Wolfgang Schumachers Hitzeschlacht in Prag / Philipp in Kanada

Am 27.07.18 wurde in Prag die zweite Auflage der Challenge Prag ausgetragen. In mitten der tschechischen Metropole durften die Athleten in einer traumhaften Kulisse ihr Können unter Beweis stellen. Wie zentral die Veranstaltung durchgeführt wurde, belegt unter anderem der Standort der Wechselzone. Diese Wechselzone befand sich nämlich auf der Brücke der Legionen (Most Legii) – der Parallelbrücke zur Karlsbrücke. Die Veranstaltung war mit ca. 1.000 Teilnehmern ausverkauft, die besondere Möglichkeit, mitten in der wunderschönen Stadt einen Wettkampf zu bestreiten, lockte Triathleten aus ganz Europa an. Der Schwimmpart über 1,9 km musste in der kühlen Moldau (hälftig mit und hälftig gegen die Strömung) absolviert werden. Die 90 km lange Radstrecke wurde in zwei Runden stadtauswärts ausgetragen. Der abschließende Halbmarathon führte die Athleten wieder mitten durch Altstadt, was für sie eine besondere und einmalige Kulisse darbot.

Nach einer zweijährigen

verletzungsbedingten Wettkampfpause griff unser Athlet Wolfgang Schumacher in Prag wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Dabei machten es ihm die äußeren Bedingungen bei seinem Comeback nicht gerade einfach.

Der Wettkampf wurde nämlich pünktlich zur größten Mittagshitze gestartet.

Bei einer Wassertemperatur von erfrischenden 17 Grad war – im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen, die an diesem Wochenende ausgetragen wurden – ein Neoprenanzug also Pflicht. Für Wolfgang kam bei der ersten Disziplin die doch relativ starke Strömung der Moldau überraschend. Nach 40 Minuten konnte er das Schwimmen beenden. Er musste jedoch anschließend noch einige hundert Meter im Neoprenanzug (bei 33 Grad) zurücklegen bis er endlich im Wechselzelt bei der Zeitnahme ankam.

Auf der Radstrecke lief es für ihn bis Kilometer 60 gut. Bis dahin konnte er schnell 30 Plätze gutmachen. Aber dann setzte ein lokales Gewitter ein, welches ausschließlich die späten Startgruppen traf. Heftiger Regen und starke Sturmböen machten das Radfahren zu einem gefährlichen Unterfangen. Mit einer Radzeit von 3:08 h, welche deutlich unter seinen Erwartungen lag, erreichte er die Wechselzone.

Da die Temperaturen trotz des Regens immer noch auf Rekordhöhe lagen, trug die aufsteigende Luftfeuchtigkeit dazu bei, dass das Unterfangen immer unerträglicher wurde. Der abschließende Halbmarathon bereitete Wolfgang fast ausschließlich Qualen.

An der ungewöhnlich hohen Abbruchquote von ca. 20% spiegeln sich die harten Gegebenheiten vor Ort ebenfalls wieder.

Für Wolfgang kam trotz muskulärer Probleme und einer Magenverstimmung ein Abbruch nicht in Frage und er kämpfte sich über die Ziellinie.

Auch wenn am Ende die Gesamtzeit eine Stunde unter seinen Erwartungen lag, überwog doch die Freude über einen gefinishten Triathlon. Ein 5. Platz in der Altersklasse, 4 Athleten davor und 4 dahinter, bildeten für ihn letztendlich noch einen versöhnlichen Abschluss.

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Unser Vereinsmitglied Philipp Christl (welcher in diesem Jahr für einen anderen Verein zwecks Ligamannschaft gemeldet ist) startete am gleichen Tag in Kanada ebenfalls 70.3 in Whistler in der Nähe von Vancouver. Er hatte von allen Deutschen Athleten mit Abstand die beste Zeit! Landschaftlich ein Highlight im glasklaren Alta Lake zu schwimmen, die 90 km in einer traumhaften Kulisse mit einer Runde zu radeln um am Schluss am Green Lake entlang den Halbmarathon zu laufen. Die einzelnen Disziplinen absolvierte Philipp in „super-traumhaften“ Zeiten!

 

 

 

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