It’s getting hot in here…

…so take off all your clothes!!! So oder so ähnlich heißt es in einem bekannten Pop-Song, doch gilt dies auch für (Ausdauer-)Sport bei Hitze? Am kommenden Wochenende sind für Deutschland stellenweise bis zu 41°C voraus gesagt, kann hier sportliche Betätigung noch gesund sein. Dies ist v.a. interessant, da mit dem Frankfurt Ironman und dem Wallenstein Halbmarathon gleich zwei sportliche Highlights des Jahres anstehen.
In der Fachliteratur findet sich folgender Hinweis: „Bei intensivem Training sind 25 Grad bereits eine hohe Anforderung für den Körper. Ab 30 Grad sollte Ausdauersport nur noch im Schatten oder im Wasser betrieben werden. Ab einer Ozonbelastung von 360 Mikrogramm sollte der Sport eingestellt werden.“
Jüngst erreichte uns die Information, dass beim Landkreislauf Roth am kommenden Samstag diverse Mannschaften bereits ihren Start abgesagt haben. 
Über den gesundheitlichen Wert lässt sich sicherlich immer streiten, doch Fakt ist, sofern man einige Cooling-down Tipps (Herbert Steffney: “ IMMER nass am Start stehen!“) beachtet, sich ordentlich und ausreichend Hydriert und dadurch vielleich auch ein paar wenige Minuten mehr bei der erzielten Endzeit in Kauf nimmt, sollte es für den gesunden und trainierten Athleten von heute kein Problem sein auch bei heißeren Temperaturen ein kühlen Kopf zu bewaren  *hoho*
…schließlich ist der Mensch, aus anthropologischer Sicht, ja schon immer in den Steppen Afrikas als sogenannter „Endurance-Hunter“ bei extremen Bedinungen unterwegs gewesen um sich seine Nahrung „zu erlaufen“. Nicht um sonst hat uns die Evolution mit 100-600 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter Haut ausgestattet. Da kann ordentlich geschwitzt werden 😉
Für all jene die unseren heiß geliebten (Wortspiel!) Outdoor-Sport dennoch nicht bei sengender Hitze betreiben wollen, bleiben dann ja noch die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden. Desweiteren bietet sich die Live-Übertragung des Ironman Frankfurt (fast besseres Starterfeld als in Hawaii) ab 10:00 Uhr im HR Fernsehen an, gemütlich im kühlen Wohnzimmer von der Couch aus den heißen Sonntag zu genießen…
…und da schafft man es sogar noch vorher beim Wallenstein Halbmarathon mit zu laufen oder aber die Jungs und Mädels rund um Lauf- und Schauspiellegende Philipp Christl tatkräftig an zu feuern.
In diesem Sinne, allen ein heißes Sport-Wochenende!!!!

Rothsee Triathlon – Das Event vor der Haustür

Sonntag war der Memmert Rothseetriathlon wieder der Ort an dem sich die lokale Triathlonprominenz versammelt hatte.


 Unter anderem mischten auch die Profis Andi Dreitz und Anja Beranek mit. Um den Sieg konnten die Neumarkter dann doch nicht mitkämpfen aber trotzdem wurden beachtliche Ergebnisse erzielt.

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Platz Name, Vorname  Swim Bike Run Gesamt AK Platz
144 Büttner Manfred 00:25:43 01:14:52 00:44:23 02:24:58 TM45 22
162 Bauer Sebastian 00:26:10 01:17:16 00:42:35 02:26:01 TM30 34
190 Plendl Michael 00:27:04 01:15:56 00:45:03 02:28:03 TM35 31
219 Stiegler Petra 00:27:34 01:19:05 00:43:14 02:29:53 TW50 2
328 Bauer Christian 00:34:18 01:18:09 00:43:30 02:35:57 TM35 53
352 Grötzner Volker 00:31:19 01:21:21 00:44:40 02:37:20 TM45 63
687 Hackner Gisela 00:31:11 01:32:59 00:54:25 02:58:35 TW45 12
730 Kubiak Barbara 00:31:20 01:36:57 00:55:15 03:03:32 TW40 13
829 Amtmann Robert 00:37:34 01:30:22 01:10:53 03:18:49 TM50 105

