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Mächtig was los im Mai

Im Mai kehrte nicht nur langsam das gute Wetter zurück, sondern auch endlich die vielen Veranstaltungen, auf die unsere Athleten den ganzen Winter hintrainiert haben und es sollte sich auszahlen.

Starke Leistungen zeigten die Athleten des TWIN Neumarkt Astrid Zunner und Christian Wolfarth beim Kraillinger Duathlon und brachten die jeweiligen Meistertitel in der AK45 bei den Damen und AK55 bei den Herren mit nach Hause. Ein perfekter Einstieg in die Wettkampfsaison wo die beiden Athleten sogar im Gesamtklassement den 5. (Astrid) und 13. (Christian) Gesamtrang erlangten.
Mit diesem gelungenen Einstieg, bei ihren jeweils ersten Rennen für den Neumarkter Triathlonverein, geht es für die beiden am 11.06. zur bayerischen Meisterschaft im Sprinttriathlon nach Obernzenn und am 16. Juli nach Erding.

Eine Woche nach dem furiosen Ligaauftakt in Weiden ging der Niederbayer Luca Bauer bei der erstmalig ausgetragenen Mitteldistanz in Pocking an den Start. Die Distanzen waren für die Mitteldistanz klassisch verteilt, d. h. 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen. Der Schwimmstarke Bauer setzte sich in der Auftaktdisziplin gleich in der ersten Gruppe fest und stieg an fünfter Position aufs Rad. Bis ca. Kilometer 60 konnte er dem Tempo an der Spitze gut folgen, bis ihm einige Konkurrenten auf der winkeligen Strecke nach einer Kurvenkombination enteilten. Mit etwas Frust im Bauch über dieses taktische Missgeschick konnte er in rund 1:20h noch einen guten Halbmarathon abliefern und sicherte sich somit den achten Gesamtplatz und in der Altersklasse 20 den Sieg. Zum Podium fehlten dem Schönberger in einem hart umkämpften Rennen nur zwei Minuten.

Eine Woche danach lockte der Ruf des Audi Triathlon Ingolstadt wieder einmal einige Windschatten Triathleten an. Bei den Herren gingen über die Mitteldistanz Thomas Wittmann, Daniel Fink, Christoph Ostalecki, Steffen Höß an den Start und bei den Damen Astrid Werner. Die Distanzen verteilten sich in Ingolstadt auf 1,9km Schwimmen, 80km Radfahren und rund 20km Laufen.
Thomas erwischte mit einer Schwimmzeit unter 27min gleich einen perfekten Start, Daniel blieb unter der Schallmauer von 30min und auch das Duo um Ostalecki und Höß war zufrieden mit ihren Leistungen im Wasser. Auf der flachen Radstrecke konnte Thomas Wittmann zunächst seinen Platz unter den Top20 gut halten, ehe ihm Rückenprobleme im letzten Drittel dazu zwangen, das Tempo zu drosseln. Mächtig Boden gutmachen konnten Daniel Fink und Christoph Ostalecki, Steffen Höß konnte sich leicht verbessern. Angekommen in den Laufschuhen holte Thomas Wittmann wieder gehörig auf, mit einer Lauftzeit von 1:16h belegte er am Ende Platz 15. Für Neumarkt folgten Daniel Fink, Christoph Ostalecki und Steffen Höß.
Für hochgradige Spannung im Damenrennen sorgte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Astrid Werner. Ab dem Schwimmen hielt sie sich konstant in den Top10 auf. Bereits auf dem Rad machte sie nochmals einige Plätze gut und konnte das Podium sozusagen schon riechen. In einem wahren Laufkrimi verpasste sie mit der drittschnellsten Laufzeit das Gesamtpodest nur um 21 Sekunden, wahnsinn!

