Erlanger Triathlon – Rennbericht

Am gestrigen Sonntag den 3ten August fand wieder der Erlanger Triathlon statt. Für viele der Saisonabschluss nach einer langen Trainings und Wettkampfphase. Der TWin war mit 4 Startern vor Ort, alle auf der Mitteldistanz. Ute Schuhmacher, Phillip Christl, Armin Bauer und Michael Plendl.
Schon um 8 Uhr sickerte die Nachricht Neoverbot durch. Eigentlich nicht überraschend nachdem schon durch die Veranstalter in einer Mail etwas in der Art angedeutet wurde.


Um 9:05, 5 Minuten nach der Kurzdistanz wurde die erste Startgruppe Mitteldistanz auf die Reise geschickt. Bis auf Philipp Christl, der in der zweiten Startgruppe das Feld aufrollte waren alle TWin Starter in der ersten Gruppe. Nach dem Schwimmen fanden sich Armin Bauer und Michael Plendl zusammen in der Wechselzone wieder. Michael Plendl wollte nun in seiner Schokoladendisziplin punkten, Armin Bauer hielt jedoch mit und so ließen sich die beiden Windschattenstarter die ganze Radrunde nicht aus den Augen. Am Anstieg legte Bauer immer etwas Abstand zwischen sich und Michael Plendl, in der Ebene holte der dann wieder auf. Zusammen ging es dann in die zweite Wechselzone. In der Zwischenzeit hatte Philipp seinen 10 Min Rückstand vom späteren Start schon fast egalisiert. Nach einer super Schwimmzeit ließ er die 38te Radzeit folgen und hatte bereits 8 Minuten aufgeholt. So sahen sich die Windschattler am Anfang der Laufstrecke alle eng zusammen. Armin legte gleich ein gute Tempo vor und ließ Michael schnell hinter sich. Letzterer versuchte aufgrund mangelnder Trainingskilometer die 20 Laufkilometer halbwegs gut zu überleben. Philipp und Armin schenkten sich aber nichts und heizten mit einem Höllentempo über die zwei Runden. Als Ergebnis wurde Philipp mit einer Gesamtzeit von 4:10:16 als gesamt 28ter mit dem 2ten Platz AK belohnt. Glückwunsch!!!
Auch „Explosions“-Armin hatte gestern eine Leistungsexplosion ohne Anflug eines Einbruchs. Mit seiner Gesamtzeit kann er ebenfalls mehr als zufrieden sein. Ebenso Michael Plendl. Das Ergebnis entspricht ungefähr dem Trainingsstand. Da heißt es im nächsten Jahr wieder angreifen.

Für Ute Schuhmacher war Erlangen nach der krankheitsbedingten Absage von Roth als Wiedergutmachung gedacht. Und sowohl beim Schwimmen als auch beim Radfahren (29,5er Schnitt!!) hatte Sie allen Grund zufrieden zu sein. Erst beim Laufen wurde es etwas härter was besonders an den steigenden Temperaturen gelegen hat. Aber auch hier ließ Sie nicht locker und bewältigte die 2 Kilometer Schwimmen, 80 Radfahren  und 20 Laufen in 5:48.

Allen Startern gute Erholung!

RG  Name            JG     SNr Schwimmen RG Rad     RG Zwischen RG Laufen  RG  Zeit      GES AVS

28  Christl Philipp 1990  574 0:35:56        60 2:09:03 38 2:44:59     40 1:25:17  29  4:10:16  37,2

53  Bauer Armin    1982 427 0:39:36     144 2:13:39 91 2:53:15      97 1:25:35  32  4:18:50  35,9

145 Plendl Michael  1978 455 0:39:37   146 2:13:21 87 2:52:58      94 1:44:38 208 4:37:36  36,0

68  Schumacher Ute  1967 343 0:42:27   39 2:42:58 62 3:25:25      58 2:23:14  71  5:48:39  29,5

Mandy goes to Iron(m)andy

Halle Kollegen, Freunde, Bekannte und Supporter,

das Wichtigste zuerst: DANKE DANKE DANKE, Wahnsinn wie Ihr mich an der Strecke von KM zu KM voran getrieben habt. Damit habe ich in dieser Form nicht gerechnet.

