Trainingsregion Fuschl am See

Wo liegt denn das überhaupt???
Fuschl am See liegt ca. 20 km östlich von Salzburg. Also recht schnell aus dem Großraum Neumarkt erreichbar. Fuschl am See bietet für das Training gute Vorraussetzungen. Es gibt im Ort ein Bad mit beheiztem 25 Meter Becken.

Dazu noch super Strecken für Mountainbike und Rennrad und zu guter letzt eine 12km Laufstrecke direkt um den See.
Mit dem Hotel Mohrenwirt befindet sich in Fuschl ein Rennrad/Triathlonhotel direkt vor Ort. Dort kann man auch Rennräder und MTBs der Marke Airstreem ausleihen. Die Räder haben eine sehr gute Qualität. Es liegt auf der Hand, dass man in der Region von Österreich Ausflüge auf dem Rennrad oder MTB nicht ohne Höhenmeter machen kann. Eine typische 100 km Runde hat schnell mal 1500 Höhenmeter. Landschaftlich bei halbwegs gutem Wetter aber ein Genuss vom Allerfeinsten.

Hier mal eine Beispielstrecke http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ifsanjqmajyszdud
Besonders in der Zeit Anfang Mai ist Fuschl eine Super Gelegenheit für ein Radtrainingslager. Bis dahin stimmen die Grundlagen und den Druck kann man sich an den Bergen holen.

Einmal abrüsten bitte…..

1x Gesamtsieg, 1x Comeback, 1x persönliches Ziel erfüllt, 2x peinlicher Auftritt – so lässt sich der gestrige Ausflug zum Jura2000 Halbmarathon nach Beilngries kurzum beschreiben. Für eine detailliertere Darstellung unbedingt weiter lesen…

Das Vorspiel

Nachdem die Teilnehmer des TWin aus unterschiedlichen Richtungen nach Beilngries anreisten, bildeten sich mehrere, bunt gemischte Fahrgemeinschaften.
Im Sauna-Schmidt-Automobil brachen um die Mittagszeit Tilo Spangenberg, Andreas Meier und Thomas Schmidt auf. Alle für die Halbmarathon Distanz gemeldet.

Bereits eine halbe Stunde später, beim Eintreffen in Beilngries, konnte Andy „Mandy“ Meier dem psychologischen Druck nicht mehr standhalten, fühlte sich als hätte er, im wörtlichen und im übertragenenen Sinne,  diverse Tritte in seine südlichen Territorien bekommen und cancelled noch vor Erreichen der Startnummernausgabe seine Teilnahme. 
Da fadenscheinige Ausreden im TWin nicht toleriert werden, wird auf Mandy wohl nun den gesamten Winter der Spott und Hohn seiner Vereinskollegen nieder prasseln. Es bleibt ab zu warten in wie fern ihn dies bei der Vorbereitung auf die erste Langdistanz nächstes Jahr entweder abhärtet oder vollends zerstört 🙂
Folglich verblieben auf der Halbmarathon Distanz noch Tilo Spangenberg, Matthias Bleicher und Thomas Schmidt. Sebastian Bauer nahm die um eine Runde kürzere 14km Strecke in Angriff. Christoph Sturm stellte sich dem 7km Wettkampf.
Wie immer wenn Seb Bauer und T. Schmidt zusammen einen Wettkampf bestreiten, begann es auch pünktlich zum Start zu Regnen.

