TWin-Helferstand beim Datev-Challenge-Roth 2022

Am Sonntag ist es ja bereits soweit, das größte Sportfest des Landes geht über die Bühne und der TWin ist voll dabei. Wie immer mit Sportlern (Bericht folgt) und auch traditionell mit dem Verpflegungsstand an der Laufstrecke. Sehr viele von euch haben sich bereits eingetragen und werden zu einem guten Gelingen beitragen. Dafür bereits jetzt schon mal ein großes Danke!
Allerdings könnten wir in der Zeit ab 16Uhr und für die Abenstunden noch ein paar Hände gebrauchen!
Also nur keine Scheu und helft den unzähligen Amateurathleten dabei einen unvergesslichen Tag erleben zu dürfen.

Hier gehts zur Umfrage: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfAKgRAWf7rrpzEmSqAY6xb7VA3_MSSdgA18f8uKkKZ2VyVFA/viewform?usp=sf_link


Zur weiteren Information hier unten noch einmals der Lageplan des Standes:

Blauer Pfeil: Ort unseres Standes (Am Ende der Berchinger Straße)
Rot: Laufstrecke
Die restlichen Straßen im Gebiet der Lände Roth können zum parken genutzt werden

Mitte der Woche veröffentliche ich auch den bisherigen Einsatzplan, falls jemand vergessen hat wann er sich eingetragen hat 😉
Für weitere Fragen könnt ich mich gerne unter der 015146331834 per WhatsApp kontaktieren!

Sportliche Grüße und bis Sonntag,
Daniel Reindl

Landesliga in Forchheim

Am Sonntag vor einer Woche fand auch für die Landesliga Mannschaft des TWin eine zweigeteilte Team-Sprintdistanz (swim/run und bike/run) statt. Durch den Ausfall des Teamkollegen Thomas Wittmann musste Lukas Gruber der ersten Mannschaft in der Bayernliga tatkräftig unter die Arme greifen. Zudem war durch den gleichzeitig stattfindenden Rothsee-Triathlon Florian Bader anderweitig gesetzt. Der Liga-Rookie Bastian Eberwein und Altmeister Manfred Büttner sind hierfür an den Start gegangen. Komplettiert wurde die Mannschaft durch Armin Bauer und Dominik Daum.
Der erste Startschuss fiel um 9:00 Uhr als sechstplatzierte Mannschaft mit einem Wasserstart. Manfred Büttner führte die 4-er Kette und gab das Tempo an. Der Teamgeist hielt auf den 600 m soweit, das hierbei sogar der 2 Minuten Abstand auf die Vordermannschaft aufgeholt wurde. Die vier Triathleten machten beim Schwimmen eine Platzierung gut. Raus aus dem Wasser und gleich auf die Laufstrecke ging der Wechsel reibungslos. Manfred Büttner war bei der ersten 2,5 km Laufstrecke stark und gab das Tempo vor. Teamkollege Bastian Eberwein kämpfte trotz seiner eigentlichen Off-Season mit voller Kraft und Unterstützung durch Armin Bauer und Dominik Daum, welche Ihn die letzten 1,5 km schieben und zogen um gemeinsam ins Ziel zu eilen. Der Einsatz hatte sich gelohnt. Nach dem swim/run am Morgen waren die TWin´ler nach 24:02 Minuten auf Platz 5 von 6. Auch am Nachmittag hat die Mannschaft taktisch gemeinsam um jede Sekunde gekämpft. Auf dem Rad leistete Bastian Eberwein, bekannt für seine Radstärke, den größten Teil der Arbeit. Er fuhr die ersten beiden Runden mit einem Schnitt von 340 Watt die Mannschaft durch den 5 km Rundkurs. Man beachte, das Bastian Eberwein mit lediglich 2 Gängen fuhr, da die Schaltung Probleme machte. Nach spektakulären Manövern in S-Kurven und Führungswechseln auf der 18 km langen Strecke kamen die TWin Athleten leicht „überpaced“ in die Wechselzone. Basti ließ sich wie vor dem Start besprochen zurückfallen. Dominik Daum erhielt eine 10 sec. Zeitstrafe für Helm zu früh öffnen, welche er durch einen Sprint sofort wieder einholte. Durch die Mittagshitze wurde so manchem Athleten auf den Zahn gefühlt, wobei Manfred Büttner am stärksten zu kämpfen hatte. Der Ultracyclist zog es jedoch der Mannschaft zuliebe durch und wurde mithilfe von Armin Bauer und Dominik Daum mit einer guten Zeit von knapp 45 Minuten ins Ziel geschoben und gezogen. Jener Einsatz ist bei Teamwettkämpfen besonders wichtig, da sonst empfindliche Zeitstrafen drohen. Belohnt wurde der Kampf für die Neumarkter Triathleten mit einer vierten Gesamtplatzierung in der jetzigen Tabelle der Landesliga-Nord.
Somit stehen die Zeichen nach dem zweiten von vier Rennen im Debütjahr für die zweite Mannschaft überraschend gut!

