Erlanger Triathlon by Armin "Leistungsexplosion" Bauer

Insgesamt gesehen ist mein Wettkampf wohl als ordentlich zu bezeichnen, v.a. auf der Laufstrecke war aber viel mehr drin.
Aber der Reihe nach.
Für Erlangen fast untypischerweise gings mit Neopreananzug auf die 2km Wendestrecke im Main-Donau-Kanal mit Start an der Membacher Brücke. Natürlich ist man als Nichtschwimmer wie ich einer bin in der Wärme spendenden schwarzen Neoprenhülle schneller unterwegs als ohne – dennoch war es relativ unangenehm im Neo aufgrund der Hitzeentwicklung; die Körperwärme wird einfach sehr gut gespeichert (was ja bei niedrigen  Temperaturen sehr sinnvoll ist). Bei 28 Grad Außentemperatur evtl aber nicht uneingeschränkt empfehlenswert, den Anzug bei regelkonformen 21,5°  zu benutzen.
Nach gut 37 Minuten gings dann auf das Zweirad – die Radstrecke war diesmal um ca. 6 km länger, da die ursprüngliche Strecke aufgrund einer Baustelle umfahren werden musste. Folglich waren 86 km auf dem Velo zu absolvieren. Leider gab es nicht wenige Teilnehmer, die einen Überholvorgang sehr eigen definieren. Bei grundsätzlich geltendem Rechtsfahrgebot steuern angesprochene Teilnehmer ihr Velo auch ohne erkennbarem Konkurrenten auf der linken Spur der Wettkampfstrecke. Will man nun diesen Teilnehmer wiederum überholen, kann man zwischen folgenden (suboptimalen) Optionen wählen:

– den Überholvorgang rechts am Konkurrenten vorbei ansetzen (selbiger fährt ja links)
– den Überholvorgang korrekterweise links am Konkurrenten vorbei ansetzen (was zur Folge hat, man selbst verhält sich regelwidrig und muss auf die von Autofahrern benutzte Gegenfahrbahn ausweichen, was nicht ungefährlich ist)
– man schreit den Konkurrenten kurz an

Gut, nach nicht ganz zufriedenstellenden 2:24 wurde zum zweiten Mal gewechselt – ab gings auf die Laufstrecke. Bei mittlerweile 32, aber gefühlten 38° Außentemperatur war das an sich mein Wetter: je heißer desto besser. Aber zumindest auf Laufrunde eins konnte, zumindest gefühlt, die Veranstaltung gut und gerne auch „Wandern rund um Erlangen“ heißen. An jeder Verpflegungsstation wurde gekühlt, Zucker in Koffein in Form von Cola in den Körper geschüttet. Natürlich, im Gehtempo. Nachdem die Uhr erstaunlicherweise 48 Minuten anzeigte nach Laufrunde eins und es mit jedem Meter besser lief war es in der Folge fast schade, dass der Wettkampf bei Kilometer 20, respektive einer zweiten Laufrunde von 42 Minuten zu Ende ging.


Auf der um 6 km längeren Strecke standen mussten im Vergleich zum Vorjahr 14 Minuten mehr auf die Gesamtzeit gerechnet werden – nach 4:32 wurde der Zielbogen im Leichtathletik-Stadion des TV Erlangen erreicht. Angesichts der sehr zweifelhaften ersten Laufrunde wäre dennoch viel mehr drin gewesen. Lässt sich nicht mehr ändern – wichtig war das „Durchziehen“ – das leckere Kuchenbuffet wollte ich mir dann doch ordentlich verdienen 😉 

Heike beim Ironman 70.3 in Wiesbaden 2015


Wiesbaden Ironman 70.3 – 8./9. August 2015
– Heike’s Debüt über 113km –

Bild 1 : Kurpark – Besichtigung der Halbmarathon-Strecke

Bild 2 : Besichtigung Zieleinlauf; Mentales Programmieren auf das Finishing

Bild 3 : Samstag 8.8.2015; 10:00Uhr; Kursaal – Wettkampfbesprechung in beeindruckender Umgebung

Bild 4 : Erhalt der Startunterlagen mit Athletenband – Spannung steigt

Bild 5 : Wechselzone 2 – Abgabe der Laufsachen und Schäkern/Posen mit der Security – Passt gut auf meine Schuhe auf!!