Unter den TWin Startern konnte sich Manni „Duracell Büttner“ am besten platzieren. Bei den Damen war Petra Stiegler wieder nicht zu bremsen. AK Platz 2 bei dem großen Feld, Wahnsinn!!
Aber auch Barbara Kubiak konnte bei Ihrer ersten Kurzdistanz überzeugen. Besonders mit einer Laufzeit von 55 Minuten. Volker Grötzner wußte mit der richtigen Kopfbedeckung aufzufallen (siehe Bild)

Für einen Fremdverein startete Börgi Bergmann und konnte dieses mal eine Leistungsexplosion zeigen:

Platz Name, Vorname Swim Bike Run Gesamt
64 Bergmann Thomas 00:22:51 01:13:23 00:41:50 02:18:04
Die 19te Schwimmzeit Gesamt stand am Schluss zu buche und auch beim Radfahren und Laufen wurde nicht gebummelt. Sich unter den ersten Hundert zu platzieren ist auf jeden Fall eine starke Leistung vom „Ligastarter“.
Ebenfalls für einen Fremdverein startete Jürgen „Athlet“ Weiß. Bei den Prestigeduellen konnte er durchaus überzeugen. Manni hat er zwar nicht mehr bekommen aber im Duell mit Wampe Plendl konnte er punkten.
Platz Name, Vorname Swim Bike Run Gesamt
188 Weiß Jürgen 00:27:59 01:15:55 00:44:08 02:28:02

Allen Startern gute Erholung! Tolle Leistungen!

Metropolmarathon Fürth

Sunday – Raceday, dieses Mal in Fürth. Der Metropolmarathon hatte auch fünf TWin Athleten angelockt. Sandy Kropp, Silke Lautenschlager, Volker Grötzner und Thomas Schmidt starteten über die Halbmarathon Strecke. 

Läufer-Paar in love        
Barbara Kubiak hatte sich den 10km Lauf vorgenommen. Barbara startete um 09:15 Uhr als erste der TWin Teilnehmer und sicherte sich überglücklich ihre neue persönliche Bestzeit über die 10km Distanz mit einer Zeit von 00:52:57. 
Superman und IT-Unternehmer
Superman aka Couchjunge Schmidt übte sicherheitshalber vorm Start schon mal das fliegen. Leider ohne Umhang – über die Bordsteinkante!!! Ein schmerzverzerrtes Gesicht bereits 200m vor der Startlinie drückten die Stimmung. Ein wahrer Held gibt vor dem Start auf keinen Fall auf, darum wurde zuversichtlich um 09:30 Uhr bei Startschuss mit den anderen Startern losgerannt. Zwischen km 8-9 war dann leider Schluss…der Schmerz wurde übermenschlich und auch für Superman zuviel! Gute Besserung an dieser Stelle an unseren Couchjungen der nun seinen bewährten Platz auf dem Sofa erst einmal einnehmen muss. 
Unweit dahinter nahmen Sandy Kropp und Silke Lautenschlager das Tempo auf. Silke hatte sich zwei flotte Mädels als Pacemaker gesucht und sich an deren Fersen geheftet. Bei km 6 hörte sie kurz Verfolgungsschritte von Volker, der dann mit einer gefühlten 3min/km Pace vorbeigezog und unbedingt noch Partnerin Barbara einholen wollte die 15 min vorher gestartet war 🙂 
Kurze Schrecksekunde dann für Silke als kurz danach Sandy aufschließen konnte die im Starterfeld etwas weiter hinten stand. Sie dachte schon das geht gut los wenn bei km 6 schon alle vorbeiziehen. Sandy wollte dasselbe Tempo laufen und somit war ein 4er Gespann Mädels auf dem Vormarsch Richtung Ziel. Getreu dem dann gemeinsam beschlossenen Motto: „Langsamer werden wir von alleine“ 😉 
…ganz schön was los auf der Strecke!
Fiese Anstiege über Brücken und in Wohngebieten machten ab km 9 den Startern den Wettkampf schwerer als gedacht. So musste Sandy bei km 10 leicht Tempo rausnehmen. Zwischen Kilometer 12 und 13 wurde es dann mal richtig fies. Erst ein längerer Anstieg und danach endlich runter, dann sofort wieder hoch. Oh Gott, die Beine brannten doch schon so sehr! Und da lagen noch knapp 9 Kilometer vor uns… Mit leichtem Nieselregen und kühlen 12 Grad meinte es zumindest der Wettergott dermaßen gut mit uns! Ab Kilometer 16 krampften bei Silke die Oberschenkel… Mentale Stärke auspacken war gefragt. Cola tanken bei jeder Station. Und davon gab es zum Glück extrem viele. Wasser überkippen – Cola trinken im Wechsel. Der letzte Kilometer war mit leichtem Anstieg durch die Innenstadt auch noch einmal sehr gemein. Volker der Speedy Gonzales lief nach 01:32:40 über die Ziellinie und sicherte sich so noch einen Platz unter den Top 100 Läufern des gesamten Halbmarathons. Nach 01:41:15 konnte Silke den Lauf als 3. der AK W20 mit neuer persönlicher Bestzeit (um 12 Minuten verbessert zu 2013) und zitternden Beinen beenden. Dicht gefolgt von Sandy, die nach 01:41:30 finishte und nochmal an Silke ranlaufen konnte. Sie holte sich ebenso ein Platz auf dem Treppchen als 2. der AK W35. Schön war es in Fürth!! Ein absolut toll organisierter Lauf. Wer viel Wert auf unzählige, bestens ausgestattete Verpflegungsstellen und eine tolle Organisation legt sollte hier mal mitlaufen. Herzlichen 
Glückwunsch und gute Regeneration an alle fünf!!!!

