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Ironman 70.3 St. Pölten

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Am vergangenen Wochenende wurde in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten die bereits 12. Auflage des Ironman 70.3 ausgetragen. Es handelt sich bei diesem Event um den ältesten Ironman 70.3 auf Europas Festland. Der Wettkampf beinhaltet mehrere Besonderheiten für die Athleten.

Der Schwimmpart hat zum einen die Besonderheit eines rollierenden Wellenstartes, was dazu führt, dass das Teilnehmerfeld ziemlich entzerrt wird. Zum anderen liegt die Besonderheit darin, dass in zwei Seen geschwommen wird. Zuerst werden ca. 1.000m im Vierhofner See geschwommen. Anschließend folgt ein ca. 300m lange Land“gang“ zum nächsten See (Ratzersdorfer See), in welchem die restlichen 900m absolviert werden.

Auf der Radstrecke kommen die Athleten in den Genuss, 18 km auf einer gesperrten Autobahn zu fahren. Die durchaus anspruchsvolle Radstrecke (~1100 Höhenmeter) führt anschließend durch das UNESCO Welterbe Wachau. Vermutlich haben die Athleten jedoch kein Auge für die schönen Weinberge und alten Burgen.

Die Laufstrecke führt in zwei Runden zuerst durch die Ironmile, dann entlang des Flusses Traisen, durch das Regierungsviertel der barocken Altstadt von St. Pölten und wieder am Flusslauf zurück zur Ironmile.

Vom Triathlonverein TWin Neumarkt gingen insgesamt sechs Teilnehmer an den Start. Fünf dieser Teilnehmer nutzen diesen Wettkampf als Vorbereitung für ihre geplanten Langdistanzstarts in diesem Jahr.

Bereits am Vorabend des Wettkampfes haben sich die TWinler in einem gemütlichen Weinlokal zu einem gemeinsam Abendessen eingefunden. Im Rahmen des Abendessens wurden noch viele hilfreiche oder auch weniger hilfreiche Tipps ausgetauscht. Unter anderem wurde über den Einsatz von Schnürsenkeln und ventillosen Schlauchreifen gefachsimpelt. Mehr oder minder verunsichert löste sich die Gruppe gegen 20 Uhr auf, um sich individuell auf das am Folgetag stattfindende Rennen vorzubereiten.

Durch die unterschiedlich gemeldeten Schwimmzeiten, wurde das TWin Starterfeld leider etwas auseinandergerissen. Als erstes gingen um 7:20 Uhr Jürgen Weiß und Michael Kropp ins Wasser. Gefolgt von Christoph Ostalecki (7:25 Uhr), Reinhard Zahradnik (7:30 Uhr), Steffen Höß und Lukas Gruber (beide 07:50 Uhr). Die Schwimmzeiten unserer Athleten bewegten sich alle in einer Range zwischen 35 und 40 Minuten. Der zu absolvierende Landgang machte das Rennen zwar für die Zuschauer attraktiver, aber für die Athleten war es eine Herausforderung, den Schwimmrhythmus im zweiten See erneut zu finden. Mit diesen Umständen kamen Reinhard (35:13 min) und Michael (35:37 min) am besten zurecht.

Auf der Radstrecke herrschten anfangs noch sehr angenehme Temperaturen und den Athleten wehte ein schwacher bis mäßiger Gegenwind um die Nase. Auch auf diesem 90 km langen Teilabschnitt lagen die Ergebnisse unserer Athleten sehr eng zusammen (2:41 h– 2:49 h). Die besten Beine hatten an diesem Tag Christoph (2:41:27) und Reinhard (2:45:08).

Beim abschließenden Halbmarathon zeigte sich, wer sich noch die meisten Körner aufgespart hatte. Auch hier trennten unsere Athleten lediglich eine viertel Stunde. Die schnellsten Laufbeine hatten an diesem Tag Michael (1:33:05) und Reinhard (1:35:30).