Ohne die vielen bekannten Gesichter an der Strecke wäre ich bei diesen Bedingungen wohl irgendwann mit einer Flasche Wasser unter den nächsten Baum und hätte im Schatten geschlafen.

Aber ich wusste, dass Ihr auf mich wartet und habe mich so vor allem beim Laufen von Verpflegung zur Verpflegung gekämpft.

Jetzt zum eigentlichen Rennverlauf. Sonntag 3:50 Uhr der Wecker klingelt. Im Gegensatz zu vielen Anderen konnte ich doch 4-5 Stunden schlafen. Appetit hatte ich zwar keinen aber konnte mir doch ein Nutellabrot und einen Tee runter zwingen.

4:30 Uhr Abfahrt nach Hilpoltstein zum Schwimmstart, draußen war es noch dunkel aber trotzdem schon 20° Grad, wird wohl heiß heute. In der Wechselzone in Hip angekommen nochmals viele bekannte Teilnehmer getroffen, Bike Check und Danke an Max und Chris die mir aus dem VIP Bereich noch eine Breze und ein Wasser gebracht haben. Schnell den Profi Start angesehen und ab in die eigene Pelle.
Part 1: Swim 3,8 Km – 1:17 Std

Kurzes Einschwimmen, einmal 360° Grad drehen, unglaublich wie viel Leute dieses Jahr am Start sind. Da es in der Vorbereitung öfters Probleme beim Schwimmen gab, habe ich mich diesmal weiter hinten im Feld eingeordnet und 5 4 3 2 1 *Peng* los geht’s. Wird wohl ein langer Tag deswegen bin ich eher verhalten angeschwommen was sich als richtige Taktik herausstellte. Zur ersten Wende hoch 29 Minuten, passt liegt in der Zeit, runter zur zweiten Wende und zum Schwimmausstieg. Ohne Schwindel durchgekommen, Zeit ist ganz passabel und nicht zu viel Kraft verloren. SWIM Check!

 
 
Part 2: Bike 180 Km – 5:44 Std

Raus aus dem doch sehr warmen Kanal und rein in das Wechselzelt. Ohne Hektik aus dem Neo und ab zum Rad. Das hat deutlich schneller geklappt als geplant, bin noch im Zeitplan.  Hier ging dann alles ziemlich schnell, habe viele Andi auf geht’s, Los Los Los mitbekomme. Bin zügig in meinen Tritt gekommen und so ging es bis zum ersten Berg nach Heideck. Beine fühlten sich gut an also weiter powern. Problem war nur das so viele Athleten auf der Strecke waren,  dass ich bis Greding nicht meine Geschwindigkeit fahren konnte und um keine Zeitstrafe wegen Windschattens zu kassieren,
bin ich links vorbei gedrückt. In Greding angekommen wieder viele bekannte Gesichter rauf auf den Berg. Beine sind immer noch locker und bin mit dem geplanten Speed bis Km 85 wieder zurück zum Swimstart gedonnert. Erste Runde also in knapp 2:35 Std beendet. Danach kam der Mann mit dem Hammer! Was wie? Den gibt’s doch eigentlich nur beim Marathon? Denkste! Ab Eckersmühlen (Km90) war mein Akku leer und musste auf Sparflamme weiter fahren. Habe ich zu wenige gegessen? zu wenig trainiert? komme ich überhaupt bis zum Laufen? und wenn Ja wie hart wird das dann erst? Fragen über Fragen schießen einen durch den Kopf. Aber hilft alles nichts beißen ist angesagt! Das ganze ging dann bis Km 130 und die Kraft war wieder vorhanden. Kurz vor Hilpoltstein dann die Botschaft. Andi bist auf Platz 2. in der Fire Fighter Weltmeisterwertung 10 Min auf
Platz 1 und 20 Min auf Platz 3. 10 Min? Das wird hart aber Feuer frei. Kurz nach Solar dann noch ein paar Krämpfe bekommen, konnte diese aber gut aus den Beinen fahren und konnte dann bis ins Ziel einen guten Druck auf die Pedal bringen. BIKE CHECK!