Ein dynamisches Quartett! Armin Bauer (links) sichtlich unterfordert 😉

Trailrun in Salzburg – Mozart 100

Das Logo dieses Wettbewerbs heißt einfach „Mozart100“, damit sind die wichtigsten Daten bekannt! Nämlich, dass dieses Rennen in Salzburg stattfand – jedem ist die Verbindung zu Mozart bekannt – und mit der Zahl ist die längste Distanz gemeint.

Drei Athleten vom Windschatten meldeten sich zu diesem bekannten Event an. Bereits seit vielen Jahren ist dieser Ultramarathon mit seinen sechs Distanzen in dieser Stadt in der Trailrunning-Szene bekannt. Die „alten Hasen“ vom Triathlon-Verein Windschatten haben bereits alle Erfahrungen im Trailrun gesammelt und somit war das Training und die Teilnahme kein größeres Problem. Reinhold Schmidpeter und Thomas Brandl wagten sich wieder mal auf die Marathondistanz und Petra Stiegler sprang kurzfristig ein und musste „zufälligerweise“ nur den Halbmarathon laufen. Die einzelnen Distanzen, angefangen vom Citytrail mit 9 km, bis hin zum 100 km Trail war somit für alle Läufer etwas dabei. Die Athleten starteten aufgrund der unterschiedlichen Distanzen jeweils von einem anderen Ort, jedoch war das Ziel für alle identisch – die Stadt Salzburg. Die beiden Windschattenmänner starteten im Ort St. Gilden direkt am Ufer des Wolfgangsees, weiter Richtung Fuschlsee und natürlich waren sofort kleine und große Anstiege zu meistern. Die höchste Erhebung war der Nockstein mit 1000 hm, den auch Petra Stiegler erlaufen musste. Nun war für alle drei ein technischer Trail zu meistern und das Ende nahte für alle drei NeumarkterTriathleten – vermeintlich – denn ein letzter „Hinterhalt“ war der Kapuzinerberg mit 600 Stufen. Alle Windschattler waren sich einig, dass der erste Teil gut zu bewältigen war und alle richtig gut „drauf“, jedoch die Treppen und die Hitze machte doch allen zum Ende hin etwas zu schaffen. Aber die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, da Thomas Brandl den 57. Platz von knapp 300 in dieser Disziplin belegte und dies in einer tollen Zeit von 4:58 Std. Auch Reinhold Schmidpeter zeigte sich mehr als zufrieden im Ziel, da er als Senior das Ziel nach 5:17 Std. überquerte und das bei 2000 hm beim Marathon. Die einzige Dame Petra Stiegler hat sich leider mit einer Gruppe einige Minuten verlaufen, aber sie finishte ihren Halbmarathon nach 2:30 Std. und musste dabei 1000 hm überwinden. Im Zentrum am Kapitelplatz war für alle Teilnehmer ein gebührender Empfang mit bester Verpflegung vorbereitet. Nach der Hitzeschlacht erholten sich die Neumarkter Athleten im Wolfgangsee beim Baden.

