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5. Arber Ultra Trail

Am 1. Oktober war es wieder so weit: Der Arberland Ultra Trail wurde ausgetragen. Es standen der Ultratrail mit 68 km, Auerhahn Trail mit 43 km und der Arbersee Trail mit 18 km zur Verfügung. Drei Triathleten, Petra Stiegler, Reinhold Schmidpeter und Thomas Brandl, „wagten“ sich auf die Marathon-Distanz. Alle haben schon gewisse Trailerfahrung und hofften trotz schlechter Wettervorhersage auf wenig Regen.

Der Start fiel um 9 Uhr am Skistadion. Von da aus ging es für alle 600 gemeldeten Starter hinauf auf den Großen Arber vorbei am kleinen Arbersee mit den ersten richtigen Trails, bevor es zwischendurch zurück ins Skistation ging. Die letzten Regentage sorgten für viele kleine Bäche entlang der schmalen Wege und natürlich viel Matsch und rutschiges Gestein. Nun ging es mehr oder weniger rasant bergab und einen Flusswanderweg entlang und weiter zum Silberberg. Die 1500 hm mussten „irgendwie“ gesammelt werden also ging es nochmals einen Abstecher hinauf zum Bretterschachten und dann bergab wieder ins Ziel am Skistadion. Petra überquerte nach 5:05 Std. durchnässt und glücklich die Ziellinie, wenige Minuten später folgte Thomas mit einer Zeit von 5:11 Std. Dies bedeutete einen 4. Gesamtplatz/1. AK bei den Frauen und für Thomas Platz 12 in seiner AK. Aufgrund der Kälte und Nässe hatte Reinhold muskuläre Probleme und musste bei Kilometer 35 aussteigen. Im Ziel erwarteten sie keine Zuschauer, alle „versteckten“ sich unter der Terrasse etwas abseits, da der Wind und Regen nicht mehr zuließen. Eine gelungene Veranstaltung und nicht immer scheint die Sonne….!

Siege wie am Fließband

Bereits die sechste Ausgabe des Hörmannsdorfer Duathlon fand am Sonntag stand. Ob es das schlechte Wetter war, dass für eine eher zurückhaltende Beteilung sorgte lässt sich schwer sagen, vom Windschatten Neumarkt waren aber wie jedes Jahr einige Athleten zum Herbstrennen angetreten. Wie jedes Jahr gab es eine Kurz- und die Jedermanndistanz, die mit einigen Höhenmetern den Wettkampf zu einer echten Herausforderung werden lassen. Im Jedermann-Wettbewerb gingen Petra Stiegler und Marina Bierschneider für Neumarkt ins Rennen. Zuerst mussten 5,3km gelaufen werden, danach 16,5km Radfahren und abschließend nochmals 2,3 Laufen. Die Laufstrecken waren jeweils im Wald hinter dem Sportgelände und die Radstrecke war ein extrem hügeliger Rundkurs. Petra Stiegler holte sich souverän und mit ordentlich Vorsprung den nächsten Tagessieg und erzielte in allen Teildisziplinen die jeweiligen Bestzeiten. Marina Bierschneider bestritt ihre Duathlon-Premiere und wurde dabei mit dem dritten Gesamtplatz belohnt. Trotz ihrer guten Laufleistungen musste sie den Kampf um Platz zwei nur um wenige Sekunden abgeben. Damit waren zwei von drei Podiumsplätzen mit Twin-Damen belegt, starke Leistung!
im Staffelwettbewerb des Jedermannrennens fand sich ebenfalls Neumarkter Beteiligung. Miriam Schmidt übernahm die Laufstrecken und als Radfahrerin gesellte sich mit Sabrina Erhardt die Siegerin des Seenland-Triathlons dazu. Es reichte mit Platz vier zwar leider nicht für das Podest, dafür war das Duo mit großem Abstand die schnellste Damenstaffel.

