Am Samstag, den 29. Juni beim 28. 7- Täler- Lauf in Dietfurt waren Raija und Franca Pollermann in der U 12, sowie Sandra Miehling in der U 20 für den TWin am Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen fiel um 16:15 der Startschuss für die U 10- U 16.
Raija und Franca hatten eine Runde à 1250m zu bewältigen. Bei dem schönen Rundkurs mit guter Stimmung erliefen sich die Mädels einen ersten und zweiten Platz in ihrer Altersklasse, worüber sie sich sehr freuten.
Nicht minder gut lief es für Sandra. Für sie standen drei Runden auf dem Programm, die sie in 18:22 Minuten schaffte. Der Lohn war Platz eins bei den U 18/20! Außerdem durfte sie sich darüber freuen, erstmals den Kilometer unter fünf Minuten gerannt zu sein.
Am 23.06.19 wurde in Forchheim der 8. Stadt-Triathlon ausgetragen. Neben Schüler-, Fitness- und Jedermann-Distanzen wurde im Rahmen dieser Veranstaltung auch der 2. Wettkampf der Landesliga Nord ausgetragen.
Unsere Athleten Armin Bauer, Lukas Gruber, Daniel Reindl und Christoph Ostalecki mussten sich an diesem Tag in einer sogenannten Mannschaftsverfolgung mit den Teams anderer Vereine messen. Mannschaftsverfolgung (Premiere für alle TWinler) bedeutete für unsere Athleten, dass sie morgens um 9 Uhr zu einem Swim (600m) & Run (2,5 km) starteten. Geschlossen kamen alle vier Teammitgliedern aus dem Wasser und gingen gemeinsam auf die Laufstrecke. Beim Laufen wurde sich gegenseitig durch Ziehen und Drücken unterstützt, so dass alle gemeinsam über die Ziellinie kommen. Die Zeit wurde hier angehalten nachdem das vierte Teammitglied das Ziel erreichte. Die TWinler überquerten die erste Ziellinie des Tages nach 20 Minuten und 10 Sekunden und hatten ca. 20 Sekunden Rückstand auf den 3. Platz.
Um 12 Uhr fiel für unsere Mannschaft dann der 2. Startschuss des Tages. Dieses Mal stand ein Bike (19 km – vier flache jedoch verwinkelte Runden) & Run (2,5 km) auf dem Programm. Hier wurden die Teams abhängig von der Zeit am Vormittag (schnellstes Team startete zuerst) auf die Strecke geschickt. Da der Abstand zu Platz 3 sehr gering war, konnten unsere Athleten die direkten Konkurrenten immer im Auge behalten. Beim Rad-Part wäre es bereits erlaubt gewesen, einen der vier Athleten „zu opfern“. Das Team hat jedoch entschieden, so lange wie möglich komplett zu bleiben, was sich auch auszahlen sollte. So konnten sie den Rückstand auf das Team aus Bamberg bis zur Wechselzone egalisieren. Diese liefen jedoch schneller los und die TWinler nahmen schon bald nur noch zu dritt die Verfolgung auf. Auch hier wurde sich wieder gegenseitig mit Schieben und Drücken unterstützt. Jedoch konnte die Lücke zu Platz 3 nicht mehr geschlossen werden, so dass sich die Mannschaft am Ende mit 5 Sekunden Rückstand mit Platz 4 zufriedengeben mussten.
Wieder einmal konnten unsere Athleten ihre Laufstärke gewinnbringend einsetzen. Die Mannschaft ist trotz des extrem unglücklichen Ausgangs mit diesem Ergebnis zufrieden und ist jetzt in der Landesliga-Tabelle auf Platz 4 vorgerückt. Die TWinler freuen sich schon auf den nächsten Wettkampf und möchten sich dort auch mal mit einem Podest-Platz belohnen. Das nächste Rennen wird auf der olympischen Distanz (mit Windschattenverbot) in Hof ausgetragen.
Ein Dank gilt auch
den lautstarken/unermüdlichen Betreuern/Fotografen Jürgen Weiß, Markus Stark
und Michael Fuchs.
Michael Fuchs war an dem Tag – neben seiner Tätigkeit als applaudierender Fotograf – auch noch selbst über die Jedermann-Distanz am Start. Hierbei belegte er mit einer Gesamtzeit von 1:07:24 von 216 Startern den 29. Platz. In seiner Altersklasse belegte er mit dieser Leistung den 6. Platz.
Fast 300 Läufer waren in diesem Jahr am Start – rekordverdächtig! Wegen der BLSV- Läufer Cup Wertung ein wichtiger Lauf zum Sammeln der Punkte. Ein paar Triathleten vom Windschatten konnten viele Punkte – sprich – gute Plätze belegen.