Rothsee-Triathlon 2022

Am zurückliegenden Wochenende ging mit dem „33. Memmert Rothsee Triathlon“ im benachbarten Hilpoltstein einer der bekanntesten Triathlons Deutschlands über die Bühne. An beiden Tagen waren die Sportler gnadenlosen Temperaturen jenseits der 30 Grad-Celsius ausgesetzt. Los ging es bereits am Samstag mit weit über 300 Starten bei diversen Schüler- und Jugendwertungen, sowie dem Jedermanntriathlon und als Highlight starteten die Athleten der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Am Sonntag stand dann die Olympische Distanz an. Geschwommen wurde eine Runde mit 1,5km im großen Rothsee. Anschließend folgte die 42km lange Radstrecke, abschließend ist für jeden Teilnehmer die ca. 10km lange Laufstrecke zu bewältigen. Vom Neumarkter Triathlonverein „Windschatten“ waren folgende Athleten im Einsatz: Florian Bader, Michael Plendl, Sebastian Schwarzfischer, Jürgen Weiß und Reinhard Zahradnik. Die beiden Debütantinnen Miriam Schmidt und Milena Kölbl komplettierten das Aufgebot.
Schnellster Neumarkter war Sebastian Schwarzfischer als 33. in 2:19,55h. Er war mit der Generalprobe vorm Challenge durchwegs zufrieden und blickt zuversichtlich auf seinen Hauptwettkampf in zwei Wochen. „Nur keinen Scheiß mehr bauen“ gab er im Nachhinein zum Besten 😉 Florian Bader wurde gesamt 60. und finishte in 2:26,38h. (Anm. d. Red.: Somit steht es in der Saison 2022 1:1 Unentschieden zwischen Bader und Schwarzfischer. Wir wollen mehr sehen!) Reinhard Zahradnik hat auch seine Ironman-Generalprobe erfolgreich in 2:37,18h ins Ziel bringen können. Reinhard startet demnächst in seiner Heimat, der Alpenrepublick Österreich beim Ironman Klagenfurt. Die jahrelangen Trainingskollegen und Crossfit-Pros to be Michael Plendl und Jürgen Weiß blieben auch im Wettkampf nah zusammen und kamen mit 2:55,02h (Plendl) und 2:56,52h (Weiß) an. Auch der Athlet Weiß greift in zwei Wochen beim Challenge wieder nach den Sternen. Im Damenfeld lieferte Milena Kölbl mit einem 20. Gesamtplatz in 2:42,58h ein extrem starkes Rennen ab. Bei ihrem ersten Rennen für den Twin blieb sie in einem starken Damenfeld auf den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Miriam Schmidt kam mit einer Zielzeit von 3:14,52h bei ihrer ersten Kurzdistanz ebenfalls in ihrem Debütrennen für Neumarkt ans Ziel. Trotz großer Anspannung vor dem Rennen und der extremen Hitze war sie mit ihrer Leistung zufrieden.
Bereits am Samstag waren aus der Kooperation mit dem SV-Postbauer drei Kinder in verschiedenen Altersklassen am Start. Trainer Manfred Büttner bescheinigte dem Trio im „Windschatten Exklusiv-Interview“ eine fehlerfreie Leistung bei ihrem jeweils allerersten Triathlon überhaupt. Leon Lehmeyer wurde dritter, Tizian Träger vierter und Leander Träger sechster in ihren Altersklassen.

Bayernliga in Erding

Am Sonntag fand nicht nur der Rothsee-Triathlon in Hilpoltstein statt, sondern auch der 27. Stadttriathlon in Erding. Mit von der Partie waren hier die Männer der Bayernliga-Mannschaft vom Twin-Neumarkt sowie Vereinsmitglied Monika Soder bei der bayerischen Meisterschaft über die Sprintdistanz. Geschwächt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Spitzenathlet Thomas „UD“ Wittmann waren die Erwartungen nach dem zweiten Platz in Weiden etwas gedämpft bei den Neumarktern vor ihrem Einsatz in Oberbayern. Als Ersatz für Wittmann war Lukas Gruber nun in die erste Mannschaft aufgerückt. Marco Benz, Daniel Reindl und Johannes Loos komplettierten das Quartett. Durch die Hitze der vergangenen Tage, hatte sich der Kronthaler Weiher, in welchem die 750m lange Schwimmstrecke zu absolvieren war, so aufgeheizt, dass der Einsatz von Neoprenanzügen verboten wurde. Marco Benz gefällt das nicht! Um Punkt 10 Uhr fiel dann auch dort der Startschuss. Gemeinsam mit der Landesliga-Süd und den Teilnehmern der bayerischen Meisterschaft wurden die Triathleten auf die Reise geschickt. Ein sehr enger Startbereich und viele motivierte Athleten führten in der Auftaktdisziplin zur „größten Prügelei im Wasser, seit ich Triathlon mache“, so Johannes Loos. Jogi Loos kam damit aber scheinbar gut zurecht und behauptete sich unter den schnellsten zehn. Daniel Reindl folgte ihm knapp 45sek später aus dem Wasser ebenfalls noch im ersten Drittel des Feldes. Marco Benz und Lukas Gruber mussten bereits im Wasser einen Rückstand auf die Verfolger hinnehmen und hatten somit schon eine kleine Hypothek.