 

 

 
Part 3: Run 42,195 Km – 4:35

In Roth in der zweiten Wechselzone angekommen schnell das Rad abgegeben den Check vom Roten Kreuz bekommen zum weiterlaufen und ab geht’s! Beine fühlen sich gut an. Das Schöne am Laufen, man kann sich mit den Zuschauern bzw. den Personen die man kennt unterhalten oder auch mal ein Stück begleiten lassen. Bereits ab den ersten KM sind viele Athleten vor mir gegangen. Natürlich motiviert das einen selbst nochmals, wenn man viel überholt und so lief es dann von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle. Um ausreichend Flüssigkeit aufnehmen zu können habe ich hier jeweils einen kurzen Stopp eingelegt und in Ruhe getrunken und gegessen. Was hat nun ein Triathlet und eine Schwangere gemeinsam? Totalausfall des Geschmackssinns. Melone oder Apfel in Salz dippen, oder gerne mal Hühnerbrühe mit Banane und Cola. Wirkung war aber durchaus positiv, der leicht flaue Magen vom Radln war wieder weg und der Körper hat genügend Salze bekommen. So ging es für mich dann bis Schwand (Km 15) und als Highlight wusste ich das auf dem Rückweg

der Verpflegungsstand vom Neumarkter Triathlonverein kommen wird. Leider war der Kopf dann schon so leer, dass ich mich nicht mehr an alle erinnern kann. Weiter nach Eckersmühlen zur Wenden (Km 29) und wieder zurück zum Stand der Neumarkter. Hier wohl die schönste Botschaft des Tages. Andi du bist Platz 1 in deiner Wertung der Führende ist ausgestiegen, auf Platz 2 hast du schon 50 Min Vorsprung. Siegesfaust! Jetzt nur noch die letzten 6,5 Km zurück ins Ziel bringen.
Mit leichtem Regen ging es dann über den Marktplatz von Roth ins Triathlonstadion. Geschafft!
I am Ironman 11:41 Std!


Fazit: Das hochgesteckte Ziel von 10:59 leider verpasst, aber bei diesen Bedingungen einfach überglücklich ins Ziel zu kommen.

Bei über 500 Athleten die das Rennen vorzeitig verlassen habe! Jetzt die Beine hochlegen und genießen. 2015 dann als Supporter an

der Strecke um vlt den ein oder anderen von euch zu unterstützen.

 

In diesem Sinne nochmals Danke an alle die fleißig angefeuert haben und die vielen Glückwünsche im Ziel oder via. Handy und Facebook.

Großen Dank auch für das Verständnis der letzten 9 Monate nicht bei jeder Feier dabei gewesen sein zu können oder die Partys etwas früher zu verlassen.

 

Besonderen Dank zum Schluss an:

 

Jerom von Stevens Bikes in Sagerhausen für das tolle Rad!

Thomas Roth von der Versicherungskammer Bayern für das Sponsoring!                                                                                                                                                                                                            

 

Iron(m)andy

 

Rothbericht – TWIN stellt einen deutschen Meister auf der Langdistanz

Zum 30 jährigen Jubiläum des Rother Triathlons waren 9 STarter des TWin gemeldet. Leider schaffte es Ute Schumacher aufgrund einer Mandelentzündung nicht an die Startlinie. Nach über einem halben Jahr Vorbereitung natürlich sehr schmerzhaft. Aufgrund der Bedingungen die jedoch den Tag über in Roth herrschten sicher die richtige Entscheidung nicht krank zu starten.