Es waren vom TWin 5 Kinder bzw. Jugendliche am Start. Die Jüngste war Emilia Kratzer und belegte bei ihrem ersten Lauf gleich einen super guten 4. Platz. Sie musste dabei 1000 m laufen. Die beiden „kleinen“ Zwillinge France und Raija waren schon in der nächsten Laufgruppe und mussten bereits 2.400 m bei immer mehr Sonnenschein und Wärme joggen. Sie belegten eine mittlere Platzierung. Auch die „großen“ Zwillinge waren am Start und waren bereits im 5.000-m-Lauf mit dabei. Beide hatten eine Zeit um die 25/26 min.
Unsere beiden besten Läufer – Christoph Sturm und Marco Benz – belegten beide hervorragende 2. Plätze bei 5 bzw. 10 km, jedoch starteten sie für andere Vereine. Die übrigen TWinler waren alles „alte“ Hasen. Nach vielen Jahren packte Claudia und Hans Dorr mal wieder das „Lauffieber und sie liefen bei der Kurzstrecke mit. Claudia belegte in der Gemeindewertung Platz 1 und überquerte die Finisherlinie mit ihrem Mann. Petra Stiegler versuchte sich in diesem Jahr mal wieder auf der langen Strecke und erreichte nach 43 min die Ziellinie und dies bedeutete Platz 2. Ebenfalls einen Podestplatz erreichte Reinhold Schmidpeter und zwar Platz 3 in seiner AK und auch Marion lief glücklich und zufrieden nach 10 km über die Linie. Denn es wurde richtig heiß auf dieser Strecke und jeder war froh im Ziel Getränke, Kuchen und Obst zu erhalten. Alles in allem ein 26 Jahre alte Laufveranstaltung aber immer wieder wert zu starten.
Am 08.06.19 wurde bei
bestem Wetter bereits die 35. Auflage des Kallmünzer Sparkassen-Triathlon
ausgetragen. Dass sich eine Veranstaltung über einen solch langen Zeitraum
etabliert, bürgt für dessen Qualität.
Der Triathlonverein
TWin Neumarkt trug in diesem Jahr seine Vereinsmeisterschaft im Rahmen dieser
Veranstaltung aus. Der Vereinsmeister wurde über die Kurzdistanz (1,5 km
Schwimmen/35km Radfahren/10km Laufen) ermittelt. Aber auch auf der
Jedermanndistanz (0,6 km Schwimmen / 20km Radfahren / 5km Laufen), über welche
auch die Oberpfalzmeisterschaft ausgetragen wurde, standen Vereinskollegen an
der Startlinie.
Das Schwimmen fand
für alle Distanzen in der 21,5° C. warmen Naab statt (Neoprenanzug war
erlaubt). Dabei musste die erste Hälfte der Schwimmstrecke gegen und die zweite
Hälfte mit der Strömung geschwommen wurde.
Beim anschließenden
Rad-Part mussten die „Jedermänner“ eine Runde und die „Kurzdistanzler“ zwei
Runden auf der leicht profilierten Strecke (ca. 330 Höhenmeter auf 35 km)
bewältigen. Neben den Höhenmetern hatten die Athleten am Wettkampftag mit teils
starkem Wind zu kämpfen.
Der abschließende
Lauf führte für alle Teilnehmer auf einem leicht hügeligen Radweg durch das
Vilstal bis zum jeweiligen Wendepunkt. Die Teilnehmer der Jedermanndistanz
wendeten hier bereits auf der Hälfte der Kurzdistanzstrecke.
Bei der
Vereinsmeisterschaft wurde Markus „Bob Poseidon“ Stark wieder einmal seinem Ruf
als Top-Schwimmer gerecht und verließ als erster TWinler das Wasser. Ihm
folgten in kurzen Abständen die weiteren TWinler. Aufgrund dieser
ausgeglichenen Schwimmzeiten entstand dann erstmals seit Jahren ein spannender
Kampf um die Vereinskrone. Auf dem Rad konnte sich kein Athlet richtig
absetzen, so dass die Entscheidung auf den abschließenden Laufkilometern
gefällt werden musste. Daniel, welcher als erstes in der zweiten Wechselzone
(Rad -> Lauf) ankam, baute hier durch einen geschickten Wechsel seine
Führung um weitere Sekunden aus. Diese Führung hat er dann auch bis zur
Ziellinie nicht mehr abgegeben und wurde damit zum neuen Vereinsmeister gekrönt.