Bild 6 : Besichtigung Radstrecke; Strohballen im Doppel-S in Engenhahn – more speed – more risk and no fun

Bild 7 : Nudel-Party im Kästchen mit Salz aus Hellas

Bild 8 : 9.8.2015 um 7:00Uhr vor Swim-Start in Raunheim – ca. 2000 Teilnehmer European Championship

Bild 9 : Triathlon-Lemminge vor dem Rolling-Start; Das Schwimmen ist das Ticket fürs Radfahren

Bild 10 : Wasserstart der Men Pro

Bild 11 : Rolling Swim-Start der Age-Grouper (Amateur-Sportler, die am Montag wieder im Büro oder an der Werkbank stehen)

Bild 12 : Keine Batzen bilden und nicht gegenseitig tauchen und prügeln!!

Bild 13 : Während die Letzten Starter los schwimmen, kommen die Ersten bereits ans Ziel

Bild 14 : Heike kam nach 34 Minuten gut aus dem Wasser, sie wurde nur einmal getaucht und überschwommen und 2 mal geprügelt, sie hat aber mit dem Rad in der Hand gelacht und sich auf die 90km und 1500 Höhenmeter gefreut – sie hat das Ticket zum Weitermachen.

Bild 15 : Nr. 1 European Champ – Boris Stein der Überirdische Außerirdische

Bild 16 : Heike fliegt auf die Wechselzone 2 zu; einen Triathlon verliert man beim Radfahren; sie lächelt, weil sie nicht verloren hat

Bild 17 : Beginn Halbmarathon nach der Wechselzone 2; Beim Laufen wird ein Rennen gewonnen!!

Bild 18 : 4 Runden im Kurpark, nach 1,5 Runden den Rhythmus noch nicht gefunden

Bild 19 : Vorletzte Runde im Park; Jetzt den Rhythmus gefunden, Puls fällt, Tempo steigt, leider etwas spät

Bild 20 : Zieleinlauf nach 5h 47 Min für die 113 km aufgeteilt in 1,9km swim (34min) 90km bike (3h17min) 21km run (1h 47min)

Bild 21 : Finisher – Agegroup Nr.5 in Europe; 2. beste Deutsche in Agegroup; Total inkl. Männer Nr. 632, davon bei den Frauen Nr. 54

Bild 22 : Ein *Ironman 70.3* als Debütantin über die 100km Distanz gleich die Nr. 5 und das nur nach 1 Jahr Training….Wow!! (was ist ein Ironman?? wenn man mit Ihr zusammenstößt, dann fühlt sich das an, wie eine Kollision mit der Eisentür vom Heizraum *hmpfff*)

Regensburg Triathlon

Am 2ten August stand mit dem Regensburg Triathlon noch ein Wettkampf auf der Sprint und Kurzdistanz für einige Windschattenathleten an. Phillipp Christl und Susanne Nerreter wollten auf der Sprint, Jürgen Weiß, Christian Bauer und Michael Plendl auf der Kurzdistanz das Teilnehmerfeld aufrollen. Gespannt warteten die Athleten auf den Startschuss (hier Phillip „the Hammer“ Christl).

Phillip konnte den Hammer auf der Radstrecke auspacken und einen sehr soliden Lauf über die 5 km absolvieren. Den sehr guten 8ten Gesamtrang belegte er mit folgenden Teilleistungen:
Swim 00:09:31
WZ1 00:00:46
Bike         00:36:41
WZ2 00:00:34
Run     00:19:56
Susi „Rosaglitzi“ war als einzige Damenvertreterin ebenfalls auf der Sprintstrecke am Start.
Nach gutem Schwimmen war die stark profilierte Radstrecke eine große Herausforderung die Kraft gekostet hat. Hier die Einzelzeiten:
Swim 00:11:50
WZ1 00:01:58
Bike  00:50:29
WZ2 00:01:34
Run   00:30:41
Auf der Kurzdistanz gab es ein weiteres Duell der „Double“ Protagonisten Weiß und Plendl. Christian Bauer ergänzte das Windschattenteam. 
Nach Beenden der Schwimmstrecke war der Schock für Plendl groß als Weiß vor ihm aus dem Wasser stieg und auf dem Rad Druck am Berg machte. Bei der zu erwarteten Laufperformance des „Athleten“ waren schon Zweifel angebracht ob hier der Jüngere den Älteren noch im Prestigeduell bezwingen würde. Dank starker Radleistung gelang dies gerade noch so.
Der Athlet in voller Fahrt.