Für den Rest wurde es ab 6:30 Uhr ernst.
Photo: Vor dem Start󾌰
Vor dem Start waren alle noch guter Dinge (hier Susi und Wolfgang). Beim Schwimmen war auch noch nicht abzusehen wie sich der Tag noch entwickeln würde.
Wie immer bereitete der Challenge allen Teilnehmern am Schwimmstart einen riesen Empfang. Geschätzte 40.000 Zuschauer feuerten die Teilnehmer an und obwohl das Augenmerk der Presse auf den Profis lag so war doch jeder einzelne Sportler ein Star.
Nach dem Schwimmen ging es auf die uns allen wohlbekannte Radrunde. Auch hier sind die Zuschauerzahlen im Vergleich zum Vorjahr sicher nochmal in die Höhe gegangen. Am früheren „Geheimtipp“ Kränzleinsberg waren bereits geschätzte 500 Zuschauer versammelt die schon erste Tour de France Atmosphäre für die Teilnehmer erzeugten.

Wolfgang das erste Mal am Kränzleinsberg

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Solarer Berg. Jeder einzelne wurde in voller Lautstärke den Berg hochgepeitscht was sicher den einen oder anderen dazu verleitet hatte ein bisschen zu viel Gas zu geben. Und die Temperaturen stiegen weiter an. Durch eine leichte Wolkendecke war dies nicht so leicht spürbar da die Zuschauer und Teilnehmer keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, doch es wurde immer drückender. Wer die Splitzeiten der Windschattenstarter verfolgte sah spätestens in der zweiten Radrunde, dass die Zeiten langsamer wurden. Und das ging allen so. Niemand kam nahe an seine gewünschte Radzeit heran und schon in der zweiten Radrunde war das Beste man verabschiedete sich von Zielzeiten und versucht noch gut ins Ziel zu kommen. Selbst die Zuschauer waren teilweise vom Wetter überfordert. Was in der Presse nicht erwähnt wurde kann man aber hier schreiben.

Temperaturanzeige beim Laufstart – ohne weitere Worte

Es stiegen über hundert Athleten schon während des Radfahrens aus.Viele konnten bei dem Wetter keine Nahrung mehr zu sich nehmen und kollabierten. Umso mehr war schon klar, dass jeder Sportler der auch nur im Ansatz an seine gewünschte Zeit kommen konnte hier überaus zufrieden sein konnte.
Nach dem Radfahren stand „nur“ noch der Marathon zwischen unseren TWinlern und dem Finish. Und der hatte es in sich. Viele hatten schon beim Radfahren zu kämpfen und beim Laufen wurde es nicht besser.

Andi überholt Wolfgang auf der Laufstrecke (beide Lächeln noch aber wohl eher nur für das Foto…)

Angestrebte Kilometerschnitte waren schnell vergessen, Ankommen die Devise. Und das machten unsere Jungs und das Mädel dann auch!!! Auch wenn es für viele ein sehr, sehr harter Kampf war. Man muss sowieso sagen, dass es niemandem leicht gefallen ist an diesem Tag. Hervorzuheben ist noch das Finish von Vater und Sohn Schäfer.

Basti Schäfer beim Marathonstart

Wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis der beiden zusammen ins Ziel zu laufen.
Hier die Ergebnisse der Einzelstarter. 

Dabei holte Wolfgang Schumacher in der AK65 den zweiten Platz. Er wurde noch um 2 Minuten beim Marathon nach zwischenzeitlichem großen Vorsprung abgefangen. Da der erste jedoch kein Deutscher war können wir Wolfgang ab sofort „DEUTSCHER MEISTER AK65 AUF DER LANGDISTANZ“ nennen.
Glückwunsch vom ganzen TWin Wolfgang!!!

