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HiRo-Run 2022

Am Samstag, dem 9. April  war es nach zweijähriger Corona-Pause endlich wieder so weit. Der für so manchen Triathleten aus der Region fast schon traditionelle HiRo-Run im ausdauersportverrückten Hilpoltstein stand endlich wieder an. Wie gewohnt waren im Angebot ein Halbmarathon und die kürzere 9,5-km-Runde. Vom TWin Neumarkt war dieses Mal nur eine kleine Abordnung in Mittelfranken vertreten. Mit Florian Bader und Lukas Gruber waren zwei TWinler auf der extrem stark besetzten Halbmarathon-Distanz im Einsatz und die für Amberg startenden Thomas Wittmann und Daniel Reindl nahmen die 9,5 km in Angriff.

Pünktlich um 16:30 Uhr ging es gleichzeitig für alle Sportler auf die Strecke. Zwar zeigte sich über den gesamten Wettkampf die Sonne, doch hatten die Athleten vor allem auf den Flachstücken mit heftigem Wind zu kämpfen. Flo hatte sich Luke als Pace-Maker zur Seite gezogen, um nach einem guten Trainingswinter die Früchte der Arbeit zu ernten. Die Mühen der Beiden sollten sich lohnen, denn das Duo kam in 1:32,36 h ins Ziel, was für Flo eine neue persönliche Bestzeit bedeutet. Glückwunsch zu dieser Leistung!

Im 9,5-km-Rennen zeigte Thomas Wittmann von Anfang an, dass er momentan in unglaublich guter Verfassung ist und bestimmte von Anfang an der Spitze das Tempo. Da ihm der Wind scheinbar nichts ausmachte setzte er sich ungefähr nach der Hälfte des Rennens mit einer Attacke von seinem einzig verbliebenen Konkurrenten ab. Bis ins Ziel baute er seinen Vorsprung fast auf eine Minute aus und holte nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch noch den Streckenrekord. Grandios! Sein Kollege Daniel Reindl konnte am Samstag leider nicht mit um Podestplatzierungen kämpfen. Nach überstandener Lauftrainingspause musste er mit dem ungeliebten vierten Rang vorliebnehmen.

Nach dem Lauf wurde der erfolgreiche Tag natürlich endlich wieder bei einem reichhaltigen Finisher-Buffet und einem Kaltgetränk gefeiert 😉

„Trail-man“ Volker gelang alles in diesem Jahr..!

Die Trailsaison begann bereits im Juni mit dem Sachsentrail. Das Start- & Zielareal befand sich am Sportpark Rabenberg. Die Strecken verliefen vorwiegend auf Waldwegen und vielen unbefestigten, schmalen Trailabschnitten durch das Erzgebirge. Volker Grötzner entschied sich für die 35 km Strecke mit 1.100 hm. Er war mehr als fit und konnte einen 3. Platz in seiner AK belegen und beendete den ersten Wettkampf somit hochzufrieden. Mit dabei waren an diesem Wochenende auch das Ehepaar Schmidpeter und Oliver Stiegler, diese drei Athleten „begnügten“ sich mit 20 km Trailstrecke und kamen ebenfalls glücklich und erschöpft ins Ziel. Einen Monat später stand der MOUNTAINMAN im Großarltal an. Hier bedarf es reichlich Trailrunning Erfahrung, damit man die unterschiedlichen Distanzen bewältigen kann, da diese sehr viele Höhenmeter aufwiesen. Denn alle Laufstrecken waren allesamt sehr anspruchsvoll. Volker war gut vorbereitet, genoss die 53 km lange Trailstrecke mit 2.800 hm! Dieser Weg führte über traumhafte Single Trails, schmale Grate und knackige Gipfel. Das Wetter und die Stimmung passte für den Windschattenathleten und trotz der Hitze wurde er 5ter in seiner AK und 38. von 100 Startern, jedoch kamen nur 65 Läufer ins Ziel! Seine Laufzeit betrug 9 anstrengende Stunden, aber der Weg war das Ziel! Nicht mehr so heiß, aber nicht weniger schön war der legendäre Rennsteig-Ultratrail im Oktober mit langen 74 km und knackigen 1.800 hm. Bergauf und Bergab entlang des Rennsteiges im Kampf gegen den inneren Schweinehund und die Uhr! Aber auch das schaffte der Ausdauerathlet vom TWin Neumarkt bravourös und kam als 48. von 180 Startern müde aber glücklich durchs Ziel. Seine Frau Barbara packte nach so vielen Trailruns auch die Lust und der Ehrgeiz und so startete sie in Nesselwang die 10 km Distanz. Auch diese hatte es in sich, da auf dieser „kurzen“ Strecke 750 hm zu überwinden waren. Bei strahlendem Sonnenschein und einem Strahlen im Gesicht überquerte die Athletin nach 1:36 Std. erfolgreich die Ziellinie. Bisher ein erfolgreiches und tolles Laufjahr für diese Starter!