Ende Mai war dann mit dem Sparkassen Triathlon in Kallmünz fast ein Heimwettkampf für die Neumarkter Triathleten, der nach 2019 endlich wieder im Rennkalender stand. Auf der Sprintdistanz mussten 600m in der Vils geschwommen werden, 20km Rad gefahren und anschließend 5km gelaufen werden. Bei den Männern waren Daniel Reindl, Manfred Büttner und Josef Graf bei – seinem ersten Einsatz für Neumarkt – mit von der Partie. Im Frauenrennen war Monika Soder für den Twin unterwegs. Reindl konnte leider nicht um den Tagessieg mitkämpfen und musste sich mit dem zweiten Gesamtrang zufriedengeben. Josef Graf verpasste als gesamt elfter nur knapp die Top10 und Manfred Büttner durfte sich über einen den 18. Platz sowie den Gewinn seiner Altersklassenwertung freuen. Monika Soder belegte in der Gesamtabrechnung Platz 13 und in ihrer Altersklasse den dritten Rang.
Ebenfalls in Kallmünz, aber über die Kurzdistanz (1,5km Schwimmen, 35km Radfahren, 10km Laufen) gingen Andreas Maier – nach dem Regionalligarennen in Weiden sein erster Start für Neumarkt in einem öffentlichen Rennen – und der Altmeister Reinhold Schmidtpeter an die Startlinie. Maier hatte nach einem guten Schwimmen und Radfahren auf der Laufstrecke leider erhebliche Schmerzen und lief auf Gesamtrang 15 ins Ziel. Fast wie gewohnt, könnte man behaupten, gewinnt Reinhold Schmidpeter wieder einmal seine Altersklasse. Selbst nach Jahrzehnten im Ausdauersport wird dieser nicht müde und spulte in Kallmünz gewohnt sein Programm ab und lies seinen gleichaltrigen Konkurrenten keine Chance!

Und noch einmal die hellblauen Vereinsfarben hochalten hieß es für Luca Bauer beim Triathlon in Deggendorf. Über die klassische Olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) gelang ihm nach eigenen Angaben ein nahezu perfektes Rennen. Ab dem Start setzte er sich mit einem Konkurrenten vom Rest des Feldes ab und wechselte sogar als Führender aufs Rad. Hier büßte er jedoch im Verlauf des Rennens zwei Minuten ein. Auf der Laufstrecke konnte er sich etwas zurück arbeiten, für den Sieg sollte es aber nicht mehr reichen. Gegen einen ehemaligen deutschen Meister auf Langdistanz ist das aber aller Ehren wert und so zeigte sich Luca Bauer nach dem Rennen auch sichtlich zufrieden mit seiner Leistung.

Weiden ist nur einmal im Jahr!

Wie in den letzten Jahren fast üblich, bildetet der Triathlon Weiden den Auftakt für die bayerische Triathlonsaison. Die Landesliga-Nord, Bayernliga Damen und Herren, Regionalliga Damen und Herren, sowie Jedermannwettkämpfe auf der Supersprint-, Sprint- und Olympischen-Distanz standen auf dem Rennplan für Samstag.
Den Anfang, bei einer Vielzahl von Starts, machte die neugegründete Damenmannschaft des TWin-Neumarkt in der Bayernliga. Sie hatten einen Doppelstart und mussten am Morgen eine Supersprintdistanz als Prolog bewältigen. Im Abstand von fünf Sekunden wurden die Athletinnen in das Rennen geschickt und durften im mit 16 Grad extrem kalten Wasser die erste Disziplin bewältigen. Astrid Werner und Leonie Brückner kamen mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht und hielten sich im vorderen Drittel auf. Marina Bierschneider und Sabrina Erhardt hielten mit Mittelfeldplatzierungen gut mit. Astrid konnte mit einer Spitzenleistung auf dem Rad punkten, Leonie musste leider etwas einbüßen und Marina konnte satte zehn Plätze gut machen. Großes Pech hatte Sabrina, die bei einem Überholvorgang durch ein Ausweichmanöver einer anderen Athletin zu Sturz kam, musste jedoch kaum Plätze einbüßen. Auf der abschließenden 1,7km Laufrunde gab Astrid weiter Gas und brachte eine Spitzenleistung, Marina landete im guten Mittelfeld. Leonie und Sabrina trennten nur wenige Sekunden und hatten sich ebenfalls gute Positionen erkämpft. Aus den Zielzeiten wurde der Mittelwert errechnet für die Mannschaftsverfolgung, die am Nachmittag folgte. Mit einem sechsten Platz unter 11 Mannschaften legten die Damen gleich gut vor bei ihrem ersten Ligarennen überhaupt.


