Reinhold Schmidpeter hat erfolg- und erlebnisreich beim diesjährigen Island Challenge teilgenommen.
Der Island Challenge zählt zu den schwierigsten Halbdistanzen( 1,9/90/21). Im See Medalfellsvatn im Westen Islands, der an diesem Tag nur 13 Grad hatte und durch starke Windböen hohe Wellen schlug, war eine echte Herausforderung die nicht alle durchstanden. Die Schwimmstrecke wurde aufgrund dieser Bedingungen auf 1500m gekürzt.
Reinhold Schmidpeter benötigte für die Schwimmstrecke 25 Minuten, danach ging es auf die selective durch Windböen erschwerte 90km lange Radstrecke mit 1200hm. Die Strecke führte entlang am wunderschönen Hvalfjördur mit atemberaubender Landschaft für die Schmidpeter 3:17 benötigte. Als 3. seiner Altersklasse ging Reinhold Schmidpeter auf die 21km lange Laufstrecke und konnte hier seine Stärke zeigen, mit einer Zeit von 1:55 Std. konnte er sich den 2.Platz in der AK sichern und kam nach 5:50 Std. ins Ziel.
Pässe fahren vom Feinsten. Im vergangenen Jahr haben wir uns einem der anspruchsvollsten Pässe der Alpen, dem Monte Zoncolan beim SuperGiroDolomiti, gestellt. Unvergesslich sind die Krampfanfälle die uns nach der einstündigen und 14 ° steilen Bergetappe ereilt haben. So viel Schmerz macht süchtig. Somit war uns schon zu Beginn des Jahres klar, dass heuer eine ebenbürtige Veranstaltung besucht werden muss. Recht schnell viel die Entscheidung auf den Ötztaler Radmarathon.
Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Ein dreiköpfiges Team vom Triathlonverein Windschatten Neumarkt hat beim Ötztaler Radmarathon teilgenommen. Bei dem wohl berüchtigsten und anspruchsvollen Wettkampf mussten insgesamt 5500 Höhenmeter auf einer Strecke von 238 km, quer durch das Ötztal, bezwungen werden. Der Bergradmarathon ist so begehrt, dass unter 15000 Willigen nur 4000 Teilnehmer per Losverfahren ausgewählt werden. Glück bei der Verlosung hatten Manfred Büttner, Jürgen Weiß und Thomas Bergmann. Für Jürgen und Manfred sollte es eine besondere Herausforderung werden. Erst sechs Wochen zuvor stellten sie sich der Challenge Roth.
Der Startschuss zum Rennen fiel um 6:45 im bekannten Skiort Sölden. Perfekt zum Warmfahren, verlief die Strecke zuerst 30 km leicht abschüssig bis in den Ort Ötz. Ab hier musste der erste anspruchsvolle Abschnitt, mit einer Länge von 20 km und 1200 hm, hinauf ins Kühtai gefahren werden. Die steilsten Rampen verlangten mit 18 % Steigung bereits viel uns ab. Oben angekommen überfielen wir erst mal die rießige Labestation. Angefangen von Gelen über Kuchen und sogar Suppen war für jeden ein Schmankerl dabei.
Gut gestärkt folgte anschließend eine atemberaubende und rasante Abfahrt vom Kühtai hinab nach Innsbruck. Auf den langgezogenen Kurven erreichten wir Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h. Ab Innsbruck führte die Strecke 40 km die alte Brennerstraße hinauf. Am Brennerpass angekommen war bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Allerdings folgten anschließend noch 2/3 der Höhenmeter.
Ab Sterzing begann nun der dritte Streich der Strecke. Die Auffahrt zum Jaufenpass. Bis hierher fuhren wir drei zusammen als Team. Aber auf den beiden letzten Pässen legte es Thomas drauf an und forcierte das Tempo. Mit 20 Schlägen über der Grundlage konnte er auf der 16 km langen und 1130 hm steilen Auffahrt einige Konkurrenten einsammeln. Oben angekommen wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht über die Südtiroler Gletscher belohnt. Lange konnten wir den Ausblick aber nicht genießen, da es auf vielen engen Serpentinen hinunter nach St. Leonhard ging. Für uns Flachlandbewohner sind solch lange Passabfahrten ein besonderes Highlight.
In St. Leonhard angekommen, ging es sofort weiter mit der letzten und wohl anspruchsvollsten Etappe. Den 30 km langen und mit 1800 hm steilen Anstieg hinauf zum Timmelsjoch. Hier wurde auch der höchste Punkt der Strecke, mit 2800 m erreicht. Die letzten steilen Serpentinen verlangten nochmal alles von den Athleten ab. Und so manch ein Radler verwandelte sich in einen Fußgänger. Bis hierher meinte es auch das Wetter sehr gut mit den Ötztalern. Aber auf der anderen Seite des Timmelsjochs, hinab nach Sölden, braute sich bereits ein Unwetter zusammen. Folglich musste die letzte Abfahrt bei Hagel- und Regenschauer bis ins Ziel in Sölden gefahren werden. Glücklich im Ziel war Thomas mit einer Zeit von 10:57 h. Gemeinsam folgte Manfred und Jürgen mit 11:57 h. Alle drei stürzten sich verdient in die ausgiebige Nudelparty.
