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Sabrinas Hitzeschlacht beim Debüt in Würzburg – Doppelsieg von Daniel

Da der Pressewart in letzter Zeit anscheinend schwer beschäftigt war, sind die Ereignisse dieses Berichts nicht mehr ganz taufrisch 😀
Bereits am 19. Juni fand der 14. Laufstil Würzburg Triathlon statt. Sabrina Erhardt wählte diesen extrem heißen Sonntag aus, um ihre erste Olympische-Distanz anzutreten. Da der Start für Sie erst um 13:30 Uhr war, zeigte das Thermometer bereits satte 37 Grad Celsius an. Vor ihr starteten bereits die Lang-, Mittel-, und Sprintdistanzler. Bis auf einen wortwörtlichen „Ausrutschter“ beim Massenstart an Land verlief die erste Disziplin für Sabrina sehr gut. Ein paar Füße der anderen Athleten in ihrem Gesicht irritierten sie nicht stark und so konnte sie nach 29min bereits aus dem Wasser steigen. Es folgte ein ziemlich hügeliger Radparcours, was Sabrina als Bergfloh und dem Fehlen eines Zeitfahrrades dann doch entgegen kam. Schlanke 1:20h benötigte sie auf dem Rad bei ihrer ersten Kurzdistanz! Doch dann war auch laut ihren eigenen Angaben der Spaß vorbei. Eine 10km Laufstrecke, die sich ausschließlich auf Asphalt befand tut bei heißen Temperaturen ihren Teil, um den Teilnehmern das Leben schwer zu machen. Mit zunehmender Renndauer musste Sabrina der Hitze Tribut zollen und verlor immer mehr an Geschwindigkeit. Sie konzentrierte sich fortan bei den Verpflegungsstellen um die Kühlung, damit ihr Debütrennen noch ordentlich zu Ende gehen konnte. Schließlich meisterte Sabrina auch die dritte Disziplin erfolgreich und brachte den Wettkampf in 2:56h ins Ziel. Damit konnte sie gleich einen guten 13. Platz in der Damenkonkurrenz ergattern. Nach reichlich Verwirrung um die Ergebnisse konnte sie sich letztendlich, wenn auch erst tags darauf, über einen ersten Platz in ihrer Alterklasse freuen! Glückwunsch zu dieser erfolgreichen Premiere!

Ein Woche später wagte sich Daniel erstmals an das Experiment, an einem Wochenende zweimal zu starten. Samstagabend fand in Dietfurt mit dem 7-Täler-Lauf ein regionaler Klassiker statt. Dort trat er „nur“ über die 3,75km kurze Distanz an. Gemeinsam mit dem späteren Sieger des Hauplaufes Stefan Böllet, drehte Daniel die drei Runden in Dietfurt und kam so dreimal in den Genuss die grandiose Stimmung auf dem Dietfurter Markplatz aufsaugen zu dürfen. Nach 12:38min war das Vergnügen auch schon wieder vorbei und somit stand auch ein ungefährdeter Sieg fest. Tags darauf trat er die Reise zum Tennet-Power Triathlon am Trebgaster Badeweiher an um dort die Sprintdistanz zu absolvieren. Vor seinem Start schaute er sich die Rennen der 2. Bundesliga und der Regionalliga an, um sich schon mal mental aufzuwärmen. Kurz vor Mittag fiel dann der Startschuss für Daniel, nach 500m Schwimmen kam er als sechster aus dem Wasser und konnte in der ersten Wechselzone bereits zwei Plätze gutmachen. Auf dem Rad legte er gleich offensiv nach und holte sich nach wenigen Kilometern die Führung. Diese verteidigte er und konnte bis zum zweiten Wechsel etwas herausnehmen. Auf der 4,2km kurzen Laufstrecke (3 Runden um den Badesee) konnte er seinen ersten Verfolger einige hundert Meter hinter sich ausmachen. Diesen Vorsprung vergrößerte er mit der schnellsten Laufzeit bis ins Ziel und konnte sich dort über seinen ersten Gesamtsieg freuen. Expreminent geglückt!