Gut 20 Minuten nach den Damen, stand dann für das Regionalliga-Team der Herren das gleiche Rennen als Prolog an. Thomas Wittmann legte gleich in der ersten Disziplin vor und hatte eine Schwimmzeit in den Top10 erzielt, knapp langsamer war Luca Bauer. Daniel Reindl und Julian Hegel trennten ebenfalls wenige Sekunden mit Schwimmleistungen im Mittelfeld, Andreas Maier hatte mit den kalten Wassertemperaturen zu kämpfen, hielt sich aber gut im Rennen. Auf der Radstrecke konnte Thomas ebenfalls mit einer guten Leistung punkten, Luca zeigte auch eine gute Leistung und Daniel konnte im Vergleich zum Schwimmen wertvolle Zeit gutmachen. Julian blieb etwas hinter seinen Möglichkeiten und Andreas wiederum konnte viel Boden gut machen. Auf der Abschließenden Laufrunde düpierte Thomas in seiner Paradedisziplin einmal mehr die Konkurrenz und machte mit der mit Abstand besten Laufzeit einen großen Satz nach vorne. Luca, Daniel, Julian und Andreas blieben mit ihren Laufleistungen sehr nah beieinander und erarbeiteten sich so eine perfekte Ausgangsposition. Denn man lag in der maßgebenden Mannschaftswertung sensationell in Führung und hatte somit die Pole-Position für das Verfolgungsrennen am Nachmittag.

Im Gegensatz zu den anderen Ligen, hatte die zweite Herrenmannschaft in der Landesliga-Nord eine normale Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe und Massenstart zu bewältigen. Es mussten 800 Meter geschwommen, knapp 20km Rad gefahren und 4,5km gelaufen werden. Als bester Neumarkter stieg Neuzugang Samuel Keck an Position fünf aus dem Wasser, ihm folgte Andreas Meier auf Rang 15, Lukas Gruber auf Platz 18 knapp dahinter und Maximilian Zollbrecht schlug sich mit dem 23. Rang nach dem Schwimmen in seinem ersten Ligarennen sehr gut. Auf dem Rad fuhren Lukas und Andreas ähnlich schnell, Samuel musste ein paar Plätze hergeben, er erwischte nach dem Schwimmen keine Radgruppe blieb aber trotzdem an den Top10 dran. Maximilian konnte seine Position auf dem Rad verteidigen. Beim abschließenden Lauf entwickelte sich ein interner Dreikampf. Lukas fegte mit der zweitbesten Laufzeit des Tages durch das Feld und finishte auf Platz neun. Samuel blieb Andreas zu Beginn nur auf den Fersen, um ihn im späteren Rennverlauf zu stellen und überholen zu können. So landete Samuel auf Rang 12 und Andreas auf Platz 14. Maximilian belegte in seinem Premieren-Rennen einen guten 23. Platz und lieferte mit der siebtschnellsten Laufzeit einen top Einstand ab.
Leider erfuhr die Mannschaft erst nach dem Rennen von der Disqualifikation von Andreas, die bedeutete zwar einen herben Rückschlag in der Teamwertung, dennoch kann man mit einem fünften Rang unter 10 Mannschaften von einem geglückten Einstand sprechen!

Am Nachmittag standen dann die Mannschaftverfolgungen der Damen in der Bayernliga an und bei den Herren in der Regionalliga. Die Damen machten ab 14 Uhr den Anfang und die TWin-Athletinnen legten gleich gut los im kühlen Nass. Als sechste Mannschaft gestartet, hatten sie den geringen Rückstand auf Platzt fünf schnell egalisiert und sogar die viertplatzierte Mannschaft der SG Allgäu-Chiemgau eingeholt. Bis dahin noch zu viert unterwegs, blieb Sabrina Erhardt aufgrund der Schmerzen ihres Radsturzes vom Vormittag in der ersten Wechselzone zurück. Das verbliebene Trio zeigte auf der Radstrecke im Teamformat eine herausragende Leistung. Angeführt von der Ligaerfahrenen Astrid Werner brannten die Damen die zweitbeste Radzeit in den Asphalt und so war sogar Rang drei in Sichtweite. Nach einem hackelnden Wechsel in die Laufschuhe mussten sie leider wieder eine Position hergeben und gingen auf die beiden Laufrunden mit insgesamt 3,2km. Dort wurden sie leider wieder auf Rang sechs verwiesen und hatten somit ihren ursprünglichen Startplatz wieder inne. Auf den fünfen Platz fehlten dem Team nur winzige sechs Sekunden, dennoch war die neuformierte Truppe höchstzufrieden mit ihren Einstandsrennen. Diese Leistung lässt viel Potenzial erahnen für die weitere Saison.

