Einmal abrüsten bitte…..

1x Gesamtsieg, 1x Comeback, 1x persönliches Ziel erfüllt, 2x peinlicher Auftritt – so lässt sich der gestrige Ausflug zum Jura2000 Halbmarathon nach Beilngries kurzum beschreiben. Für eine detailliertere Darstellung unbedingt weiter lesen…

Das Vorspiel

Nachdem die Teilnehmer des TWin aus unterschiedlichen Richtungen nach Beilngries anreisten, bildeten sich mehrere, bunt gemischte Fahrgemeinschaften.
Im Sauna-Schmidt-Automobil brachen um die Mittagszeit Tilo Spangenberg, Andreas Meier und Thomas Schmidt auf. Alle für die Halbmarathon Distanz gemeldet.

Bereits eine halbe Stunde später, beim Eintreffen in Beilngries, konnte Andy „Mandy“ Meier dem psychologischen Druck nicht mehr standhalten, fühlte sich als hätte er, im wörtlichen und im übertragenenen Sinne,  diverse Tritte in seine südlichen Territorien bekommen und cancelled noch vor Erreichen der Startnummernausgabe seine Teilnahme. 
Da fadenscheinige Ausreden im TWin nicht toleriert werden, wird auf Mandy wohl nun den gesamten Winter der Spott und Hohn seiner Vereinskollegen nieder prasseln. Es bleibt ab zu warten in wie fern ihn dies bei der Vorbereitung auf die erste Langdistanz nächstes Jahr entweder abhärtet oder vollends zerstört 🙂
Folglich verblieben auf der Halbmarathon Distanz noch Tilo Spangenberg, Matthias Bleicher und Thomas Schmidt. Sebastian Bauer nahm die um eine Runde kürzere 14km Strecke in Angriff. Christoph Sturm stellte sich dem 7km Wettkampf.
Wie immer wenn Seb Bauer und T. Schmidt zusammen einen Wettkampf bestreiten, begann es auch pünktlich zum Start zu Regnen.

Der Akt

Pünktlich um 14.30 fiehl, nach zweimal Ladehemmung, der Startschuss. Es galt einen profilierten 7km-Rundkurs zu durchlaufen. Je nach Streckenlänge eben ein-, zwei- oder dreimal.
Christoph Sturm siegt auf den 7km
Nach bereits 26.25min preschte Youngstar und Lauftalent Christoph Sturm, knapp 1,5 min vor dem Zweitplatzierten über die Ziellinie des 7km Laufs und holte sich damit den Gesamtsieg. 
Herzlichen Glückwunsch für diese famose Leistung und keep on running …..
Der Rest hat langsam Schmerzen
Sebastian Bauer und Thomas Schmidt versuchten die zwei gemeinsamen Runden Brust an Brust zu überstehen. Kein leichtes Unterfangen, was in der ersten Runde noch problemlos möglich war (nicht zu letzt da beide die Anstiege jeweils in gleicher Manier „hochkrochen“) stellte für Schmidt in der zweiten Runde schon ein gewisses Maß an Schmerzen dar. Und plötzlich war es passiert, an einer Verpflegungsstelle bei km 10, bei leicht abfallendem Terrain, zündet Basti den Turbo, riss eine Lücke von gut 30-40m zwischen sich und Schmidt und machte weiter Dampf. Schmidt versuchte von nun an vergeblich und unter Aufbringung sämtlicher (körperlich wie mentaler) Tricks die Lücke zu schließen – ohne Erfolg…Bauer blieb vorne. Dieser verschärfte dann ab km 12, das Ziel und die bomben Zeit bereits witternd, nochmals das Tempo und brachte weitere Meter zwischen sich und Schmidt. 
Nach 59.05min überquerte Sebastian Bauer die Ziellinie und verpasst damit knapp (4.) das Treppchen der Gesamtwertung.
Schmidt nun völlig allein auf weiter Flur, musste das Tempo halten und versuchen auf der letzten Runde nicht zuviel Zeit liegen zu lassen. Zu Beginn, so ganz ohne Bauer im Visier, vermochte dies nicht ganz gelingen. Der km Schnitt fiehl, die Bewegungen wurden unrunder – „der hat Schmerzen“, hörte er Zuschauer sagen! Doch bei km 17 angelangt, fasste Schmidt sich ein Herz, biss sich durch, konnte über sich hinaus wachsen und nochmals Tempo aufnehmen und so sein (mentales) Debakel, den Schrecken über die eigene Schwäche von Klagenfurt, einfach in einem Rennen stehen zu bleiben wieder halbwegs gut machen und erreichte nach 1.30.15 h das Ziel. Dies bedeutete in der männlichen Hauptklasse den 2. Platz – ein Indiz dafür, dass entweder die Strecke sehr schwer war oder die Konkurrenz bereits in der Herbstpause schlummert.
Auch Matthias Bleicher, vormals als einzig wirklich fitter der TWinler am Start, lieferte ein grandioses Rennen und erreichte das Ziel nach 1.28.05h. 
Der dritte im Bunde der Halbmarathonis, Tilo von und zu Spangenberg(er), beendete sein Rennen vorzeitig und stieg nach zwei Runden (14km) aus. Die Schmach über dieses DNF wird ihn wohl, laut seiner eigenen Aussagen noch einige Zeit verfolgen. Nichts desto trotz schleckte er im Ziel genüßlich bei 10°C und Regen an einem Eis 🙂 Ich denke er kommt psychisch ganz gut mit seinem DNF klar und man muss sich hier keine (ernsthaften) Sorgen machen.
Der Schluss
Was bleibt abschließend zu sagen? – Einige der TWinler haben ihre Saison 2013 nun erfolgreich zum Abschluss gebracht, andere wiederum eher nicht.
Hier noch die gnadenlose Ehrlichkeit einer GPS-Uhr, für die die es interessiert, einfach hier klicken!
Dennoch, ob Finisher, DNF’ler oder Kneifer nun erstmal eine gute Regenerationszeit und nicht zu viel extra-Kilos drauf packen 🙂
 

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