Vorbericht Challenge Regensburg

Nach bereits zwei Jahren Abstinenz ist es endlich wieder soweit für eine Langdistanz im UNESCO-Welterbe Regensburg. In den Jahren 2010 bis 2012 wurde in der Domstadt die Ironman-Weltserie durchgeführt. Dabei gab es für die Athleten die Möglichkeit, sich die Qualifikation für den berühmten Ironman Hawaii zu sichern.

Im Jahre 2013 konnten sich die Veranstalter auf keinen Termin einigen und im Jahr 2014 wurde die Veranstaltung endgültig abgesagt. Aber am kommenden Sonntag können sich endlich wieder die Langstreckler durch den Regierungssitz der Oberpfalz bewegen. Ausgetragen wird die Veranstaltung unter der Lizenz der Challenge Family die sich aus der Challenge Roth entwickelt hat. Organisiert wird das Ganze von einer bekannten Regensburger Triathletin, Sonja Tajsich.

Schumacher (re.) geht in Regensburg an den Start

 
Mit dabei sind auch zwei eingefleischte Athleten vom Triathlonverein Windschatten Neumarkt. Horst Deckert geht in der Altersklasse M40-45 und Wolfgang Schumacher in der Altersklasse M65-70 an den Start. Für Deckert wird es bereits die fünfte Langdistanz und die Premiere in Regensburg. Schumacher weißt bereits eine beachtliche Zahl von zehn Langdistanz-Teilnahmen auf und bereits dreimal in Regensburg. Somit ist er bestens mit der Strecke vertraut.

Als Zielzeit hat sich Deckert die zehn Stunden Marke gesetzt. Dies ist auch seine bisherige Bestzeit. Aufgrund der berufsbedingt geringen Vorbereitung von nur 12 Wochen und der anspruchsvollen Radstrecke mit 2000 Höhenmetern, wird eine Verbesserung für ihn kaum möglich sein. Als Geheimwaffe setzt er beim Frühstück auf Kaffee, Brötchen und Banane. Für Schumacher ist eine neue Bestzeit auch kein Ziel des Wettbewerbes. Wichtiger sind für ihn gut durch zu kommen  und die Atmosphäre der touristischen Domstadt zu genießen. Als Ziel wäre eine Zeit von 8 Fußballspielen inklusive Verlängerung mehr als zufriedenstellend. Ohne Pause natürlich.

Für Sportler die sich motiviert von den beiden berufen fühlen sich einer Langdistanz, mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen, zu stellen, haben immer noch die Möglichkeit sich für die Challenge anzumelden. Wir vom Triathlonverein Windschatten wünschen unseren beiden Athleten eine gute Kondition und Schmerzresistenz für den Wettbewerb.

Stadtlauf

Auf zum Neumarkter Stadtlauf!

Der 17. Stadtlauf findet am 18. September statt. Egal welche Strecke ihr laufen wollt, wir übernehmen dies auf Vereinskosten.

Bitte bei mir anmelden. Ich werde eine Sammelanmeldung abgeben. Bis zum 25.08. eine Mail mit Angaben

– Lauf, Adresse, Geburtsjahr, T-Shirt !

Ansonsten müssen wir eine Nachmeldebühr zahlen!

Gruß Petra

Landesliga die Zweite – WindschattenFREI läufts besser

Am vergangenen Sonntag den 24ten Juli stand der zweite Landesligawettkampf für den TWin auf dem Programm. Wie beim FC Bayern zu den besten Zeiten wurde die Mannschaft durchroutiert. Als fester Bestandteil war Jürgen „Athlet“ Weiß auch diesesmal das Rückrad. Dazu ergänzte Michael „die Wampe“ Plendl frühzeitig das Team. Nun war noch dringend ein dritter Mann nötig um in die Wertung zu kommen. Mit einem Aufruf ließ sich Basti „Altmeister“ Bauer noch zum Start bewegen. So wurde der Weg nach Hof zu dritt, mit dem klaren Ziel besser als beim ersten Wettkampf abzuschneiden, angetreten.

