Christl und Störl dominieren

Während ein Großteil der TWin’ler gemütlich bei der Neumarkter RTF die tolle Landschaft rund um die Kreisstadt Neumarkt genoß, wählte ein erlesener Kreis von hochmotivierten Wettkampf-Athleten/innen den Zeidlerlauf in Feucht über 10km als schmerzhafte Sonntag-Morgen-Beschäftigung aus.

Hammer&Couchjunge

Philipp Christl nutzte nach einer harten Trainingswoche den Wettkampf als abschließenden Formtest vor dem Ironman 70.3 Mallorca am 9. Mai, und wollte dem Couchjungen Schmidt, der vorab versuchte mittels mentaler Spielchen die Konkurrenz zu destabilisieren und von seiner doch eher mäßigen Laufform abzulenken, mal so richtig einen einschenken.

Auch Routinier (aka „der Leuchtturm“) Jürgen Weiß ließ sich von Schmidt nicht verunsichern und konterte bereits vorab verbal, emotional und sogar auf eine gewisse Weise spirituell.
Bei den Ladies waren mit Heike Störl, Silke Lautenschlager und Sandra Weiß mit die ambitioniertesten Wettkampf-Athletinnen des Vereins am Start.
Pünktlich um 11 Uhr fiel dann bei perfekten Bedingungen der Startschuss. Bereits nach dem ersten Kilometer war klar, dass Christl nicht zu stoppen war. Dieser Mann, dieser Athlet hatte heute nur eine Mission und die lautete: NEUE PERSÖNLICHE BESTZEIT!!! Alles andere spielte keine Rolle. Gnadenlos lief Christl in der Verfolgergruppe des Führenden und machte seinem Namen „Hammer“ bzw. „Philipp van Hammerstein“ alle Ehre. Er erreichte als gesamt 5. mit einer Zeit deutlich unter 38min die Ziellinie und hatte erstmal VIEL Zeit auf seine TWin-Mitstreiter zu warten.
Heike gewinnt
Währenddessen spielten sich weiter hinten im Feld dramatische Szenen ab. Schmidt lief ca. 10m vor der führenden Frau Heike Störl. Schmidt kämpfte, Störl jagte! Um die angespannte Lage zu komplettieren, hörte Schmidt auch nach jeder der drei Runden, dass Leuchtturm Jürgen in absoluter Schlagdistanz, mehr als konstant hinter ihm lief. Eigentlich plante Schmidt in der letzten Runde den Trubo zu zünden und nochmal all-out zu gehen, doch die Zündung blieb aus! 
So erreichte Schmidt körperlich und mental zerstört nach 42:03min die Ziellinie, wenige Sekunden dahinter jubelte Heike über den Gesamtsieg der Damenwertung. Jürgen Weiß erreichte knapp 100m später das Ziel und freute sich, in der Nettogesamtzeit 1s vor Schmidt gewesen zu sein.
„Spiel mit der Kamera“
Sandra Weiß lief gewohnt stark und solide auf Platz 3 der Gesamtwertung der Damen. Silke Lautenschlager, welche sich gerade in der Vorbereitung auf den Fürther Halbmarathon und den Ironman 70.3 Wiesbaden befindet, erreichte trotz heftigster Bauchkrämpfe das Ziel knapp hinter Weiß und stellte erst zu Hause fest, dass die erreichte Endzeit „doch ganz gut war“ 🙂
Summa Summarum war es für jeden, auf die ein oder andere Weise, ein erfolgreicher Tag – die einen gewannen Pokale, die anderen Erfahrung.

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