er anschließend zur Finalattacke (bis 14 Uhr).

Letztendlich schaffte er 20 Runden mit 3400Hm und einer Strecke von 327,5 Km. Damit belegte er bei der Senioren-Wertung den 55. Platz von 90 Teilnehmern. Bei schönem Wetter wären bestimmt einige Runden mehr drin gewesen – Dieter´s Fazit. Dennoch ist er als dritt-ältester Teilnehmer mit 68 Jahren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Er wird auf jeden Fall nochmals starten – in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Challenge Roth

Am Sonntag, den 07.07.19 wurde in und um Roth die bereits 36. Auflage der legendären Challenge Roth ausgetragen. Wie jedes Jahr fieberten tausende Athleten, deren Angehörige sowie Helfer auf diesen Tag hin. Da alle Teilnehmer eine lange und intensive Vorbereitung hinter sich hatten, war es anfangs etwas ernüchternd, dass wegen Gewitter eine Absage des Schwimm-Parts im Raume stand. Doch die Situation entschärfte sich und die „Dreikämpfer“ durften über alle Disziplinen an den Start gehen.

Während die Athleten ihren Schwimm- und Rad-Part absolvierten, sammelten sich an der Lände in Roth schon eine Vielzahl fleißiger Helfer und Freunde des TWin Neumarkts. Die Helfer waren an der Laufstrecke für die Verpflegung der Athleten bei den Streckenkilometern 4 und 26 verantwortlich. Da die meisten Helfer bereits selbst als Athleten bei Wettkämpfen am Start waren, gingen sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit äußerst gewissenhaft und motiviert ans Werk. Insgesamt sorgten ca. 100 Helfer an diesem Verpflegungsstand für eine reibungslose Versorgung.

Auch unsere Einzelstarter Bastian Eberwein und Andreas Starke sowie die Staffel „Neumarkt Returnees“ und der Staffelläufer Lukas Gruber kamen (teilweise) in den Genuss dieses Verpflegungsstandes.

Unsere Staffelteilnehmer durchlebten während ihren Einzeldisziplinen alle mehr oder minder stark ausgeprägte Hoch und Tiefs. Christian hatte ab der Hälfte der Schwimmstrecke Probleme mit seinem Neoprenanzug. Dieser engte ihn in der Beweglichkeit seiner Arme stark ein. Dennoch zog er seinen Part durch und übergab nach knapp 67 Minuten (64:20 Schwimmen + 2:29 Wechselzeit) den Staffelstab an Jim. Bei ihm lief die erste Radrunde noch gut. Auf der zweiten Runde hatte er jedoch mit Wind und Knieschmerzen zu kämpfen. Doch er meisterte diese beiden Hürden und kam nach 6:37 h in der 2. Wechselzone an. Dort hieß es dann für Anika mit ihrem Marathon-Part die Vorarbeit der beiden Mitstreiter zu vollenden. Mit einer super Laufzeit von 3:54 h ist ihr dies auch gut gelungen. Lediglich beim Anstieg nach Büchenbach musste sie körperlich und mental kämpfen. Doch durch die Unterstützung zweier Freundinnen und ihres Bruders hat sie auch dieses Teilstück überstanden.

Glücklich und zufrieden sind die drei TWinler dann nach 11:40 h über die Ziellinie gelaufen. Begeistert waren alle von der tollen Stimmung an den Wettkampfstrecken – insbesondere auch beim TWin-Verpflegungsstand.

Unser Einzelstarter Basti durchlief bei seinem Roth-Debüt ebenfalls ein paar Täler der Tränen. Dennoch überwogen auch bei ihm die positiven Momente und Erinnerungen an die Veranstaltung. Nachdem er die 3,8 km Schwimmen nach 1:08 h beendete, spulte er die 180 Radkilometer in schnellen 4:53 h ab.

Dann lagen „nur“ noch knapp 42 km auf der zuschauerträchtigen Laufstrecke vor ihm. Bei diesem Teil der Challenge musste er am meisten kämpfen. Doch die Gedanken an seine Familie und Freunde, von denen er in den letzten Monaten optimal unterstützt wurde und die er deshalb nicht enttäuschen wollte, halfen ihm dabei, den Laufpart durchzustehen. Immer wieder wurde er auch an der Strecke durch Freunde und Zuschauer aufgemuntert. So dass er sich durchbiss und nach 9:48:53 die Ziellinie überquerte. Zusätzlich motiviert wurde er durch seinen Coach Michael Hierl, der ihm das Knacken der 10 h Marke im Vorfeld nicht zugetraut hat.

Im Ziel angekommen, ließ er seinen Emotionen freien Lauf und feierte seinen Erfolg im Kreise seiner Freunde und Familie.

Ein weiterer Einzelstarter vom TWin (war jedoch wegen der Startplatzvergabe unter „Team.twenty.six“ am Start) war Andreas Starke. Auch wenn die Nacht vor dem Wettkampf für ihn sehr unruhig verlief und so einige Zweifel an seinem Vorhaben aufkamen, legten sich diese Zweifel nach 100m auf der Schwimmstrecke. Es zeigte sich, dass er an diesem Tag eine super Wettkampfform aufweisen konnte. Die äußeren Bedingungen trugen ebenfalls dazu bei, dass er eine neue persönliche Bestleistung aufstellen konnte. Nach exakt 9:48 h überquerte auch er überglücklich die Ziellinie im Rother Challenge-Stadion.

