Und noch ein Windschattler auf dem Weg nach Roth

Heute stellt sich Markus Friedl den Fragen durch die Redaktion.

Und hier sind seine Antworten:

Red.: Hi Markus. Du bist auch in 2014 für den Challenge gemeldet. Deine wievielte Langdistanz wird das dann sein?
Markus: Das ist meine dritte Langdistanz. Habe 2009 und 2011 jeweils in Roth gefinisht.

Red.: Wie sieht es bei dir mit den Stärken in den jeweiligen Dispziplinen aus?

Markus: Schwimmen ist für mich ein Muss. Somit würde ich es nicht als meine Stärke bezeichnen.

Radfahren mache ich liebend gerne und trainiere auch entsprechend viel. Hier würde ich meine Stärke sehen.
Laufen bin ich von Natur aus langsam. Hier verliere ich die meiste Zeit.

Red.: Wie baust du deine Vorbereitung auf? Hast du einen Trainer?

Markus: Nein, habe nur einen Trainingsplan vom Internet. Da ich durch Familie, Beruf und Haus zeitlich gebunden bin, kann ich eh wenig nach Zeitplan trainieren.

Red.: Eine Langdistanz bedarf immer eines hohen Zeitaufwandes in der Vorbereitung. Wie bekommst du die Einheiten in deinem Alltag unter?

Markus: In der Regel trainiere ich in der Nacht. Unter der Woche bringe ich um 20:00 Uhr noch meinen Sohn ins Bett, danach gehe ich entweder laufen ins Schwimmbad oder ins Fitnessstudio. Einmal in der Woche stehe ich Morgens um 6:00 Uhr auf und laufe mit meinen Hund. Am Wochenende kommen dann die langen Radeinheiten.

Red.: Welche Wettkämpfe hast du in der Vorbereitung auf Roth schon auf dem Merkzettel?

Markus: Keinen, ich will mich nicht unnötig verletzen.

Red.: Wie sieht es bei dir mit den natürlichen Feinden eines Triathleten aus? Ich denke da an Lebkuchen, Stollen und anderen Süßigkeiten. Hast du dich da über die Weihnachtstage im Griff oder heißt es nach Weihnachten erstmal den Gürtel weiter schnallen?

Markus: Ich habe mich da nicht im Griff, dafür laufe ich dann länger oder mache dafür eine zusätzliche Einheit.
Red.: Wirst du noch etwas an deinem Material (Neo, Rad, Laufschuhe) ändern oder bleibst du bei dem Material aus diesem Jahr?


Markus: Ich bleibe bei meiner Ausstattung.


Dann eine gute Vorbereitung und einen schönen Wettkampf Markus!

Und der Herr sprach: "Es werde Licht!" – und es wurde: "Vitamin D!"

„Niemand wird Krankheit heilen können, 

der nicht die wirklichen Ursachen kennt.“ 

Aurelius Cornelius Celsus
„Machen Sie mal wieder Urlaub!“ – Das ist ein gutgemeinter ärztlicher Rat, der bereits seit vielen Jahrzehnten den Vitamin-D-Mangel als mögliche Krankheitsursache  in Ansätzen durchscheinen lässt. Noch lange bevor die Notwendigkeit dieses Vitamins für unseren Körper und unser Wohlbefinden Gegenstand medizinischen Interesses war.

Doch vorab, was ist Vitamin D eigentlich?

Vitamin D, auch Cholecalciferol genannt, ensteht größtenteils, wie auch bei den meisten anderen Wirbeltieren durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut. Definitionsgemäß sind Vitamine Substanzen, die der Körper selbst nicht herstellen kann, aber zum Leben benötigt werden und daher von extern zugeführt werden müssen. Die Vorstufen des sogenannten Vitamin D werden aber vom Körper selbst hergestellt. Dennoch wird aus historischen Gründen das Cholecalciferol zu den Vitamin gerechnet.