Die Kurzdistanz mit 9km Laufen, 42km Radfahren und 5,5km Laufen bestritten aus Twin Sicht Maximilian Zollbrecht und Vorjahressieger Marco Benz. Auch für Maxi Zollbrecht war es der erste Duathlon und dann gleich die längere Distanz beim Auf und Ab in Hörmannsdorf. Mit einem 18. Platz und durchwegs guten Leistungen, auch beim abschließenden Lauf, konnte er eine erfolgreiche Premiere feiern. Dem fachkundigen Publikum war ob der schweren Strecke und dem Fehlen des lästigen Schwimmparts im Gegensatz zum Triathlon klar, dass Marco Benz auch dieses Mal der haushohe Favorit sein wird. Gleich vom Start weg ließ er keinen Zweifel aufkommen, wer den Sieg davontragen wird. Bis auf kleine Probleme beim Radauf- und Abstieg (Coach Büttners Wechseltraining lässt grüßen) kam ihm nichts in die Quere.

Mit wieder einmal zwei Gesamtsiegen und einer allgemein guten Präsenz bei der letzten Multisportveranstaltung des Jahres in der Region hat sich der Windschatten als Nicht-Breitensportverein einmal mehr gut dargestellt.

Hörmannsdorfer Duathlon

Beim 6. Hörmannsdorfer Duathlon waren trotz Herbststimmung bzw. Herbsttemperaturen einige TWinler am Start: Marco, Maximilian, Sabrina und Miri im Team, Petra und Marina. Die beiden Herren gingen in der Kurzdistanz an den Start. Der erste Lauf war ein 10-km-Lauf mit einem Auf und Ab überwiegend im Wald, 42 km radeln und wieder 5,5 km laufen im Wald. Marco war wieder einmal Gesamtsieger und lief souverän mit einem Vorsprung von 7 min über die Ziellinie in einer super Zeit von 2:02 Std. Scheinbar haben ihm die vielen Laufeinheiten für sein Marathontraining nicht geschadet!?

Nächster Windschatten Athlet war Maximilian, auch dieser kämpfte sich durch die einzelnen Etappen und kam glücklich und zufrieden nach 2:36 Std. über die Ziellinie.

Petra meldete sich noch kurzfristig an und entschied das Rennen auf der Jedermanndistanz für sich und beendete nach 1:06 Std. ihren Wettkampf. Wenige Minuten später lief auch Marina über die Finishline.

Der SV Hörmannsdorf konnte wieder einmal zeigen, dass man spannende und interessante Sportveranstaltungen auch in kleinen Orten und Vereinen finden kann. Neben der tollen Verpflegung war auch die Siegerehrung mit schönen Sachpreisen und Geschenken lohnend und alle genossen das Zusammensitzen nach dem Wettkampf.

Hellblaue Festspiele beim Seenland Triathlon

Vergangenes Wochenende fand am Steinberger See der 5. Seenland Triathlon statt und stellte sozusagen den Triathlon-Saisonabschluss in Bayern dar. Diese Gelegenheit liesen sich eine Vielzahl der Twinler nicht nehmen und sahnten dabei richtig ab! Auf der Supersprint-Distanz (300m Schwimmen -15km Rad – 2,9km Laufen) gingen im Herrenrennen Andi Biersack und Dieter Herrmann-Soder an den Start. Andi belegte Platz 31 und Dieter kam kurz danach auf Platz 32 ins Ziel und wurde somit auch Sieger der AK 70.
Im Rennen der Frauen gingen Sabrina Erhardt, Sarah Miehling und Monika Soder für den Twin ins Rennen. Sabrina war von Beginn an vorne dabei, sie kam im Wasser gleich gut zurecht und kam auf Platz drei aus dem Wasser. Auf dem Rad fuhr sie die schnellste Zeit und schnappte sich gleich die Führung, was sie allerdings erst in der Wechselzone realisierte, da dort das Führungsfahrzeug auf sie wartete. Monika lag nach dem Radfahren auch schon auf Platz 3 und Sarah auf Rang 17. Beim Laufen gab Sabrina nochmals alles und konnte ihren Vorsprung souverän verteidigen und holte sich ihren ersten Gesamtsieg bei einem Triathlon. Glückwunsch! Auch Monika konnte ihren Podestplatz verteidigen und konnte ihren dritten Gesamtrang und den Sieg in der AK 55 einfahren. Mit einem guten Lauf konnte sich Sarah noch um einige Plätze verbessern und landete mit Platz 11 nur knapp außerhalb der Top10.