Der Triathlonsport boomt und auch in Velburg ist wieder die Tendenz steigend. So gingen am Samstag 165 Teilnehmer auf die Kurzdistanz. Beim 32. Velburger Triathlon siegte in diesem Jahr Marco Benz mit einer super Finisherzeit von 1:50 Std. Er sprang kurzfristig für einen erkrankten Freund ein und es hat sich gelohnt! Ebenfalls auf dem Treppchen (2. Platz Gesamt Damen) und einen Gewinn erzielte Petra Stiegler in 2:11 Std. und die schnellste Staffel der Kurzdistanz stellte ebenfalls TWin mit Markus Stark, Daniel Reindl und Christoph Sturm, die nach 1:57 Std. ins Ziel kamen. Ebenfalls am Start, aber als Wettkampfrichter waren Gudrun Kellerman und Silvia Sandmaier. Somit stand einem reibungslosen Wettkampf nichts mehr im Wege!
Am vergangenen Samstag startete Volker Grötzner in Veitshöchheim auf der Mittelstrecke T30 des Maintal-Ultratrails. Viele Singletrails und Naturwege zieren diesen Lauf. Strecke 29,9km, Aufstieg 720 m, Abstieg 720m.
Bei kühlen Temperaturen fiel der Startschuß für den T30 um 9 Uhr. Über Weinberge, Singletrails, Waldboden und Wurzeln ging es bergauf und bergab fernab von Straßen. Volker erzielte mit seiner Zeit von 2:50:21 den 2. Platz in seiner Altersklasse.
Der MTUT bietet drei Strecken, die aus der Sicht eines Trailläufers entstanden sind, für den die Lust auf Laufen in der Natur das Allergrößte ist. Läufe, die sich auf das Trailerlebnis konzentrieren. Der Ultratrail mit 64,5 km und +1700 hm führt von Veitshöchheim über Thüngersheim, Retzbach bis kurz vor Karlstadt am Main entlang. Die Strecke begleitet hoch oben auf der Höhe den Fluss auf seinen charakteristischen Talmäandern von den sonnigen Kalkhängen des Fränkischen Weinlandes. Durchquert werden typische Kalkbuchenwälder, Naturschutzgebiete mit mediterraner Flora und Fauna, sonnige Weinberglagen, kühle Wiesentäler und dichte Laubmischwälder. Eine Alternative, die Schönheit des Maintals zu genießen.
Eine Delegation des Triathlonvereins Windschatten Neumarkt (Petra Locke, Richard Mederer, Marion und Reinhold Schmidpeter, Hans und Kathrin Anacker, Thomas Fenner, Yvonne Wachendörfer, Lydia Präger) machte sich am 02.07.2017 auf nach Alta Badia um dort am legendären Radrennen, dem „Maratona dles Dolomites“ einige Alpenpässe wie z.B. den Campolongo 1875m, Pordoi 2239m, Sella 2244m, Gardena 2121m, Valparola 2200 und Giau 2236 zu erklimmen!
Es standen 3 Strecken zur Auswahl: 138 km, 4230 HM; 106 km, 3130 HM und die malerische Sellaronda Strecke: 55 km, 1780 HM.
Bei eher kühlen Temperaturen (4 Grad Celsius) fiel der Startschuss um 06.30 Uhr und nach einigen großartigen Stunden mit vielen wunderschönen Eindrücken trafen sich alle Windschattler, zusammen mit zirka 9000 anderen Teilnehmern aus aller Welt, wieder glücklich im Ziel.
„Ich hab nix gemacht außer ab Dienstag wieder arbeiten,“ meint Sandy Kropp, Finisherin beim Challenge Roth. „Muskulär ging es mir am Mittwoch schon wieder gut, Samstag Yoga und Sonntag ne kleine Radtour.“ Mit den Worten „Lebe deinen Traum“ hat sie Ihr Mann Michi am Morgen des 9.7.17 in Roth auf die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen geschickt. Mit einem Überraschungsgast „Mutti stand an der Strecke“, dem Fan-Support an der Rad- und Laufstrecke, dem Anfeuern der Vereinsfreunde vom Windschatten Neumarkt am Versorgungsstand und natürlich dem harten konsequenten Training über 7 Monate, legte Sandy Kropp ein konstantes Rennen hin. Strahlend wie „ein Honigkuchenpferd“ finishte sie mit einer Zeit von 11:46:54. Eine Woche nach ihrer ersten Langdistanz fühlt sich die TWin-Athletin fit und plant bereits die Nächste in 2018.
„Das Soll wäre gewesen: Dienstag locker radeln, Mittwoch locker laufen, Freitag locker schwimmen…“ lacht Karin Häußler-Adkins, „Das Ist war: Montag und Dienstag keine Bewegung möglich, dafür Massage, Mittwoch locker radeln, Freitag und Samstag nix!“ Gemeinsam mit Partner Dieter Schick, beide TWin Neumarkt, ist sie in der Erholungsphase und macht all das, wofür vorher keine Zeit war. „Enkelkinder, Freunde, gemütlicher Radausflug.“ Hinter den beiden liegen je1300 km Lauf-, 4700 km Rad- und ca. 200 km Schwimmtraining. „Der ganze Körper schmerzt noch und ich spüre Muskeln, von denen ich bisher nicht wusste, dass ich sie habe.“ Beschreibt Dieter die Regenerationszeit. Und im Kopf sind trotzdem schon die Pläne um Wiederholungstäter zu werden
Beide haben als „Ersttäter“ beim Challenge Roth in 11:31:42 (Dieter) und 13:37:14 (Karin) die Zielarena erreicht.
Insgesamt starteten in Roth 6 Einzel-Athleten und 1 Staffel des Triathlonvereins Windschatten Neumarkt:
Sandra Weiß auf ihrer 1. Langdistanz mit einer Zielzeit von 10:12:11 (1. Altersklasseplatz, 13. Gesamtplatz) ,Michael Plendl (11:13:51), Jürgen Weiß (11:12:14), Christian Krüger, James Reilly, Anika Krüger (11:29:07)