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Rookie Start in Beilngries – Anika und Jim

Beim Beilngrieser Triathlon starteten bei der Sprint Distanz Jim und Anika.

Begeistert erzählt Anika: „… für mich war es der erste Triathlon überhaupt 😅. Hab mich trotz der Tatsache, dass ich nicht gut schwimmen kann, dazu überreden lassen und es auch geschafft. Schwimmen war wie erwartet schlecht, der Rest hat trotz der Temperaturen Spaß gemacht. Bei Jim lief es auch ganz gut.“

Anika Krüger 1:43:55

Jim Reilly 1:32:09

Der KnappenMan – Von und mit Michi Kropp

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nur eine Langdistanz absolvieren. Da ich aber bei den Vereinskollegen ein ambitioniertes Ziel (Sub10) verkündet habe und dies bei meiner ersten Langdistanz in Venedig bereits nach dem Schwimmen so gut wie unerreichbar war, entschied ich mich dazu, bei einer weiteren Langdistanz zu starten. Der Entschluss fiel übrigens schon beim abschließenden Marathon in Venedig. Mit dieser Perspektive bin ich den Marathon in Venedig auch entsprechend ruhig ange“gangen“.

Nach dem Zieleinlauf im Hotel in Venedig angekommen, begann auch schon die Recherche nach der 2. Langdistanz. Da ich nicht unbedingt unter einem großen Label starten wollte (sind so kurzfristig eh meist ausgebucht und wenn nicht dann mega teuer) habe ich die Augen nach kleineren Wettkämpfen offen gehalten. So bin ich dann irgendwann auf den KnappenMan XXL gestoßen. Da ja auch noch mein Opa als Bergmann tätig war, war dieser Wettkampf ein Muss für mich.

Nach 1,5 Wochen Pause startete ich meine Vorbereitung auf diesen Wettkampf. Zur Orientierung für dieses Training habe ich meine alten Pläne aus der Zeitschrift „Triathlon Training“ ausgegraben. Diese Pläne habe ich durch regelmäßiges Krafttraining ergänzt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Training über den gesamten Saisonverlauf super lief. Ich hatte keine Verletzungen und musste auch nur einmal kurz wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung pausieren. Da ich den Sport ja auch noch eine Weile betreiben möchte, ist es für mich wichtig, dass ich das Training wohl dosiert durchführe und auch nur dann trainiere, wenn ich mich absolut fit fühle.

Nach nun knapp neun Monaten Training mit insgesamt über 10.000 Trainingskilometern (Schwimmen 190 km, Rad 8.500 km, Laufen 1.700 km) in den Beinen und Armen ging es am Tag meines Geburtstages mit dem Auto Richtung Sachsen nach Lohsa. Dort angekommen haben wir unsere Sachen im Hotel verstaut und sind dann zur Startunterlagenausgabe und Wettkampfbesprechung gefahren. Diese fand in einem eher kleinen, familiären Rahmen statt. Es waren ja auch nur knapp 60 Starter auf der Langdistanz gemeldet. Nachdem diese vorbei war, sind wir noch zum Carboloading zu einem guten Italiener in Spremberg (Brandenburg) gefahren und anschließend ging es ins Bett.

Am Wettkampftag klingelte um 4:45 Uhr der Wecker. Zu diesem Zeitpunkt waren wir jedoch schon beide hellwach. Noch im Bett haben wir uns ein feudales Frühstück (zwei trockene Urkornbrötchen) vertilgt und sind danach – wie geplant – um 05:30 Uhr Richtung Wettkampf gefahren. Auf dem Weg dorthin fiel mir ein, dass ich meine Laufsocken noch im Hotelzimmer vergessen hatte. So fuhren wir eben wieder zurück um diese noch zu holen. Trotzdem schafften wir es noch pünktlich zum Bike-Check-In.