Lukas Gruber schnürte seine Laufschuhe an diesem Sonntag für die Staffel „Stiftung Wadentest“. Da Lukas die letzten Rennen für die Liga-Mannschaft des Vereines bestritten hatte, war er zum Beginn des Laufes noch voll im Liga-Modus (Streckenlänge 5 km). So erreichte er bereits nach knapp 16,5 Minuten die 4,5 km Markierung. Dieser etwas übermotivierte Start entlockte ihm auch nach dem Zieleinlauf das Fazit „Zwischen voller Motivation und kurz vorm Tod“. Dennoch konnte er sich nach anfänglichem Übereifer und zwischenzeitlichen Gehpausen mit einer guten Marathonzeit von 3:28:26 über die Ziellinie retten.

Der Verein gratuliert allen Teilnehmern zum erfolgreichen Finish.

Junior Challenge Roth

Am 5. Und 6. Juli wiederholte sich die Junior Challenge Roth bereits zum 15. Mal. An beiden Tagen waren über 400 Triathleten am Start. Für Raija und Franca Pollermann war es nach 2018 bereits der zweite Start bei der JCR. Da sie heuer jedoch in der Schüler B starteten, hatten sie 200 Meter im Wasser, 5 km auf dem Rad und 1000 Meter auf der Laufstrecke zurückzulegen.

Nach etwas zähem Start im Becken freuten sich beide doch seht aufs Radfahren. Beim Laufen wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert, was sich dann auch in der Zeit bemerkbar machte.

Am Ende durften sich beide über eine Zeit von 28:11 (Franca, AK 20) bzw. 28:19 (Raija, AK 22) freuen.

Alles in allem war es für alle ein sehr schöner Tag, bei sehr guter Organisation und schönstem Wetter!

Challenge Roth – Wiederholungstäter – „Neumarkt Returnees“

Vom TWin Neumarkt steht in diesem Jahr bei der Challenge in Roth auch wieder eine Staffel am Start. Die Staffel besteht aus dem Schwimmer Christian Krüger (40) – dem Radfahrer Jim Reilly (47) und der Läuferin Anika Krüger (37). Die Staffel steht in dieser Zusammensetzung bereits zum zweiten Mal an der Startlinie – deswegen auch die Wahl des Teamnamens „Neumarkt Returnees“.

Ihren Ursprung hatte das Team 2017, was gleichzeitig auch Beweggrund für den Eintritt bei TWIN war. Initiator war damals Jim, der die drei Athleten mit der Idee „Challenge-Teilnahme“ angesteckt hatte. Er selbst war schon durch die Teilnahme am Rothsee-Triathlon mit dem Triathlon-Virus infiziert.

Da Anika eher beim Laufen ihre Stärken sieht und Christian eine „Wassersportverein-Vergangenheit“ nachzuweisen hatte, waren die Rollen bei der Staffel schnell verteilt. Zudem hatte Jim damals zumindest schon ein Rennrad.

Zu der erneuten Teilnahme in Roth wurde Christian regelrecht „gezwungen“, da ihm der Startplatz als Geschenk anlässlich seines 40. Geburtstages überreicht wurde. Sein anfängliches Zögern wich schnell und er entschied sich, die Herausforderung „Challenge“ erneut anzunehmen.

Die Vorbereitung verlief bei allen (so wie eigentlich bei jedem Langdistanz-Athleten – Anm. d. Redaktion) nicht optimal. Alle hatten mit mehr oder minder großen Problemen zu kämpfen. Auf der einen Seite waren dies organisatorische Probleme (Sperre des Neumarkter Hallenbades) aber auch körperliche Probleme (Schulterprobleme – Christian, Knieprobleme – Jim) als auch mentale Probleme (Trauerfall in der Familie Anika/ Christian). Nichts desto trotz zogen die drei Athleten ihre Vorbereitung so gut wie möglich durch und freuen sich auf das kommende Wochenende.

Zur Vorbereitung auf Roth startete Anika beim 3/4-Marathon in Regensburg. Jim und Christian starteten auf der Sprintdistanz in Ingolstadt, um etwas Wettkampfluft zu schnuppern. Neben dem Hauptwunsch „gesund ins Ziel zu kommen“ haben sich die Athleten noch eigene Ziele gesetzt. Demnach möchten alle ihre Zeiten von 2017 toppen. Dies bedeutet für Christian eine Schwimmzeit von < 59:59 Min. (2017: 60 Min.), für Jim eine Radzeit <06:30 h (2017: ähnlich) und für Anika den Durchbruch der 04:00 h-Marke (2017: 4:17 h). Annika hat zum Erreichen dieses Zieles ihren „Ernährungsplan“ verändert, damit ihr nicht erneut Magenkrämpfe einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Frage nach „Warum Roth?“ beantworteten die drei TWinler mit „einfach was Besonderes (Stimmung rund in und um Roth/ Atmosphäre als Aktiver), einfach geil, liegt günstig“.