Die Schwimmstrecke wurde im Vergleich zum letzten Jahr komplett umgestellt. Es waren 2 Runden zu schwimmen, jede Runde von einem kurzen Landgang unterbrochen. Vor dem Start der erste Schock für den Athleten, Neoverbot! Liegt das an der globalen Erwärmung?
Nach dem Start gab es die gewohnt kleineren Rangeleien, jedoch nicht richtig schlimm. Als erster konnte Basti das Wasser verlassen (25te Schwimmzeit!), dicht gefolgt von Plendl. Der Athlet hielt einen kleinen Sicherheitsabstand aber kam dieses Mal sehr viel besser ohne Neo zu Recht als am Rothsee.
Auf dem Rad waren im Anschluss 2 Runden zu bewältigen. Die Runde war technisch anspruchsvoll (kurvig) und mit vielen kleineren Anstiegen gespickt. Dazu gab es einen längeren Anstieg auf dem erfreulicherweise ein Stimmungsnest für ohrenbetäubenden Lärm sorgte. Eine willkommene Abwechslung.
Ende der ersten Runde konnte Plendl auf Basti Bauer auffahren und ihn überholen. An der Wende sah man aber auch schon Jürgen Weiß heranfliegen. Mit 3 soliden, dem Trainingsstand entsprechenden, Radleistungen war dann die Reihenfolge beim Laufen Plendl vor Weiß und Bauer. Alles in allem gingen auf dem Rad einige Gesamtplätze verloren, die Platzierung im Teilnehmerfeld war jedoch immer noch vielversprechend.
Nun waren  noch 10 km laufend zu absolvieren. Eine 5 km Runde um den Untreusee galt es zweimal zu bewältigen. Mit 130 Höhenmetern war dies auch eine Herausforderung.
Aufgrund der engen internen Abstände versprach es ein hartes Laufen zu werden. Plendl vorneweg drehte sich des öfteren nach den Verfolgern um. Er konnte jedoch den geringen Abstand bis ins Ziel halten und lief als erster TWinler ein. Dahinter lieferten sich Bauer und Weiß einen harten Kampf unter Freunden. Bauer konnte Weiß bei km 5 überholen, sich jedoch nicht absetzen. Beim letzten Anstieg des Laufes (km 9) setzte der Athlet dann denn Konter und wurde mit 30 Sekunden Abstand zweiter TWinler.
Alle waren mit der Gesamtperformance zufrieden und auch in der Landesligaplatzierung konnten wir dieses Mal mit dem 9ten von 13 Mannschaften eine gute Platzierung erringen.