Wie im vergangenen Jahr im gleichen Rennen noch in der Bayernliga, durchlebten das Herrenteam der Regionalliga ein Wechselbad der Gefühle. Vor dem Schwimmen noch auf Platz eins mit 21 Sekunden Vorsprung vor der TGVA Augsburg gestartet, war dieser Vorsprung bis zum Wechsel aufs Rad komplett geschmolzen. Mit einem guten ersten Wechsel fuhr man jedoch weiterhin als erster auf die Radstrecke. Dort konnte man mit einer guten Zeit die Verfolger in Schach halten und donnerten mit knapp 45 km/h durchschnittlich über die kurvige Strecke. Die Konkurrenten aus Augsburg waren dem Quintett jedoch weiterhin sehr dicht auf den Fersen und so konnte man mit einem abermals schnellen Wechsel in die Laufschuhe wieder wertvolle Sekunden herausholen, die im späteren Rennverlauf noch wichtig wurden. Bis jetzt noch zu fünft unterwegs, war es jetzt auch erlaubt einen der Athleten sozusagen zu verlieren, diese Rolle sollte eigentlich Andreas Maier übernehmen. Da aber Daniel Reindl zu Beginn mit erheblichen muskulären Problemen zu kämpfen hatte und Maier das hohe Tempo nicht halten konnte, zogen die Augsburger an den Neumarkter Athleten vorbei und hatten ca. 50m Vorsprung. Da sich Daniel aber zurück kämpfen konnte und seine Laufbeine wieder fand ging es für die mittlerweile nur noch vier Athleten an die Verfolgung. Den Sieg vor Augen rückte man immer näher heran und konnte schließlich 1km vor dem Ziel wieder die Führung übernehmen und diese bis ins Ziel auf knappe achte Sekunden ausbauen.
Mit diesem Erfolg in der höchsten Triathlonliga Bayerns hätte man als abermaliger Aufsteiger absolut nicht gerechnet. Aber durch eine homogene Zusammensetzung der Mannschaft konnte man einmal mehr in einem Teamwettkampf sehr gut performen.

Im Jedermannwettkampf auf der Supersprintdistanz (200m Schwimmen – 10km Radfahren – 2,5km Laufen) ging der erst 15-jährige Leander Träger in einem mit Kaderathleten bestückten Starterfeld ins Rennen. Mit seiner Zielzeit von 28:03min erreichte er nicht nur den elften Platz, sondern sicherte sich unter Jugendlichen B den zweiten Platz. Sein Trainer Manfred Büttner und Peter Unterburger bestreiteten die Sprintdistanz (400m/19km/5km). Büttner blieb mit 1:01h knapp über den 60min, wurde damit 19. und gewann wieder einmal seine Altersklasse. Peter Unterburger benötigte für die Strecke 1:16h, belegte damit den 38. Rang im Gesamten Rennen und wurde in seiner Altersklasse guter fünfter.

Air Büttner

Duathlon verlangt den Starten alles ab!