TWin-Helferstand beim Datev-Challenge-Roth 2022

Am Sonntag ist es ja bereits soweit, das größte Sportfest des Landes geht über die Bühne und der TWin ist voll dabei. Wie immer mit Sportlern (Bericht folgt) und auch traditionell mit dem Verpflegungsstand an der Laufstrecke. Sehr viele von euch haben sich bereits eingetragen und werden zu einem guten Gelingen beitragen. Dafür bereits jetzt schon mal ein großes Danke!
Allerdings könnten wir in der Zeit ab 16Uhr und für die Abenstunden noch ein paar Hände gebrauchen!
Also nur keine Scheu und helft den unzähligen Amateurathleten dabei einen unvergesslichen Tag erleben zu dürfen.

Hier gehts zur Umfrage: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfAKgRAWf7rrpzEmSqAY6xb7VA3_MSSdgA18f8uKkKZ2VyVFA/viewform?usp=sf_link


Zur weiteren Information hier unten noch einmals der Lageplan des Standes:

Blauer Pfeil: Ort unseres Standes (Am Ende der Berchinger Straße)
Rot: Laufstrecke
Die restlichen Straßen im Gebiet der Lände Roth können zum parken genutzt werden

Mitte der Woche veröffentliche ich auch den bisherigen Einsatzplan, falls jemand vergessen hat wann er sich eingetragen hat 😉
Für weitere Fragen könnt ich mich gerne unter der 015146331834 per WhatsApp kontaktieren!

Sportliche Grüße und bis Sonntag,
Daniel Reindl

Landesliga in Forchheim

Am Sonntag vor einer Woche fand auch für die Landesliga Mannschaft des TWin eine zweigeteilte Team-Sprintdistanz (swim/run und bike/run) statt. Durch den Ausfall des Teamkollegen Thomas Wittmann musste Lukas Gruber der ersten Mannschaft in der Bayernliga tatkräftig unter die Arme greifen. Zudem war durch den gleichzeitig stattfindenden Rothsee-Triathlon Florian Bader anderweitig gesetzt. Der Liga-Rookie Bastian Eberwein und Altmeister Manfred Büttner sind hierfür an den Start gegangen. Komplettiert wurde die Mannschaft durch Armin Bauer und Dominik Daum.
Der erste Startschuss fiel um 9:00 Uhr als sechstplatzierte Mannschaft mit einem Wasserstart. Manfred Büttner führte die 4-er Kette und gab das Tempo an. Der Teamgeist hielt auf den 600 m soweit, das hierbei sogar der 2 Minuten Abstand auf die Vordermannschaft aufgeholt wurde. Die vier Triathleten machten beim Schwimmen eine Platzierung gut. Raus aus dem Wasser und gleich auf die Laufstrecke ging der Wechsel reibungslos. Manfred Büttner war bei der ersten 2,5 km Laufstrecke stark und gab das Tempo vor. Teamkollege Bastian Eberwein kämpfte trotz seiner eigentlichen Off-Season mit voller Kraft und Unterstützung durch Armin Bauer und Dominik Daum, welche Ihn die letzten 1,5 km schieben und zogen um gemeinsam ins Ziel zu eilen. Der Einsatz hatte sich gelohnt. Nach dem swim/run am Morgen waren die TWin´ler nach 24:02 Minuten auf Platz 5 von 6. Auch am Nachmittag hat die Mannschaft taktisch gemeinsam um jede Sekunde gekämpft. Auf dem Rad leistete Bastian Eberwein, bekannt für seine Radstärke, den größten Teil der Arbeit. Er fuhr die ersten beiden Runden mit einem Schnitt von 340 Watt die Mannschaft durch den 5 km Rundkurs. Man beachte, das Bastian Eberwein mit lediglich 2 Gängen fuhr, da die Schaltung Probleme machte. Nach spektakulären Manövern in S-Kurven und Führungswechseln auf der 18 km langen Strecke kamen die TWin Athleten leicht „überpaced“ in die Wechselzone. Basti ließ sich wie vor dem Start besprochen zurückfallen. Dominik Daum erhielt eine 10 sec. Zeitstrafe für Helm zu früh öffnen, welche er durch einen Sprint sofort wieder einholte. Durch die Mittagshitze wurde so manchem Athleten auf den Zahn gefühlt, wobei Manfred Büttner am stärksten zu kämpfen hatte. Der Ultracyclist zog es jedoch der Mannschaft zuliebe durch und wurde mithilfe von Armin Bauer und Dominik Daum mit einer guten Zeit von knapp 45 Minuten ins Ziel geschoben und gezogen. Jener Einsatz ist bei Teamwettkämpfen besonders wichtig, da sonst empfindliche Zeitstrafen drohen. Belohnt wurde der Kampf für die Neumarkter Triathleten mit einer vierten Gesamtplatzierung in der jetzigen Tabelle der Landesliga-Nord.
Somit stehen die Zeichen nach dem zweiten von vier Rennen im Debütjahr für die zweite Mannschaft überraschend gut!

