Neue Chefin beim Triathlonverein

Wie jedes Jahr trafen sich vergangenes Wochenende alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung beim Gradlhof. Wie bereits vor einem Jahr angekündigt stand uns eine große Veränderung bevor. Nach 6 Jahren als Vorsitzende und insgesamt 18 im Vorstand gab Marion Schmidpeter ihren Posten ab. Nun möchte sie ihren verdienten Sportruhestand genießen. Auch die Ämter von Michael Hierl und Thomas Schmidt standen zur Wahl.

Somit musste für die 158 Mitglieder des Triathlonvereins Windschatten ein neuer Vorstand bestimmt werden. Als neue Vorsitzende wurde Petra Stiegler gewählt. Die Position ihres Stellvertreters erhielt Bodo Helmer. Weiterhin ist als Kassierin Roswitha Bauer und Schriftführerin Gudrun Kellermann in ihren bisherigen Ämtern bestätigt worden. Neue Jugendleiterin wurde Tina Kellermann. Als neue Beisitzer wurden Ira Hörndler und Tilo Spangenberg gewählt.

Der neue Vorstand vom Triathlonverein Windschatten Neumarkt.

Die Schriftführerin Gudrun Kellermann berichtete von den Veranstaltungen im Jahr 2015. Dazu zählten das zum ersten Mal erfolgreich durchgeführte Neumarkter Bergzeitfahren und die alljährliche Vereinsmeisterschaft. Der Kassenprüfer Wolfgang Schuhmacher lobte die tadelose Arbeit der Kassiererin Roswitha Bauer. 

Für das neue Jahr besprach die Vorsitzende Petra Stiegler die bevorstehenden Veranstaltungen. Dabei handelt es sich um das gemeinsame Ripperl-Essen, das Bergzeitfahren, die Vereinsmeisterschaft beim Triathlon Velburg und der große Helferstand „an der Lände“ beim Challenge Roth.

Historischer Wettkampf: 56. Prellsteinrennen

Das Prellsteinrennen ist ein Mannschaftslauf, bei dem entweder bei sicherer Schneelage mit Langlauf-Ski oder mit Laufschuhen gestartet werden kann. Jede Mannschaft besteht jeweils aus drei Personen. Alle müssen den Wettkampf beenden, je nach Gesamtalter werden entweder alle drei Zeiten addiert oder nur die beiden schnellsten. Mit von der Partie waren Petra und Oliver Stiegler, Philip Christl und Sandra Weiß. Die vier TWinler liefen jedoch in verschiedenen Mannschaften mit.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Philip – 51:57 Platz 7, Petra 56:53 Platz 1, Oliver 1:04, Sandra 1:09
Aber worum geht´s da überhaupt? Das Prellsteinrennen findet schon seit 55 Jahren statt und hat sich ursprünglich aus einer Langlaufveranstaltung entwickelt. Wie man allerdings die Strecke mit Langlaufskiern bewältigen soll (auch bei Schnee), ist uns ein Rätsel.  Bereits die Internetseite deutet mit einem „20%“-Homepagelogo nicht gerade auf „flaches“ Terrain hin. Die Strecke ging über 12 km und dabei mussten gleich 300 Höhenmeter bewältigt werden. Das hatte es ganz schön in sich. 

Start und Ziel befand sich in Neutras, ein kleines, sehr kleines verschlafenes Kaff in der Nähe des Hirschbachtals. Auf der Strecke mussten unzählige (5) 😉 harte steile Anstiege bewältigt werden und sie verlief meist auf Forst- und Wurzelwegen durch einsame Waldstücke und entlang eines herrlichen Felsen-Panoramas. Eine Besonderheit dieses Laufes ist die „Höhle“. Hierbei muss der Teilnehmer etwa 50 Höhenmeter unterhalb des Prellsteins zu einer Höhle laufen. An manchen Jahren, so auch heuer, gibt es dort dann noch ein kleines Handicap zu bewältigen. Jeder Teilnehmer muss 5 Fragen aus dem Allgemeinwissen beantworten. Anschließend musste man wieder den steilen und beschwerlichen Weg nach oben und durfte das Rennen fortführen. Eine interessante, etwas andere Laufveranstaltung. Neuer Teilnehmerrekord mit 131 Startern.