Der siebte Duathlon des SV Hörmannsdorf hatte heuer einen besonderen Höhepunkt zu bieten. Auf der Kurzdistanz (9,5 km Laufen, 42,5 km Radfahren, 5 km Laufen) wurden in dem Parsberger Ortsteil zum ersten Mal die bayerischen Meister ermittelt. Die Veranstaltung bildete den großartigen Auftakt zu einer Wettkampfserie des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Auch für die Triathleten vom TWin Neumarkt war es für einige eine Auftaktveranstaltung. Gleich 6 Triathleten gingen auf die Kurzdistanz und konnten mit guten Zeiten glänzen. Die beste Nachricht aus Hörmannsdorf: der Verein hat einen bayerischen Meiste und er heißt Thomas Wittmann! Er musste die anspruchsvolle Streckenführung mit 1200 Höhenmetern und mehrere, kräftig in die Beine gehende Steigungen absolvieren und schaffte dies in einer sagenhaften Zeit von genau 2 Stunden. Er musste sich in der Endabrechnung nur um 1:20min dem Profi-Athleten Sebastian Neef geschlagen geben (diese wurde in der Meisterschaft nicht gewertet aufgrund seines Profistartpasses), doch nahm er im auf den beiden Laufstrecken mehrere Minuten ab. Leider hatte Thomas am Ende der Radstrecke einen kurzen Stop einlegen müssen, da ihm die Kette vom Kettenblatt gefallen ist.
Ebenfalls sehr schnell unterwegs war Christopher Ostalecki mit 2:25 Std., gefolgt von Christoph Scherer in 2:31 und 3. Platz in seiner AK. Nur wenige Minuten später lief Sebastian Schwarzfischer in 2:35 Std. und Steffen Höß in 2:41 Std. durchs Ziel. Einzige Dame auf der Kurzdistanz war Monika Soder vom Verein und kämpfte sich trotz der Wetterwidrigkeiten durchs Ziel. Die gleiche Distanz musste die Staffel mit Christian Krüger als Läufer und Hermann Soder als Radfahrer bewältigen.

Tollen Sport erlebten die Zuschauer auch auf der Jedermann-Strecke (5,5 km/15 km/2,3 km). 35 Finisher wurden hier gezählt. Mit an den Start gingen wieder einmal Petra Stiegler, Platz 3 Gesamt in einer Zeit von 1:11 Std., Marina Bierschneider in 1:15 Std. und Newcomerin Magdalena Lechner in 1:19 Std. Alles in allem ein schöner Wettkampf, perfekte Organisation und am Wetter kann man „noch arbeiten“.

Links Thomas Wittmann als Gesamt Zweiter und bayerischer Meister!

Rückblick Laufwettkämpfe Winter/Frühjahr

Den Anfang des kurzen Rückblicks macht mit Luca Bauer (Schwimmgott) ein Neuzugang. Bei seinem ersten Start im hellblauen Dress beim Halbmarathon in Deggendorf im März. Als Vorbereitung auf die anstehende Regionalligasaison und sein Debüt auf der Langdistanz beim Ironman Nizza nutzte er den Wettkampf als Leistungsüberprüfung. In schlanken 1:17h verpasste er mit Gesamtplatz 4 nur knapp das Podium. Damit hat er unter Beweis gestellt, dass er nicht nur überragend schwimmt, sondern auch gut läuft, was in Neumarkter Ligamannschaften quasi absolute Pflicht ist 😉

Thomas Wittmann lief den Frühlingslauf in Kallmünz auf der 10km-Strecke. Bei ihm hat sich schon Anfang April gezeigt, dass er im Laufen über den Winter nochmal deutlich besser geworden ist. Bei der Oberpfalzmeisterschaft über 5.000m (damals für Skivereinigung Amberg) sicherte er sich nicht nur den Titel, sondern lief in 15:37min eine überragende Bestzeit. Mit dieser Vorleistung war klar, dass es auch in Kallmünz schnell werden würde. Laut seiner Aussage war er von Beginn an alleine auf weiter Flur und siegte in 32.50min mit großem Vorsprung und in neuer persönlicher Bestzeit. Eine Leistung, die sich für ihn unreal angefühlt hat, erzählte der freudige Sieger.

Auch in Kallmünz am Start, allerdings über die Halbmarathon Distanz, war Marina Bierschneider. Bis Kilometer 15 verlief ihr Rennen nach Plan, doch aufgrund von muskulären Problemen verlor sie etwas an Tempo. Mit einer Endzeit von 1:47h erreichte sie als elfte das Ziel und belegte Rang zwei in ihrer Altersklasse.