Der Akt

Pünktlich um 14.30 fiehl, nach zweimal Ladehemmung, der Startschuss. Es galt einen profilierten 7km-Rundkurs zu durchlaufen. Je nach Streckenlänge eben ein-, zwei- oder dreimal.
Christoph Sturm siegt auf den 7km
Nach bereits 26.25min preschte Youngstar und Lauftalent Christoph Sturm, knapp 1,5 min vor dem Zweitplatzierten über die Ziellinie des 7km Laufs und holte sich damit den Gesamtsieg. 
Herzlichen Glückwunsch für diese famose Leistung und keep on running …..
Der Rest hat langsam Schmerzen
Sebastian Bauer und Thomas Schmidt versuchten die zwei gemeinsamen Runden Brust an Brust zu überstehen. Kein leichtes Unterfangen, was in der ersten Runde noch problemlos möglich war (nicht zu letzt da beide die Anstiege jeweils in gleicher Manier „hochkrochen“) stellte für Schmidt in der zweiten Runde schon ein gewisses Maß an Schmerzen dar. Und plötzlich war es passiert, an einer Verpflegungsstelle bei km 10, bei leicht abfallendem Terrain, zündet Basti den Turbo, riss eine Lücke von gut 30-40m zwischen sich und Schmidt und machte weiter Dampf. Schmidt versuchte von nun an vergeblich und unter Aufbringung sämtlicher (körperlich wie mentaler) Tricks die Lücke zu schließen – ohne Erfolg…Bauer blieb vorne. Dieser verschärfte dann ab km 12, das Ziel und die bomben Zeit bereits witternd, nochmals das Tempo und brachte weitere Meter zwischen sich und Schmidt. 
Nach 59.05min überquerte Sebastian Bauer die Ziellinie und verpasst damit knapp (4.) das Treppchen der Gesamtwertung.
Schmidt nun völlig allein auf weiter Flur, musste das Tempo halten und versuchen auf der letzten Runde nicht zuviel Zeit liegen zu lassen. Zu Beginn, so ganz ohne Bauer im Visier, vermochte dies nicht ganz gelingen. Der km Schnitt fiehl, die Bewegungen wurden unrunder – „der hat Schmerzen“, hörte er Zuschauer sagen! Doch bei km 17 angelangt, fasste Schmidt sich ein Herz, biss sich durch, konnte über sich hinaus wachsen und nochmals Tempo aufnehmen und so sein (mentales) Debakel, den Schrecken über die eigene Schwäche von Klagenfurt, einfach in einem Rennen stehen zu bleiben wieder halbwegs gut machen und erreichte nach 1.30.15 h das Ziel. Dies bedeutete in der männlichen Hauptklasse den 2. Platz – ein Indiz dafür, dass entweder die Strecke sehr schwer war oder die Konkurrenz bereits in der Herbstpause schlummert.
Auch Matthias Bleicher, vormals als einzig wirklich fitter der TWinler am Start, lieferte ein grandioses Rennen und erreichte das Ziel nach 1.28.05h. 
Der dritte im Bunde der Halbmarathonis, Tilo von und zu Spangenberg(er), beendete sein Rennen vorzeitig und stieg nach zwei Runden (14km) aus. Die Schmach über dieses DNF wird ihn wohl, laut seiner eigenen Aussagen noch einige Zeit verfolgen. Nichts desto trotz schleckte er im Ziel genüßlich bei 10°C und Regen an einem Eis 🙂 Ich denke er kommt psychisch ganz gut mit seinem DNF klar und man muss sich hier keine (ernsthaften) Sorgen machen.
Der Schluss
Was bleibt abschließend zu sagen? – Einige der TWinler haben ihre Saison 2013 nun erfolgreich zum Abschluss gebracht, andere wiederum eher nicht.
Hier noch die gnadenlose Ehrlichkeit einer GPS-Uhr, für die die es interessiert, einfach hier klicken!
Dennoch, ob Finisher, DNF’ler oder Kneifer nun erstmal eine gute Regenerationszeit und nicht zu viel extra-Kilos drauf packen 🙂
 

Eisenmännchen Hierl auf Hawaii gelandet

Michael Hierl ist nach fast 24-stündiger Anreise heil auf Kona, Hawaii gelandet. Auch das Gepäck, mit so sensiblen Utensilien wie Zeitfahrrad, Helm, Laufrädern, etc. hat die lange Reise gut überstanden und wartet nun darauf erstmals unter tropischen Bedingungen getestet zu werden.
Auch seine Unterkunft, ein luxuriöses Appartement am All’i Drive, also direkt an der Finishline des legendären Ironman Hawaii trifft vollends Hierli-Boy’s Geschmack.
So kann, nachdem das Jetlag überwunden ist, die finale Phase des „Trainings“ beginnen, um dann am Samstag, 12.10. so richtig Gas zu geben und den Pros das fürchten zu lehren. 
(Laut TWin-Homepage-Umfrage wird es wohl dem ein oder anderen Pro der diese am rechten Bildrand gelesen hat, wie z.b. Andy Raelert oder Eneko Llanos, schon ganz schummrig vor dieser geballten Athleten-Power des Pilsachers) 🙂

Gute Akklimatisation und genieß die tolle Atmosphäre dort….