Neben der Staffel werden auch noch Bastian Eberwein und Andreas Starke als Einzelstarter dabei sein. Lukas Gruber wird seine Laufschuhe für eine Staffel schnüren.

Der Verein wünscht allen Starten und Helfern eine erfolgreiche Veranstaltung.

7 Täler Lauf

Am Samstag, den 29. Juni beim 28. 7- Täler- Lauf in Dietfurt waren Raija und Franca Pollermann in der U 12, sowie Sandra Miehling in der U 20 für den TWin am Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen fiel um 16:15 der Startschuss für die U 10- U 16.

Raija und Franca hatten eine Runde à 1250m zu bewältigen. Bei dem schönen Rundkurs mit guter Stimmung erliefen sich die Mädels einen ersten und zweiten Platz in ihrer Altersklasse, worüber sie sich sehr freuten.

Nicht minder gut lief es für Sandra. Für sie standen drei Runden auf dem Programm, die sie in 18:22 Minuten schaffte. Der Lohn war Platz eins bei den U 18/20! Außerdem durfte sie sich darüber freuen, erstmals den Kilometer unter fünf Minuten gerannt zu sein.

Glückwunsch an die jungen Athletinnen!

Ligawettkampf – Stadttriathlon Forchheim

Am 23.06.19 wurde in Forchheim der 8. Stadt-Triathlon ausgetragen. Neben Schüler-, Fitness- und Jedermann-Distanzen wurde im Rahmen dieser Veranstaltung auch der 2. Wettkampf der Landesliga Nord ausgetragen.

Unsere Athleten Armin Bauer, Lukas Gruber, Daniel Reindl und Christoph Ostalecki mussten sich an diesem Tag in einer sogenannten Mannschaftsverfolgung mit den Teams anderer Vereine messen. Mannschaftsverfolgung (Premiere für alle TWinler) bedeutete für unsere Athleten, dass sie morgens um 9 Uhr zu einem Swim (600m) & Run (2,5 km) starteten. Geschlossen kamen alle vier Teammitgliedern aus dem Wasser und gingen gemeinsam auf die Laufstrecke. Beim Laufen wurde sich gegenseitig durch Ziehen und Drücken unterstützt, so dass alle gemeinsam über die Ziellinie kommen. Die Zeit wurde hier angehalten nachdem das vierte Teammitglied das Ziel erreichte. Die TWinler überquerten die erste Ziellinie des Tages nach 20 Minuten und 10 Sekunden und hatten ca. 20 Sekunden Rückstand auf den 3. Platz.

Um 12 Uhr fiel für unsere Mannschaft dann der 2. Startschuss des Tages. Dieses Mal stand ein Bike (19 km – vier flache jedoch verwinkelte Runden) & Run (2,5 km) auf dem Programm. Hier wurden die Teams abhängig von der Zeit am Vormittag (schnellstes Team startete zuerst) auf die Strecke geschickt. Da der Abstand zu Platz 3 sehr gering war, konnten unsere Athleten die direkten Konkurrenten immer im Auge behalten. Beim Rad-Part wäre es bereits erlaubt gewesen, einen der vier Athleten „zu opfern“. Das Team hat jedoch entschieden, so lange wie möglich komplett zu bleiben, was sich auch auszahlen sollte. So konnten sie den Rückstand auf das Team aus Bamberg bis zur Wechselzone egalisieren. Diese liefen jedoch schneller los und die TWinler nahmen schon bald nur noch zu dritt die Verfolgung auf. Auch hier wurde sich wieder gegenseitig mit Schieben und Drücken unterstützt. Jedoch konnte die Lücke zu Platz 3 nicht mehr geschlossen werden, so dass sich die Mannschaft am Ende mit 5 Sekunden Rückstand mit Platz 4 zufriedengeben mussten.

Wieder einmal konnten unsere Athleten ihre Laufstärke gewinnbringend einsetzen. Die Mannschaft ist trotz des extrem unglücklichen Ausgangs mit diesem Ergebnis zufrieden und ist jetzt in der Landesliga-Tabelle auf Platz 4 vorgerückt. Die TWinler freuen sich schon auf den nächsten Wettkampf und möchten sich dort auch mal mit einem Podest-Platz belohnen. Das nächste Rennen wird auf der olympischen Distanz (mit Windschattenverbot) in Hof ausgetragen.

Ein Dank gilt auch den lautstarken/unermüdlichen Betreuern/Fotografen Jürgen Weiß, Markus Stark und Michael Fuchs.

Michael Fuchs war an dem Tag – neben seiner Tätigkeit als applaudierender Fotograf – auch noch selbst über die Jedermann-Distanz am Start. Hierbei belegte er mit einer Gesamtzeit von 1:07:24 von 216 Startern den 29. Platz. In seiner Altersklasse belegte er mit dieser Leistung den 6. Platz.