Ein dynamisches Quartett! Armin Bauer (links) sichtlich unterfordert 😉

Trailrun in Salzburg – Mozart 100

Das Logo dieses Wettbewerbs heißt einfach „Mozart100“, damit sind die wichtigsten Daten bekannt! Nämlich, dass dieses Rennen in Salzburg stattfand – jedem ist die Verbindung zu Mozart bekannt – und mit der Zahl ist die längste Distanz gemeint.

Drei Athleten vom Windschatten meldeten sich zu diesem bekannten Event an. Bereits seit vielen Jahren ist dieser Ultramarathon mit seinen sechs Distanzen in dieser Stadt in der Trailrunning-Szene bekannt. Die „alten Hasen“ vom Triathlon-Verein Windschatten haben bereits alle Erfahrungen im Trailrun gesammelt und somit war das Training und die Teilnahme kein größeres Problem. Reinhold Schmidpeter und Thomas Brandl wagten sich wieder mal auf die Marathondistanz und Petra Stiegler sprang kurzfristig ein und musste „zufälligerweise“ nur den Halbmarathon laufen. Die einzelnen Distanzen, angefangen vom Citytrail mit 9 km, bis hin zum 100 km Trail war somit für alle Läufer etwas dabei. Die Athleten starteten aufgrund der unterschiedlichen Distanzen jeweils von einem anderen Ort, jedoch war das Ziel für alle identisch – die Stadt Salzburg. Die beiden Windschattenmänner starteten im Ort St. Gilden direkt am Ufer des Wolfgangsees, weiter Richtung Fuschlsee und natürlich waren sofort kleine und große Anstiege zu meistern. Die höchste Erhebung war der Nockstein mit 1000 hm, den auch Petra Stiegler erlaufen musste. Nun war für alle drei ein technischer Trail zu meistern und das Ende nahte für alle drei NeumarkterTriathleten – vermeintlich – denn ein letzter „Hinterhalt“ war der Kapuzinerberg mit 600 Stufen. Alle Windschattler waren sich einig, dass der erste Teil gut zu bewältigen war und alle richtig gut „drauf“, jedoch die Treppen und die Hitze machte doch allen zum Ende hin etwas zu schaffen. Aber die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, da Thomas Brandl den 57. Platz von knapp 300 in dieser Disziplin belegte und dies in einer tollen Zeit von 4:58 Std. Auch Reinhold Schmidpeter zeigte sich mehr als zufrieden im Ziel, da er als Senior das Ziel nach 5:17 Std. überquerte und das bei 2000 hm beim Marathon. Die einzige Dame Petra Stiegler hat sich leider mit einer Gruppe einige Minuten verlaufen, aber sie finishte ihren Halbmarathon nach 2:30 Std. und musste dabei 1000 hm überwinden. Im Zentrum am Kapitelplatz war für alle Teilnehmer ein gebührender Empfang mit bester Verpflegung vorbereitet. Nach der Hitzeschlacht erholten sich die Neumarkter Athleten im Wolfgangsee beim Baden.

