Twin-Triathleten werden zu Biathleten

Während in Antholz die deutschen Biathleten in den verschiedensten Wettbewerben um Medaillen kämpfen und ihrem Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften entgegenstreben, haben die neumarkter Triathleten bis zu ihrem Saisonhöhepunkt, dem Challange Roth, noch ein halbes Jahr Training vor sich. „Triathleten werden im Winter gemacht“, so lautet die bewährte Trainingspraxis seit vielen Jahren. Da sind die kurzen Tage, die Kälte und der Schnee natürlich richtige Motivationskiller, aber nicht für alle! Für viele ist der Skilanglauf, ob klassisch oder Skating, nicht nur eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag, sondern eine sinnvolle Ergänzung zum Lauf- und Schwimmtraining. Wenn dann auch noch, wie dieses Jahr perfekte Schneeverhältnisse herrschen, dann hält es einen harten Kern der Windschattler nicht mehr zuhause.

Herrlicher Sonnenschein und die, durch die neumarkter Loipenfreunde vorbildlich präparierten Loipen, sowie die mobile Schießanlage in Hilzhofen, führten dann zu der Idee, es doch einmal mit dem Biathlon zu versuchen. Am letzten Sonntag folgte dann rund ein Dutzend Windschattler der Einladung des Vorstands, zum ersten „Biathlon für Triathleten“.

Natürlich kennt man sich als Multisportler mit dem Sportartenwechsel aus, Biathlon stellt aber doch etwas andere Anforderung an einen Sportler, neben guter Kondition ist auch die Fähigkeit notwendig, mit hohem Puls auch noch ins Schwarze zu treffen. Das sollten an diesem Sonntagmorgen, bei herlichem Winterwetter, die Starter bald selbst erfahren. Die Laufrunde von 1,2 Kilometern musste insgesamt fünfmal gelaufen werden, viermal galt es beim Schießen die 5 Scheiben zu treffen. Geschossen wurde im Stehen mit Lasergewehren aus 10 Meter Entfernung.

Natürlich führte jeder Fehlschuß zu einer Strafrunde von 100 Metern.

Wie schwer es selbst für Spitzenläufer ist, viele Fehlschüsse durch starke Laufleistungen zu kompensieren, das mußte der ein oder andere an diesem Vormittag als Erfahrung mitnehmen. Ausgewogenheit ist gefragt, gleichmäßige Laufleistung und Treffsicherheit beim Schießen, das hört sich zwar leicht an ist in der Umsetzung aber doch schwerer als gedacht. Ausgerechnet der elfjährige Tim Schumacher zeigte so manchem erfahrenen Triathleten wie es geht. Nach nur 30 Minuten kam er bereits  als dritter ins Ziel.

Alle Teinehmer waren von dieser Veranstaltung begeistert und sind sich sicher, daß dies nicht der letzte „Triathlon meets Biathlon“ war.

Ein besonderer Dank gilt den neumarkter Loipenfreunden, die sowohl die Strecken besten präpariert hatten, als auch die Schießanlage im Wettkampf betreuten.

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