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On the road to Frankfurt Marathon

Gerade einmal noch vier Wochen sind es, bis am morgigen Sonntag Vormittag pünktlich um 10:00 Uhr der Startschuss für den Frankfurt Marathon fällt. Mit dabei auch zwei herausragende Lauftalente des TWin: Michael „nicht mehr die Wampe“ Plendl und Thomas „seltener der Couchjunge“ Schmidt stellen sich der gnadenlose Ehrlichkeit der 42,195 km!

Das Training hierfür läuft bereits seit geraumer Zeit auf Hochtouren, natürlich heimlich, still und leise, fernab des Troubles – die beiden Koryphäen schätzen es einfach nicht so sehr im Rampenlicht zu stehen. 
Wöchentliche Kilometer-Umfänge von über 100km sind keine Seltenheit mehr im Trainingsplan, da beide ein durchaus heroisches Ziel anpeilen. Michi P. möchte die 3:20h knacken, Thomas S. die magische 3:00h Schallmauer durchbrechen. Beide angepeitscht durch die motivierenden Worte des Marathon-Haudegens und Thomas‘ Vater Fritz S., dass es da wohl wieder zu zwei Explosionen in Frankfurt am 26.10. kommen wird und er dies freudig im Live-GPS-Tracker im Internet verfolgen wird, treten die beiden Athleten noch mehr auf’s Gas.
Auch an der so extrem wichtigen Gewichtsschraube wird gefeilt. Beide nicht gerade dafür bekannt die schlankesten Vertreter ihrer Art zu sein, haben in den vergangenen Wochen durchaus dramatisch an Gewicht verloren. Die Frauen an ihrer Seite beklagten wehmütig diesen herben Gewichtsverlust und versuchen mit aller Gewalt ihre Männer zu füttern und mit Leckerein zu verführen – doch die beiden bleiben hart, mentaler Natur, wie es gerade für einen Marathon eben so wichtig ist!

Susi hat einfach Angst, dass Thomas ihren Michi, auch liebevoll Michifant von ihr genannt, kaputt trainiert. Dieser Kosename muss nun wohl für die nächsten Wochen durch Michigazelle ersetzt werden – der Mann wird drahtig!!!
Fest steht, sobald der Startschuss am 26.10. fällt, gibt es für beide kein Halten mehr. Lediglich die Flucht nach vorne und die Konstanz im Kilometer-Schnitt hilft dann noch das angepeilte Ziel zu erreichen. Erfolgreicher Triathlet und Marathon-Läufer Michael Hierl hatte für die beiden auch noch einen sehr wichtigen Tipp bezüglich einer schnellen Marathon-Zeit auf Lager: “ Ihr rechnet euch einfach aus welchen km-Schnitt ihr für eure erwartete Ziel-Zeit laufen müsst, und wenn ein km zu langsam gelaufen wurde, lauft ihr einfach den nächsten schneller!“ 
=> Mit diesem bombastischen Tipp kann eigentlich nichts mehr schief gehen!
Sobald Michi P. und Thomas S. dann beim Frankfurt Marathon kurz nach Mittag das Ziel erreicht haben, kann für beide die wohlverdiente Vorweihnachtszeit, gefüllt mit Plätzchen, Lebkuchen, Baumkuchen und Glühwein auch endlich beginnen. 
Die verbrannten kcal müssen schließlich möglichst schnell und ergiebig wieder aufgefüllt werden.
Somit sind auch die Frauen an der Seite der beiden Athleten dann zufrieden gestellt, da beide dann wieder mehr auf den Rippen haben werden (zu Begutachten bei diversen Schwimmeinheiten im Hallenbad Neumarkt!). 

Stadtlauf Neumarkt 2014 – Mehr Windschatten geht fast nicht mehr

Am Sonntag den 21ten fand wieder die Heimveranstaltung des Triathlon Windschatten Neumarkt statt. Wie jedes Jahr fanden sich sehr viele Teilnehmer, die auf der 5km, der 10er oder der Halbmarathonstrecke die Fahnen des TWin Neumarkt hochhielten. Von den nahezu Profis bis zu den Hobbyläufern war der TWin mit 25!!! Startern dabei.