Aber es gab nicht zur Einzelstarter sondern auch einige Staffelstarter. Hier die Ergebnisse:

Schwimmen:
Caroline Kaiser 1:19:59
Sandra Weiss 53:23
Thilo Spangenberg 57:27

Radfahren:
Stephan Seitz 5:25:26

Wenn auch niemand die angestrebten Zeiten erreichen konnte so darf sich jeder Finisher an dem Tag als Sieger fühlen. Sieger über die Strapazen und die Schmerzen die zweifellos jeder hatte. Aber mit etwas Abstand wird das für euch eines der wichtigsten Finishs überhaupt sein da es mit viel Arbeit erkauft wurde.
Beim nächsten Mal könnt ihr dann wieder auf Bestzeitenjagd gehen!!!

Der Mann mit dem Hammer erwischte sie alle

…den Einen früher, den Anderen später – doch war es bei Temperaturen um die 35 Grad im Schatten wahrlich kein Spaß am vergangenen Samstag in Velburg den Kirchweihtriathlon zu bestreiten. 
Der Startschuss für die Kurz- und Sprintdistanz fiel erst am Nachmittag, sodass die Temperaturen auch wirklich ihr Maximum erreichen konnten.

Für die Kurzdistanz, auf welcher sich Thomas „Couchjunge“ Schmidt, Philipp „Mann mit dem Hammer“ Christl, Sebastian „Hitze kann ich nicht ab“ Bauer, Christian „mein Nacken ist wund“ Bauer und Petra „Vereinsmeisterin“ Stiegler duellierten, galt es 1,2km zu schwimmen, 40km zu radln und abschließend noch 9,5km zu laufen.
Die Sprintdistanz absolvierte jeweils die Hälfte der Distanzen.  Hier kämpften Sandra „ehemals deutsche LD-Meisterin“ Weiß und Explosions-Armin Bauer um Bestzeiten.
                                                                                                               

Der Ablauf

Pünktlich um 14:00 Uhr fiel der Startschuss im Altenveldorfer Badeweiher. Es wurde ohne Neoprananzug geschwommen. Schmidt versuchte das Tempo zugleich sehr hoch zu halten und führte die ersten 200m das Feld an. Dann ließ er jedoch Sebi Neef vorbei – warum soll man auch die Führungsarbeit ganz alleine machen 🙂 Nach gut 18min entstieg Schmidt als erster der TWin Athleten den Fluten. Dicht gefolgt von Sebastian Bauer, welchem nur wenige Sekunden dahinter Philipp Christl folgte. Soweit so gut. Christl befand sich nach seiner vermeintlich schwächsten Disziplin in Schlagdistanz zu Schmidt. Er war nun der Jäger, er konnte Taktieren. Doch zunächst galt es die ca. 3min Vorsprung die Schmidt hatte aufzuholen und diesen, wenn möglich, noch am Rad zu stellen. Doch Schmidt setzte gekonnt seine ca. 5kg Übergewicht ein und machte richtig Druck. 
Sebastian Bauer wollte, konnte aber nicht – die Hitze liegt ihm einfach nicht. Laut seinen eigenen Aussagen „ging am heutigen Tag beim Radln und Laufen mal wieder rein garnichts!“.
Nach dem Radfahren, wo Schmidt es gelang die auf der Sprintdistanz startende Freundin von Philipp C. Sandra Weiß einzuholen, und dieser einen nekischen Klapps auf den Hintern zu geben, was Philipp wohl nur noch mehr demoralisiert haben dürfte, lag Schmidt ca. 4min vor Christl. 
Doch nun folgte Christl’s starke Disziplin. Bei diversen gemeinsam absolvierten Intervall-Trainings-Einheiten auf der Aschenbahn konnte Schmidt noch kein einziges Mal an Christl dran bleiben und musste diesen jedesmal ziehen lassen. Dies wusste Schmidt! Dies beunruhigte Schmidt! Er konnte nur hoffen, dass Christl erstens die Hitze nicht vertrug und zweitens durch das stetig wehrende verbale Feuer, welches Schmidt die Tage vorher bereits immens hoch hielt, leicht zu knicken begann.