Auf der Sprintdistanz (750m Schwimmen – 26km Rad – 5,8km Laufen) hatte der Twin mit Marco Benz und Thomas Wittmann zwei heiße Eisen im Feuer. Ein Blick in die Starterliste des Männerrennens hat Szeneinsidern bereits ein hochkarätiges Rennen versprochen und so sollte es auch kommen. Wie gewohnt konnte die Twin-Athleten beim Schwimmen nicht an der absoluten Spitze mitmischen, Thomas kam an zehnter Stelle aus dem Wasser und Marco auf Platz 36. Beide legten auf dem Rad gleich offensiv los und so konnte Thomas den Anschluss an die ersten Verfolger herstellen, hielt sich aber taktisch noch etwas zurück, da sich alle späteren Sieganwärter um ihn herum befanden. Unter anderem Julian Hegel aus Hersbruck, der ab nächstem Jahr in der Regionalliga dann kein Konkurrent mehr ist, sondern auch für den Twin starten wird. Mit einer gewohnt guten Radleistung konnte auch Marco Plätze gut machen und schob sich auf Rang 13 vor. Innerhalb weniger Sekunden kam das Verfolgertrio bestehend aus Thomas Wittmann, Julian Hegel und dem starken Amberger Läufer Noah Treptow fast geschlossen in die zweite Wechselzone und es bahnte sich eine rasante Laufentscheidung an, denn alle drei Athleten haben dort ein Pfund. Thomas „UD“ Wittmann, der sich momentan in der Vorbereitung auf die Ironman 70.3 WM in Utah vorbereitet sorgte mit einem ersten Kilometer knapp über 3min gleich mal für eine kleine Vorentscheidung. Mit der schnellsten Laufzeit holte er bald den bis dahin Führenden ein und durfte als Gesamtsieger als erster den Ziekanal durchlaufen! Marco konnte mit einer wieder einmal starken Aufholjagd in den Laufschuhen noch Platz acht ergattern und gewann außerdem die AK 40. Er bereitet sich jetzt auf einen abschließenden Herbst-Marathon vor.
Mit dem zweiten Gesamtplatz und der zweitbesten Laufzeit zeigte der zukünftige Neu-Neumarkter Julian Hegel, dass er ab der nächsten Saison eine wichtige Verstärkung für die erste Liga-Mannschaft darstellt.

Premieren beim KULT-Allgäu-Triathlon 2022

Beim 41. Allgäu-Triathlon, der den KULT in sich trägt, war mit Armin Bauer diesmal nur ein Athlet vom TWin Neumarkt am Start. Bei Kaiserwetter am Wettkampfsonntag gab es gleich mehrere Premieren zu feiern bzw. zu überstehen.

Im Gegensatz zu den vergangenen Teilnahmen über die Mitteldistanz übte sich Bauer diesmal auf der für ihn ungeliebten Olympischen Distanz (1,5km – 40km – 10 km): der vergleichsweise hohe Schwimm-Anteil schreckt ihn als mäßig starken Schwimmer traditionell eher ab. Da der Anfahrtsweg für eine Sprintdistanz ins Allgäu nicht lohnt, Trainingszeiten ob der familiären Vergnügungen mit zwei kleinen Jungs samt Ehefrau rar geworden sind verbot sich die Teilnahme an der sehr anspruchsvollen Mitteldistanz sowieso. Deshalb durfte es Armin diesmal über die Olympische Distanz richten.