Michael Hierl konnte, aufgrund fehlenden Trainings, nicht um die vorderen
Plätze der TWin-Wertung eingreifen, lieferte dennoch ein gewohnt souveränes
Rennen. Michael Fuchs nahm auf dem Rad die Verfolgung zu Markus auf und
lieferte sich mit ihm auf den letzten Laufkilometern einen dramatischen
Zielsprint. Auch Dieter lieferte ebenso ein sehr gleichmäßiges Rennen ab, was
seine Split-Zeiten und seine AK-Platzierung auch belegen können.
Name
AK- Pl.
SWIM
BIKE
RUN
Ges.
Daniel Reindl
2
00:24:06
01:01:41
00:39:22
02:08:50
Thomas Wittmann
3
00:25:39
01:00:04
00:40:36
02:10:15
Michael Hierl
6
00:26:54
01:01:17
00:40:39
02:13:09
Michael Fuchs
16
00:29:42
01:04:31
00:46:08
02:25:03
Markus Stark
14
00:23:17
01:06:16
00:51:28
02:25:43
Dieter Herrmann- Soder
3
00:33:56
01:15:28
00:59:10
02:55:32
Auch
auf der Jedermanndistanz schnitten alle TWin-Athleten hervorragend ab.
Christoph Sturm stürmte zur der schnellsten Laufzeit des Tages. Manfred Büttner
holte sich mit all seiner Erfahrung den dritten Platz in seiner Altersklasse
und Armin Bauer sicherte sich mit dem Sieg in seiner Altersklasse auch noch den
Titel des Oberpfalzmeisters.
TWin Neumarkt war auch in
diesem Jahr beim „The Championship“ in Samorin vertreten. Bei der Veranstaltung
handelt es sich um die von der Challenge Family organisierten Weltmeisterschaft
über die 70.3 Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen).
In diesem Jahr wurde TWin
durch Sandy und Michael Kropp vertreten. Sandy qualifizierte sich im letzten
Jahr bei der Challenge Davos als Drittplatzierte ihrer Altersklasse für die
Championship. Michael ging ebenfalls an den Start – jedoch in der offenen
Wertung (keine Teilnahme an der WM).
Voller Vorfreude auf das
große Ereignis reisten beide in die Slowakei. Ihr Quartier bezogen sie in
Bratislava. Nach knapp 6-stündiger Autofahrt lockerten die beiden ihre steifen
Beine noch mit einem 30-minütigen Lauf. Anschließend erkundeten sie noch ein
wenig die Hotelumgebung und ließen den Tag bei einem guten Italiener zwecks
Carbo-Loading ausklingen.
Am Tag vor dem Wettkampf
fuhren die beiden nach dem Frühstück in das ca. 30 km entfernt liegende Samorin.
Am Veranstaltungszentrum bekamen sie dann ihre Startunterlagen und nahmen an
der Wettkampfbesprechung teil (diese wurde sogar auch deutschsprachig
durchgeführt). Danach ging es noch für ein paar Kilometer mit dem Rad auf die
Wettkampfstrecke um einen letzten Materialcheck durchzuführen. Anschließend wurde
das Rad in der Wechselzone eingecheckt. Zurück im Hotel ging es nach dem
erneuten Carbo-Loading beim „Stamm-Italiener“ zeitig ins Bett.
Am Wettkampftag wurde auf
dem Hotelzimmer noch ein kleines, spartanisches Frühstück eingenommen und los
ging es mit dem Auto in Richtung Samorin. Dort wurden dann in der Wechselzone
die restlichen Wettkampfutensilien platziert, bevor es für Sandy um 9:30 Uhr
losging. Das Profifeld startete bereits um 9:00 Uhr.
Geschwommen wurde in der
Donau. 950m mit und 950m gegen die Strömung. Die Donau hatte zum Wettkampfstart
eine Wassertemperatur von 14,4 °C. Am Vortag wurde noch währen der
Wettkampfbesprechung verkündet, dass wegen der starken Strömung (4m/s) noch
nicht sicher sei, wie das Schwimmen ausgetragen wird. Eine Verkürzung der
Schwimmstrecke stand im Raum. Da es dem Veranstalter jedoch gelungen ist, durch
das Schließen von Schleusen die Strömung zu reduzieren, konnte am Wettkampftag
über die volle Distanz geschwommen werden. Die Donau gab sich jedoch den vom Veranstalter eingeleiteten Maßnahmen
nicht geschlagen und zeigte den Teilnehmern, welche Kraft ihn ihr steckt. Sandy
nahm diesen Kampf an und beendete ihn nach einer Stunde freudetaumelnd (oder
setzte doch schon ein leichter Gehirnfrost ein?). Für Michael ging es dann um
11 Uhr mit den anderen Teilnehmern ins Wasser. Er beendete den Kampf mit der
Donau nach 35 Minuten. Ihm hat es so gut gefallen, dass er gleich ein paar
extra Meter geschwommen ist.
