![]() |
|||||
| Läufer-Paar in love |
![]() |
| Superman und IT-Unternehmer |
![]() |
| …ganz schön was los auf der Strecke! |
![]() |
|||||
| Läufer-Paar in love |
![]() |
| Superman und IT-Unternehmer |
![]() |
| …ganz schön was los auf der Strecke! |
Nach dem Auftakt in Kallmünz traten die 4 Musketiere dann am Sonntag früh zum olympischen Triathlon in Ingolstadt an.
Vor dem Start war die Stimmung noch bestens und auch die restlichen TWin Teilnehmer waren guter Dinge.
Nochmal zur Ausgangsbasis. Am Tag vorher konnte Duracell Büttner knapp eine Minute auf die Wampe Plendl gutmachen. Bachelor Mandy Meier war nochmal 2 Minuten hinter Plendl und der Athlet Weiss eine weitere Minute dahinter. Keine Abstände die man auf einer Kurzdistanz nicht wieder gutmachen könnte. Also ran ans Werk.
Alle 4 waren in der ersten Startgruppe mit den weißen Badekappen am Start. Die Schwimmstrecke in Ingolstadt ist nichts für Anfänger. Einige 90 Grad Schwimmkurzen wollen gut angesteuert werden. Gleich bei der ersten Boje fühlt man sich wie in der Waschmaschine im Kampf mit einigen „Konkurrenten“. Nach 24:40 spülte es den Favoriten Büttner schon aus dem See, kurz dahinter die Wampe. Mandy und der Athlet konnten nach ca. 26 einhalb Minuten wieder auf festem Untergrund laufen. Nach dem Wechsel war Büttner direkt vor Plendl in fairem 10 Meter Abstand. So ging es dann auch die ersten ca. 4 km weiter bis zum ersten Kreisverkehr. Plendl fuhr dieselbe Geschwindigkeit wie Büttner, konnte aber nicht mit seiner Kurventechnik mithalten. So konnte Büttner den Kreisverkehr passieren, Plendl zog es das Hinterrad weg und er macht Bekanntschaft mit dem Asphalt. Nach kurzer Überlegung war für ihn das Rennen bereits hier zu Ende.
Hier war es mit der Entspannung allerdings schnell vorbei. Obwohl die Radstrecke auf Grund von Bauarbeiten auf 34 km verkürzt werden musste, waren immer noch 700 hm zu bewältigen. Das erste Brennen der Oberschenkel setzte beim zweiten Berg mit ca. 14-16% Steigung ein und führte mir mal wieder vor Augen, dass ich zwar gerne Berge fahre, es aber definitiv nicht mehr meine große Stärke wird und das Highlight sollte ja noch kommen. Nach dem Abzweig Richtung Spitzingsee mit dem Schlussanstieg von 4 km Länge und ca. 400 hm konnte man getrost auf den kleinsten Gang schalten und abwarten, wie lang die Beine das gut mitmachen. Die Auffahrt an sich ist mit 10-12% Steigung eigentlich ganz gut zu bewältigen, allerdings gibt es keine einzige Kehre, um sich mal kurz auszuruhen. Sprich 1.km easy, 2.km noch ok, 3.km härter und 4.km Kampf und Krampf. Nächstes mal wird ein richtiger Rettungsring am Rennrad montiert. Alles in allem aber ne super Radstrecke mit tollen Ausblicken und einigen spaßigen Abfahrten (wenn man nicht von Leuten ausgebremst wird, die entweder sauschlechte Bremsen haben oder es einfach nicht können ;-)). Am vergangenen Wochenende fand für einen Großteil der Neumarkter Triathlongemeinde die wohl entscheidensten und wichtigsten Wettbewerbe der Saison statt. Diverse freundschaftliche Rivalitäten wurden ausgetragen und so manch einer konnte mit hervorragenden Leistungen überraschen. Als kleines Schmankerl hat sich eine kleine Gruppe fanatischer Einzelkämpfer dem schon lange prophezeiten DOUBLE-DAY gestellt. ??? DOUBLE-Schmerz war angesagt! Zuerst wurden von allen die Sprinterqualitäten bei der Sprintdistanz in Kallmünz getestet. Mit nur einer Nacht Regeneration und XL Pizzen wurde am nächsten Tag die Königsdiziplin, also die Olympische Distanz in Ingolstadt, in Angriff genommen.
Tag der Warheit
Los ging das ganze Spektakel mit der Kurz- und Sprintdistanz in Kallmünz am Samstag. Das Wetter stellte mit 28°C und Sonnenschein nahezu perfekte Wettkampfbedingungen für ein spannendendes Rennen.
![]() |
| Mehr Material! |
Der Sprintdistanz stellten sich M.Andi, Manfred, Susi, Jürgen, Michael P., Sandra und Matthias. Manfred der seinen Schwerpunkt heuer auf die kurzen Distanzen und Liga gelegt hat, ging hierbei als ganz heißer Favorit hervor. Aber auch Michael – oh verdammt in 27 Tagen ist Challenge Roth – befindet sich schon fast in der Hochform seiner Leistungskurve und somit nicht zu unterschätzen.