Seit den 1990er geriet Vitamin D immer mehr in den Fokus der medizinischen Forschung. Schritt für Schritt führten neue Entdeckungen die Wissenschaftler an die wichtige(n) Funktion(en) des Vitamin D im menschlichen Organismus heran. So wurde entdeckt, dass Vitamin-D-Unterversorgung sowohl bei Herzkreislauferkankungen als auch bei neoplastischen Erkankungen (Krebs, Tumore) eine entscheidende Rolle spielt.
In der „Health Professionals Follow-up Study“ war das Risiko für einen Herzinfarkt bei Männern mit Vitamin-D-Mangel  um den Faktor 2,4 höher als bei Gleichaltrigen mit ausreichender Vitamin-D-Versorgung.
Ferner scheint eine Vitamin-D-Unterversorung einen Risikofaktor für folgende Erkrankungen dar zu stellen:
  • Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, etc)
  • Asthma (In einer an der University of Colorado durchgeführten Studie an knapp 19.000 Personen zeigte sich, dass Menschen mit stark verringertem Vitamin-D-Spiegel ein um etwa 1/3 erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte besitzen. Bei Asthma steigt das Risiko sogar auf das 5fache an.)
  • fördernd auf die Beweglichkeit der Spermien 😉
  • gegen Schuppenflechte (Psoriasis)

Wo bzw. wie kann ich nun etwas für meinen Vitamin D Spiegel tun?

Die Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung ist sehr gering, da die meisten (modernen) Nahrungsmittel kaum mehr Vitamin D enthalten. Nur einige wenige, wildlebende Fischarten, so z.B. Hering, Lachs oder Aal enthalten Vitamin D in nennenswerten Mengen. Jedoch wird auch hier zur Zeit heftig diskutiert, dass beim Braten oder Grillen dieser Fische bis zu 95% des Vitamin Ds verloren gehen.
Auch der Vitamin D Gehalt von Produkten wie Milch, Eiern oder Fleisch hängt entscheidend davon ab wieviel Sonnenlicht die Tiere in ihrem Leben gesehen haben. Bei reiner Stallhaltung ist nahezu kein Vitamin D in diesen Lebensmitteln mehr enthalten.
Bleibt nur noch die eigene Synthese mittels Sonnenbaden anzukurbeln. Jedoch hat man hier als Mitteleuropäer v.a. in den Wintermonaten von Oktober bis März ernsthaft Schwierigkeiten, da selbst zur Mittagszeit der Sonnenstand am Himmel nur so hoch ist, dass nahezu die gesamte UV-B-Strahlung, welche für die Vitamin-D-Synthese in der Haut entscheidend ist, durch die Erdatmospäre herausgefiltert wird.
Viele Wissenschaftler sprechen deshalb davon, dass eine effektive Vitamin-D-Versorgung über das Sonnenlicht allein in den tropischen und subtropischen Regionen unserer Erde möglich ist. (Evulotionsbiologisch sehr interessant, dass genau in diesen Regionen menschliches (?) Leben entstand – ein Zufall? )

So nun genug trockene Theorie: wie merke ich denn nun ob ich von diesem „Wunder“-Vitamin zu wenig habe oder nicht?

Gute Frage 🙂 !!!! – Akute Vitamin-D-Mangelerscheinungen sind meist schnell zu überwinden, sofern sie als solche erkannt werden. Die Heilung der chronischen, meist in der Bevölkerung bekannteren Vitamin-D-Mangelerkrankungen, wie die Osteomalazie (Knochenerweichung, bei Kindern Rachitis genannt) sowie damit einhergehende Wirbelkörperbrüche (u.a. Brüche bei fortgeschrittener Osteoporose), erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Multiple Sklerose und auch Krebs sind sehr komplex und nur langwierig zu erreichen. 

Hier soll es jedoch um die meist sehr viel unspezifischeren, und gleichzeitig (in unseren „Sonnen-armen“ Breiten) weit verbreiteten, akuten Vitamin-D-Mangelerkranungen gehen. Der Symptomkomplex lässt sich einfach mit dem Akronym MANOS-Konzept erfassen. MANOS steht hier für: 