Große Weihnachts- und 30 Jahr Feier

Am vergangenen Samstag stand für unsere Vereinsmitglieder der gesellschaftliche Aspekt im Vordergrund. Wir trafen uns zur alljährlichen Weihnachtsfeier. Dieses Jahr gab es allerdings ein besonderes Event zu feiern, und zwar das dreißigjährige Bestehen unseres Vereins.

Aus diesem Grund fand die Feier im G6 am Neumarkter Festplatz statt. Besonderes Schmankerl des G6 ist die große Bühne, die im Laufe des Abends durchgehend genutzt wurde.
Aber zuerst wurde mit dem alljährlichen Ritual des Buffetüberfalls begonnen. Dies leitete unsere Vorsitzende Marion Schmidpeter mit einer herzlichen Begrüßung ein. Kaum hatte Sie den Startschuss für die Freigabe erteilt, stürmten schon die ersten erfahrenen Triathlon-Althasen bewaffnet mit Messer und Gabel in Richtung Buffet.  Mit so einer Startgeschwindigkeit müssten doch bald wieder einige Triathlontitel folgen.
Eine kleine Truppe Untrainierbarer nutzte bereits den Nachmittag in der „Büttner-Hölle“ um sich einen gehörigen Hungerast anzutrainieren. Aber zwei große Bottiche voll mit Schnitzel und Roulladen sollten hierfür eine gute Abhilfe sein.

Anschließend nutzte Hans-Albert Bauer eine kleine Pause und unterhaltete uns über einige spannende Anekdoten der vergangenen 30 Jahre und wie es zur Gründung des TWin’s kam. Besonders auffällig war die farbenfrohe Wettkampfbekleidung unserer Athleten in den Triathlonanfängen und zeugte wohl von ihrer schieren mentalen Stärke.

Für den kulturellen Anteil an der Veranstaltung sorgte zuerst Jana Reiser und Nadja Heinloth mit einer gelungen Tanzeinlage. Ein besonderes Highlight unserer Weihnachtsfeier ist seit einigen Jahren der Jahresrückblick in Form einer Bilderpräsentation. Aber von einer einfachen Bildershow ist kaum noch die Rede. Dank der cineastischen Fähigkeiten unserer Tina Kellermann erreichte der Jahresrückblick mal wieder Hollywood-Blockbuster-Niveau.

Der „Übertrainierte“ wollte wieder trainieren

Ein weiterer Höhepunkt des Abends stellte ein durch Wolfgang Christl initiiertes Improvisationstheater, über den „Triathlon-Olymp“,dar. Die Hauptrollen waren: Tim Schuhmacher und Fin Ölkers (Der Nachwuchs), Hans-Albert Bauer und Wolfgang Schuhmacher (Triathlongötter), Philipp Christl (Couchpotato), Elke Röll (Trainerin), Petra Stiegler (Running Gag), Andreas Meier (Übertrainierter), Wolfgang Christl (Dr. Fuentes), Thomas Bergmann (Star-Athlet) und Christian Röll (Flipper).

feinstes Carbon!!!

Gespannt waren alle Zuschauer auf den bereits angekündigten Auftritt von Frank Schmidpeter, der dank einer großen deutschen Talentshow nun auch in Funk und Fernsehen bekannt ist. Gekonnt zeigte er sein Repertoire der Akrobatik.

Frank Schmidpeter alias Tarzan bei der Akrobatik

Nun folgte eine Gesangseinlage von Jana Reiser instrumentalisch unterstütz durch Gerald Reiser, Nadja Heinloth und Frank Schmidpeter. Gemeinsam trugen sie die neue Vereinshymne vor.

Als letzter offizieller Punkt fand noch eine Versteigerung statt. Dabei wurde ein Airbrush-Bild, gefertigt im Hause Reiser, veräußert. Somit war der offizielle Teil beendet und es ging zum gemütlichen Teil über.

Ein herzlicher Dank geht nochmal an alle Mitglieder für das gemeinsame Feiern und natürlich alle Helfer und Akteure die den reibungslosen Ablauf erst möglich machten.