Nachdem Sandy wieder aufgetaut
war, ging es auf der flachen, windanfälligen Radstrecke auf die Aufholjagd.
Hier konnte sie erneut (wie eigentlich immer bei ihren Wettkämpfen) einige
Plätze gut machen. Michael konnte bis zu Kilometer 60 auch gut Druck in die
Pedale geben. Doch dann plagten ihn leichte Knieschmerzen (verursacht durch
einen unglücklichen Zusammenstoß mit dem Bett), weshalb er Druck herausnehmen
musste.
Beim abschließenden
Halbmarathon, welcher in drei Runden zu je 7 km zu absolvieren war, zeigte sich
die Sonne von ihrer besten Seite. Je Runde mussten die Athleten auf vier
verschiedenen Untergründen (Trabrennbahn(Sand), Rasen, Asphalt/Pflaster, Split)
laufen. Grundsätzlich mögen Sandy und Michael ja auch wärmere Temperaturen,
doch war der Temperaturunterschied zu den letzten Wochen einfach zu groß. Nichts
desto trotz absolvierten die beiden solide Läufe.
Nach 5:48h kam Sandy als 21.
ihrer Altersklasse auf einem guten Mittelfeldplatz ins Ziel. Michael überquerte
in 5:01h als 20. Gesamt und 3. seiner Altersklasse die Ziellinie. Damit hat er
sich für die Championship 2020 qualifiziert.
Hervorzuheben sind noch die
tolle Organisation der Veranstaltung und die gastfreundlichen und sehr
hilfsbereiten Slowaken.
Am
01.06.2019 veranstaltete der 1. FC Deining bei tollem Wetter und unter den
Augen eines super Publikums den 2. Kinder Cross Duathlon. Ein Duathlon besteht
aus den Disziplinen Laufen und Radfahren. Als erste Disziplin steht ein Lauf an.
Der Lauf endet in der Wechselzone am Standort des Rades. Hier wird dann Rad-Helm,
Brille und eventuell Jacke angezogen und mit dem Rad zur „Radstart-Linie“
gelaufen. Erst nach der Linie dürfen die Teilnehmer aufsteigen und losfahren.
Nach dem Radfahren wird an der Linie wieder abgestiegen, das Rad in der
Wechselzone abgestellt und der Helm abgelegt. Dann wird nochmals auf der
Laufstecke bis ins Ziel gelaufen. Die Wege wurden für die Veranstaltung so
ausgesucht, dass JEDES Kind/Jugendlicher beim Wettkampf teilnehmen kann. Das
Motto des Veranstalters lautet „Der Spaß am Sport soll im Vordergrund stehen –
jeder FINISHER ist ein Sieger“. Dieses Motto verinnerlichten die Teilnehmer
auch und zur Belohnung erhielten alle vom FC Deining ein kleines Finisher-Geschenk.
Vom
TWin Neumarkt gingen insgesamt drei Einzelstarter/innen und zwei Staffeln an
den Start.
Raija
und Franca Pollermann standen bei der Schüler B – Wertung an der Startlinie.
Sie mussten dabei 1 km Laufen – 5 km Radfahren und nochmals 400 m Laufen. Die
Mädels meisterten diese Strecken toll und wurden Landkreis- und
Vizelandkreismeister.
Die
Staffeln absolvierten mit 2 km Laufen – 10 km Radfahren und nochmals 1 km
Laufen schon wesentlich längere Distanzen. Hier teilten sich jedoch jeweils
zwei Athleten die Disziplinen (ein Athlet hat die Läufe absolviert und ein
Athlet fuhr Rad). Die Staffel mit Leon Lanig und Till Beutel belegten in der
Gesamtwertung den 2. Platz. Moritz Reid und Jonas Meckel beendeten den
Wettkampf auf Position 5. Damit konnten beide Staffeln eine gelungene Premiere
feiern. Insbesondere die Wechsel wurden zu 100% nach den Vorgaben der Trainer
umgesetzt.
Über
die gleichen Distanzen, jedoch als Einzelstarter, ging Maurice Bloß an den
Start. Er finishte das Rennen glücklich und zufrieden als 12. in der Schüler A
– Wertung und übertraf damit die Erwartungen.