Mensch gegen Maschine – Jedermannzeitfahren

Jedes Jahr am Dienstag vor dem Rothsee Triathlon steht traditionell das Jedermannzeitfahren in Rednitzhembach an. Vier unerschrockene Mitglieder vom Twin machten sich wieder auf die Reise ins Frankenland.

Wieso quält man sich freiwillig über eine 15 Km lange Wendestrecke? Diese Frage kann sich wohl niemand erklären, aber manchmal muss man einen guten Motor einfach mal richtig durchblasen!

Einige Athleten rieben sich die Augen als sie die Radrakete Manfred Büttner mit seinen Lightweights sahen. Manfred Büttner, der ist doch eigentlich nachtaktiv und auf Strecken von unter 200 Km zieht der sich doch nicht extra an? Aber manchmal traut er sich auch bei Sonnenlicht unters Volk und wie!!

Als einziger Twinstarter in der Eliteklasse zeigte er einmal mehr seine Stärke. Er bewältigte die Strecke in 22:07 Min was einer Durschnittsgeschwindikeit von 41,48 km/h entsprach! Glückwunsch zum 15. Platz in der stark besetzten Eliteklasse.

In der Amateurklasse gingen Michael Plendl und Andreas Meier an den Start. Auch sie haben sich wacker geschlagen. Mit einer Zeit von 23:52 Min und einer Ø 38,4 km/h konnte Michi ebenfalls den 15. Platz in der AK M30 sichern. Außerden gewann er die Wertung: Best Dressed Man. Mit einem eleganten weißen Zweiteiler, langärmligen Top und neuen Zeitfahrhelm bietete er weder den Frauen noch dem Wind einen Wiederstand!

Andreas Meier war nur knapp eine Minute dahinter (24:30 Ø 37,2 km/h) und sicherte sich den 8. Platz in der AK M20.

Last but not least konnte auch Susi Nerreter eine starke Leistung auf den Asphalt zaubern. Mit 27:59 Min (Ø 32,8 km/h) schrammte sie nur 2 Sekunden am Treppchen vorbei und belegte den 4. Platz in der AK W30.

Der gut organisierte Wettkampf hat allen Teilnehmer gefallen und wird auch nächstes Jahr wieder am Dienstag vor dem Rothsee Triathlon statt finden. Wir können das Zeitfahren nur empfehlen und freuen uns auf neue persönliche Bestzeiten im Jahr 2015.

Ruhe vor dem Sturm….

So kann man die aktuelle Stimmung beim TWin vor der Vereinsmeisterschaft am Rothsee am besten beschreiben.

Der Titelverteidiger bei den Herren, Michael Hierl, hat nicht zuletzt in Kallmünz seine Stärke unter Beweis gestellt. Marco „Turbo“ Benz wird aber alles daran setzen den Titel selbst zu gewinnen. Und was können die „Jungen Wilden“ reißen? Thomas „Poseidon“ Bergmann hat seine Klasse im Wasser wiederholt zeigen können. Meist mangelt es aber dann am Radfahren und Laufen. Am Rothsee vielleicht nicht? Philipp Christl wird auch ganz vorne eingreifen wollen. Nach seinem Ergebnis in Ingolstadt sind eigentlich keine Schwächen erkennbar. Ein Top Allrounder der bei einem guten Tag in den Benz-Hierl Kampf eingreifen kann. Auch Andi Meier wird zeigen wollen was die vielen Trainingskilometer auf dem Weg nach Roth bewirkt haben. Dazu kommt noch die Bauer Armada (Armin, Sebastian) und einige weitere auf Bestzeitenjagd.
Eins ist klar, Schwäche zeigen sollte man an einem anderen Tag.

Bei den Damen ist das Starterfeld etwas kleiner aber der Sieg wird ebenso umkämpft sein. Nach den Ergebnissen der absolvierten Wettkämpfe sollte alles auf einen Zweikampf zwischen Petra Stiegler und Silke Lautenschlager hinauslaufen.

Noch 1,5 Wochen und wir werden die Vereinsmeister 2014 kennen. Nutzt die verbleibenden Trainingstage gut.