Der Auftakt im Großen Alpsee zu Bühl bei Immenstadt mit den traditionellen Alpblashörern, Böllerschüssen und dem obligatorischem Nebel war wie immer im Allgäu Spektakel für Athleten wie Zuschauer. Bauer verrichtete die 1,5km im kühlen Nass samt kurzem Landgang den Umständen entsprechend passabel. Auf dem Weg zum Triathlon-Boliden mussten in der langgezogenen Wechselzone die ersten Höhenmeter an Land überwunden werden. Es gibt wohl nicht viele Wettkämpfe, in denen selbst die Wechselzonen nicht wenige Höhenmeter aufweisen. Die nächsten Anstiege warteten auf dem Zweirad bereits nach 3 Kilometern mit dem berühmt-berüchtigten Kalvarienberg:  der Anstieg ist „nur“ 700 Meter lang, die Steigung der Straße neigt sich dafür an einigen Stellen über 16 Prozent steil gen Himmel. Die Zuschauer verwandeln die „Rampe“ ähnlich den Anstiegen bei der großen Schleife in Frankreich: in einen wahren Hexenkessel. So mancher Athlet wächst im dichten Menschengedränge über sich hinaus. Bauer kannte die Gegebenheiten, stellte das Tempo auf moderat mit dem Wissen: die Strecke wartet mit noch so einigen weiteren, giftigen aber auch langgezogenen Anstiegen auf. Dass nicht nur Anstiege Probleme bereiten können sondern auch in flachen Passagen Missgeschicke passieren können konnte Bauer nur kurz nach dem Anstieg erfahren: ein Wespenstich so früh im Wettkampf war die zweite Premiere des Tages. Nicht wissend wie der Körper unter Belastung reagiert spult Armin sein Programm weiter ruhig ab, kühlt die dicker werdende Lippe mit Wasser und tritt weiter seine im Schnitt 250 Watt. Als relativ leichter Athlet gelingt es, die Anstiege für Überholmanöver zu nutzen, so konnte nach dem üblichen mäßigen Schwimmen sehr gut an Boden gut gemacht werden. Zeit für das wunderbare Allgäuer Alpenpanorama blieb freilich nicht: nach 800 Höhenmetern verteilt auf die 43 Kilometer lange Strecke konnte Bauer nach 1:50h (Schwimmen + Radfahren) in die Wechselzone stürmen. Der Textfeld:  Wespenstich war bis dahin schon fast vergessen: rein in die neuen Laufschuhe, raus auf die sehr wellige Laufstrecke. Aber Stop: Premiere Nummer drei war ein Besuch auf dem Dixie, in mittlerweile 15 Jahren Triathlon konnte Bauer diesen Gang stets vermeiden. Diesmal: diese 45-Sekunden-Pause gönnen wir uns unter der herrlich heißen Allgäuer Sonne. Die vorbeigezogenen Athleten konnten relativ schnell eingesammelt werden. Über den mittlerweile vermutlich weltberühmten „Kuhsteig“ (ein fast senkrechter Anstieg von ca. 200 Metern, dank der Regenfälle tags zuvor mit äußerst matschigem Untergrund) ging es wellig weiter zurück ins beschauliche Bühl am Alpsee. Von Platz 207 nach dem Schwimmen schob sich Bauer auf den 65. Rang (von 779 Startern) nach vorne.  Nach Textfeld:  2:40h Wettkampf sprang mit Platz 8 in der Altersklasse sogar eine Top-Ten-Platzierung heraus: angesichts der Umstände ein sehr zufrieden-stellendes Ergebnis. Optimierungsbedarf meldete Armins erster Sohn an: den nächsten Zieleinlauf möchte der laufstarke 4jährige zusammen mit seinem Papa zurücklegen. Es bleibt abzuwarten, ob Armin an seinem großen Sohn „dran bleiben“ kann. Dessen jüngerer Bruder scharrt bereits mit den Hufen.

Fazit: der nächste Ausflug ins Allgäu ist fest geplant – die Veranstaltung ist und bleibt einfach: KULT!

Triathlon in Regensburg und Nürnberg

Bereits zum 31. Mal lud Regensburgs Triathlonverein „Tristar“ zu deren Veranstaltung rund um den Dultplatz ein. Mit knapp 500 Teilnehmern war nach dreijähriger Corona-Pause auch die Nachfrage wieder groß. Vom Neumarkter Triathlonverein-Windschatten war Thomas Wittmann eine Woche nach seinem erfolgreichem Mini-Comeback beim Ligafinale in Beilngries und auch Marina Bierschneider in ihrer ersten Triathlonsaison am Start. Beide haben sich in Regensburg für die olympische Distanz entschieden. Dabei mussten 1,5km im Main-Donau-Kanal geschwommen werden, 43km mit dem Rad im Regensburger Umland gefahren und anschließend zehn flache Laufkilometer absolviert werden.