Ein riesen Aufgebot, dass beachtliche Ergebnisse erzielte. 

Bei anfänglich noch gutem Wetter ging es um 9:50 Uhr schon auf die 5 km Strecke. Dem Schnupperlauf stellten sich Daniela und Sven Oelkers sowie Jungspund Andi Meier der sich nach diversen Abendveranstaltungen mit Gerstensaft nach dem Challenge Roth nicht mehr zutraute.

Beim 10 km Lauf war das Groß der Windschattler unterwegs. Wie immer führte Marco „Gazelle“ Benz das Kontingent an. Er konnte seinen Stadtmeistertitel verteidigen und Platz 3 gesamt einstreichen! Starke Leistung Gazelle!!
Dahinter fanden sich die üblichen Verdächtigen mit Hierl, Christl, der Bauer Armada und vielen mehr. Den Abschluss machten Susanne Nerreter und Vanessa Meyer, die nach Genesung vom Epstein Barr Virus nun wieder angreifen kann.
Auch beim Halbmarathon nahmen 5 TWinler teil. Als einzige Frau schaffte Barbara Kubiak dabei fast die 2 Stundenhürde zu knacken. Knapp gelang dies leider nicht. Die 14 Sekunden sind das nächste Mal aber noch möglich Barbara!! Wir drücken dir die Daumen.
Allen Teilnehmern gute Erholung!!
Hier die Ergebnisse im einzelnen:

Fahrt ins Blaue

Liebe Vereinsmitglieder,

wie an der Jahreshauptversammlung 2013 bereits versprochen, gibt es dieses Jahr zum Saisonende noch eine Fahrt ins Blaue. Als Gebiet haben wir uns das schöne Karwendelgebirge ausgesucht.

Abfahrt ist am Samstag den 11.10.2014 gegen 6 Uhr morgens Richtung Mittenwald. Fahrt ist mit den dem Auto, hier sollten am besten Fahrgemeinschaften gebildet werde. Nach einer Tageswanderung (bei gutem Wetter) wird vermutlich in der Jugendherberge Mittenwald genächtigt.

Kosten hierfür belaufen sich circa auf 30 Euro pro Person. Nach einem gemütlichen Abend in der Herberge geht es am nächsten Tag wieder in die Berge und im Anschluss, ca. nachmittags am 12.10.  Richtung Heimat.

Wer Interesse an dieser Fahrt hat, kann sich gerne Marion oder mir anmelden. Mögliche Ziele für die Wanderungen sind die Pleisenhütte, Partnachklamm, die Eng oder auch die Zugspitze. Gerne nehmen wir Tourenvorschläge mit auf.
Bei schlechtem Wetter werden wir ein Alternativprogramm heraussuchen.

Wir freuen uns auf ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende mit euch.

Challenge Walchsee mit TWin Beteiligung

Von Wolfgang Schuhmacher:
Als ich mich zum Höhepunkt meiner Challenge-Vorbereitung wieder zur Mitteldistanz am Walchsee anmeldete, geschah dies in der festen Überzeugung, diesen Wettkampf quasis als entspannte Belohnung für meine gewaltigen Trainingsumfänge zur Langdistanz einfach mitzunehmen. Nach meinem erfolgreichen Abschneiden in Roth war natürlich Entspannung angesagt, der Walchsee war ja noch 6 Wochen weg und ich fühlte mich stark: Was ist schon eine Mitteldistanz nach einer Langdistanz?
Als wir dann Mitte August unseren Wohnwagen für den Sommerurlaub am Walchsee packten, kamen mir erste leichte Zweifel an meinem Vorhaben. Gut, ich hatte die letzten 4 Wochen intensiv trainiert, mit meinen Radtouren zum Biergarten, ausdauernd in unserem 4×4 Meterpool im Garten gekrault und morgens zum Bäcker gelaufen. Das Ergebnis dieser Anstrengungen ließ sich deutlich auf der Waage ablesen, doch etwas mehr Gewicht konnte beim drücken auf dem Rad nicht schaden! Außerdem, ich hatte am Walchsee ja noch genügend Zeit zur Feinabstimmung. Diese fiel aber sozusagen ins Wasser: Es regnete ständig, Tagestemperaturen wie zur besten Wintertrainingszeit und Wassertemperaturen um mein Kaiserbier auf die richige Trinktemperatur zu kühlen. Was macht der erfahrene Triathlet in solch einer Situation? Kühlen Kopf bewahren, im Wirtshaus regenerieren, am Gewicht für schnelle Abfahrten arbeiten und die Wettervorhersage mehrmals am Tag studieren. Dies hatte der Veranstalter offensichtlich versäumt, denn bei der Wettkampfbesprechung war nur von leichtem Regen zu Veranstaltungsende und Frühjahrstemperaturen die Rede! Bei diesen Aussichten konnte natürlich ein Gläschen Rotwein nicht schaden. 