Rothsee-Triathlon 2022

Am zurückliegenden Wochenende ging mit dem „33. Memmert Rothsee Triathlon“ im benachbarten Hilpoltstein einer der bekanntesten Triathlons Deutschlands über die Bühne. An beiden Tagen waren die Sportler gnadenlosen Temperaturen jenseits der 30 Grad-Celsius ausgesetzt. Los ging es bereits am Samstag mit weit über 300 Starten bei diversen Schüler- und Jugendwertungen, sowie dem Jedermanntriathlon und als Highlight starteten die Athleten der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Am Sonntag stand dann die Olympische Distanz an. Geschwommen wurde eine Runde mit 1,5km im großen Rothsee. Anschließend folgte die 42km lange Radstrecke, abschließend ist für jeden Teilnehmer die ca. 10km lange Laufstrecke zu bewältigen. Vom Neumarkter Triathlonverein „Windschatten“ waren folgende Athleten im Einsatz: Florian Bader, Michael Plendl, Sebastian Schwarzfischer, Jürgen Weiß und Reinhard Zahradnik. Die beiden Debütantinnen Miriam Schmidt und Milena Kölbl komplettierten das Aufgebot.
Schnellster Neumarkter war Sebastian Schwarzfischer als 33. in 2:19,55h. Er war mit der Generalprobe vorm Challenge durchwegs zufrieden und blickt zuversichtlich auf seinen Hauptwettkampf in zwei Wochen. „Nur keinen Scheiß mehr bauen“ gab er im Nachhinein zum Besten 😉 Florian Bader wurde gesamt 60. und finishte in 2:26,38h. (Anm. d. Red.: Somit steht es in der Saison 2022 1:1 Unentschieden zwischen Bader und Schwarzfischer. Wir wollen mehr sehen!) Reinhard Zahradnik hat auch seine Ironman-Generalprobe erfolgreich in 2:37,18h ins Ziel bringen können. Reinhard startet demnächst in seiner Heimat, der Alpenrepublick Österreich beim Ironman Klagenfurt. Die jahrelangen Trainingskollegen und Crossfit-Pros to be Michael Plendl und Jürgen Weiß blieben auch im Wettkampf nah zusammen und kamen mit 2:55,02h (Plendl) und 2:56,52h (Weiß) an. Auch der Athlet Weiß greift in zwei Wochen beim Challenge wieder nach den Sternen. Im Damenfeld lieferte Milena Kölbl mit einem 20. Gesamtplatz in 2:42,58h ein extrem starkes Rennen ab. Bei ihrem ersten Rennen für den Twin blieb sie in einem starken Damenfeld auf den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Miriam Schmidt kam mit einer Zielzeit von 3:14,52h bei ihrer ersten Kurzdistanz ebenfalls in ihrem Debütrennen für Neumarkt ans Ziel. Trotz großer Anspannung vor dem Rennen und der extremen Hitze war sie mit ihrer Leistung zufrieden.
Bereits am Samstag waren aus der Kooperation mit dem SV-Postbauer drei Kinder in verschiedenen Altersklassen am Start. Trainer Manfred Büttner bescheinigte dem Trio im „Windschatten Exklusiv-Interview“ eine fehlerfreie Leistung bei ihrem jeweils allerersten Triathlon überhaupt. Leon Lehmeyer wurde dritter, Tizian Träger vierter und Leander Träger sechster in ihren Altersklassen.

Bayernliga in Erding

Am Sonntag fand nicht nur der Rothsee-Triathlon in Hilpoltstein statt, sondern auch der 27. Stadttriathlon in Erding. Mit von der Partie waren hier die Männer der Bayernliga-Mannschaft vom Twin-Neumarkt sowie Vereinsmitglied Monika Soder bei der bayerischen Meisterschaft über die Sprintdistanz. Geschwächt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Spitzenathlet Thomas „UD“ Wittmann waren die Erwartungen nach dem zweiten Platz in Weiden etwas gedämpft bei den Neumarktern vor ihrem Einsatz in Oberbayern. Als Ersatz für Wittmann war Lukas Gruber nun in die erste Mannschaft aufgerückt. Marco Benz, Daniel Reindl und Johannes Loos komplettierten das Quartett. Durch die Hitze der vergangenen Tage, hatte sich der Kronthaler Weiher, in welchem die 750m lange Schwimmstrecke zu absolvieren war, so aufgeheizt, dass der Einsatz von Neoprenanzügen verboten wurde. Marco Benz gefällt das nicht! Um Punkt 10 Uhr fiel dann auch dort der Startschuss. Gemeinsam mit der Landesliga-Süd und den Teilnehmern der bayerischen Meisterschaft wurden die Triathleten auf die Reise geschickt. Ein sehr enger Startbereich und viele motivierte Athleten führten in der Auftaktdisziplin zur „größten Prügelei im Wasser, seit ich Triathlon mache“, so Johannes Loos. Jogi Loos kam damit aber scheinbar gut zurecht und behauptete sich unter den schnellsten zehn. Daniel Reindl folgte ihm knapp 45sek später aus dem Wasser ebenfalls noch im ersten Drittel des Feldes. Marco Benz und Lukas Gruber mussten bereits im Wasser einen Rückstand auf die Verfolger hinnehmen und hatten somit schon eine kleine Hypothek.