Kaiserwetter beim Traillauf im Kaiser

Am Wochenende fand die „Tour de Tirol“ bereits zum 15. Mal statt. Nach einem Jahr Pause wurde bei bestem Wetter das kleine Jubiläum mit 4000 Teilnehmern und perfekten Laufbedingungen durchgeführt. Die Veranstalter boten ein reichhaltiges Laufprogramm an, angefangen vom 10-km-Lauf am Freitag über den Kaisermarathon am Sonntag und schlussendlich am Sonntag der Pölven Trail. Viele Einheimische, speziell die Österreicher, Südtiroler und Schweizer wagten sich an die Cup-Wertung, d. h. hieß alle 3 Tage mit 75 km laufen, eine große Herausforderung. Etwas „genügsamer“ ließen es die Neumarkter Läufer angehen. Nach langer Verletzungspause konnten beiden Athleten vom Triathlonverein Windschatten, Petra Stiegler und ihr Mann an diesem 23-km-Trail teilnehmen. Adrenalin pur gab es beim Start in Sölln, Schotterwege und nur 2 km Asphalt ging es Richtung Pölven und wieder zurück zur oben genannten Ortschaft. Dazwischen führte die Strecke auf den höchsten Punkt den Juffinger Jöchl und somit summierten sich die Höhenmeter auf 1250 hm. Gut vorbereitet gingen Petra Stiegler und Oliver bei kühlen Temperaturen in das Rennen und Petra überquerte bei strahlendem Sonnenschein nach 2:39 Uhr als Gesamt 17. von 117 Frauen die Ziellinie. Dies bedeutete den 2. Podestplatz in ihrer AK. Auch ihr Mann war mit seiner Leistung im Mittelfeld sehr zufrieden und beiden konnten die Siegerehrung und die Stimmung im ganzen Ort nach dem Wettkampf vollends genießen.

Ebenfalls einen Berglauf absolvierte auch Läufer-Profi Marco Benz in Zenting. Dort fanden die Bayerischen Berglaufmeisterschaften ebenfalls bei bestem Wetter statt. Es war eine Strecke von 6,8 km zu bewältigen, aber dabei mussten auch 550 Höhendifferenz überwunden werden. Marco belegte einen hervorragenden 6. Platz Gesamt von 72 Männern.

Triathlon aus Leidenschaft – das zählt für Dieter und Monika

Nach einer langen sportlichen Pause zwecks Corona begann in diesem Jahr für Dieter Hermann-Soder und seine Frau Monika endlich wieder die Saison. Der Start war dieses Mal im Juli in Hersbruck. Das Wetter war grauenhaft aber dennoch belegten beide jeweils einen tollen zweiten und dritten Platz in ihrer Altersklasse. Die Devise lautet dabei: „Da muss man durch.“ Weiter ging’s Ende August nach Starnberg zur 13. Auflage des „Starnberger See Schwimmen.“ Trotz angenehmer Wassertemperatur von 22 Grad gestaltete sich das Schwimmen zwecks zeitweiligen Wellengangs schwierig und so musste Dieter weit mehr als die 4.000 m bei seiner Durchquerung schwimmen, wurde aber dafür mit dem Cupsieg in seiner Altersklasse belohnt.

Dieter wollte endlich wieder bei einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen in der Olympischen Distanz. Die schöne Stadt Bremen bot diesen Wettkampf im August an und dort trafen sich die besten Altersklassenathleten von dem Neumarkter Triathleten und es belegten beide TWinler Platz 4 in ihrer AK und dies bei einem großen Teilnehmerfeld. Am letzten Augustwochenende fuhr man gemeinsam in die alte Heimat von Dieter nach Lauingen. In diesem Jahr erwartungsgemäß schlechtes Wetter, besonders beim Radeln. Aber die Anstrengung lohnte sich, da Dieter Soder Bayerischer Meister in seiner AK wurde. Weiter ging es an den Steinberger See im September. Bei schönstem Wetter wurde der Seenland Triathlon ausgetragen und es wurde dabei nur eine Sprintdistanz – die Hälfte der olympischen Distanz – angeboten. Aber auch hier konnte der Neumarkter Athlet einen Podestplatz erreichen.