Der Wettkampftag hatte dann wirklich angenehme 8 Grad, das steigerte natürlich die Vorfreude auf angenehme 17 Grad im Wasser. Vorher mußte nur noch das Rad in der Sumpfwechselzone gescheckt werden, mit dem Nebeneffekt, daß ich jetzt ganau weiß, wo der Hersteller keine Edelstahlschrauben eingebaut hat. Was solls, darum würde ich mich im kommenden Winter kümmern, jetzt gings erstmal zu Schwimmstart und zum Aufwärmen ins Wasser. Wenigsten wurde ich diesmal nicht durch den Blick aufs wunderschöne Kaisergebirge abgelengt, das war hinter der dichten Wolkendecke verborgen. 
Ich liebe die Schwimmstarts beim Freiwasserschwimmen, ich vergesse sofort wie kalt das Wasser ist, weil ich mich mit meinen Kollegen herumschlagen muß. Wichtig ist dabei, daß man die Boje nach 900 Metern nicht aus dem Blick verliert, ist mir diesemal ganz gut gelungen. 
Nach meinem Garmin bin ich nur 10 Prozent zu viel geschwommen, man darf bei der PC-Auswertung den Zoom nur nicht zu groß machen, dann sieht es nach einer Geraden aus.
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Nach stolzen 42 Minuten aus dem Wasser, würde ich aber bei meiner stärksten Disziplin wieder gutmachen, dem Wechsel! Leider bin ich dann in einem Schlammloch hängen geblieben, zum Glück fahre ich bei jedem Wetter ohne Strümpfe, das war jetzt mein Vorteil, der Regen würde meine Füße schon sauberwaschen. Das Gute bei starkem Regen auf der Radstrecke ist, daß man sich um den Windschatten keine Gedanken machen muß, die Gischt des Vordermanns endet ungefähr bei 10 Metern, einfachen gehts nicht! Und noch ein Tipp: Bei den Abfahrten und in Kurven keinesfalls bremsen, es könnte sein, daß der Nachfolger mit Karbonrädern unterwegs ist und dann hinten rein fährt! Die kleinen Schlammbäche auf Radstrecke haben aber auch etwas positives, die kleinen Sandkörner setzen sich auf den Bremsbelegen fest und erlauben bei
der Einfahrt in die Wechselzone den Bremszeitpunkt sehr spät zu setzen, man sollte sich da auch nicht durch lautstarke Streckenposten mit Bremsaufforderung aus der Ruhe bringen lassen.
Nach 2:55 und 90 Kilometern sowie 1200 Höhenmetern, 30 cm vor dem Streckenposten zum Stand gekommen, aus Dankbarkeit hat er mich dann vor dem Umfallen bewahrt. 
Jetzt liegen nur noch schlappe 21 Kilometer zwischen mir und dem Kaiserpilz im See vor unserem Wohnwagen. Natürlich hat der geschulte Blick des erfahrenen Triathleter sofort erkannt, daß erst höchstens die hälfte der Räder im Ständer hängt und von den Altersklassenmitstreiternnoch kein einziges. Das stärkt das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und läßt einen mit leichten Beinen über die Schlammpfade fliegen. Doch das mit dem Fliegen läßt schnell nach, vielleicht habe doch zu viel Gewicht gemacht. Doch solche Selbstzweifel darf man nicht an sich heranlassen, positiv muß man denken! Nur noch dreimal am Zieleinlauf vorbei bis man selbst rein darf, was ist das schon? Außerdem hat der Regen etwas nachgelassen, man kann bereits den Vordermann erkennen. Das ist jetzt wichtig, denn jetzt, da die Spitzenleute bereits im Ziel sind, ist man zum Jäger geworden und das tut gut! Geschwindigkeit ist relativ, habe ich mal gelernt, und obwohl ich langsamer werde, werden die Mitstreiter noch langsamer.
Dann ist es soweit, das Ziel kommt in Reichweite, jetzt lächeln und ganz entspannt reinlaufen. 
Der ganze Spaß hat 5:49 gedauert, genau im Mittelfeld gelandet, AK mit einer Stunde Vorsprung gewonnen, hätte auch in der Klasse vorher zum zweiten Platz gereicht. 