Was nun folgte war jedoch alles andere als „Laufen“. Die Hitze in den flachen Passagen der Laufstrecke, und die Höhenmeter die es zu überwinden galt, machten ein hohes Tempo schier unmöglich. Schnell war allen Beteiligten klar: heute geht es darum ins Ziel zu kommen!!!
Nachdem Schmidt und Christl die nahezu gleiche Laufzeit liefen, erreichte Thomas „he is back“ Schmidt als 6. nach 2:04h gut 5min vor dem 10. Platzierten Philipp „the hammer“ Christl das Ziel (2:09h). Petra Stiegler kam als Zweite in 2:18h ins Ziel. Sebastian Bauer musste der Hitze wohl eindeutig am meisten Tribut zollen und erreichte das Ziel nach 2:24h. Christian Bauer war durch die hohen Temperaturen und die immense Sonneneinstrahlung so perplex, dass er nur eine Runde lief und dann gleich (Sieges sicher? ) ins Ziel abbog. Somit folgte ein DSQ. 
Auf der Sprintdistanz zeigte Sandra Weiß eine grandiose Leistung und konnte die Gesamtwertung der Damen für sich entscheiden. Auch Explosions-Armin fand seine (!) Distanz, und erreichte das Ziel mit einem grandiosen 7. Platz – OHNE Explosion!

Windschatten schickt neun Starter (Mittelbayerische)

Vier Neulinge und fünf alte Hasen vom Neumarkter Verein wagen sich auf die Strecke beim Triathlon in Roth. Die Erwartungen sind komplett verschieden.

Neumarkt. Mit rund 3500 Einzelstartern und 650 Staffeln aus über 60 Nationen, einem Top-Starterfeld und weit über 220 000 erwarteten Zuschauern entlang der Wettkampfstrecken wird der DATEV Challenge Roth, die weltgrößte Triathlonveranstaltung in der Langdistanz, am Sonntag im fränkischen Roth ausgetragen.

Gleichzeitig feiert man in diesem Jahr das Jubiläum „30 Jahre Triathlon in Roth“. Die weltbesten Triathleten sind mit im Starterfeld. Keine Weltbestzeiten werden die neun Einzelstarter vom Triathlonverein Windschatten erreichen, aber jeder Athlet versucht sein Bestes.

Start mit 3,8 Kilometer Schwimmen

Der Wettkampf startet mit 3,8 Kilometern Schwimmen im Main-Donau-Kanal, setzt sich fort mit einem Radrennen über 180 Kilometer und einem abschließenden Marathon über 42 Kilometer. Bei dieser Langdistanz wagen sich diesmal vier „Neulinge“ und fünf „alte Hasen“ vom TWin auf die Strecke. Jeder Neumarkter Triathlet hat anders trainiert und hat andere Erwartungen an diesem großen Wettkampftag.
Deshalb wollen wir einige Ausdauersportler vorstellen: Zum ersten Mal dabei ist Thomas Bergmann aus Berg. Sein Training hat er im November begonnen. Mittlerweile hat er 4800 Rad-km und 1200 Lauf-km zurückgelegt. In den Wintermonaten betrug sein wöchentliches Trainingspensum ungefähr elf Stunden, wobei er den Fokus aufs Laufen legte. In den letzten beiden Trainingsmonaten steigerte Thomas sein Trainingspensum auf 20 Stunden. Eine Lieblingsdisziplin hat der Neuling nicht mehr. Für den Wettkampftag wünscht sich Bergmann ein angenehmes Wetter und viele bekannte Zuschauer.

Um nach seinem schweren Fahrradsturz wieder ins Training zu kommen, hat sich Thomas Schäfer spontan entschlossen, sich beim Challenge wieder anzumelden. Da sein Sohn Bastian zu dieser Zeit in einem Motivationstief steckte, ist er mitgezogen – sein erster Start – und so hat sich die letzten Monate alles um das Training gedreht. Entweder stand eine Trainingseinheit an oder es wurde aus verschiedenen Trainingsplänen die passende Einheit gesucht und zurechtgebaut.

