Weihnachten – Das Fest des Schwimmens

Für alle Vereinsmitglieder die über Weihnachten den einen oder anderen Lebkuchen abtrainieren wollen gibt es die 5 Tage Power Trainingsmöglichkeit. Vom 24ten bis 28ten Dezember haben wir täglich die Möglichkeit im Schwimmbad die Kalorien abzutrainieren. Bitte schaut einfach in den Kalender nach den Schwimmzeiten! Los gehts…

Abgetaucht: Katharina Hegemann (Mitte) und ihr Meerjungfrauenclub. Foto: Lars Thies

Auf der Mauer, auf der Lauer…

…liegt der Plendl, nach der 10. „Hour“ 🙂

 Michael Plendl wäre nicht Michael Plendl würde er nicht nach seiner nuklearen Explosion von Frankfurt bereits wieder neue Ziele ankündigen.

Ort des Geschehens soll diesmal der Challenge Roth 2015 sein. Nachdem er bei seinem letzten Start hier 2013 ein heißes Duell gegen die deutsche LD-Meisterin Sandra Weiß um nur wenige Minuten knapp verlor (und von Sandra regelrecht in den Boden gestampft wurde), liebäugelt Plendl nun mit einem neuen, heroischen Ziel auf der Ironman-Distanz.
Da er bereits während des Frankfurt Marathons merkte, dass er doch ziemlich weiß ist, und eben nicht mit den führenden Kenianern mithalten kann, wanderte sein Blick wieder mehr gen Triathlon – schließlich stören hier seinen Siegeszug keinerlei schwarze Topathleten. Und außerdem, was soll’s, wer will schon sub 3:20 in einem Marathon laufen?! Wie einst der eine Ring in den Feuern des Schicksalsberges, werden doch wahre Helden eh nur auf der legendären Ironman-Distanz geschmiedet.
So steht es nun fest, das „Plendl’sche Ziel 2015“: endlich soll die magische 10-Stunden-Mauer fallen!
Manche mögen nun sagen: „Mensch der Plendl soll doch mal auf’n Boden bleiben, und net wieder wie in Frankfurt da Zeiten jenseits von Gut und Böse ankündigen, nur um dann im Sinne eines Atompilzes hoch zu gehen.“ Wir können diese Einstellung jedoch nicht ganz teilen. Wir finden es richtig geil, gespannt von frühmorgens an, ihn bei seinem Ziel zu unterstützen um dann auch ja vor Ort zu sein wenn es so weit ist und es heißt: “ Oh habt ihr den Knall gehört? – das war der Plendl! 🙂 “ 

In diesem Sinne gut Bums im Training lieber Michi, wir halten via LiveBlog die interessierten Leser auf dem Laufenden was du so treibst in den nächsten acht Monaten im Ansturm auf die 10-Stunden-Schallmauer!

BMW FFM MARATHON – Tag der Explosionen


Frankfurt am Main/Neumarkt – Für 3 Athleten des Triathlonvereins Windschatten hieß es am vergangenen Sonntag noch einmal alle Körner zusammen nehmen zum Saisonhöhepunkt  in beim BMW Frankfurt Marathon.
Für die 42,195 km hatten sich Thomas Schmidt, Andreas Hierl und Michael Plendl viel vorgenommen. Entsprechend den Trainingsplänen, die ca. 8 – 10 Wochen intensives Lauftraining beinhalten mit Umfängen von teilweise über 100 Kilometern pro Woche wurden dann auch die angestrebten Zielzeiten im Vorfeld ausgewählt: Schmidt und Hierl hatten sich bewusst für eine Zielzeit von unter 3 Stunden entschieden, die man zwar durchaus als gewagt aber keinesfalls in Anbetracht ihrer vorherigen Leistungen bei diversen 10 km und Halbmarathonveranstaltungen im Vorfeld als zu hoch oder gar unmöglich einstufen musste, vor allem da der Frankfurt Marathon im Streckenprofil sehr flach ist und damit unter Läufern als besonders schnell gilt. Für Plendl sollte die 03:20 Stunden Marke unterboten werden.
Bereits am Samstag angereist fiel dann am Sonntag morgen um Punkt 10:00 Uhr am Messegelände der Startschuss für die 3 Neumarkter Athleten und alle übrigen knapp 20.000 Teilnehmer.
Um die Zielzeiten zu erreichen wissen erfahrene Marathonläufer dass es unerlässlich ist den ersten Kilometer genauso schnell zu laufen wie den letzten. Für Schmidt und Hierl bedeutete dies dass sie über diese Distanz jeden km in 04:15 Min. laufen sollten. Bis zur Halbmarathonmarke funktionierte das auch bei beiden einwandfrei. Hierl lief bis zu diesem Zeitpunkt mehr oder weniger in Sichtkontakt zu Schmidt mit einem Rückstand von 30-45 Sekunden. Danach mussten jedoch beide etwas Tempo rausnehmen, Hierl lief auf Schmidt auf, km 32 bis 36 durfte man sich gemeinsam bemitleiden, bevor Schmidt wieder etwas anzog und am Ende 01:11 Min. Vorsprung vor Hierl hatte.
Schmidt erreichte nach 03:08:20 das Ziel, Hierl nach 03:09:31. Für Schmidt bedeutete dies eine Verbesserung der bisherigen Marathonbestzeit um knapp 2 Minuten, bei Hierl um sage und schreibe 10 Minuten.
Michael Plendl ließ etwas länger auf sich warten. Für ihn gestaltete sich die zweite Hälfte des Rennens als immens schmerzhaft. Er musste  dem hohen Anfangs-Tempo am meisten Tribut zollen und lief mit einer Endzeit von 03:53 Std. durch den Zielbogen am Messegelände.
Erschöpft aber schon wieder voller Tatendrang wurde gleich bei der Heimfahrt mit einem Start beim Berlin Marathon im nächsten oder übernächsten  Jahr geliebäugelt.
Für alle die es interessiert kann über folgenden Link ein Racevideo-Zusammenschnitt angeschaut werden – einfach den Name der jeweiligen Person eingeben und auf Video klicken!!!!

Leroica

Wenn die Blätter gelb werden, das Kurzarmtrikot langsam in den Schrank wandert, die Heldentaten der Saison bereits Geschichte sind, dann ist die „Heldenhafte“ nicht mehr weit. So in etwa ist die Übersetzung von „Leroica“. Möglichsts alte Rennräder (mindestens 35 Jahre alt), pasendes Outfit, gute Kondition und keine Angst vor Schotterpisten, das sind die Voraussetzungen die man zum Start mitbringen sollte. Bestens ausgestattet ist man natürlich mit einem „Express“, gebaut in Neumarkt bis 1956.