Erste Ableitung von Einstein/Schumacher:
Ob Lang- oder Mitteldistanz, weh tut es immer, halt länger oder kürzer!

Regenschlacht beim Ironman 70.3 Zell am See


Es war ein verregnetes, letztes August Wochenende. Doch als die Teilnehmer des diesjährigen Ironmans Zell am See Marina Schmidt, Sandra Weiß und Vater Jürgen Weiß zusammen mit ihrem Fanclub im Hotel ca. 5km vom Schwimmstart entfernt am Freitagabend eincheckten, erzählte man ihnen, dass Regen bereits zur Tradition des Ironman 70.3 Zell am See gehört. Und, dass sich die Finsiher dieses Events gar nicht als „wahre Finisher“ sehen, wenn es eben nicht aus Eimern schüttet.
Aber was ist eigentlich ein Ironman 70.3? Nun, hierbei handelt es sich um exakt die halbe Distanz eines „großen“ Ironman-Rennens. Beim Ironman 70.3, auch als Half-Ironman bekannt, gilt es 1,9km zu schwimmen, 90km Rad zu fahren und 21km zu laufen.
Beim diesjährigen Rennen in Zell am See waren auch die deutsche Meisterin auf der Langdistanz des vergangenen Jahres Sandra Weiß und ihre gute Freundin und Trainingspartnerin Marina Schmidt mit am Start. Ferner nutzte Sandra’s Vater Jürgen Weiß den Wettkampf als Formtest für den in wenigen Wochen anstehenden Ironman Mallorca.
Was für Triathlon-Einsteigerin Marina Schmidt, welche in Zell am See ihren überhaupt ersten (!) Triathlon bestritt, völliges Neuland darstellte, war für die erfahrene Triathletin Sandra Weiß die Chance, sich für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft im nächsten Jahr zu qualifizieren.
Doch zunächst sah es so gar nicht danach aus. Nachdem Sandra den Winter über im Zuge ihrer Bachelor-Arbeit in Neuseeland fernab von Sport verbrachte, wagte man zu bezweifeln, dass in Zell am See, wenige Monate nachdem sie im März zurück kam, die Form bereits wieder so gut sein würde. Doch Sandra spulte im Training gekonnt Kilometer um Kilometer ab, wohl wissend, was sie trainieren musste, um erneut in Topform zu kommen.
Pünktlich um 10:20 fiel dann der Startschuss. Nachdem Sandra in ihrer stärksten Disziplin, dem Schwimmen, wie erwartet extrem weit vorne aus dem Wasser stieg, ließ sie am Rad bei widrigsten Bedingungen und einer mit einem 13km langem Anstieg gespickten Radstrecke nichts anbrennen, und konnte im abschließenden Halbmarathon auf der letzten Laufrunde die Führung in ihrer Altersklasse übernehmen. Dies bedeutete den Sieg und somit die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft auf der Ironman 70.3 Distanz.
Auch Triathlon-Rookie Marina Schmidt bewies, dass sie hervorragend vorbereitet war. Marina lernte erst im vergangenen Winter das Kraul-Schwimmen. Somit stellte die erste Disziplin die größte Unbekannte im Rennen dar. Doch Marina blieb mental stark und innerlich ruhig, und demonstrierte wahre Kämpfernatur. Weit früher als geplant entstieg sie dem Zeller See und konnte so die Radstrecke in Angriff nehmen. Auch hier ließ sie sich durch den nun heftigen Regen und die niedrigen Temperaturen nicht davon abbringen, stets weiter zu machen und so Kilometer um Kilometer Richtung Finishline zurück zu legen. Auf der Laufstrecke fand die Fußballerin nochmals richtig gut in ihre „Laufbeine“ und konnte die 21,1km in knapp unter der magischen 2-Stunden-Marke durchlaufen. Somit erreichte auch Marina überglücklich zum ersten Mal in ihrem Leben die Ziellinie eines Ironman 70.3 Rennens.
Am darauffolgenden Abend feierten alle zusammen, Athletinnen, Athleten und die eigens zum Anfeuern angereisten Fans, sowohl die Qualifikation von Sandra Weiß, als auch die erfolgreiche Triathlon-Premiere von Marina Schmidt. Hier in Zell am See wurde wohl eine weitere Athletin mit dem Triathlon-Virus infiziert.