Begonnen wurde mit 600 m Schwimmen. Bereits hier konnte sich Manfred, dicht gefolgt von Michael, an die Spitze des DOUBLE-Feldes setzten. Wird das wohl ein Start-Ziel-Sieg oder haut Michael auf der Radstrecke einen Joker heraus? M.Andi und Jürgen folgten mit einer knappen Minute Rückstand.
Nun auf seiner stärksten Disziplin lies Manfred mit einem 34er Schnitt nichts anbrennen. Verfolgt wurde er von Michael mit 30 Sec Rückstand, M.Andi mit 2 Minuten Rückstand und wiederum eine Minute später von Triathlongott und Altersklassenführender Jürgen. Auch bei dem abschließenden Lauf änderte sich nichts mehr an den Platzierungen. Alle vier Athleten gingen ein ähnlich schnelles Tempo mit einem 4:40er Pace an. Somit stand das Ergebnis des ersten Double Teils fest.
Platz 1: Manfred, Platz 2: Michael; Platz 3: M.Andy; Platz 4: Jürgen
Nun zu den normalen Sprint-Teilnehmern. Hier konnte Sandra mit einer Zeit von 1:20:27 sich den ersten Platz ihrer Altersklasse sichern. Vollgas gab sie beim Schwimmen, wo sie als Zweite Gesamt das Becken, ähm die Naab verlies. Matthias auf seinem gefühlt „letzten“ Triathlon konnte mit einer Zeit von 1:23:41 sich den 60en Gesamtrang sichern. Die Redaktion ist sich sicher, dass dies bestimmt nicht sein letzter Triathlon war. Den 40en Gesamtrang konnte sich Susi mit einer Zeit von 1:39 sichern.
Fight der Eliten
Extrem Spannend ging es auch auf der Olympischen Distanz zur Sache. Hier stellten sich Philipp „THE HÄMMER“, Thomas S. „DER ROTE BARON“, Thomas B. „POSEIDON“, Michael H. „THE HAWAII GOTT“, Heike „DIE NEUE“, Christian „Sucht eine Roth Staffel“ und Armin „DIE GAZELLE“. Dieses Teilnehmerfeld versprach einen heroischen Kampf um die Triathlonkrone für die weit angereisten Fans!
![]() |
| It´s hot in here!! |
![]() |
| Ferte aufgenommen |
Gleich die erste Disziplin glich einem packenden Hollywood Blockbuster. Thomas Schmidt konnte sich mit einer Schwimmzeit von 23:48 und 6er Schwimmzeit an die Spitze des Neumarkter Feldes setzen. Aber für Ausruhen war keine Zeit. Denn nur einen Rang dahinter mit 16 Sekunden Abstand nahm Thomas Bergmann die Ferte auf. Als nächstes folgte Philipp nach 27 Minuten, gefolgt von Michael mit 29 Minuten, Armin 32 Minuten, Heike 35 Minuten und Christian nach 42 Minuten.
![]() |
| Lässig schnell |
Nun befand sich Thomas S. auf seiner stärksten Disziplin. Thomas B., der dank seines neuen Studentenjobs mit nagelneuen Hightech Aero Waffen und Laufräder aus dem Hause Büttner hochgerüstet wurde, blieb dran und konnte Schmidt bereits nach 2 Km stellen. Was war los mit Schmidt? Ein Formtiefpunkt oder einfach nur müde? Aber dem war nicht so. Beide wechselten nach und nach die Führungsposition ohne den anderen außer Sichtweite zu lassen. Dies resultierte in einem hohen Radtempo. Nach der ersten Radrunde fand Thomas S. wieder zu seiner alten Stärke zurück und baute bis zum Laufwechsel seinen Vorsprung auf 2 Minuten aus. Scheinbar war Thomas B. dem hohen Tempo von Thomas S. nicht ganz gewachsen. Wiederum eine Minute später wechselte Philipp mit einer sehr starken Leistung auf dem Rad. Als vierter Kämpfer im Bunde folgte Michael H. mit 5 Minuten Rückstand auf Philipp.
Nun wurde es spannend. Die beiden als sehr starke Läufer bekannte Athleten Michael H. und Philipp nahmen die Verfolgung auf die beiden eher als starke Schwimmer bekannten ThomASSE auf.