Der Triathlon Kallmünz feierte Jubiläum

Der beliebte und älteste Triathlon der Oberpfalz lockte am vergangenen Samstag 500 Dreikämpfer nach Kallmünz. Ein Grund für die hohe Teilnehmerzahl, die um 100 erhöht wurde, war das dreißigjährige Jubiläum des Naabtaal-Triathlons.
Mit dabei waren acht aktive Athleten des Triathlonvereins Windschatten Neumarkt, die den hohen Außentemperaturen von 31 °C trotzten. Um die Mittagszeit startete der Wettbewerb über die Olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km laufen. Die Sprintdistanz über 600 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen begann eine Stunde später. Interessant war der Wettkampf gerade für die Neumarkter Athleten, da jeder auf der Olympischen Distanz startete und somit ein erstes Kräftemessen zu Beginn der Saison möglich war.

Das Schwimmen fand in der 17 °C kalten Naab statt, wobei zuerst flussaufwärts und nach einer Wende wieder flussabwärts nach Kallmünz geschwommen werden musste. Als erster Neumarkter erreichte Thomas Bergmann in 23:40 Minuten die erste Wechselzone, dicht gefolgt von Michael Hierl (26:23) und Sebastian Bauer (26:41). Nun hieß es schnell zu wechseln und einen runden Tritt auf dem Rad zu finden. Nach dem Radfahren schob sich Hierl an Bergmann vorbei und Michael Plendl und Armin Bauer konnten Sebastian Bauer einholen. Bei der dritten Disziplin, dem Laufen, mussten nochmal alle Kräfte mobilisiert werden um der großen Hitze zu trotzen. Eiligst stattete sich jeder Läufer mit kühlenden Schwämmen aus.
Einzigst Hierl schien unbeeindruckt von den wiedrigen Bedingungen und absolvierte bravourös die 10 km in einer Zeit von 40 Minuten und sicherte sich somit den 15. Rang in einer Gesamtzeit von 2:16:26. Zweiter Neumarkter wurde Thomas Bergmann (2:28:33) dicht gefolgt von Armin Bauer (2:29:15), Michael Plendl (2:29:34), Sebastian Bauer (2:34:41), Reinhold Schmidpeter (2:38:34) und Christian Bauer (2:52:31). Zur Freude aller stellte sich auch die Vereins-Chefin Marion Schmidpeter der Olympischen Distanz und sie konnte sich den ersten Platz ihrer Altersklasse in einer Zeit von 2:59:20 sichern.

Unter folgendem Link findet man alle Ergebnisse und Zielvideos
Ergebnisse Kallmünz

Ein großes Lob gilt den Veranstalter vom ATSV Kallmünz die jedes Jahr mit einem reibungslosen Ablauf für eine tolle Veranstaltung sorgen.

Race across Germany – Extremradtour durch Deutschland mit 2 TWinlern

Als Individuum starten und als Team ankommen so lautet das Motto der Extremradveranstaltung von Dieter Göpfert aus Wiesentheid. Die Tour ist am Freitag 30.5.14 in Aachen gestartet. In Aachen wurden die Fahrer noch am Vorabend von Frau Eschweiler Bezirksbürgermeisterin im Rathaus empfangen. Der richtige Rahmen für so eine außergewöhnliche Radtour durch Deutschland.

 
Deutschland trifft sich in Aachen. Jürgen Schweighöfer, Zellingen; Bernd Lehmann, Waren/Müritz; Joachim Vogel, Böblingen; Carsten Schleth, Neckarsulm; Manfred Büttner, Postbauer-Heng; Gerhard Liebel, Leinburg.
Die sechs außergwöhnlichen Radsportler starteten dann am Freitag morgen um 6 Uhr. Auf der Menuekarte stehen: 750 km gespickt mit 6800 Höhenmeter. Noch nicht genug, auch unter 35 Stunden soll dieser Ritt durch Deutschland maximal dauern. Das bedeutet, auch die Nacht wird durch geradelt.
 
Grenzen verbinden und überwinden… Die erste Hälfte geht durch Westdeutschland und die zweite Hälfte durch Ostdeutschland. In der Nacht wurde im Werratal der ostdeutsche Teil erreicht.
 
Ein Begleitfahrzeug kommt vom Veranstalter Göpfert Agentur UG. In diesem wird unter anderem die Verpflegung mit geführt. Bei so einer extremen Radtour verbraucht man ca. 18.000 Kalorien. Bei schlechten Wetterbedingungen noch mehr. Doch die sechs hatten richtig Glück mit dem Wetter. Tagsüber blauer Himmel und nachts bei frischen 6 Grad.
 