Um 06:45 Uhr fand noch einmal eine kleine Wettkampfbesprechung im Startbereich des Sees statt. Und pünktlich um 7 Uhr fiel der Startschuss. Das Schwimmen (2x 1.9 km mit einem kurzen Landgang) verlief eher ruhig. Nach 1:05 habe ich das Wasser endgültig verlassen und bin Richtung Wechselzone (bzw. hier Wechselgarten genannt) gelaufen. Insgesamt war von Wasserausstieg bis Radaufstieg eine Strecke von ca. 500m zurückzulegen.

Auf dem Rad habe ich mich zuerst mit Iso versorgt und während dessen schon kräftig in die Pedale getreten. Die Radstrecke wurde wegen einer Baustelle in diesem Jahr erstmals verändert. Es mussten sechs Runden zu je 29,7 km (insgesamt 178,2 km) gefahren werden. Laut Ausschreibung und meiner Garmin-Aufzeichnung mussten hierbei 800 Höhenmeter überwunden werden. Diese summierten sich zum einen über den 7,5 km langen Anstieg vom Wechselgarten bis hin zum Scheibesee und zum anderen in ein paar kleineren Wellen, die es auf dem Radweg um den besagten See herum zu überwinden gab. Die Radstrecke wies größtenteils einen sehr guten Belag auf. Dennoch musste man permanent hellwach sein, da Wurzelwerk einige Risse und Beulen in den Asphalt gedrückt haben. Zudem war die Radstrecke mit ein paar scharfen Kurven gespickt. Die Temperaturen und der Wind meinten es an dem Tag gut mit mir, so dass ich ein gleichmäßiges Tempo über die gesamte Radstrecke fahren konnte. Man fuhr immer wieder am Wechselgarten vorbei, wo ein Moderator die Teilnehmer ankündigte und für die Zuschauer moderierte. Und so hörte ich bei mir „Hier kommt unsere Startnummer 8 – Michael Kropp – aktuell auf Platz 8“. Cool dachte ich mir am Ende der ersten Radrunde, so weit vorne bin ich dabei. Auf die zweite Runde gehend konnte ich meine Verfolger im Gegenverkehr sichten. Es waren ca. 4-6 Teilnehmer, welche mir knapp auf den Versen bzw. Felgen waren. Aber es hat mich auch in der 2. Runde niemand überholt, so dass ich bis zur 4. Runde auf Platz 8 lag. Ich habe in der 4. Runde anscheinend selbst jemanden überholt, so dass ich ab der 5. Runde auf Platz 7 lag. Auch in der letzten Runde habe ich jemanden überholt und ging als 6. auf die Laufstrecke. Das war schon ein komisches Gefühl, wenn man sein Rad in die Wechselzone hängt und dort erst eine Handvoll weiterer Räder hängt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich keinen Plan, mit welcher Radzeit ich zurückgekommen bin.

Beim abschließenden Marathon habe ich mir vorgenommen, dass ich einfach mein Wohlfühltempo laufe, ohne dass ich dabei auf die Uhr schaue. Beim Kilometer zwei auf der Laufstrecke habe ich den ersten Mitstreiter eingeholt. Dieser hat dann jedoch direkt wieder das Tempo forciert und mich wieder überholt. Ich bin dann weiterhin mein Tempo gelaufen und habe mich an jeder Verpflegungsstation gehend und ausreichend verpflegt. Nachdem ich den ersten Halbmarathon absolviert hatte, rief mir Sandy zu „Du läufst ja eine mega Zeit“. Danach wagte ich erstmals den Blick auf meine Uhr. Diese zeigte mir 1:39 an. Mit der Vorbelastung ganz in Ordnung, dachte ich mir. Ab der zweiten Hälfte der dritten Runde machten sich leichte Magen-/Darmbeschwerden bemerkbar. So drosselte ich lieber das Tempo, um keinen Daueraufenthalt im Dixie zu riskieren. Zu diesem Zeitpunkt lag ich an 4. Position. Ein Mitstreiter ist dann auch an mir vorbeigezogen. Ich konnte und wollte ihm aber auch nicht folgen. Ca. einen Kilometer vor dem Ziel habe ich mich noch einmal noch Mitstreitern umgesehen und habe zwischen den ganzen Mitteldistanzlern einen Langdistanzkollegen entdeckt, welcher deutlich näher zu kommen scheint. Also musste ich – wohl oder übel – auf den letzten Kilometer das Tempo noch einmal anziehen. Gesagt getan und mit einen Marathon (naja die Uhr zeigte 41,89 km an) in einer Zeit von 3:35 Stunden und einer Gesamtzeit von 9:42:29 bin ich dann glücklich über die Ziellinie gelaufen.