![]() |
| Der Rote Baron |
Thomas S. konnte sich mit einer soliden Laufleistung und einer Gesamtzeit von 2:21:50 den 12en Gesamtrang und den zweiten Platz der Ak 25 sichern. Gefolgt wurde er von Thomas B. der ebenfalls nichts mehr anbrennen lies und mit einer Zeit von 2:24:40 sich den 21. Rang und dritten AK 25 Platz sicherte. Der Dampfhammer war an diesem Tag auf Michael H.´s Seite. Er konnte mit der 15. schnellsten Laufzeit noch Philipp einholen und finishte in einer Zeit von 2:26:04. Was war mit Philipp? Hatte er nur den Gummihammer dabei? Die Laufzeiten seiner vergangen Wettbewerbe versprechen viel und man darf gespannt sein, mit welchen Überraschungen er in dieser Saison noch so aufwartet. In einer Zeit von 2:27:54 und einer sehr guten Leistung konnte er sich den 34. Rang sichern. Als nächstes finishte Armin in einer Zeit von 2:31:25, gefolgt von Christian in 2:50:09 und Heike in 2:50:48. Großer Lob gilt an dieser Stelle Heike die ihren ersten Triathlon überhaupt erfolgreich finishte und gleich mit dem zweiten AK 20 Platz belohnt wurde.
Blut und Schmerzen
![]() |
| Angst! |
To be continued………………………………….
Meine stärkste Disziplin ist die Wechselzone, hier kann man schnell einmal 13 Sekunden rausholen, wenn man ohne Socken unterwegs ist und die daraus resultierenden Scheuerstellen einfach ignoriert.
Die Laufstrecke an der Uferpromenade ist ein Genuß, wenn nur das Laufen nicht wäre. Überall sitzen die Menschen fröhlich in der Sonne und schlürfen ihre Kaltgetränke. Für den Triathleten sind die, von gelagweilten Helfern gereichten, lauwarmen colaähnlichen Getränke aber viel bekömmlicher. Gleichmäßig durchlaufen war die Empfehlung von Herbert Steffny und so pendelte ich mich bei gemühtlichen 5:55 und einem Puls von 135 ein. In dem Bewußtsein, daß in meiner Alterklasse keiner vor und hinter mir ist, läuft es sich entspannt in 2:04 auf den ersten Platz!
Fazit: Die schwerste Mitteldistanz, die ich kenne! Schwimmen bei Wellengang und unzureichender Makierung schwierig, meine tatsächliche Schwimmstrecke war 2,3 Kilometer.
Die Radstrecke ist lang (94km), gefährlich (viele Stürze), hat viele Höhenmeter (1200) mit bissigen Anstiegen und miserabele Straßenverhältnisse (Schlaglöcher in Helmgröße). Die Laufstrecke ist ein Traum!
Nach einer guten Saison 2014 sollte es in diesem Jahr etwas ruhiger werden und so kam die Mitteldistanz in Rimini, am 24. Mai, gerade recht. Die vielen Langlaufkilometer im Winter, mit dem „Birkebeiner“ in Norwegen als Abschluß, mußten nur noch um die speziellen italienischen Trainingseinheiten ergänzt werden. Den größten Teil dieser Einheiten absolvierte ich beim italienischen Feinkosthändler, bei einigen Weinverkostungen von italienischen Weinen und bei der Zubereitung und dem Verzehr von italienischen Köstlichkeiten.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Im Bauchbereich war der Spoiler für einen besseren Auftrieb deutlich zu erkennen, dieses zusätzliche Gewicht würde mir außerdem bei den Abfahrten zu einer höheren Geschwindigkeit und zu einer besseren Straßenlage verhelfen. Einziger Nachteil, das neue Vereinstrikot ließ sich nicht mehr schließen.
Der heftige Regen in der Nacht vor dem Wettkampf beruhigte mich, konnte ich doch davon ausgehen, daß der ein oder andere Mitstreiter nicht antreten würde. Der starke Sturm ließ sogar die Hoffnung in mir aufkeimen, daß evt. die Schwimmstrecke verkürzt würde.
Nach wenig Schlaf aber hellwach bereitete ich am nächsten Tag meine Wechselzohne vor. Dabei ist es besonders wichtig, die Nachbarn keines Blickes zur würdigen oder gar ein Schwätzchen anzufangen, das könnte als ein Zeichen von Schwäche ausgelegt werden!
Dank zweier freundlicher italienischen Helferinnen gelang es bereits nach 10 Minuten den Neo zu zubekommen, es konnte losgehen. Der hohe Wellengang und die kaum sichtbaren Bojen beunruhigten mich kaum, ich hatte schließlich in kluger Voraussicht, eine Trainingseinheit im Rothsee absolviert. Auch durch den Startschuß ließ ich mich nicht aus der Ruhe bringen, setzte meine Bademütze und die Schwimmbrille auf und schwamm dem Feld hinterher. Beim Freiwasserschwimmen sollte man sich keinesfalls an den Mitschwimmern orientieren sonder den eigenen Orientierungsfähigkeiten vertrauen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam endlich ein Boot in Sicht, die wilden Handzeichen deutete ich zunächst als Anfeuerung, daß mir das Boot aber den Weg versperrte, das fand ich unfair. Schnell stellte sich aber heraus, daß es sich um die kroatische Küstenwache handelte, die mich am Eindringen in ihre Hoheitsgewässer hindern wollte. Mein Kurs war aber schnell korrigiert und trotz des kleinen Umwegs war ich nach 53 Minuten aus dem Wasser. Mein Vorteil war jetzt die Übersichtlichkeit in der Wechselzone!