TWin Neumarkt „schickt“ dieses Jahr acht Einzelstarter und zwei Staffeln ins Langdistanz-Rennen

Challenge Roth

Mit Steffen Höß und Christoph Osterlecki stehen zwei Langdistanzdebütanten in Roth an der Startlinie. Beide haben sich für die Teilnahme in Roth entschieden, da die Veranstaltung „quasi vor der Haustür“ stattfindet. Steffen hat 2016 mit Triathlon begonnen und startet in Roth, weil ihn sein Kumpel Christoph, der – nachdem er im letzten als Zuschauer in Roth an der Strecke war und hiervon total begeistert war – zur gemeinsamen Teilnahme überredet hat. Die Vorbereitung verläuft gut. Ganz besonders mag er lange Läufe mit vielen Höhenmetern. Das Indoor-Radtraining auf der Rolle gefällt ihm jedoch nicht. Er findet die Organisation von Training und Berufsalltag sehr anspruchsvoll. Zur Vorbereitung bestreitet er zwei Laufwettbewerbe (10,5 km in Amberg + 25 km Trailrun in Innsbruck) sowie eine Triathlon-Mitteldistanz in St. Pölten. Christoph übt den Sport seit ca. sechs Jahren aus. Den Start auf der Langdistanz begründet er damit, dass er nach einigen Starts auf kürzeren Distanzen nach einer neuen Herausforderung gesucht hat. Seine Vorbereitung verläuft planmäßig. Intervalleinheiten beim Laufen hat er zu seinen Lieblingseinheiten ernannt. All-out-Tests beim Radtraining auf der Rolle schaffen es jedoch nicht ins Ranking seiner Lieblingstrainingseinheiten. Bisher hat er lediglich die Teilnahme bei der Mitteldistanz in St. Pölten als Vorbereitungswettkampf vorgesehen.

Christian Fenner startet bereits zum siebten Mal auf einer Langdistanz. Seine Triathlon-Karriere begann im Alter von 30 Jahren in Roth und soll in diesem Jahr nach 16 Jahren auch dort enden („wegen eines Kreuzbandrisses ist das Marathonlaufen nicht förderlich“). Da sein letzter Auftritt bei der Challenge Roth vor fünf Jahren für ihn nicht zufriedenstellend war, hat er sich dazu entschieden, dieses Jahr erneut an den Start zu gehen, um für sich einen versöhnlichen Abschluss zu finden. Seine Vorbereitung verläuft bisher gut. Er verzichtet bewusst auf einen detaillierten Trainingsplan, um den Spaß am Sport in den Vordergrund zu stellen. Im Februar erlitt seine Vorbereitung einen krankheitsbedingten Rückschlag. Durch das gute Wetter im April, konnte er diesen jedoch kompensieren. Seine Vorbereitungswettkämpfe bestreitet er in Kallmünz und am Rothsee.

Dieses Jahr findet in Roth im Rahmen des Staffelwettbewerbs auch das Familienduell zwischen der „Familie Schmidpeter“ und der „Familie Schäfer“ statt.

Bei Familie Schmidpeter übernimmt Reinhold, welcher den Triathlonsport seit 30 Jahren betreibt und dabei bei fünf Langdistanzen gestartet ist, den Schwimmpart. Da er sich zwischenzeitlich auf die Mitteldistanzstrecke spezialisiert hat, war dieser Part für ihn am einfachsten auf Langdistanzniveau zu trainieren. Seine Frau Marion übt die Sportart seit 28 Jahren aus. In ihrer langen Triathlon-Karriere hat sie 20 Langdistanzrennen gefinished und möchte sich nicht mehr durch die komplette Vorbereitung für einen Langdistanzstart quälen. Sie wird in der Familienstaffel den Rad-Part übernehmen. Ihre Tochter Yvonne wurde mit dem Triathlon-Gen geboren und übt die Sportart nun seit vier Jahren aus. Sie wird bei der Staffel den abschließenden Marathon laufen. Zur Vorbereitung auf diesen ist sie bereits in Frankfurt einen Halbmarathon gelaufen. Neben der Teilnahme in Roth startet Reinhold bei der bayerischen Meisterschaft in Lauingen und bei der Challenge Weltmeisterschaft in der Slowakei. Marion wird den Lupburger Radmarathon (200 km) zur Vorbereitung absolvieren. Die Vorbereitung verläuft bei allen Familienmitgliedern bisher super.

Aus einer spontanen Laune heraus erfolgte die Staffelanmeldung der Familie Schäfer. Bei Thomas, welcher den Schwimm-Part übernehmen wird und Basti, welcher sich dem Vergnügen der 180 Radkilometer stellen wird, läuft die Vorbereitung super. Bei Sabine, die für den Marathon trainiert, läuft die Vorbereitung aus Zeitmangel nicht optimal. Familie Schäfer ist jedoch guter Dinge, dass sie das Ziel erreichen werden. Die Wahl fiel auf die Challenge Roth, da dieser Wettkampf für seine gute Stimmung bekannt ist und mit minimalem Aufwand zu erreichen ist.