  • Muskulatur – Verkrampfungen, Zucken, Zittern, Schmerzen und Schwäche der Muskulatur
  • Adynamie – Kaftlosigkeit, Antriebslosigkeit, Energieverlust
  • Nervensystem – Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Kopfschmerz, Koordinationsstörungen
  • Orthostase – Kreislauf – und Durchblutungsstörungen, Kältegefühl v.a. in Händen und Füßen
  • Skelettschäden – Osteoporose und Osteomalazie
Sollte also der ein oder andere diese Beschwerden bei sich feststellen ist es vielleicht nicht schlecht sich beim Hausarzt mal Blut nehmen zu lassen und den Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen. Ist dieser dann zu niedrig kann meist mit einer Vitamin-D-Substitution schnell wieder Besserung der Symptome hergestellt werden. Um die oben genannten Krankheiten und Symptome zu vermeiden, sollte eben ganzjährig ein optimaler Vitamin-D-Spiegel angestrebt werden.
Hier noch ein Interessantes (kurz) Video zu der Thematik:
Leider ist das ganze Thema sehr, sehr umfangreich und komplex und kann in einem kurzen Artikel niemals ganz und vollständig dargestellt werden. Ferner ist die Thematik auch laufend einem Prozess der Entwicklung und Forschung unterworfen und es werden nahezu tagtäglich neue, spannende Erkenntnisse auf diesem Gebiet hinzugewonnen und publiziert.
Bei Fragen und Diskussionsbedarf einfach einen Kommentar schreiben oder sich beim Schwimmtraining am Beckenrand an mich wenden 🙂

Windschattler auf dem Weg nach Roth – Wolfgang Schuhmacher

Der nächste fürs Interview ist Wolfgang Schumacher. Hier seine Antworten auf die Fragen der Redaktion:

Red.: Hi Wolfgang. Du wirst der TWIN „Senior“ kommendes Jahr in Roth sein. Wahrscheinlich aber derjenige mit den besten Chancen auf einen Podiumsplatz. Wie lauten deine Ziele?
Wolfgang: Das mit einem Platz auf dem Podium ist natürlich ein lockendes Ziel, aber realistisch betrachtet hängt die Messlatte auch in meiner Altersklasse sehr hoch. Da werden Zeiten abgeliefert, mit denen man im Gesamtfeld im Mittelfeld liegt, d.h.,  da muß vor dem Komma 11 Stunden stehen, die Vorbereitung gut laufen und am Wettkampftag alles passen!  
Red.: Du blickst schon auf einige Zeit Trainingserfahrung zurück. Wirst du für nächstes Jahr nochmal etwas Neues versuchen oder bleibt es bei der bewährten Vorbereitung?
Wolfgang: Neu ist natürlich, daß ich mich mit Ute gemeinsam vorbereite. Das ist schon ansteckend, da Ute nach einem Trainingsplan trainiert und ich etwas „lockerer“ rangehe. Dadurch, daß Utes Trainingsplan bereits seit Oktober läuft, hat sie mich angesteckt, obwohl ich sonst immer erst im Dezember angefangen habe.  
Red.: Wir haben einige „Erststarter“ in unseren Reihen nächstes Jahr. Was würdest du denen auf den Weg mitgeben wollen?
Wolfgang: Beim ersten mal kommen natürlich immer wieder Zweifel auf, ob man auch genug trainiert. Meine persönliche Faustregel ist: Wenn man im Wochendurchschnitt etwa die Langdistanzumfänge hinbringt, dann wird das locker reichen. Natürlich ist es im Detail  etwas komplexer.   

Red.:  Inwieweit hast du Kontakt mit den Einzel- und Staffelstartern der Datev? Habt ihr noch gemeinsame Trainingseinheiten?
Wolfgang: Natürlich habe ich noch Kontakt und gemeinsame Trainingseinheiten mit ehemaligen Kollegen. Ein „Triathletennetzwerk“ hat mir früher immer wieder geholfen und hält bis heute.  
Red.: Welche Wettkämpfe planst du in der Vorbereitung auf Roth?

Wolfgang: Früher habe ich Kurz- und Mitteldistanzen ins Training eingebaut, heute mache ich das nicht mehr. Meine volle mentale Vorbereitung gilt dem wichtigsten Saisonziel. Bestimmt aber wird im Winter der ein oder andere Skatingwettkampf eingebaut.

Danke Dir Wolfgang. Eine verletzungsfreie Vorbereitung und das nötige Glück am Wettkampftag. Hau rein!

Und noch ein Windschattler auf dem Weg nach Roth

Und der nächste Jungstar auf dem Weg nach Roth. Bast Schäfer startet 2014 auch zum ersten Mal auf einer Langdistanz.