Double Day 2 – Ingolstadt – Blut und Schmerzen

Nach dem Auftakt in Kallmünz traten die 4 Musketiere dann am Sonntag früh zum olympischen Triathlon in Ingolstadt an.
Vor dem Start war die Stimmung noch bestens und auch die restlichen TWin Teilnehmer waren guter Dinge.

Nochmal zur Ausgangsbasis. Am Tag vorher konnte Duracell Büttner knapp eine Minute auf die Wampe Plendl gutmachen. Bachelor Mandy Meier war nochmal 2 Minuten hinter Plendl und der Athlet Weiss eine weitere Minute dahinter. Keine Abstände die man auf einer Kurzdistanz nicht wieder gutmachen könnte. Also ran ans Werk.

Alle 4 waren in der ersten Startgruppe mit den weißen Badekappen am Start. Die Schwimmstrecke in Ingolstadt ist nichts für Anfänger. Einige 90 Grad Schwimmkurzen wollen gut angesteuert werden. Gleich bei der ersten Boje fühlt man sich wie in der Waschmaschine im Kampf mit einigen „Konkurrenten“. Nach 24:40 spülte es den Favoriten Büttner schon aus dem See, kurz dahinter die Wampe. Mandy und der Athlet konnten nach ca. 26 einhalb Minuten wieder auf festem Untergrund laufen. Nach dem Wechsel war Büttner direkt vor Plendl in fairem 10 Meter Abstand. So ging es dann auch die ersten ca. 4 km weiter bis zum ersten Kreisverkehr. Plendl fuhr dieselbe Geschwindigkeit wie Büttner, konnte aber nicht mit seiner Kurventechnik mithalten. So konnte Büttner den Kreisverkehr passieren, Plendl zog es das Hinterrad weg und er macht Bekanntschaft mit dem Asphalt. Nach kurzer Überlegung war für ihn das Rennen bereits hier zu Ende.

Auch nach einer Woche sind die Spuren noch gut erkennbar. 
So waren nur noch 3 Athleten im Wettkampf. Zu diesem Zeitpunkt war Manni klarer Favorit. Auch nach dem Radfahren änderte sich daran nichts. Manni konnte vor Mandy und dem Athleten die ersten Kilometer zu Fuß zurücklegen.
Und dann gab es doch die nicht mehr erwartete Überraschung. Bachelor Mandy konnte mit einer Energieleistung Manni Duracell Büttner bei Laufkilometer 7 überholen. Nun ging es nochmal um den Gesamtsieg der Doublewertung. Dazu wären aber über 3 Minuten Vorsprung nötig gewesen was dann doch zu viel des Guten waren. In der Ingolstadtwertung war im Ziel demnach Mandy Meier vor Manni Büttner und Jürgen Weiss. Michael Plendl hatte hier DNF stehen. 
Die Gesamtwertung kann also gemacht werden:
Ergebnisse Kallmünz
Büttner, Manfred 1:13:44
Plendl, Michael 1:15:05
Meier, Andreas 1:17:17
Weiß, Jürgen 1:18:08
Ergebnisse Ingolstadt
MEIER Andreas 02:20:50,4
BÜTTNER Manfred 02:21:41,9
WEIß Jürgen 02:23:43,5
PLENDL Michael DNF
Gesamtwertung Double Day 2015
1. Manfred Büttner 3:35:25
2. Andreas Meier  3:38:07
3. Jürgen Weiss 3:41:51
4. Michael Plendl DNF 
Vielleicht findet sich nächstes Jahr wieder eine Truppe zusammen die ein ähnliches Event durchziehen will. War auf jeden Fall eine Menge Spaß!