Auf dem Rad hatte Loos leider kaum Mitstreiter um sich herum, an denen er sich orientieren konnte. So musste er sich auf der 21km langen und komplett flachen Radstrecke möglichst aerodynamisch auf seinen Zeitfahrboliden setzen um seine gute Ausgangsposition zu verteidigen. Reindl hingegen hatte mit einigen anderen Athleten um sich herum etwas mehr Glück. Im gebotenen Abstand zueinander sorgte er oftmals für die Tempoarbeit, konnte letztendlich zu seinem Teamkollegen aufschließen und einige Konkurrenten kurz vor dem zweiten Wechsel distanzieren. Marco Benz setzte auf dem Rad erstmals zur großen Aufholjagd an und tat das mit Erfolg. Er konnte seine Position im Feld, gegenüber dem Schwimmen, erheblich verbessern. Auch Lukas Gruber konnte wie erwartet einige Positionen nach vorne fahren. Nun folgte also nur noch der 5,4km lange Lauf quer durch die Erdinger Innenstadt. Die dritte Disziplin stellt traditionell die große Trumpfkarte des Twin-Quartetts dar. Johannes Loos und Daniel Reindl, jetzt ebenfalls in den Top 10, wechselten fast zeitgleich in die Laufschuhe. Während Jogi gewohnt zügig antrat, stotterte bei Daniel der sonst so starke Laufmotor erheblich. Normalerweise beim Laufen immer auf der Überholspur, musste er am Sonntag dort einen Platz hergeben. Währenddessen hatten seine Teamkollegen große Taten im Sinne. Johannes Loos marschierte, angetrieben von Mannschaftsführer Thomas Wittmann (am vergangenen Donnerstag frisch am Schlüsselbein operiert!) Melli Hills und Dieter-Herman Soder, unaufhaltsam Richtung absoluter Spitze. Marco Benz packte in der dritten Disziplin derweil endgültig den großen Hammer aus. Trotz seiner 42 Jahre stürmte er durch das Feld und eilte in der abschließenden Disziplin beeindruckend zur Bestzeit. Angekommen im Ziel musste Johannes Loos nur einem einzigen Athleten in der Bayernliga knapp den Vortritt lassen und stellte einmal mehr seine ganze Klasse eindrucksvoll zur Schau (und der will nächstes Jahr kürzer treten…sagt es ihm bitte! 😀 ). Reindl konnte sich trotz seiner ungewohnt schwachen Laufleistung mit Platz neun noch unter den besten zehn behaupten. Die Aufholjagd von Marco Benz endete auf Platz 16. Das Ergebnis von Lukas Gruber wurde als vierter Mann der Mannschaft nicht die Wertung aufgenommen, er konnte sich durch einen beherzten Lauf aber noch im guten Mittelfeld platzieren.