Ganz in weiß frägt sich Plendl auf der Laufstrecke „Wo bleibt Weiß???“
Hier die Ergebnisse auf der Kurzdistanz
PLENDL Michael GER TWIN Neumarkt 02:21:23,6
WEIß Jürgen GER TWIN Neumarkt 02:22:13,0
BAUER Christian GER TWin Neumarkt 02:30:23,0

neuer Sport – Segmente jagen

Seit einiger Zeit gibt es auf der Plattform Strava (www.strava.com) und mittlerweile z.b. auch auf Garmin (connect.garmin.com) ausgewiesene Segmente.
Ein Segment kann durch jeden Benutzer erstellt werden und jeder Radfahrer/Läufer, der dieses Segment absolviert wird automatisch in dem Ranking gelistet.
In unserer unmittelbaren Umgebung gibt es bereits zahlreiche Segmente.

Ein Segment führt zum Beispiel vom Ortschild Oberhembach zur A9 Brücke.

Das Segment gibt es sowohl auf Strava als auch auf Garmin Connect. Aktuell bin ich 4ter in der Garmin Wertung, 10ter auf Strava. Der führende auf dem Strava Segment (Jan vom RC Herpersdorf) hat kurz mal einen 48er Schnitt hingelegt. Respekt.
Wie sieht es bei euch aus? Ich bin gespannt wer von euch hier im Ranking bald auftaucht…
Happy Segment Hunting

Roth für Mitleidende

Ziel: Challenge Roth 2015-07-12

Trainingskilometer: 85 Schwimmen, 4050 Rad, 1176 Laufen (vom ersten Januar an)

Nach gut gelaufener Vorbereitung (keine Krankheit, nur kurzer Aussetzer wegen Sturz in Ingolstadt) bin ich noch vor dem Wecker am 12 Juli um 3:30 frühs wach. Die Abläufe sind bei der 5ten Langdistanz (dritte in Roth) nun eingespielt. Nach dem Frühstück bin ich mit dem Auto um halb 5 Richtung Start in Heuberg unterwegs und noch vor dem großen Stau auf dem Parkplatz. Dann wie gehabt erstmal der Radcheck. Riegel in die Oberrohrtasche, Luft in den Schläuchen prüfen und mit den restlichen, bekannten Startern sprechen.Spätestens hier wird mir klar, dass ich nun schon lange in der Triathlon Szene bin da ich wirklich eine Menge der Starter schon kenne.

Mit dem Ziel möglichst nah an den 10 Stunden im Finisherbereich zu stehen ist die Latte hoch gehängt aber nur wer wagt gewinnt. Realistischerweise waren mit der Vorbereitung aber eher noch 10:15 möglich, für 10 Stunden müsste ich den absoluten Übertag erwischen. Aber fangen wir doch erstmal an.

Und schon bald geht es in die Startzone zum Schwimmen. Das Wetter passt noch, es kann ein guter Tag werden. Um 7:10 Uhr fällt der Startschuss und los gehts. Ich versuche ein gleichmäßiges Schwimmtempo anzuschlagen und mich recht nach am Rand aufzuhalten  Ich bin in keine Kämpfe verwickelt und kann eigentlich frei schwimmen. Gefühlt überholen mich zwar schon ein paar aus der Startgruppe hinter mir (leicht an der Geschwindigkeit zu erkennen) aber es hält sich im Rahmen.
Aus diesem Grund bin ich doch leicht überrascht als meine Uhr 8:20 beim Ausstieg zeigt. Damit ist meine SChwimmzeit wieder um die 1:10 und ich bin nicht schneller als 2013. Und das obwohl meine Vergleichszeiten vorher eher auf eine 1:05 hingedeutet hätten (Ingolstadt z.b. 25:12). Aber die Schwimmzeit ist nicht kriegsentscheidend.