Es ist ein schöner, empfehlenswerter Wettkampf, welcher nächstes Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Im Zielbereich wurde schon verkündet, dass die Radstrecke im kommenden Jahr um eine Schleife (hier gab es anscheinend in diesem Jahr wieder einen Sturz und der Belag war hier nicht gut) gekürzt werden soll. Vielleicht wird sie dafür an anderer Stelle verlängert?

(Michi Kropp)

Mainfranken-Triathlon in Kitzingen am 05.08.2017

JUST FOR FUN lautete das Motto der frisch gebackenen Challenge-Finisher beim Sprint-Wettkampf in Kitzingen.

Bestes Wetter, viel Spaß, super Ergebnisse …

Dieter Schick AK Platz 1 (1:09:09)

Jürgen Weiß AK Platz 2 (1:10:34)

Karin Häußler-Adkins AK Platz 2 (1:14:32)

Manfred Büttner AK-Platz 4 (1:05:13) (bestes Gesamtergebnis der TWinler).

Auf der Olympischen Distanz startete Reinhod Schmidpeter, der ebenfalls AK Platz 2 (2:27:37) erreichte.

Rundum zufriedene TWinler :-).

Reinhold erfolg-und erlebnisreich beim Challenge Island

Reinhold Schmidpeter hat erfolg- und erlebnisreich beim diesjährigen Island Challenge teilgenommen.

Der Island Challenge zählt zu den schwierigsten Halbdistanzen( 1,9/90/21). Im See Medalfellsvatn im Westen Islands, der an diesem Tag nur 13 Grad hatte und durch starke Windböen hohe Wellen schlug, war eine echte Herausforderung die nicht alle durchstanden. Die Schwimmstrecke wurde aufgrund dieser Bedingungen auf 1500m gekürzt.

Reinhold Schmidpeter benötigte für die Schwimmstrecke 25 Minuten, danach ging es auf die selective durch Windböen erschwerte 90km lange Radstrecke mit 1200hm. Die Strecke führte entlang am wunderschönen Hvalfjördur mit atemberaubender Landschaft für die Schmidpeter 3:17 benötigte. Als 3. seiner Altersklasse ging Reinhold Schmidpeter auf die 21km lange Laufstrecke und konnte hier seine Stärke zeigen, mit einer Zeit von 1:55 Std. konnte er sich den 2.Platz in der AK sichern und kam nach 5:50 Std. ins Ziel.

​Ötztaler Radmarathon – Oberschenkelmassaker 2.0 

Pässe fahren vom Feinsten. Im vergangenen Jahr haben wir uns einem der anspruchsvollsten Pässe der Alpen, dem Monte Zoncolan beim SuperGiroDolomiti, gestellt. Unvergesslich sind die Krampfanfälle die uns nach der einstündigen und 14 ° steilen Bergetappe ereilt haben. So viel Schmerz macht süchtig. Somit war uns schon zu Beginn des Jahres klar, dass heuer eine ebenbürtige Veranstaltung besucht werden muss. Recht schnell viel die Entscheidung auf den Ötztaler Radmarathon.  

Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Ein dreiköpfiges Team vom Triathlonverein Windschatten Neumarkt hat beim Ötztaler Radmarathon teilgenommen. Bei dem wohl berüchtigsten und anspruchsvollen Wettkampf mussten insgesamt 5500 Höhenmeter auf einer Strecke von 238 km, quer durch das Ötztal, bezwungen werden. Der Bergradmarathon ist so begehrt, dass unter 15000 Willigen nur 4000 Teilnehmer per Losverfahren ausgewählt werden. Glück bei der Verlosung hatten Manfred Büttner, Jürgen Weiß und Thomas Bergmann. Für Jürgen und Manfred sollte es eine besondere Herausforderung werden. Erst sechs Wochen zuvor stellten sie sich der Challenge Roth.