Wittmann verlor im Wasser auf die angetretenen Profis und Bundesligaathleten erwartungsgemäß ein paar Minuten, hielt sich aber gut mit Anschluss an die besten zehn. Auf dem Rad lief es bei ihm ungewohnt durchwachsen und dennoch konnte er hier bereits einige Plätze gut machen. Vermutlich auch wegen des verhaltenen Radfahrens waren bei ihm noch einige Körner im Tank. Diese Reserven verbrauchte er beim abschließenden 10km Lauf vollends und konnte mit einer grandiosen Laufzeit von unter 35min die schnellste Laufzeit des gesamten Feldes beeindrucken und somit einige Elite Athleten ins Staunen bringen. Mit diesem Kraftakt machte er es auch in der Gesamtwertung noch einmal spannend, denn in der Endabrechnung fehlten ihm trotz Platz sechs nur 1:30min auf den zweiten Gesamtplatz.

Eine ausgewogen gute Leistung zeigte Marina Bierschneider bei ihrem erst dritten Triathlon. Im Wasser zeigt sie als Triathlon-Neuling keine Scheu und bestreitet den Kampf beim Massenstart des Schwimmens sehr gut. Auch auf dem Rad konnte sie gut ihr Tempo durchziehen. Beim abschließenden Lauf konnte Marina dann im Vergleich zu den anderen Disziplinen nochmals Boden gutmachen und landete mit Rang 24 unter den schnellsten 30 Damen des Tages.

Weniger Tradition als der Triathlon Regensburg, dafür aber mehr Glanz versprach der Triathlon in Nürnberg. Letztes Jahr noch ausschließlich für die erste und zweite Triathlon-Bundesliga vorbehalten, fand dieses Jahr im Vorfeld der reinen Profiveranstaltung ein Triathlon für Jedermann in Nürnberg statt. Sabrina Erhardt und Daniel Reindl (startete für FC-Sindlbach Triathlon) entschieden sich für die Sprintdistanz. Dabei mussten 500m im Wöhrder See geschwommen werden, zwei Runden zu je 10km im Nürnberg Stadtgebiet Radgefahren werden und anschließend ein 5km Lauf mit Ziel auf dem Hauptmarkt im Herzen der Stadt. Im Rennen der Herren konnte Reindl beim Schwimmen bereits als zweiter aus dem Wasser steigen und überholte seinen einzigen Konkurrenten schon in der ersten Wechselzone. Mit der schnellsten Radzeit baute er seine Führung weiter aus. Auch in den Laufschuhen wurde ihm kein weiterer Athlet mehr gefährlich und so konnte er als einziger Finisher unter der 60min Marke bleiben und somit seinen zweiten Gesamtsieg dieses Jahr einfahren.
Sabrina Erhardt erwischte auch gleich einen guten Start. Dank vieler fleißiger Trainingskilometer im Wasser konnte sie als fünfte Frau dem Wöhrder See entsteigen. Auf der Radstrecke mit vielen Kurven und Wendepunkten musste sie etwas federn lassen und verlor ein paar Positionen. Auch aufgrund der steigenden Temperaturen musste Sabrina auf der Laufstrecke einige Konkurrentinnen passieren lassen. Dennoch konnte sie als Zehntplatzierte den herrlichen Zieleinlauf bei stimmungsvoller Kulisse auf dem blauen Teppich genießen.
Ein fader Beigeschmack bleibt leider dennoch. Wie vielen weiteren Athleten ging es den beiden am Tag bzw. mehrere Tage nach der Veranstaltung. Heftige Magen-Darm-Beschwerden waren die unschöne Folge. Auf Nachfrage von BR und Nürnberger-Nachrichten sieht das örtliche Gesundheitsamt natürlich keinen Zusammenhang mit dem Gewässer des Wöhrder Sees…

Auf der olympischen Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen) stand mit Wolfgang Christl ein erfahrener Twin-Triathlet an der Startlinie. Angetrieben durch die vielen Zuschauer und die reibungslose Organisation konnte auch Christl einen durchaus erfolgreichen Wettkampftag verzeichnen. Mit seiner Zeit von 2:46h sicherte er sich bei den Herren in der Alterklasse 65 souverän den Sieg.