Kaiserschmarrn für Fortgeschrittene – Schliersee 2015

Dieses Jahr hatte ich mich mal wieder entschlossen, am Alpentriathlon Schliersee teilzunehmen. Da die letzte Teilnahme schon 7 Jahre zurück lag, verblassten über die Jahre die schmerzhaften Erinnerungen und nur die zugegebener Maßen sehr schönen blieben noch im Gedächtnis.
Also Samstag 14:00 Uhr Start zum Alpentriathlon. Hatte es beim einchecken noch leicht genieselt, spielte pünktlich zum Start auch der Wettergott mit. Es riss auf und herrschten beste Triathlonbedingungen. Da sich auf Grund des Windes eine Boje selbstständig machte, musste beim Schwimmen kurzfristig vom Veranstalter improvisiert werden, so dass die Strecke wohl etwas länger wurde. Aber kein Problem. Schwimmen im Schliersee war  nach den üblichen 200m Massenstartnahkampf super und ich konnte das ganze relativ entspannt hinter mich bringen. Als 51 von 400 Teilnehmern ging es auf die Radstrecke.

Hier war es mit der Entspannung allerdings schnell vorbei. Obwohl die Radstrecke auf Grund von Bauarbeiten auf 34 km verkürzt werden musste, waren immer noch 700 hm zu bewältigen. Das erste Brennen der Oberschenkel setzte beim zweiten Berg mit ca. 14-16% Steigung ein und führte mir mal wieder vor Augen, dass ich zwar gerne Berge fahre, es aber definitiv nicht mehr meine große Stärke wird und das Highlight sollte ja noch kommen. Nach dem Abzweig Richtung Spitzingsee mit dem Schlussanstieg von 4 km Länge und ca. 400 hm konnte man getrost auf den kleinsten Gang schalten und abwarten, wie lang die Beine das gut mitmachen. Die Auffahrt an sich ist mit 10-12% Steigung eigentlich ganz gut zu bewältigen, allerdings gibt es keine einzige Kehre, um sich mal kurz auszuruhen. Sprich 1.km easy, 2.km noch ok, 3.km härter und 4.km Kampf und Krampf. Nächstes mal wird ein richtiger Rettungsring am Rennrad montiert. Alles in allem aber ne super Radstrecke mit tollen Ausblicken und einigen spaßigen Abfahrten (wenn man nicht von Leuten ausgebremst wird, die entweder sauschlechte Bremsen haben oder es einfach nicht können ;-)).
Der Wechsel zum Laufen war dann wie immer so lala, wenn man den Berg mit dem Rad schon nur unter Qualen hochgekommen ist. Die Laufstrecke ging über gute 11 km (Strecke wurde als Ausgleich zur Radstrecke verlängert) und kann auch als ziemlich anspruchsvoll bezeichnet werden. Viel Cross über Wander- und Schotterwege mit Slalomeinlagen durch Kuhherden. Wenn man den ersten längeren Anstieg hinter sich hat, läufts dann aber ab km 5 ganz gut.
Endlich nach 2:47 h als 116. im Ziel gabs dann als regenerative Maßnahme den bekannten Kaiserschmarrn und Weißbier (hier noch alkoholfrei). Alles in allem einer der schönsten Wettkämpfe die ich kenne und eine Teilnahme kann ich nur empfehlen. Zeit kann man auf Grund der Strecke getrost vergessen und es geht rein ums vernünftige Ankommen (zumindest für die Meisten). Danach gings mit dem Rad zurück zum Schliersee, wo man in der Vitalwelt auch noch anständig duschen konnte. Also mitmachen, Spaß haben und das Alpenpanorama genießen.