Es wurde in Bonn der Rhein überquert. Über den Westerwald (höchster Punkt auf der Strecke) Über Bad Hersfeld ins Werratal. Über die Höhen von Thüringen und Sachsen nach Dresden. Hier würde die Elbe überquert. Weiter ging es über Bautzen in Richtung Görlitz.
 
Am frühen morgen völlig ausgekühlt und müde haben wir von einem Auslieferungsfahrer einer örtlichen Bäckerei eine Tüte voll Brötchen und Brote bekommen. Dies sind die netten Gesten während so einer Abenteuertour durch Deutschland.
 
Aus sechs wurden zwölf. Die Jungs wurden vom Görlitzer Radsportverein vor Görlitz abgeholt und auf den Europamarathon gefahren.
 
Auf der Bühne wurden die Ritter der Landstraße gebührend empfangen und gefeiert.
 
Überglücklich nach 33 Stunden 30 Minuten mit einer Nettofahrzeit von 28 Stunden. Dies bedeutet, man musste in der Stunde knapp 27 Kilometer zurücklegen und das noch mit den Bergen. Auch die Höhenmeter sind natürlich nicht ohne: 6800! Dies bedeutet ja schon fast einmal auf den Mount Everest, sagte und lachte ein Mitfahrer.

Am Nächsten Morgen fuhren Gerhard Liebel und Manfred Büttner von Görlitz aus mit dem Rad ca. 450 km nach Hause, um für ihr Vorhaben „Race arround Germany“ (3300 km, 7000 hm) noch einige Trainingskilometer zu sammeln.

Der Wahnsinn Manni und Gerhard!! Was kommt als nächstes? Ne Weltumrundung?? Wir werden gespannt sein.

Triathlon Ingolstadt – TWin Bilanz

Am vergangenen Sonntag war der TWin mit einigen Startern beim Triathlon in Ingolstadt am Start. Für den Sieg hats leider knapp nicht gereicht (Gratulation an Faris und Jan Raphael) aber die TWin Starter fuhren durchweg achtbare Resultate ein. Allen voran einer der „jungen Wilden“ Philipp Christl. Als gesamt 29ter auf der olympischen Distanz sorgt er für Furore.

Mandy hatte Spaß auf der Mitteldistanz
Aber auch die restlichen TWin Starter schlugen sich achtbar.

Ergebnisse olympische Distanz:
29 969 CHRISTL, Philipp GER TWin Neumarkt AK1 M 8 0:24:16 02:02 1:04:24 / 1:30:42 01:08 0:40:20 2:12:11
132 763 PLENDL, Michael GER TWin Neumarkt AK4 M 15 0:25:50 02:45 1:10:50 / 1:39:26 01:02 0:45:23 2:25:53
271 924 CHRISTL, Wolfgang GER TWin Neumarkt MK55 M 8 0:29:00 03:48 1:19:56 / 1:52:46 01:33 0:44:33 2:38:53
495 907 SACK, Silvia Nicole GER Windschatten AK4 W 14 0:31:11 03:58 1:28:58 / 2:04:08 02:19 0:59:44 3:06:12

von 531 Finishern

vorm Start war noch alles gut… 🙂
Ergebnisse Mitteldistanz
126 1602 MEIER, Andreas GER TWin Neumarkt AK1 M 6 0:37:47 03:21 2:06:41 / 2:47:49 00:59 1:34:28 4:23:18

Ergebnisse Staffeln:

olympische Distanz
52 Rosaglitziteam Twin Neumarkt GER Damen 5 0:29:11 (35.) 01:53 1:20:53 / 1:51:58 (61./56.) 01:17 0:47:23 (46.) 2:40:40 (Kaiser Caroline Nerreter Susanne Lautenschlager Silke)
Mitteldistanz
6 Team ARNDT – Brandschutz GER Mixed 3 0:38:01 (27.) 02:06 2:05:13 / 2:45:21 (17./21.) 01:17 1:18:15 (3.) 4:04:54 (Kellermann Tina Seitz Stephan Hierl Michael)
Die Staffelläufer Silke und Michl Hierl. Beide konnten mit Topzeiten überzeugen.
Gratulation an alle Teilnehmer und Dank an die Edelfans Couchjunge und VanNe!