Red.: Hi Basti, auch du startest 2014 auf deiner ersten Langdistanz soweit ich weiß. Wie kommst du in deinem jungen Alter zu dem Sport Triathlon?

Basti: Ich bin über das Radfahren zum Triathlon gekommen.
Red.: Wielange machst du schon Triathlon und wie bereitest du dich auf deine erste Langdistanz vor?
basti: Ich habe mit ca 10 Jahren schon mit Triathlon angefangen. Mit meinem Vater, der hat eben erst seinen Trainer-C Schein gemacht.
Red.: Ich weiß, dass du öfter auch mit dem Meier Andi trainierst. Gibt es eine Rivalität zwischen euch oder stachelt ihr euch gegenseitig an?
Basti: Eine Rivalität besteht nicht, wir stacheln uns eher gegenseitig an.
Red.: Dein Vater startet 2014 auch. Wer wird im familieninternen Duell schneller sein?
Basti: Natürlich ich. Mein Vater ist doch ein alter Mann
Red.: Hält der Rest der Familie das aus wenn Du und dein Vater für eine Landistanz trainieren?
Basti: Meine Mutter hat schon einen Platz in der Klapse gebucht :-).
Red.: Was für Wettkämpfe planst du vor Roth?

Basti: Duathlon Hilpoltstein und Rothsee Triathlon

Dann eine gute Vorbereitung Basti!

Windschattler auf dem Weg nach Roth Part 3

Hier das nächste Interview der Reihe mit Ute Schuhmacher.




Red.: Hi Ute. Du warst dieses Jahr schon in Roth am Start und nun in 2014 gleich nochmal. Hat es dir so gut gefallen?

Ute: Ja, mir hat es sehr gut gefallen! Allerdings ist das ganz große emotionale Erlebnis ausgeblieben. Bei den langen und einsamen Trainingseinheiten malt man sich ja immer aus, wie es wohl sein wird, wenn man die Ziellinie bei seiner ersten LD überquert – da musste ich immer schon alleine „vom daran denken“ kleine Tränchen aus dem Augenwinkel wischen…aber dann war alles anders….

Red.: Mit einer Finisherzeit von 13:02 dieses Jahr kann das Ziel für 2014 doch nur lauten sub 13 Stunden. Richtig?

Ute: Ja, richtig! Ist schon ne coole Strategie, so ne (schlechte) Zeit vorzulegen, um dann etwas zum Toppen zu haben Ich war mit meiner Zeit echt zufrieden und ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr wieder finishen darf und wenn es dann noch in 12.xx ist, ist alles gut!!!

Red.: Was denkst du lief in diesem Jahr in der Vorbereitung gut, woran wirst du für nächstes Jahr noch etwas ändern?

Ute: Die Vorbereitung lief gut, allerdings habe ich ja keinen Vergleich. Ich hätte vielleicht ein paarmal über 25 Kilometer laufen sollen und nicht bei 24,99 km aufhören sollen…

Dieses Mal habe ich mir von Erik Becker aus Regensburg (ein paar von uns kennen ihn sicherlich) einen Trainingsplan erstellen lassen. Jetzt muss ich mir da nichts mehr überlegen, was ich wohl am besten trainiere, sondern ich jongliere nur mit den Einheiten innerhalb einer Woche, wie es wetter- und arbeitstechnisch am besten passt!

Red.: Dein Mann Wolfgang macht kommendes Jahr auch in Roth mit. Gibt’s da familieninterne Wetten?

Ute: Nein, da gibt es leider keine Wetten, die Karten liegen da eindeutig auf dem Tisch! Ich habe nur beim Schwimmen die Chance auf eine bessere Zeit. Da muss ich wohl warten bis Wolfgang in der AK70 ist, vielleicht dann…

Red.: Worauf freust du dich schon wieder am meisten während der Vorbereitung?

Ute: Auf Manni´s Spinning-Blöcke und die darin vorkommenden „6-Satz-Pausen“ und dem Kaffee während der einen Pause am Sonntag, auf die Skating-Einheiten mit Wolfgang und die laaaangen Radeinheiten!