Schnellsten Mann Neumarkts gekürt

Wie bereits angekündigt fanden sich gestern die beiden herausragenden Athleten Michael Hierl und Andreas Meier zum großen 100 Meter Showdown im Freystädter Athletikstadion ein. Der eine bewies sich in den vergangenen Jahren bei unzähligen Langdistanzen und konnte seiner Karriere auch noch die Hawaiikrone aufsetzen. Der andere ist jung, mit Modelmaßen gesegnet und konnte dieses Jahr seine erste Langdistanz in Roth finishen.
Es versprach ein sehr spannender Wettkampf zu werden.

Nach dem Wiegen possieren beide Athleten für die Presse

Dies hatte zur Folge das sämtliches Fuß- und Radvolk des TWin´s sich auf ins Freystädter Stadion machte um dem hiesigen Event beizuwohnen. Der Autor dieser Kriegsberichterstattung vermutet aber auch, dass ein Teil dies absichtlich nutzte um die vorgeschriebene Trainingszeit zu verkürzen.

Wie dem auch sei, beide Athleten konnten vor Ort kaum abwarten um sich zu stellen, aber zuerst war warm machen angesagt um ein Verletzungsrisiko auszuschließen. Die Möglichkeit von Ausreden sollte nicht gegeben sein.
Auch unsere Vereinskanzlerin war kaum zu halten

Dann war es endlich soweit. Beide Athleten positionierten sich an der Startlinie. Die offizielle Startverantwortliche Petra ging mit beiden nochmal das Startsignal durch. Die übrigen Zuschauer und Zeitnehmer positionierten sich im Ziel 100 Meter entfernt. Zu diesem Zeitpunkt wurde den Athleten erst bewusst wie lang 100 Meter sind.

Aber für Ausreden war es zu spät. Petra ging in die Hampelmannstellung über und begann mit dem Signal. Beide Athleten fokussierten verbissen und konzentriert die vor ihnen liegende Strecke. 
Und plötzlich kam das Los Zeichen. Beide Athleten wuchteten ihre massiven Körper in die Höhe und beschleunigten auf maximales Tempo. Gleich zu Beginn konnte Andreas die Traktion seiner Spike Schuhe nutzen und einen kleinen Abstand zu Michael aufbauen. Diesen Abstand konnte er bis ins Ziel halten und schoss bereits nach 11,3 Sekunden über die 100 Meter Linie. Alle anwesenden waren überwältigt von der Spritzigkeit des jungen Athleten. Knapp eine Sekunde später konnte auch Michael die Ziellinie überqueren. 
Andreas darf sich offiziell schnellster 100 Meter Mann Neumarkts nennen

Auch Michael war sich bewusst das dieses Ergebnis nichts mit Tagesform zu tun hatte, sondern Andi der schnellere Sprinter ist. Somit lies er es sich nicht nehmen ihm als erster zum Sieg zu gratulieren.

Aus der tobenden Menge schallte Applaus über die furiose Leistung des Jünglings.
Die offizielle Siegerehrung muss noch in kürze nachgeholt werden