Ebenfalls an diesem Samstag war Daniel Reindl in Hilpoltstein beim HiRo-Run am Start. Wie im letzten Jahr auf der 9,5km Strecke. Mit knapp über 33min belegte er, wie auch im Vorjahr, den unglücklichen vierten Rang.

Sarah Miehling ging am gleichen Wochenende beim Walhallelauf Donaustauf auf die 10km-Strecke. Sie konnte das Rennen in 52:23min beenden und landete damit auf dem neunten Gesamtrang und in ihrer Altersklasse holte sie den zweiten Platz.

Am vergangenen Sonntag ging in der Amberg der mittlerweile traditionelle Frühlingslauf über die Bühne. Dort entschieden sich Sebastian Schwarzfischer und Maximilian Zollbrecht für den Halbmarathon. Die äußerlichen Bedingungen für gute Leistungen waren gegeben und die beiden Neumarkter Triathleten überzeugten mit ihren Zeiten. Zollbrecht erreichte nach 1:26,35h als Gesamt 15. das Ziel und Schwarzfischer folgte ihm mit einer Zielzeit von 1:30,25h auf Rang 17. 

Auf der doppelten Distanz, dem Marathon, war Dominik Daum unterwegs. Am Sonntag startete er im hohen Norden beim Hamburg Marathon. Die gute Vorbereitung über die Wintermonate sollte sich für ihn auszahlen. Daum erwischte einen guten Tag und behielt die Ruhe um nicht früh im Rennen zu überziehen. Dank einer guten Renneinteilung erreichte er nach 42,195km in 3:13,58h.

Die neue 2. Vorsitzende Astrid Werner hat beim gestrigen SWA-Straßenlauf in Augsburg ihre Saison eröffnet und sich über den Halbmarathon gemacht. Eine Woche vor dem großen Ligauftakt in Weiden, wo sie in der neugründeten Damenmannschaft starten wird, hat sie sich im gut besetzten Starterfeld in einer sehr starken Zeit von ganz knapp über 1:27h einen sechsten Gesamtplatz erlaufen und hat nebenbei ihre Alterklasse gewonnen.

Jahreshauptversammlung 2023

Bereits vor einigen Wochen fand im Schützenhaus in Stauf die Jahreshauptversammlung des Twins statt (der Pressewart bittet um Entschuldigung für die verspätete interne Berichterstattung). Erster Vorsitzender Lukas Gruber begrüßte die Mitglieder und blickte zu Beginn auf ein sportlich Erfolgreiches Jahr 2022 zurück. Der neuerliche Aufstieg der ersten Herren-Mannschaft, dass es erstmalig eine zweite Herrenmannschaft gibt und einige Gesamtsiege waren nur einige der vielen Highlights in einem von Erfolgen gespicktem zurückliegendem Jahr. Wenige warme Worte fand Gruber für das Schwimmtraining im Schlossbad. Aufgrund der erhöhten Gebühren (nur) für den Twin sieht sich der Verein gezwungen, seit der Eröffnung des Schlossbades sein Trainingsangebot deutlich zu reduzieren und für das Training einen Extrabeitrag der Mitglieder zu erheben. Dies führe derzeit dazu, dass bei den Erwachsenen die Beteiligung am Schwimmtraining extrem rückläufig ist und für die Zukunft die Sinnfrage für ein weiteres bestehen des  Schwimmtrainings gestellt werden müsse.

Jugendleiterin Melanie Hills konnte in ihrem Rückblick und durchwegs positives Fazit ziehen. Bei den Kinder- und Jugendtrainings ist die Beteiligung weiterhin hoch und dies spiegelt sich auch in den sportlichen Ergebnissen und der Teilnahmestärke bei regionalen Wettkämpfen wieder. Nicht nur sportlich ist der Nachwuchs fleißig, sondern engagiert sich zum Beispiel auch am Helferstand des Vereins beim Challenge Roth mit großer Beteiligung. Besonders lobende Worte fand Hills für die Kooperation mit den Mountbike-Kids der „Kettenritter“ vom SV-Postbauer und lobte besonders die Anwesenden Trainer Jens Schwalbe und Manfred Büttner, sowie deren weiteren Trainerstab für die außerordentlich gute Zusammenarbeit.