P.S. wir wollen Bilder von dir beim Under-Pants-Run sehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 🙂

Der Marathon kann kommen

Nachdem sich alle Jungs aus dem Verein vor der grausamen Ehrlichkeit eines GPS-vermessenen 10,5km Laufs drückten, musste Neuzugang Van(n)essa Meyer alleine am gestrigen Tag der deutschen Einheit zum Nürnberger Stadtlauf pilgern.
Da die zur Zeit hauptsächlich im Laufen aktive, junge Athletin aber alles andere als schüchtern ist, demonstrierte sie, dass sie auch ohne männliche Begleitung ordentlich „Einen raus hauen kann“.
Nachdem Vanessa gut 30min in der morgendlichen Kälte auf ihre Startunterlagen warten musste (wie? – da gibts für mich als VIP keinen extra Service? 🙂 ) konnte das „Warm-machen“ für die anstehenden 10,5km beginnen.
Jedes Jahr gehen beim Nürnberger Stadtlauf mehrere Tausend Starter an den Start. So auch dieses Jahr.
Vanessa nutzte den diesjährigen Stadtlauf um ihren Ausdauer-Diesel vor ihrem ersten Marathon in München am 13.10. nochmal so richtig durch zu pusten.
Bei herrlichem Sonnenschein aber kühlem Wind erfolgte pünktlich der Startschuss.
Vanessa vermochte vorher nicht genau zu sagen was dabei heraus kommen würde, da die Trainingsinhalte der letzten Wochen doch sehr, sehr hoch waren.
Jedoch ist es anscheindend genau diese Vorbelastung, die die junge Athletin benötigt um „auf Hochtouren zu laufen“. Nach 43:52min erreichte sie das Ziel. Dies bedeutete einen 4:11er Schnitt. Damit übertraf sie ihre eigenen Erwartungen an das Rennen um Längen und war überglücklich über ihre Perfomance in Nürnberg.Ein ziemlich hohes Tempo, das wohl einigen ihrer männlichen Vereinskollegen bereits hier vom Lesen die Schweißperlen auf die Stirn treiben wird.

Zudem erreichte sie den 1. Platz in ihrer Altersklasse.

Jetzt steht erstmal die Regeneration im Vordergrund, um dann beim Marathon in gut einer Woche nochmal ordentlich einen raus hauen zu können und nächstes Jahr dann wieder vollends ins Triathlon-Geschehen eingreifen zu können 🙂
Herzlichen Glückwunsch vom gesamten TWin und viel Spaß&Erfolg beim München Marathon!!!!

Deathmatch beim Jura2000 Halbmarathon rückt näher

Nachdem die „jungen Wilden“ beschlossen haben, es beim Jura2000 Halbmarathon in Beilngries am kommenden Samstag um 14:30h nochmal richtig krachen zu lassen, verzeichnet die ehemals stattliche Delegation des TWin bereits erste Ausfälle.
Thomas Bergmann, früher als (Mannschafts)Führer berühmt-berüchtigt, hat nach dem Stadtlauf, seither für ihn bekannt als „Trail of Tears“, fluchtartig den Landkreis verlassen…
….und treibt nun sein Unwesen auf Spielplätzen!

Sebastian Bauer, mittlerweile die 30 überschritten, findet auch nur schwer wieder zurück zu seiner „alten“ Form. Nach dem die 1:30h beim Neumarkter Halbmarathon wieder nicht fiehlen, und auch das Lauftraining der letzten Wochen erstens nicht deutlich fociert wurde, und zweitens kein Trend in diese Richtung abzusehen war, sattelte er kurzfristig auf die 14km Strecke um und versucht hier die auf der Halbmarathon Distanz verbliebenen TWinler etwas zu ärgern. Auch das nahende Saisonende zeichnet sich bei Bauer bereits mehr als ab….

Es verbleiben also auf der Halbmarathon Distanz noch Thomas Schmidt, Andreas Meier und T(h)ilo Spangenberg(er). Neu hinzugekommen ist noch Matthias Bleicher, der einzige der wohl wirklich fit am Start steht und sich sicherlich eine Top Ten Platzierung ergattern wird. Die Jungs sind alle top motiviert. Die Wetterprognose prophezeit perfektes Laufwetter für Samstag.
Somit kann der Saison-2013-Abschluss-Lauf endlich kommen. Und dann endlich, können sich auch die „jungen Wilden“ mal den Freuden der Herbstpause hingeben.
Einige von ihnen werden folgendes bervorzugen….

….andere fröhnen hier wiederum elementareren Bedürfnissen und folgen dem Trend, im Winter etwas (Extra-)Isolationsschicht drauf zu packen, sodass man nicht so leicht friert….