Alle waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. Hervorzuheben ist noch, dass Lukas (der in Gedanken stets bei seinem neuen ventillosen Reifen war) und Steffen (der mit jedem Schritt bangte, ob die Schnürsenkel jetzt halten oder nicht) in St. Pölten ihre erste Halbdistanz absolviert haben.

Ein großer Dank geht auch an die Partnerinnen, die während der gesamten Veranstaltung an der Strecke waren und die Athleten aufopferungsvoll anfeuerten.

Der schöne Nebeneffekt solch großer Events ist, dass man dort immer wieder bekannte Gesichter trifft. In St. Pölten haben wir unsere ehemalige Schwimmtrainerin Verena getroffen (sie wurde in ihrer AK 3.). Ein kleiner noch verbliebener Kreis ist am Wettkampfabend gemeinsam mit Verena und Ehemann zum Essen gegangen und haben so das schöne Wochenende mit einem Glas Wein/Bier ausklingen lassen. Währenddessen haben die anderen Vereinskollegen bereits die Heimreise angetreten.

Zur Übersicht noch die erzielten Zeiten:

Name Swim T1 Bike T2 Run Gesamt
Ostalecki 00:36:18 00:04:38 02:41:27 00:02:50 01:36:37 05:01:49
Zahradnik 00:35:13 00:04:37 02:45:08 00:02:58 01:35:30 05:03:23
Kropp 00:35:37 00:04:20 02:47:36 00:03:49 01:33:05 05:04:25
Gruber 00:38:48 00:05:15 02:46:25 00:04:38 01:36:04 05:11:09
Weiß 00:37:21 00:04:51 02:49:07 00:03:39 01:45:22 05:20:18
Höß 00:40:55 00:04:32 02:47:23 00:03:40 01:47:58 05:24:26

 

Freiwasserschwimmen und Wechseltraining

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Am Pfingstmontag trafen sich ein halbes Dutzend Vereinskollegen am Rothsee zum gemeinsamen Training. Unter ihnen waren drei Triathlon-Neulinge und drei Routiniers ;-).

Auf dem Plan stand für die meisten Athleten die erste Freiwassereinheit der Saison und ein Rad-/Lauf-Wechseltraining.

Das Training startete mit einem gemeinsamen „Orientierungsschwimmen mit Neo“ im Rothsee (ca. 1.800m). Dabei wurde auch geübt, wie weit man idealerweise in das Wasser hineinläuft, bevor man mit dem Schwimmen beginnt. Beim Verlassen des Sees wurde noch der richtige Zeitpunkt ausgetestet, ab welchem es sinnvoller ist, sich aufzurichten und aus dem Wasser zu laufen, statt zu Schwimmen.

Beim anschließenden Wechseltraining wurde unter Wettkampfbedingungen die Abfolgen des ersten Wechsels (Schwimmen ->Rad) simuliert. Dabei ging es auch darum, wie und in welcher Reihenfolge man am besten die Radutensilien anzieht und wie man möglichst schnell und verletzungsfrei auf das Rad aufsteigt.

Mit dem Rad wurden – nach erfolgreichem Aufsteigen – ca. 5 km im Wettkampftempo gefahren. Direkt im Anschluss wurde der zweite Wechsel (Rad -> Lauf) trainiert. Hier wurde auch das Absteigen vom Rad, in der Variante – Schuhe bleiben am Rad – trainiert.

Damit sich auch ein richtiges Wettkampfgefühl einstellte, absolvierten die Teilnehmer direkt im Anschluss an die jeweilige Radetappe noch einen kurzen, knackigen Lauf (ca. 1km).

Da Training ja bekanntlich erst durch Wiederholung richtig verinnerlicht wird, wurden diese Etappen (Rad-Lauf) dreimal durchlaufen.

