TWin beim Allgäu Triathlon

Der Allgäu Triathlon lockt Jahr für Jahr zahlreiche Triathleten ins schöne Immenstadt, darunter teils namhafte Profisportler. So auch bei der 38. Auflage in diesem Jahr. Niemand anderes als der Olympiasieger, Welt- und Europameister Jan Frodeno stand erneut – wie bereits 2017 – am Start. Frodo startete in diesem Jahr jedoch auf der olympischen Distanz. Aber auch das Teilnehmerfeld auf der Mitteldistanz war mit Profis wie Nicholas Kastelein, Nan Oliveras und Ferderic Funk stark besetzt.

Angeboten wurden drei verschiedene Streckenlängen: „Sparkasse Allgäu Sprint“ (500m Schwimmen, 27 km Rad, 5 Km Lauf), „BKK Mobil Oil Allgäu Olymp“ (1500m Schwimmen, 42 km Rad, 10 Km Lauf) und die Mitteldistanz „Allgäu classic“ (1900m Schwimmen, 84 km Rad, 20 Km Lauf).

Mit von der Partie waren in diesem Jahr die Vereinskollegen Armin Bauer und Jürgen Weiß auf der Mitteldistanz sowie Daniel Reindl auf der olympischen Distanz.

Unsere Athleten konnten sich am vergangenen Wochenende im Allgäu an besten Triathlon-Bedingungen erfreuen. Die Außentemperaturen lagen bei ca. 25 Grad und die Wassertemperatur war zudem so gering, dass die Athleten im wärmenden Neoprenanzug an den Start im Großen Alpsee gehen durften. Während die Starter des Allgäu SPRINTS auf direktem Wege zum Ausstieg schwammen, durften sich die Athleten beim Allgäu OLYMP und Allgäu CLASSIC auf einen Landgang freuen, bei dem sie hautnah von den Zuschauern an der Seepromenade angefeuert und auf die letzten Schwimm-Meter in Richtung Wechselzone geschickt wurden.

Die Radstrecke führte die Teilnehmer durch die schönsten Ecken im Oberallgäu. Ein besonderes Erlebnis in doppelter Hinsicht ist der Kalvarienberg: Zum einen herrscht dort beste Stimmung und die Zuschauer peitschten die Athleten mit Musik und Kuhschellen das anspruchsvolle Teilstück hinauf. Zum anderen ist der Kalvarienberg ein kurzer, dafür aber sehr steiler Anstieg, den alle – egal auf welcher Distanz – mindestens einmal erklimmen mussten. Der nächste Härtetest wartet etwa bei Kilometer 13 der Radstrecke. Dort erstreckt sich ein über fünf Kilometer langer Anstieg hinauf nach Freundpolz. Vorbei an typischen Allgäuer Kühen und dem Klang von Kuhschellen erreichen die Athleten den „Gipfel“, bevor sie eine knapp sieben Kilometer lange Abfahrt nutzen können, um Kraft und Energie für den letzten Radabschnitt zu sammeln. Die Teilnehmer des Allgäu OLYMP mussten eine Runde (42 km) mit 600 Höhenmetern und die Mitteldistanz-Starter zwei Runden mit entsprechend 1.200 Höhenmetern überwinden.

Auch die Laufstrecke hat es in sich. Sie bietet den Athleten zum einen am Wendepunkt auf dem Immenstädter Marktplatz – wegen der phänomenalen Stimmung – jede Menge Spaß. Zum anderen verlangt sie den Athleten aber auch am sogenannten „Kuhsteig“ alles ab: Dies ist ein knackiger, knapp 300 Meter langer Anstieg, über den normalerweise das ganze Jahr die Kühe auf die Weide getrieben werden. Auch hier muss die Strecke auf der olympischen Distanz einmal und auf der Mitteldistanz zweimal bewältigt werden.

Unsere TWinler erzielten durchweg gute Ergebnisse und waren von dem Wettkampf wieder einmal begeistert. Im Ziel angekommen hatten sie jedenfalls noch genügend Luft, um Pläne für weitere Wettkampfteilnahmen zu schmieden.

Ergebnisse Mitteldistanz (gesamt, Schwimmen, Radfahren, Laufen):

Bauer, Armin: 5:11:59 / 37:31 / 2:47:14 / 1:39:23

Weiß, Jürgen: 5:54:19 / 37:07 / 3:09:27 / 1:58:38

Olympische Distanz:

Reindl, Daniel: 2:34:45 / 25:06 / 1:20:28 / 43:12

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