Dann richte ich das eben wieder am Rad :-).
Erste Radrunde angehen wie gehabt. 3 Riegel bis Greding und nicht zu schnell losfahren. In Greding sieht noch alles gut aus. Ca 35er Schnitt, alles im Plan. Auch am Solarer Berg passt noch alles. Natürlich ist es schon wärmer als mir lieb ist aber noch nicht richtig schlimm. Dann noch den Rest der ersten Runde abspulen, Business as usual. Hilpolststein Durchfahrt, dann an der Schleuse in Haimpfarrich vorbei und wieder durch Eckersmühlen in die zweite Runde. Nach einer eher konservativen ersten Runde wollte ich auf jeden Fall die Leistung halten, eher noch beschleunigen. Schon im welligen Gebiet zwischen Wallesau, Laffenau und Heideck konnte ich aber nicht die Leistung am Rad bringen die ich mir vorgestellt hatte. Zusätzlich zu der abfallenden Kraft frischte auch noch der Wind auf. Nachdem ich zum zweiten Mal den Gredinger Berg hinaufpedaliert bin gab es so starke Böen wie ich sie in mehreren Jahren noch nie miterlebt hatte. Zu dem Zeitpunkt waren schon alle Pläne auf eine Bestzeit dahin und ich versuchte nur noch eine solide Radleistung abzurufen. Dann zum zweiten Mal den Gredinger Berg hoch und immer noch sind Zuschauer en Mass da und feuern an. Zwischen Obermässing und Eysölden wird es immer mehr ein Kampf gegen den Wind. Aber das betrifft ja alle Teilnehmer. Ich bin mittlerweile schon auf die Versorgung mit Gels umgestiegen, komme aber trotzdem nicht aus dem Leistungsloch heraus. Es sieht bereits jetzt schon danach aus als wenn das nicht mein Tag werden soll. Dann zweite Durchfahrt beim Solarer Berg. Immer noch ist hier eine unglaubliche Menschenmenge versammelt. Allein dafür lohnt sich eine Einzelstartteilnahme in Roth bereits. Oben angekommen macht mich der Fahrer hinter
mir auf wenig Luft in meinem Hinterreifen aufmerksam. Anscheinend hatte ich mir einen Schleicher eingefangen, dachte aber ich schaff das die letzten 20 Kilometer noch ohne Wechseln des Schlauches. Also erstmal etwas langsamer in den Kurven und hoffen, dass die Luft noch hält. Leider ging das nicht auf. Am Anfang von Hilpoltstein bin ich schon fast auf der Felge gefahren und hätte noch ca. 10 Kilometer absolvieren müssen. Das ging nicht. Also kurz vor der Ampel an der es rechts zum Schmidtbäcker hochgeht angehalten. Sofort waren Zuschauer da die mir das Rad gehalten hatten als ich die Scheibe hinten rausgenommen habe. Dann noch den Schlauch runtergenommen und den Ersatzschlauch ausgepackt. Dann war ich erstmal platt. Ich hatte den Langventilersatzschlauch dabei der nicht in die Scheibe reinpasst. Den richtigen für die Scheibe hatte ich noch im Radbeutel der nun im zweiten Wechsel lag. Hoffnungslos fragte ich die Zuschauer nicht möglicherweise einen Radschlauch dabei hätten. Natürlich hatte keiner einen dabei aber einer ist sofort los und die 400 Meter heimgelaufen um einen zu holen. Diesem Mann verdanke ich, dass ich später überhaupt weitermachen konnte. DANKE!!
In der Zwischenzeit legte ich den Mantel wieder auf die Scheibe, die ging vorher runter als ich den SChlauch runtergenommen hatte. Nach gefühlt kurzer Zeit konnt ich dann schon auch den Schlauch des Zuschauers entgegennehmen und reinbauen. Dann nur noch aufpumpen und los, so der Plan. Leider passte meine Gaskartusche auch nicht zum Aufpumpen der Scheibe. Ich hatte das nie vorher probiert und den Adapter nicht dabei. Anfängerfehler eben.
Gottseidank fand sich dann auch noch eine Luftpumpe mit der notdürftig 4 Bar in den Schlauch gepumpt wurden. So konnte ich mit ca. 12 Minuten Schlauchwechselzeit noch die Wechselzone mit 5:44 erreichen. Diese 12 Minuten in gebückter Haltung waren leider nicht so richtig gut für die Muskulatur. Die Oberschenkel verhärteten und das sollte mir beim Laufen noch viel Spaß bereiten.
Zeiten waren zu dem Zeitpunkt schon egal. Das Ziel war nun noch einen soliden Marathon zu absolvieren und dann zu erholen.
Aber auch das lief nicht nach Plan. Schon bei km 3 waren beide Oberschenkel verhärtet und ich wollte nur noch irgendwie ins Ziel kommen (siehe Schlauchwechsel). Davor lagen aber noch 39 Kilometer. Eine Ewigkeit. Schon ab Laufstart bin ich in die Notfalltatik verfallen. Also zwischen den Verpflegungsstellen versuchen zu Laufen, bei den Verpflegungsstellen gehen. Normalerweise ist das erst richtig schlimm ab ca. Halbmarathon, diesesmal schon vom Start weg. Für den Kopf ist das sehr hart. Alle Zielzeiten sind schon lange vorbei und dann kämpft man sich nur noch irgendwie ins Ziel. Und es wurde ein langer Kampf. Irgendwann hatte ich dann sogar den Halbmarathon geschafft
und wusste, „nur“ noch ca. 2:15 Stunden. Lauftempo war schnelleres Gehen, alles andere hätte sofort in Krämpfen geendet. Die TWinler feuerten mich geschlossen an, zu dem Zeitpunkt hatte ich aber geistig meinen Körper schon verlassen und konnte nicht richtig darauf eingehen. Deshalb jetzt hier erstmal ein großes DANKE.
Bei km 25 bin ich dann auf jemanden „aufgelaufen“ der gerade ging und ich hab ihn zum „mithumpeln“ animiert. Er hieß Jochen und hatte auch den Tag schon lange abgeschenkt. Mit seiner 10 Stunden Zielzeit ist auch er übel eingegangen.
So zogen wir uns gemeinsam die 17 verbleibenden Kilometer Richtung Ziel. Es ist schwierig hier in Worte zu fassen wie ich mich dabei gefühlt habe. Das meiste hat der Kopf verdrängt da ich mich nicht mehr an soviel erinnern kann. Anscheinend ein Schutzmechanismus. Nach scheinbar endlosen Kilometern war es dann soweit, Finish.
Kurz vor 7. Im Ziel war ich erstmal einfach leer. Es war viel mentale Kraft nötig gewesen um überhaupt ins Ziel zu kommen und dementsprechend war ich dann auch erstmal bedient. 11:49 Endzeit, die 5te Langdistanz war meine „längste“.
Anspruch und Wirklichkeit lagen soweit auseinander wie noch nie.