Bastian Schäfer sieht die ganze Angelegenheit sehr entspannt. „Wenn nun am Sonntag noch das Wetter schön wird, ist alles gut“, sagen Vater und Sohn Schäfer. Ebenfalls ein Debütant ist Michael Kropp. Da es seine erste Langdistanz ist, hat er ein defensives Ziel gewählt: Ankommen. Die Trainingsumfänge bewegten sich zwischen 15 und 22 Stunden. Er wünscht sich ein schönes, trockenes, windstilles Wetter und dass es ihm so gut geht, dass er auch alle Eindrücke genießen kann.
Andy Meier hofft, dass das Wetter nicht so heiß wie vorhergesagt wird und wünscht sich „bedeckt bei 17 Grad“. Wegen Studium und Beruf ist das Training vor allem im Juni/Juli nicht ideal gelaufen – aber er hofft, dass er das durch „Mentalhärte“ kompensieren kann.
Alle anderen Windschatten-Teilnehmer waren bereits mehrfach am Start, egal ob in Roth oder anderswo. Dazu gehört Wolfgang Schuhmacher. Es ist bereits seine neunte Langdistanz, nicht nur im Frankenland, sondern auch Neuseeland, Südafrika oder Frankreich war er unterwegs.

Viel Training im milden Winter

Sein Trainingsumfang, auch durch den milden Winter bedingt, war 6000 km Radfahren, 1000 km Laufen und 100 km Schwimmen. Das Wetter ist ihm relativ egal – Wolfgang wünscht sich jedoch wenig Wind.

Seine Frau Ute ist dieses Jahr zum zweiten Mal dabei. Die erste Herausforderung ist bewältigt, wenn sie am Sonntagmorgen um 6.45 Uhr in den Kanal steigt. Dann nämlich liegen über neun Monate Vorbereitung hinter ihr. Wenn dann das Rennen gestartet ist und sie kommt ohne gesundheitlichen Probleme durch den Tag, dann ist auch schon die zweite Herausforderung geschafft – und wenn Ute dann noch finishen kann, dann ist es Challenge.
„Aller guten Dinge sind drei“, dachte sich Susanne Nerreter. Im letzten Jahr stand sie noch am Zuschauerrand. Nach einer einjährigen Verletzungspause trainierte Susi fast ein ganzes Jahr zielstrebig, um zum dritten Mal an der Startlinie zu stehen. Wenn sie trainiert, hat sie Zeit genug, um sich darüber Gedanken zu machen, warum man sich so einer Herausforderung stellt. Bei Überquerung der Finish-Line im Sonnenuntergang wird sich dies wohl beantworten. Wenn alle Windschatten-Athleten im Ziel sind, wird es für sie und alle anderen Starter ein neues Feuerwerks-Erlebnis geben.

hier gehts zum Artikel:
http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/neumarkt/artikel/windschatten-schickt-neun-starter/1093676/windschatten-schickt-neun-starter.html#1093676

TWin STarter vor Roth

Weihnachten gibt es im Landkreis Roth immer 2 mal im Jahr und am kommenden Sonntag ist es wieder soweit. Der Rother Landkreis macht mobil. Mit einem Topstarterfeld und relativ guten Wetterprognosen werden wahrscheinlich nochmal mehr Zuschauer beim Schwimmen, Radfahren und Laufen vor Ort sein. Auch die Qualität der Starterliste lässt keine Wünsche offen. Beim Jubiläum lassen sich auch die Windschattenathleten nicht lumpen. Hier die Starterliste.

Nr.         Name
1998 » Bergmann, Thomas (GER)
2363 » Kropp, Michael (GER)
1271 » Meier, Andreas (GER)
959         » Nerreter, Susanne (GER)
1296 » Rädsch, Peter (GER)
1730 » Schäfer, Bastian (GER)
1729 » Schäfer, Thomas (GER)
809         » Schumacher, Ute (GER)
2679 » Schumacher, Wolfgang (GER)

=> Anfeuern!!! Mer sog i ned!!!