Red.: Die Damengruppe beim Windschatten wird aktuell immer größer. Ist es leicht für dich Trainingspartner insbesondere beim Radfahren zu finden?

Ute: Das war bisher sehr schwierig für mich: Die einen sind zu schnell und die anderen fahren nicht so lange und vor allen Dingen nicht dann, wenn ich Zeit habe. Eine Zeit lang trafen wir uns immer montags um 18 Uhr bei Marion, da waren wir zwischen 5 und 10 Mädels und hatten ganz viel Spaß…vielleicht sollten wir mal wieder einen Versuch starten!

Mehr Muskelkater als nach einem Ironman

Das verspricht das „TRX Suspension Training“. Am gestrigen Abend bot Stephan Seitz im Fitnessstudio Luxor in Oberferrieden einen ein stündigen TRX Kurs für TWin und Team Arndt Athleten an und das kam dabei raus:

TRX Training
Doch vorab: was ist eigentlich TRX Training? – die Men’s Health schreibt über TRX „The new way to build the body“, triathlon.de bezeichnet es als „das neue Trainingsgerät mit Tiefgang“ und in der Bild Zeitung wird es als „die wilden Seile“ bezeichnet.
TRX Training verwendet ein System bestehend aus Seilen und Gurten, damit kann der Benutzer sein Körpergewicht gezielt einsetzen und diesem entgegenwirken. Diese Art des Training wurde bereits von Physiotherapeuten zu Zeiten der Weltkriege benutzt, um verletzte Soldaten, Amputierte aber auch z. B. die Kinderlähmung (Poliomyelitis) zu therapieren. TRX Training umfasst Übungen mit dem eigenen Körpergewicht als Teil des Krafttrainings. Diese revolutionären Übungen zielen darauf ab Stabilität, Kraft, Gleichgewicht und Flexibilität synchron zu entwickeln. Somit eignet sich dieses Workout perfekt für den Triathleten, Radsportler, Läufer, etc. Für nähere Infos und Bildmaterial einfach  hier  klicken.

Die Abendgestaltung von und mit Stephan
Nachdem TRX-Instructor Stephan die jeweiligen Übungen kurz vorgemacht hat, galt es für die acht Teilnehmer diese jeweils für eine Minute nachzumachen. Anschließend folgte nach 20 sekündiger Pause die nächste Übung. Was anfangs noch kein Problem darstellt, tat mit fortgeschrittener Trainingszeit zunehmend mehr weh. 
Plötzlich begannen Muskeln unkontrolliert zu zittern, Becken und Gesäße aus der Luft fiehlen zu Boden. Die Luft im Trainings-Raum des Luxor begann zu Kochen und nahm den Geruch von Laktat und brennenden Muskeln an. Instructor Stephan lief nun zur höchst Form auf. Angepeitscht und berauscht vom Geruch nach Schmerz und Leid seiner Kursteilnehmer feuerte er diese an, peitschte sie allesamt zu höchst Leistungen an und zog die Trainings-Inhalte eisern durch. Auch ließ er es sich nicht entgehen die Qualen fotodokumentarisch fest zu halten.

Wie man bereits an den Aufnahmen (und den starren, ins Leere gerichteten Blicken) erkennt, hätte ein Funke genügt um die Luft zum Brennen zu bringen.
Zum Abschluss folgte noch die absolute Killerübung, welche hier nicht in allen Details erklärt werden darf, da die Möglichkeit besteht, dass auch Minderjährige diesen Artikel lesen und diese Übung einfach zu brutal wäre als dass diese es verkraften würden (FSK 21 !!!!!). Deshalb existieren hiervon auch keine Fotos bzw wurden umgehend wieder gelöscht. Nur so viel sei gesagt: bis auf Jonas „geht ab“ Endres (4 Zyklen) und Stephan „show no mercy“ Seitz (10 Zyklen) hat keiner auch nur einen kompletten Zyklus fertig gebracht.
Zusammenfassend bleibt zu sagen: Zittern am ganzen Körper, Wahnsinns-Muskelkater, super spaßig und ein Muss für jeden Sportler!!!!
Vielen lieben Dank lieber Stephan für diese (schmerzhafte) Abendgestaltung…
das Motto hier lautete: GO HARD, OR GO HOME!!!!!!!