Durch viele Vorschriften fanden viele Wettkämpfe leider nicht statt, aber dennoch schaffte es auch Hof den bewährten Gealan-Triathlon durchzuführen und für das Ehepaar Soder sollte auch dieser Sonntag der Abschluss dieser Triathlonsaison 21 sein. Wie kann es anders sein in diesem Jahr, kaltes, regnerisches Wetter, aber dennoch erfolgreich. Denn der Ausdauerathlet aus dem Verein Windschatten beendete mit Platz 3 in seiner Ak eine gelungene Saison und hofft natürlich, dass es im nächsten Jahr ebenso weitergeht.

Coronakonformer Herbstlauf am Rennsteig im Thüringer Wald

25 Läufer pro Startgruppe, Gruppenstarts alle 3 Minuten, Maskenpflicht am Start und im Ziel, Abstandsmarkierungen am Boden, zugeteilte Gassen, keine Zuschauer im Start- und Zielbereich, Desinfektion….so lauteten einige der Anweisungen für den 30. Rennsteigherbstlauf, der am vergangen Wochenende(03./04.10.20) in Masserberg / Thüringen stattgefunden hat.

„Wir waren sehr gespannt, wie das wohl ablaufen wird“, meint Volker Grötzner, vom TWIN Neumarkt. Aufgrund der Absage des Rennsteiglaufs im Frühjahr, wollte er wenigstens ein Teilstück der Strecke kennenlernen und meldete sich für den Trail des Herbstlaufs an. „Beim Trail ist es üblich, einen Großteil seiner eigenen Verpflegung mitzuführen und so unabhängig von Verpflegungsstationen zu sein.“, erklärt Grötzner. „Somit sind Einschränkungen durch Corona (z.B. Maske, geschlossene Einzelflaschen, abgepackte Riegel) bei den eher wenigen Getränke-und Essensausgaben nicht wirklich störend.“

„Ein durchweg sehr gut organisierter Lauf mit motivierten freundlichen Helfern und wunderschönen Laufstrecken“, schwärmt Barbara Sommer, ebenfalls TWIN Neumarkt. „Alle Läufer hielten sich an die Regeln, waren rücksichtsvoll und freuten sich einfach, in diesem Jahr doch einen Trail absolvieren zu dürfen.“

Barbara Sommer  startete auf dem 10km Lauf. Mit einer Zeit von 1:06:43 wurde sie 6. in ihrer Altersklasse. Volker Grötzner nahm  am 33 km langen Trail mit 1200 Höhenmetern teil. In seiner Altersklasse belegte er mit 3:54:53 den 11. Platz. „Technisch und mental anspruchsvoll, alle Bodenuntergründe dabei, aber das Wichtigste, es hat großen Spaß gemacht!“ 

Dass ihm mentale Stärke liegt, hat er sich im Sommer durch einen 65km Lauf rund um die Zeugenbergrunde von Möning aus und zurück bewiesen. Aufgrund der damals herrschenden Coronaauflagen ist er die gesamte Strecke allein und nur für sich gelaufen. „Nach 7 Stunden und 4 Minuten bist du echt froh, wenn Zuhause im Ziel wenigstens ein paar Menschen für dich klatschen und sich mit dir freuen“,  lächelt Grötzner.

Swimrun beim Oktoberfestlauf

Nach der erfolgreichen Premiere 2018 und einem tollen Rennen 2019 fand auch in diesem Jahr wieder ein Swimrun im Rahmen des Oktoberfestlaufes statt.

Ursprünglich in Schweden als „Insel zu Insel“ Wettbewerb gestartet, gibt es Swimrun seit etwas mehr als 10 Jahren – meistens bekannt durch lange und ausdauernde Rennen. Es werden dabei unterschiedlich lange und nicht in Ihrer Länge normierte Strecken schwimmend und laufend nacheinander absolviert.

In München mussten die Teilnehmer insgesamt vier Mal folgende Strecken absolvieren:
100 m Laufen (ab „Start“)
110 m Schwimmen
330 m Laufen
140 m Schwimmen
770 m Laufen

Monika Soder nahm am 26.09.20 bei windigem (Böen bis 65 km/h) und, nass-kaltem Wetter (9° Außentemperatur) an diesem Wettkampf teil. Durch den Wind war das Wasser zudem noch sehr wellig. Trotz dieses bescheidenen Wetters meisterte sie die Strecken super. Da die Streckenlängen überschaubar sind, können diese nach eigener Aussage sogar  auch bei diesen widrigen Bedingungen noch gut gemeistert werden.

Für Monika war es ein toller Tag mit vielen sportlichen und emotionalen Highlights in diesen speziellen Zeiten!

Nach 47:06 Minuten lief Monika glücklich und zufrieden über die Ziellinie. Mit dieser Zeit belegte sie in der Frauenwertung den 5. und in ihrer Altersklasse den 2. Platz.