Race across Germany – Extremradtour durch Deutschland mit 2 TWinlern

Als Individuum starten und als Team ankommen so lautet das Motto der Extremradveranstaltung von Dieter Göpfert aus Wiesentheid. Die Tour ist am Freitag 30.5.14 in Aachen gestartet. In Aachen wurden die Fahrer noch am Vorabend von Frau Eschweiler Bezirksbürgermeisterin im Rathaus empfangen. Der richtige Rahmen für so eine außergewöhnliche Radtour durch Deutschland.

 
Deutschland trifft sich in Aachen. Jürgen Schweighöfer, Zellingen; Bernd Lehmann, Waren/Müritz; Joachim Vogel, Böblingen; Carsten Schleth, Neckarsulm; Manfred Büttner, Postbauer-Heng; Gerhard Liebel, Leinburg.
Die sechs außergwöhnlichen Radsportler starteten dann am Freitag morgen um 6 Uhr. Auf der Menuekarte stehen: 750 km gespickt mit 6800 Höhenmeter. Noch nicht genug, auch unter 35 Stunden soll dieser Ritt durch Deutschland maximal dauern. Das bedeutet, auch die Nacht wird durch geradelt.
 
Grenzen verbinden und überwinden… Die erste Hälfte geht durch Westdeutschland und die zweite Hälfte durch Ostdeutschland. In der Nacht wurde im Werratal der ostdeutsche Teil erreicht.
 
Ein Begleitfahrzeug kommt vom Veranstalter Göpfert Agentur UG. In diesem wird unter anderem die Verpflegung mit geführt. Bei so einer extremen Radtour verbraucht man ca. 18.000 Kalorien. Bei schlechten Wetterbedingungen noch mehr. Doch die sechs hatten richtig Glück mit dem Wetter. Tagsüber blauer Himmel und nachts bei frischen 6 Grad.
 
Es wurde in Bonn der Rhein überquert. Über den Westerwald (höchster Punkt auf der Strecke) Über Bad Hersfeld ins Werratal. Über die Höhen von Thüringen und Sachsen nach Dresden. Hier würde die Elbe überquert. Weiter ging es über Bautzen in Richtung Görlitz.
 
Am frühen morgen völlig ausgekühlt und müde haben wir von einem Auslieferungsfahrer einer örtlichen Bäckerei eine Tüte voll Brötchen und Brote bekommen. Dies sind die netten Gesten während so einer Abenteuertour durch Deutschland.
 
Aus sechs wurden zwölf. Die Jungs wurden vom Görlitzer Radsportverein vor Görlitz abgeholt und auf den Europamarathon gefahren.
 
Auf der Bühne wurden die Ritter der Landstraße gebührend empfangen und gefeiert.
 
Überglücklich nach 33 Stunden 30 Minuten mit einer Nettofahrzeit von 28 Stunden. Dies bedeutet, man musste in der Stunde knapp 27 Kilometer zurücklegen und das noch mit den Bergen. Auch die Höhenmeter sind natürlich nicht ohne: 6800! Dies bedeutet ja schon fast einmal auf den Mount Everest, sagte und lachte ein Mitfahrer.

Am Nächsten Morgen fuhren Gerhard Liebel und Manfred Büttner von Görlitz aus mit dem Rad ca. 450 km nach Hause, um für ihr Vorhaben „Race arround Germany“ (3300 km, 7000 hm) noch einige Trainingskilometer zu sammeln.

Der Wahnsinn Manni und Gerhard!! Was kommt als nächstes? Ne Weltumrundung?? Wir werden gespannt sein.

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