Vereinsmeisterschaft Velburg 2016

…oder mit anderen Worten: Are you ready to rumble?
– Nachdem die Abstimmung im Januar bei der Jahreshauptversammlung einstimmig zu dem Ergebnis kam den lokalen Kirchweihtriathlon in Velburg zur Bestimmung des/der Vereinsmeister/in zu wählen, fand am gestrigen Samstag, 16.07.2016 um 14:00 MESZ nun endlich der lang ersehnte und hochdotierte Triathlonwettkampf statt.
Leider war nur ein kleiner, erlesener und elitärer Kreis wirklich „ready to rumble“! Ob Verletzungen, Termindruck, Angst vor der wiedererstarkten Konkurrenz, die manche schon nicht mehr auf dem Radar hatten oder einfach nur Furcht vor der anspruchsvollen (Lauf-)Strecke ließ die Vereinsmeisterschaft zu einem Schau-Laufen des Who-is-who des TWin werden.
Alte Veteranen kamen für dieses legendäre Rennen extra aus der Versenkung zurück: 
Marco Benz, sein Körper gestählt durch vieljähriges hartes Arbeiten auf der Haus-eigenen Baustelle, Hauptfavorit und Ironman-Hawaii-Legende Michael Hierl legte extra eine wohlverdiente Pause vom stressigen Alltag des Full-time-Daddys und Familienernährers ein, Schmidt Thomas plante zur post-race-Erholung bereits vorab eine Woche Urlaub ein, Oliver Stiegler voller Euphorie mit nur einem Wechsel-Beutel angereist – all jene die bereits viele Male in Velburg starteten, wollten auch heute wieder versuchen ganz oben am Treppchen zu stehen und sich die virtuelle Krone des Vereinsmeisters aufsetzen. 
Bei den Frauen erzitterte die weibliche (und offensichtlich auch diverse männliche Kollegen) vor der geballten Macht der Petra S. Sie war bei den Frauen konkurrenzlos am Start.
So fiel pünktlich um 14Uhr der Startschuss im 19 Grad kalten Velburger Naturweiher (Gott sei dank mit Neoprananzug) für die 1,2km lange Schwimmstrecke. Schmidt konnte sich hier einen deutlichen Abstand erarbeiten (auf Grund regelmäßiger „Pump-Aufenthalte“ im Haus eigenen Folter-Keller!) und verließ als erster der TWinler den „See“. Doch Hierl und Benz (und auch Olli) ließen nicht lange auf sich warten, machten Druck und hämmerten Meter um Meter gut auf der doch sehr windanfälligen Radstrecke. 
In T2 angekommen, konnte Schmidt die Wechselzone verlassen und gerade noch Hierl und Benz, nahezu gemeinsam die Räder einschiebend, aus dem Augenwinkel beobachten. Philipp „the Hämmer“ Christl, welcher sich nun nach ca. 8wöchiger, pausenloser Wettkampfphase ein „freies“ Wochenende gönnte, kommunizierte Schmidt schon auf den ersten Metern dass es ein hartes „Ding“ werden würde gegen die starken Läufer Benz und Hierl. „Hart“ wurde es durchaus…nur anders als Schmidt eingangs dachte 😉
Bereits im ersten Anstieg bei km 2 konnte der übermenschlich laufende Benz’sche Hochleistungskörper Hierl stellen. Wenig später bei km 3-4 schob sich Benz an Schmidt’s leidendem (muskulös bis in die Spitzen getrimmten!) Körper vorbei. Wenige Minuten später konnte auch Hierl die Lücke zu Schmidt schließen. So versuchte Schmidt alles nach Hinten, gegen die große Unbekannte Oli Stiegler, abzusichern. Der lieb und sanftmütig wirkende dreimalige Familienvater, der doch unberechenbar unter Wettkampfbedinungen werden kann, war Gott sei dank bei einigen Blicken über die Schulter noch außer Sichtweite. Schmidt nutze so den Lauf als Training im Hinblick auf das anstehende, harte und gnadenlose Duell gegen Andy „Mandy die Nähmaschine“ Meier beim Firmenlauf am 21.07.2016.
Im Ziel vereint galt aller Respekt Marco B. der nahezu unbeeindruckt von den Gewaltakten des M. Hierl und T. Schmidt sich die Krone sicherte. 
Zu Petra S. bleibt nicht viel zu sagen – routiniert wie ein Uhrwerkt wie immer gewann sie solide den Titel der Vereinsmeisterin. 
Zusammenfassenung: 
– Vereinsmeister Benz und Stiegler – Herzlichen Glückwunsch.
– Bilder: folgen eventuell, unterliegen gerade noch wegen außergewöhnlicher Härte der FSK 21 Altersfreigabe!
– Keine Angst vor Schmerzen und wiedererstarkten alten Haudegen – „What doesn’t kill you, makes you stronger“ *muhaha*
– Schee war’s + Sonnenbrand inklusive
Zeiten grob:
Benz M. 1:58h
Hierl M. 2:02h
Schmidt T. 2:04h
Oliver S. 2:27h
Petra S. 2:12h