Allen Startern am Samstag viel Spaß, Willensstärke und Erfolg…

….und anschließend guten Start in die (wohlverdiente) Herbstpause!!!!! 🙂 

Erlebnisbericht vom Crossduathlon in Postbauer-Heng

Ich erinnere mich noch daran, als ob es gestern gewesen wäre (was es nach reiflicher Überlegung auch tatsächlich war). Es war einer dieser letzten Spätsommertage und schon morgens beim Aufstehen hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht so war wie sonst. Sonntag morgen, und bereits um 7:00 Uhr am Frühstücks-Tisch? – Hm, was ist da los? Das ist doch eigentlich mindestens zwei Stunden zu früh?
Nach ein, zwei Tassen Kaffee und einem großen Stück der Geburtstagstorte anlässlich meines 26ten, kam es mir: Crossduathlon in Postbauer-Heng!!!! Zunächst helfender Streckenposten, anschließend leidender Teilnehmer – oh mein Gott! was hab ich mir da nur wieder angetan!!!
Nachdem ich mich dann bereits kurz vor acht Uhr morgens (ja ganz recht, morgens!!!!) auf mein MTB schwang und schlaftrunken nach Postbauer zum Sportheim trudelte, fühlten sich nicht nur die Beine bis aufs Äußerste erschöpft an.

Dort angekommen galt es erstmal sich am Kuchenbuffet und am wärmenden Tee gütlich zu tun und diese für die teilnehmenden Athleten „vor zu testen“. 🙂
Anschließend musste noch mit drei weiteren hübschen, jungen Männern die Straßensperrung in Buch/Wurzhof überwacht werden. Frei nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“
Schlag 12 Uhr mittags war es dann endlich soweit. Startfrei zum Crossduathlon der Erwachsenenen. Es galt zunächst einen 3km Crosslauf, welcher die Athleten vom Sportheim aus direkt hinein in die Anstiege des Dillbergs führte, zu bewältigen. Für den malerischen Ausblick am Gipfel des Dillbergs hatten nur die wenigsten Athleten Zeit.
Da berg-auf Laufen so garnicht mein Ding ist, dachte ich mir: „Erstmal langsam anfangen und dann schnell nachlassen :-).“
Nach dem ersten Lauf befand ich mich an Position 7 des Feldes. Nun folgte der Radteil. Eigentlich eher berühmt-berüchtigt dafür in flachen Passagen ordentlich „Wallung“ zu machen, war ich gespannt wie mein (austrainierter Athleten)Körper bei den steilen bergauf Trails reagieren würde. Auch bergab mit dem MTB bin ich eher der zurückhaltende Typ Mann, aus Angst vor Stürzen, Verletzungen und Schmerzen.
Doch die Runde, welche nun dreimal mit dem MTB bewältigt werden musste (3x3km=9km), war richtig gut zu fahren. Sehr anspruchsvoll aber technisch nicht zu versiert. Vielleicht lag es am Adrenalin, oder am Laktat, oder am Cocktail aus beiden, aber ich fuhr bergab, nahezu ohne zu bremsen und kämpfte mich, mit leichten Krämpfen in den Waden an den steilsten bergauf Stellen an Position 2 vor.
Nach einem leichten Faux pas kurz vor T2, wo ich beinahe vom Rad in die Wiese fiehl, weil ich dachte ich könne die Radschuhe bereits am Rad ausziehen, verlor ich wertvolle Sekunden. (Und erntete den Spott der Vereinskollegen 😛 )
Kaum hatte ich T2 verlassen, und angesporrnt von Trainingskollegen Basti B. und Thomas B. (beide mit „Eierschaukeln“ und blöd daher reden wenn ich mir Schmerzen zu füge völlig ausgelastet zur Zeit 😛 ) wurde ich bereits bei den ersten Höhenmetern wieder von meinem Verfolger überrannt. Somit befand ich mich wieder auf Rang 3.
Der Lauf der nun folgte tat extrem weh. Mein Motto war: ok, bergauf einigermaßen überstehen, ohne zu gehen – bergrunter Wallung machen!
Gesagt getan! So konnte ich auf den 2. Rang nahezu auflaufen, lediglich wenige Sekunden reichten am Schluss nicht mehr…
….als 3. im Ziel angekommen und glücklich mal wieder einen Duathlon überlebt zu haben, und dann auch gleich einen so harten (mit MTB!!!) freute ich mich auf das Geburtstags-Kuchenbuffet und das „Helferessen“ am Abend.
Zusammenfassend eine super lustige, intensive und harte Veranstaltung die eines Saisonabschlusses würdig ist!!!!
Glückwunsch auch an Basti Schäfer vom TWin, der einen starken 11. Platz erzielte!!!!! Da kann die Vorbereitung für die erste Langdistanz nächstes Jahr beginnen 🙂
Auch die Staffel Schmidpeter/Ramsauer vom TWin  zeigte sich stark und erkämpfte sich den ersten Platz in der Staffelwertung 😉