Der Startschuss zum Rennen fiel um 6:45 im bekannten Skiort Sölden. Perfekt zum Warmfahren, verlief die Strecke zuerst 30 km leicht abschüssig bis in den Ort Ötz. Ab hier musste der erste anspruchsvolle Abschnitt, mit einer Länge von 20 km und 1200 hm, hinauf ins Kühtai gefahren werden. Die steilsten Rampen verlangten mit 18 % Steigung bereits viel uns ab. Oben angekommen überfielen wir erst mal die rießige Labestation. Angefangen von Gelen über Kuchen und sogar Suppen war für jeden ein Schmankerl dabei.

Gut gestärkt folgte anschließend eine atemberaubende und rasante Abfahrt vom Kühtai hinab nach Innsbruck. Auf den langgezogenen Kurven erreichten wir Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h.  Ab Innsbruck führte die Strecke 40 km die alte Brennerstraße hinauf. Am Brennerpass angekommen war bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Allerdings folgten anschließend noch 2/3 der Höhenmeter.

Ab Sterzing begann nun der dritte Streich der Strecke. Die Auffahrt zum Jaufenpass. Bis hierher fuhren wir drei zusammen als Team. Aber auf den beiden letzten Pässen legte es Thomas drauf an und forcierte das Tempo. Mit 20 Schlägen über der Grundlage konnte er auf der 16 km langen und 1130 hm steilen Auffahrt einige Konkurrenten einsammeln. Oben angekommen wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht über die Südtiroler Gletscher belohnt. Lange konnten wir den Ausblick aber nicht genießen, da es auf vielen engen Serpentinen hinunter nach St. Leonhard ging. Für uns Flachlandbewohner sind solch lange Passabfahrten ein besonderes Highlight.

In St. Leonhard angekommen, ging es sofort weiter mit der letzten und wohl anspruchsvollsten Etappe. Den 30 km langen und mit 1800 hm steilen Anstieg hinauf zum Timmelsjoch. Hier wurde auch der höchste Punkt der Strecke, mit 2800 m erreicht. Die letzten steilen Serpentinen verlangten nochmal alles von den Athleten ab. Und so manch ein Radler verwandelte sich in einen Fußgänger. Bis hierher meinte es auch das Wetter sehr gut mit den Ötztalern. Aber auf der anderen Seite des Timmelsjochs, hinab nach Sölden, braute sich bereits ein Unwetter zusammen. Folglich musste die letzte Abfahrt bei Hagel- und Regenschauer bis ins Ziel in Sölden gefahren werden. Glücklich im Ziel war Thomas mit einer Zeit von 10:57 h. Gemeinsam folgte Manfred und Jürgen mit 11:57 h. Alle drei stürzten sich verdient in die ausgiebige Nudelparty.

Kirchweihtriathlon – TWinler „sahnten“ ab!

Velburg17

Der Triathlonsport boomt und auch in Velburg ist wieder die Tendenz steigend. So gingen am Samstag 165 Teilnehmer auf die Kurzdistanz. Beim 32. Velburger Triathlon siegte in diesem Jahr Marco Benz mit einer super Finisherzeit von 1:50 Std. Er sprang kurzfristig für einen erkrankten Freund ein und es hat sich gelohnt! Ebenfalls auf dem Treppchen (2. Platz Gesamt Damen) und einen Gewinn erzielte Petra Stiegler in 2:11 Std. und die schnellste Staffel der Kurzdistanz stellte ebenfalls TWin mit Markus Stark, Daniel Reindl und Christoph Sturm, die nach 1:57 Std. ins Ziel kamen. Ebenfalls am Start, aber als Wettkampfrichter waren Gudrun Kellerman und Silvia Sandmaier. Somit stand einem reibungslosen Wettkampf nichts mehr im Wege!