Roswitha Bauer, die sich seit 1995 um die Kasse des Vereins kümmert, hatte für das abgelaufene Jahr einen finanziellen Verlust zu berichten. Dieser sei aber durch die hohe Aktivität des Vereins zu begründen, welche aufgrund der verpassten Corona-Jahre zustande kam. Dennoch kann sie von einer finanziell gesunden Basis berichten, die dem Verein die nächsten Jahre als Fundament dient.

Mit den Neuwahlen stand der wohl spannendste und wichtigste Teil dieser Versammlung bevor und brachte auch so einige Veränderungen. Sowohl der erste Vorsitzende Lukas Gruber als auch sein Stellvertreter Jürgen Weiß stellten ihre Posten zur Verfügung. Mit Ira Hörndler, die zukünftig den Posten der ersten Vorsitzenden und Astrid Werner als zweite Vorsitzende hat der Twin erstmals eine weibliche Doppelspitze. Kassenwart bleibt weiterhin Roswitha Bauer und Gudrun Kellermann bleibt ihrem Amt als Schriftführerin auch treu. Als Beisitzer für die nächsten zwei Jahre fungieren Michael Fuchs und Markus Stark. Somit hat sich das Gesicht der Vorstandschaft wesentlich verändert und auch verjüngt.

von links: Michi Fuchs, Melly Hills, Markus Stark, Ira Hörndler, Gudrun Kellermann, Roswitha Bauer, Astrid Werner

Prellsteinrennen 23

Auch mit 60 noch frisch wie eh und je: Das Prellsteinrennen mit Start und Ziel in Neutras ist die wohl traditionsreichste Sportveranstaltung im weiten Umkreis. Es findet seit 1961 ununterbrochen immer am letzten Sonntag im Januar statt. Heuer waren eisige Bedingungen und nach 2 Jahren Pause gingen 160 Ausdauersportler an den Start. Leider waren in diesem Jahr nur 4 Triathleten vom Windschatten beim Rennen dabei. Eine Mannschaft bildeten Petra Stiegler, Oliver Stiegler und Reinhold Schmidpeter. Barbara Sommer musste in einer anderen Mannschaft starten, da ihre Läufer krankheitsbedingt ausfielen.

Auf die Läufer warteten zwölf Kilometer, die mit mindestens fünf ordentlichen Anstiegen gespickt sind. Bei nassen und eisigen Verhältnissen sind Läufer mit Spikes im Vorteil – in diesem Jahr angebracht.

Der Start erfolgte in Neutras beim Gasthaus „Zum Neutrasfelsen“, die Strecke führte vorbei am Namensgeber des Rennens, dem Kletter- und Aussichtsfelsen Prellstein, und steil hinab zur Cäciliengrotte, wo die Teilnehmer „Quizfragen“ beantworten mussten, ehe sie sich auf den kraftraubenden Weg zurück zur Strecke machen durften. Er führte unterhalb des Luginsland und des Höhenglücksteigs wurzelig entlang und ist deshalb technisch anspruchsvoll. Nach fast zwölf Kilometern und über 300 Höhenmetern schließlich ging es zurück ins Ziel nach Neutras.

Gestartet wurde immer als Dreiermannschaft in Abständen von jeweils 30 sec. Die Teams können auch gemischt sein – also Männer und Frauen oder Skilangläufer und Läufer. Alle drei müssen innerhalb von zwei Stunden im Ziel sein, die beiden schnellsten Zeiten werden gewertet. Dies war bei den Neumarkter Triathleten kein Problem, denn nach 1:03 kam bereits Petra Stiegler (Platz 1 AK) über die Ziellinie, gefolgt von Reinhold Schmidpeter in einer Zeit von 1:07 und Oliver Stiegler nach 1:11 Std. Barbara Sommer überquerte mit ihrer „neuen“ Mannschaft erstmals diese Ziellinie. Die Mannschaft vom TWin Neumarkt belegte Platz 18 von 42 Mannschaften und war mehr als zufrieden. Allen Startern hat dieser Traillauf sichtlich Spaß gemacht.