Auf dem Rad hatte Loos leider kaum Mitstreiter um sich herum, an denen er sich orientieren konnte. So musste er sich auf der 21km langen und komplett flachen Radstrecke möglichst aerodynamisch auf seinen Zeitfahrboliden setzen um seine gute Ausgangsposition zu verteidigen. Reindl hingegen hatte mit einigen anderen Athleten um sich herum etwas mehr Glück. Im gebotenen Abstand zueinander sorgte er oftmals für die Tempoarbeit, konnte letztendlich zu seinem Teamkollegen aufschließen und einige Konkurrenten kurz vor dem zweiten Wechsel distanzieren. Marco Benz setzte auf dem Rad erstmals zur großen Aufholjagd an und tat das mit Erfolg. Er konnte seine Position im Feld, gegenüber dem Schwimmen, erheblich verbessern. Auch Lukas Gruber konnte wie erwartet einige Positionen nach vorne fahren. Nun folgte also nur noch der 5,4km lange Lauf quer durch die Erdinger Innenstadt. Die dritte Disziplin stellt traditionell die große Trumpfkarte des Twin-Quartetts dar. Johannes Loos und Daniel Reindl, jetzt ebenfalls in den Top 10, wechselten fast zeitgleich in die Laufschuhe. Während Jogi gewohnt zügig antrat, stotterte bei Daniel der sonst so starke Laufmotor erheblich. Normalerweise beim Laufen immer auf der Überholspur, musste er am Sonntag dort einen Platz hergeben. Währenddessen hatten seine Teamkollegen große Taten im Sinne. Johannes Loos marschierte, angetrieben von Mannschaftsführer Thomas Wittmann (am vergangenen Donnerstag frisch am Schlüsselbein operiert!) Melli Hills und Dieter-Herman Soder, unaufhaltsam Richtung absoluter Spitze. Marco Benz packte in der dritten Disziplin derweil endgültig den großen Hammer aus. Trotz seiner 42 Jahre stürmte er durch das Feld und eilte in der abschließenden Disziplin beeindruckend zur Bestzeit. Angekommen im Ziel musste Johannes Loos nur einem einzigen Athleten in der Bayernliga knapp den Vortritt lassen und stellte einmal mehr seine ganze Klasse eindrucksvoll zur Schau (und der will nächstes Jahr kürzer treten…sagt es ihm bitte! 😀 ). Reindl konnte sich trotz seiner ungewohnt schwachen Laufleistung mit Platz neun noch unter den besten zehn behaupten. Die Aufholjagd von Marco Benz endete auf Platz 16. Das Ergebnis von Lukas Gruber wurde als vierter Mann der Mannschaft nicht die Wertung aufgenommen, er konnte sich durch einen beherzten Lauf aber noch im guten Mittelfeld platzieren.

Nach kurzer Verwirrung um die Ergebnisse im Ziel herrschte bald frohe Gewissheit. Schon im zweiten Bayernliga Rennen konnten sich die Aufsteiger aus Neumarkt ihren ersten Sieg in der Mannschaftswertung, ganz knapp vor Planegg-Krailing, ergattern. Mit diesem Sieg und dem zweiten Platz aus Weiden wurde somit auch die Tabellenführung von Puma-Team Erlangen übernommen. Natürlich wurde auch mit Unmengen an Kaltgetränk der ortsansässigen Weizenbrauerei angestoßen 😉

Aber nicht aufgrund der Ligawertung gab es Grund zu feiern, sondern auch bei den bayerischen Meisterschaften waren gute Platzierungen ergattert worden. Johannes Loos, Titelverteidiger in der Altersklasse 30,holte sich den dritten Platz. Marco Benz war in der Altersklasse 40 unaufhaltsam und holte sich den Meistertitel. Monika Soder holte sich in der Altersklasse 55 den dritten Platz. An dieser Stelle noch Danke an Dieter und Monika für die Sonnencreme!