Grundlage war gestern…

Da es langsam aber sicher in die heiße Phase der Saison 2014 geht, und bereits die ersten Triathlons absolviert wurden, bzw. demnächst anstehen, hieß es am heutigen Samstag für fünf leistungsorientierte Athleten des TWin den „Radtrainings-Klassiker“ zu absolvieren: 1x Challenge-Runde auf Zeit im Jagdstart-Format!
Stephan S. stellte sehr treffend gleich zu Beginn die leichte Ironie dieses „gemeinsamen Trainings“ fest („man trifft sich hier, um dann doch alleine zu fahren“). Leider ist es tatsächlich so, da jedoch diese Einheit  für gewöhnlich allen Beteiligten ein maximal Maß an Schmerzen, und eben auch gleichzeitig an Trainingseffekt verspricht,  bringt sie für die Radform so enorm viel. 
Manachmal gilt  auch im Training das Motto „Go hard, or go home“…
Dies galt selbestverständlich nicht für die „Wohlfühl-Fraktion“  (auch Sportler?) des TWin. Diese nahm die Einheit zum Anlass eine gemütliche Tour zum Bäcker Schmidt in Hilpoltstein, direkt an der Challenge Strecke gelegen, zu unternehmen. Hier stand die Gesselligkeit und der gegenseitige Informationsaustausch über den neuesten Klatsch&Tratsch im Vordergrund.
Pünktlich um elf Uhr starteten zunächst Thomas Bergmann (wegen seines Rennaustiegs beim Powerman, siehe Bericht unten, bis zu seiner heutigen Leistung auch als „Bergfrau“ bekannt), anschließend Andreas M, Michi P. und zuletzt Stephan S. Mit etwas Vorsprung durfte Susi N. auf die Strecke gehen. 
So gleich war das Rennen eröffnet – kein Taktieren, kein Puls kontrollieren, keine Ausreden. Lediglich der Wind, die Uhr und die brennenden Oberschenkel zählten nun! Die Fünf gaben alles: es wurde gewimmert, gejapst, gebissen,…
 Während es für die fünf auf der Strecke auf dem Weg wieder zurück von Greding gerade richtig hart und unangenehm wurde, da sie sich hier starkem Gegenwind konfrontiert sahen, traf die „Wohlfühl-Fraktion“ gemütlich (aber dennoch bis in die Spitzen gestylt) beim Bäcker Schmidt ein. Sogleich wurde sich ein Platz an der Sonne gesichert – und es hieß: Wer frisst die größte Portion? Couchjunge Schmidt (bis vor vier Wochen noch austrainiert bis zum geht nicht mehr) hatte hier engen Kontakt zur Spitze, verlor letztlich jedoch gegen Sandra Weiß’s rießen Portion und musste ihr den Tagessieg überlassen 🙂

Nun endlich wurde es auch spannend – die schnellsten Starter sollten bereits langsam eintreffen. Die Spannung war immens: Wer würde den Tagessieg auf der Runde davon tragen? Welche Zeit würde hier und heute fallen? Wie fit sind die Jungs eigentlich wirklich?
All diese Fragen wurden vehemment diskutiert. Und plötzlich geschah es: Thomas BergMANN (!) traf abkämpft und völlig am Ende als Erster ein: 2:23h!!!!!!!!!!! SAU STARK!!!!!!!!! Allesamt waren zu tiefst beeindruckt – es blieb die Frage: Was würden Andy M., Michi P. und Stephan S. für eine Zeit raushauen? 
Schnell wurde klar, als die Minuten vergingen und niemand kam, dass heute Thomas B.’s Tag war – niemand erreichte diese famose Leistung, niemand konnte sich so quälen wie er! 
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Tagessieg!!!
Thomas BergMANN (!) überglücklich nun auch endlich wieder den Namen „Bergmann“ tragen zu dürfen, konnte es bis zuletzt garnicht fassen.
Doch auch die Zeiten der anderen Teilnehmer waren durchaus beachtlich – Susi N. gelang es sogar noch, sich nicht von ihrem „Spatzl“ (aka „die Wampe“) einholen zu lassen und zeigte, dass auch sie auf dem besten Weg zu einer neuen Bestzeit in Roth ist. Sie gewann überlegen die Damen-Wertung des Tages. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch!!!
Abschließend rollten alle gemeinsam locker und entspannt nach Hause, dem oben genannten Motto „Go hard, or go home“ wurde heute wiedereinmal Genüge getan.