Rennrad-Ausflug 2018 – Bozen

In diesem Jahr wurde traditionsgemäß dank Feiertag/Vatertag und einem Brückentag ein 4-Tages-Ausflug nach Bozen durchgeführt. Die Unterkunft befand sich in Perdoing in der Gemeinde Eppan was natürlich bedeutete, dass wir jeden Abend noch 500 hm hinaufradeln mussten. Aber mit jedem Tag wurde es leichter…..Am Tag 1 ging es nach Mölten hinauf, weiter nach Hafling und einer Eispause in Meran gings wieder heim. Tag 2 nahmen wir den Mendelpass und Gampenpass in „Angriff“. Tag 3 und landschaftlich der schönste Ausflug fuhren wir nach Mezzocorona und bei Traumwetter in die Talregion Val di Non. Am Sonntag – eine kurze Etappe – zum Kalterer See/Kaffepause und wieder zurück nach Perdoing …und leider wieder nach Hause!

Innsbruck Alpin Trailrun Festival

Trail.InnsbruckLaufen abseits befahrener Straßen ist die ursprünglichste Form des Laufens und das macht Trailrunning so besonders und begeistert nicht ohne Grund immer mehr Läufer. Ein paar „Jogger“ aus Neumarkter waren auch der Meinung und unser Neumitglied Steffen Höß (rechts im Bild) war einer der 1.818 Starter. Er meldete sich für die 25-km-Strecke mit 1000 hm an.

Nach dem Startschuss inmitten der Innsbrucker Innenstadt führte die wunderschöne einzigartige Trailrundstrecke mit verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten über Feld- und Wanderwege und  lieferte den Teilnehmern faszinierende Panoramaausblicke auf die Alpenmetropole.

Steffen beendete als Gesamt 68. das Rennen von 585 Startern. Seine Zeit betrug 2:28 Std. und bei diesem Traumwetter ein gelungener Saisonauftakt!

Saisonstart in München

Karin Häussler-Adkins und ihr Freund Dieter Schick starteten zum Saisonauftakt beim 5. Triathlon.de CUP in der Landeshauptstadt. Beide starteten dabei auf der olympischen Distanz (1,5 Schwimmen/40 km Rad/10 km Lauf).

Eine Besonderheit dieses Wettkampfes liegt darin, dass das Schwimmen auf der Regattastrecke zu absolvieren ist. Auf dieser Schwimmstrecke ist die Orientierung ein Kindespiel, auch wenn die Wassertemperatur an diesem Tag, nach dem Empfinden unserer Athleten, etwas zu kühl war Die Radstrecke führt ebenfalls um die Regattastrecke und musste in 8 Runden zu je 5 km bewältigt werden.  Beim abschließenden Lauf waren dann noch drei Runden zu je 3,33 km um den angrenzenden Regattasee zu absolviert.

Beide Vereinsmitglieder waren sich bei der Einschätzung ihrer Leistungen einig. Bis auf die Laufleistung entsprach die abgerufene Leistung nämlich absolut ihrem aktuellen Trainingsstand. Karin wurde mit einer Zielzeit von 2:52:00 in ihrer Altersklasse 3. und 21. Frau gesamt. Dieter überquerte nach 2:31:35 die Ziellinie, was zu einem 4. Platz in seiner Altersklasse und dem 94. Platz gesamt geführt hat.

Daniel stellt sich einer neuen Herausforderung

Am 12.05.18 gab Daniel Reindl bei sommerlichem Wetter sein Duathlon-Debüt. Beim 17. SAS Duathlon in Burgoberbach musste er dabei die Distanzen von 5,4 km Lauf – 24 km Rad – 5,4 km Lauf absolvieren. Der Wettkampf diente als Formtest, mit dessen Ergebnis (1:25:17 – Platz 48 Gesamt / 8. Altersklasse) er „semi“ zufrieden war. Das Urteil „semi“ begründet er in einer etwas nicht optimalen Tagesform und einer zu ambitionierten Renneinteilung (den ersten Lauf ist er zu schnell angegangen).

Sein Fazit lautet: „Duathlon ist geil, aber erst im Ziel bei der Verpflegung! Werde es aber trotzdem wieder machen.“