Im Nachhinein muss es schon auf dem Rad ein energetisches Problem gewesen sein, dass ich so nicht erkannt hatte. Eigentlich bin ich dieselbe Taktik wie sonst auch gefahren, diesesmal hat es aber gar nicht funktioniert. Und nach einem Durchhänger ist bei anspruchsvollen Zielen eigentlich schon nichts mehr möglich. Ich könnte nicht sagen, dass es am Training lag. Eigentlich
fühlte ich mich fit wie nie. Aber wenn es bei einer Langdistanz mal nicht so gut läuft dann fällt man auch schnell mal in ein Loch aus dem man nicht mehr rauskommt.

Trotzdem gibt es immer noch ein paar Positive Dinge die man aus so einem Tag rausziehen kann.

Ich weiß nun, ich kann mich knapp 5 Stunden nur mit Willenskraft fortbewegen.
Es war eine gute Wahl ein Lauftop anzuziehen, damit läuft es sich auf einer LD einfach leichter.
Die Helfer und Zuschauer machen den Challenge Roth aus!! Danke an die Helfer in Hip und unbekannterweise an denjenigen, der mir den Schlauch gebracht hat!
Für jeden TWin Athleten ist unsere Verpflegungsstelle ein Ankerpunkt wenns mal nicht läuft.

Die nächste Langdistanz kommt bestimmt… aber nicht Roth.

Und dann auf ein Neues!!