Nach kurzer Verwirrung um die Ergebnisse im Ziel herrschte bald frohe Gewissheit. Schon im zweiten Bayernliga Rennen konnten sich die Aufsteiger aus Neumarkt ihren ersten Sieg in der Mannschaftswertung, ganz knapp vor Planegg-Krailing, ergattern. Mit diesem Sieg und dem zweiten Platz aus Weiden wurde somit auch die Tabellenführung von Puma-Team Erlangen übernommen. Natürlich wurde auch mit Unmengen an Kaltgetränk der ortsansässigen Weizenbrauerei angestoßen 😉

Aber nicht aufgrund der Ligawertung gab es Grund zu feiern, sondern auch bei den bayerischen Meisterschaften waren gute Platzierungen ergattert worden. Johannes Loos, Titelverteidiger in der Altersklasse 30,holte sich den dritten Platz. Marco Benz war in der Altersklasse 40 unaufhaltsam und holte sich den Meistertitel. Monika Soder holte sich in der Altersklasse 55 den dritten Platz. An dieser Stelle noch Danke an Dieter und Monika für die Sonnencreme!

Mitteldistanz-Action ohne Ende und MTB-Cup

Ganz schön was los war am vergangenen Wochende einmal mehr aus sportlicher Sicht. Denn nicht nur die deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz in Ingolstadt, mit starker TWin-Beteiligung stand auf dem Programm, sondern auch der Ironman 70.3 Klassiker im Kraichgau sowie der Mountainbike RYGOL-Cup in Painten. Doch jetzt erst einmal von vorne…

Die Mitteldistanz im benachbarten Ingolstadt hatten sich dieses Jahr so einige Windschattler auf den Zettel geschrieben. Thomas Wittmann, seines Zeichens Liga-Starter, 70.3-WM Qualifikant und somit an diesem Tag auch mal wieder das heißeste Eisen im Feuer für Neumarkt. Mit Markus Stark und Jürgen Weiß waren zwei Roth-Starter für dieses Jahr am Start und die beiden letztjährigen Roth-Starter Christoph Ostalecki und Daniel Fink. Bei den Frauen gab Astrid Werner ihr Debüt für den TWin!
Zum Start herrschten noch angenehme Bedingungen am Ingolstädter Baggersee, dies sollte sich allerdings noch grundlegend ändern und dem Rennen leider negativ den Stempel aufdrücken.
In der ersten Disziplin kam Thomas Wittmann am besten zurecht und absolvierte die knapp 1,9km in Rund 28min. 2min dahinter folgten ihm Markus Stark und Daniel Fink. Christoph Ostalecki und Astrid Werner benötigten bei gute 32min und Jürgen Weiß war nach 35min aus dem Wasser. Auf der flachen und rund 85km langen Radstrecke hatte der Wettergott dann allerdings kein erbarmen mit den Triathleten. Nach wenigen Kilometern stellte sich extremer Regen und ein kräftiger Temperatursturz ein. Laut Thomas war die Strecke in manchen Kurven nahezu unbefahrbar und mit der Zeit wich durch die Kälte das Gefühl aus den Händen, sodass selbst das Trinken zum Problem wurde. Diese Verhältnisse wurden Daniel Fink und Astrid Werner zum Verhängnis, welche das Rennen beim Radfahren leider vorzeitig beendeten. Damit zählten sie an diesem Tag aber nicht, wie sonst üblich zur Minderheit, sondern zu den gut 50% derjenigen Athleten, die an diesem Tag ihre Mitteldistanz leider nicht ins Ziel bringen konnten. Für den verbliebenen Rest ging es im strömenden Regen runter vom Rad, in die Laufschuhe und auf den Halbmarathon. Die meisten erfreuten sich, dass sie in ihren Händen und Füßen langsam wieder Gefühl bekamen, dass freute Thomas gleich so stark, dass er in einem sehr gute besetzten Feld mit 1:16h sich“wie in einen Rausch lief“ und eine der schnellsten Laufzeiten im Halbmarathon hinlegte. In 3:53h belegte er einen starken 24. Platz bei der deutschen Meisterschaft. Christoph Ostalecki konnte sein Rennen trotz der fatalen Witterung auch stark durchziehen und finishte in flotten 4:22h. Markus Stark war trotz leichter Erkrankung am Vortag mit seinen 5:11h durchaus zufrieden und laut eigener Aussage trotzdem sehr nah an seiner angepeilten Zielzeit. Der zweite diesjährige Roth-Starter „Athlet“ Jürgen Weiß konnte mit 5:29h und somit Alterklassenplatz acht bei der deutschen Meisterschaft auch zufrieden die wohlverdiente Heimreise antreten.