Ironman Klagenfurt

Andreas Maier nimmt dieses Jahr seine zweite Langdistanz in Angriff. Nach seinem letzten Start 2014 in Roth und dem Abschluss seines Studiums hat er wieder mehr Zeit zum Trainieren und auch die nötige Motivation hierfür. Seine Wahl fiel auf Klagenfurt, da dieser Wettkampf im landschaftlich schönen Österreich gelegen ist. Möglicherweise fiel die Entscheidung auch wegen der schnellen Radstrecke auf Klagenfurt. In der bisherigen Vorbereitung bereiten ihm die langen Radeinheiten den größten Spaß. Lange Laufeinheiten haben bei ihm dagegen eher einen geringen Spaßfaktor. Vorbereitungswettkämpfe bestreitet er keine, sein Fokus liegt voll auf dem Hauptwettkampf.

Auch Jürgen Weiss, der bereits seit 1996 den Triathlonsport betreibt, startet in diesem Jahr in Klagenfurt. Bei ihm ist es bereits der neunte Start auf einer Langdistanz. Seine Entscheidung fiel auf Klagenfurt, da er dort eine flache Laufstrecke und einen schnellen Radkurs vorfindet. Dies kommt ihm auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit zu Gute. Seine Vorbereitung verlief bisher – mit Ausnahme von ein paar „Zipperlein“ – auch sehr gut. Lange Läufe erfreuen sich bei ihm – trotz des gemeinsamen Laufens in der Gruppe – nicht von großer Beliebtheit.

Bei seinem dritten Start bei einer Langdistanz (alle Starts waren in Klagenfurt) ist der Start in Klagenfurt für Reinhard Zahradnik ein Heimspiel. Er schwärmt insbesondere von den malerischen Kulissen und der tollen Zuschaueratmosphäre bei seinem „Heimrennen“. Der gebürtige Österreicher wurde nach seiner Fußballkarriere im Jahr 2006 durch einen Freund vom Triathlon-Virus infiziert. Die besondere Motivation für den Start auf der Langdistanz liegt bei ihm darin, seine familiären und beruflichen Verpflichtungen mit den komplexen Anforderungen des Triathlontrainings in Einklang zu bringen. Seine Vorbereitung verlief bisher planmäßig. Dabei machen ihm die von Techniktraining geprägten Schwimmeinheiten und Laufeinheiten jeder Art (hartes Bahntraining oder lange Läufe) am meisten Spaß. Wenig Motivation kann er dagegen für die langen Radfahrten aufbringen. Zur Vorbereitung wird er in St. Pölten und ggfls. in Kallmünz starten.

Ironman Zürich

Familie Kropp startet in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam bei einem Langdistanztriathlon. Sandy, welche seit 2013 dem Triathlon-Virus als aktive Sportlerin verfallen ist, wird in Zürich bei ihrer zweiten Langdistanz an den Start gehen. Schon die Teilnahme als Zuschauerin bei der Challenge Roth im Jahr 2003 hat ihren Ehrgeiz geweckt, selbst einmal bei einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Bei der Langdistanz gefällt ihr insbesondere, dass es dabei – im Vergleich zur Volks- und Olympischen Distanz – nicht so hektisch zugeht. Sie war bereits bei der Challenge in Regensburg angemeldet. Da diese Veranstaltung nicht stattfindet und sie bereits bei einem anderen Vorbereitungswettkampf angemeldet war, musste der Wettkampf in die Zeitplanung passen. Zudem sollte der Wettkampf bequem mit dem Auto zu erreichen sein und der Schwimmpart nicht im Meer zu absolvieren sein. Das Training läuft bisher auch reibungslos. Zwei Trainingslager, bei denen der Hauptfokus auf Radfahren lag, hat sie bereits absolviert. Sandy liebt es bei sommerlichen Temperaturen mit dem Rad unterwegs zu sein. Das Schwimmtraining, welches ihr auch noch die meiste Mühe bereitet, mag sie dagegen weniger. Vorbereitungswettkämpfe bestreitet sie beim heimischen Rothsee-Triathlon und beim Berlin XL-Triathlon.

Michael, der 2011 mit dem Triathlon begann, startet in Zürich bei seiner achten Langdistanz. Nach dem Motto „schneller werde ich eh nicht mehr – aber Ausdauer habe ich“, hat er die Langdistanz zu seiner Lieblingsdistanz ernannt. Die Wahl auf Zürich fiel deshalb, weil er gerne bis zum Wettkampf viele Trainingskilometer abspulen möchte und deshalb der Termin Ende Juli optimal erschien. Die Vorbereitung läuft bisher ohne Zwischenfälle. Da er alle drei Sportarten gleich gerne ausübt, konnte er weder „Lieblings“- noch „Hasseinheiten“ nennen. Um vor der Teilnahme in Zürich etwas Wettkampfluft zu schnuppern, nimmt er bei den Halbdistanzrennen in St. Pölten und Berlin teil.

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