Ebenfalls am Sonntag auf der Mitteldistanz nur an anderer Stelle waren drei Twinler an der Startlinie. Beim Ironman 70.3 im Kraichgau griffen Vereinsvorstand und Liga-Starter Lukas Gruber, ebenfalls Liga-Starter Florian Bader sowie Sebastian Schwarzfischer ins Renngeschehen ein. Luke und Flo hatten sich dazu entschieden vor Ort zu campen und am Samstagabend den Auftackt der 1. Triathlonbundesliga zu verfolgen. Dass diese Athleten nicht nur absolut heftige Sportler sindn, sondern auch gut im Feiern sind haben die beiden dabei auch gelernt 😀
Die Strecke war wie folgt aufgeteilt: 1,9km im bekannten Hardtsee, dann 90km Radstrecke durchs „Land der tausend Hügel“ und abschließend ein Halbmarathon aufgeteilt auf drei Runden gespickt mit kleinen aber steilen Rampen.
Beim Schwimmen im ziemlich klaren Wasser hatte Flo die besten Arme erwischt und war mit gut 32min schnellster Neumarkter, dicht gefolgt mit knapp 2min Abstand von Luke und Sebastian. Auch im Kraichgau herrschten nicht die wärmsten Temperaturen, sondern doch eher einstellige Temperaturen und teilweise Regen. Dieser Umstand und die angesprochene anspruchsvolle Radstrecke mit vielen Höhenmetern setzte den Athleten zu. Auch auf dem Rad setzte Florian Bader die beste Zeit aller TWinler, aber Luke und Sebastian gaben sich auch auf den 90km im Sattel wenig zeitlichen unterschied. Somit war klar, dass es im Laufen entschieden wird, wer die kleine interne Vereinswertung für sich entscheiden wird. Euphorisiert von den vielen Zuschauern versuchte Flo solange es ging seinen Schnitt zu halten und sich gut zu verpflegen. Bis Kilometer 17 ging das auch gut, doch dann holten ihn Krämpfe in beiden Oberschenkeln ein und sein Vorsprung auf das Verfolgerduo begann zu schrumpfen. „Eine Cola rettet mich“ meinte Flo und kämpfte sich ins Ziel und brachte den Lauf dennoch in 1:34h ins Ziel und brauchte insgesamt 4:49h. Im Ziel war er erst mal überrascht, da er während des Rennens nichts davon wusste, dass er der schnellste Windschattler sein sollte. Kämpfen kann er der Flo 😉
Luke lief zwar den schnellsten Halbmarathon der Drei, aber er konnte Sebastian auf der Laufstrecke nur wenige Sekunden abnehmen. Somit hat sich Sebastian mit 4:51h nur zwei Minuten hinter Florian platziert und nur weitere knappe zwei Minuten dahinter kam Lukas als Dritter im Bunde ins Ziel. Es war mal wieder ein enger und spannender Triathlon-Fight erfolgreich beendet.

Etwas regionaler waren hingegen die MTB-Kids aus der Partnerschaft mit den „Kettenrittern“ vom SV-Postbauer unterwegs. Unter Anderem gecoacht und betreut von den Windschattlern Manfred Büttner und Jens Schwalbe war der Nachwuchs zahlreich beim RYGOL-Cup in Painten am Start. Wie vergangen Sonntag üblich hatten auch sie kein gutes Wetter erwischt und mussten ebenfalls mit Regen und Kälte kämpfen. Aber ein starkes Starterfeld und gute Konkurrenz spornte die Nachwuchs-Talente an. Von der U7 (1km), U15 (9,6km) sowie Elite (24km) war das Rennangebot in Painten sehr groß!
Die Jungen Nachwuchs Offroader ergatterten folgende Platzierungen:

NamePlatzierung
Nils 5
Louis 7
David 14
Mia 8
Lisa 9
Elena 11
Leo 7
Manola 12
Leon 17
Ebba 7
Simon 14
Emilia 3
Leander 4
Max 5
Tizian 8
Arne 9
Valentina 1
Andreas 7