TWin Turmspringen: Akrobatik, Eleganz, Dynamik

Gestern war es nun endlich soweit. Das durch die jungen Mädels des TWin provozierte Neujahrs-Springen ging mit einem fuluminanten Showdown zu Ende. Lediglich das Feuerwerk wurde auf Grund von (technischen) Fehlzündungen im Großraum Neumarkt leider kanpp 18 Stunden zu früh „verschossen“.

Im Einzel-Wettbewerb: „Köpfer vom 3-Meter-Brett“ war die Spannung bis zur letzten Minute groß. Würden Andreas M. und Thomas S. den „Köpfer“ vom 3-Meter-Turm wagen? 
Nachdem bereits diverse Sprünge aus einem Meter Höhe meist kläglich (und schmerzhaft) scheiterten, zeigten die beiden dass sie einfach wahre Wettkampf-Tiere sind und eben nur unter Druck wahrhaftig aus Kohle Diamanten entstehen. Beide steigerten sich so vom 1-Meter-Brett auf die dreifache Höhe und schlossen das Neujahrs-Springen mit einem grandiosen „Köpfer“ erfolgreich ab. Die zuvor spöttischen Kommentare der weiblichen Fraktion verstummten augenblicklich, und es machte sich Bewunderung und Ehrerbietung in deren Gesichtern breit. Die Mädels des TWin rangen (wohl mehr innerlich) damit, wer von ihnen nun die durch Prellungen und Verstauchungen gepeinigten Körper jener beiden Tapferen Krieger im Anschluss sanft massieren und mit Öl und Salben einreiben durfte.
Auch Triathlon-Urgestein Reinhold S. zeigte eine beeindruckende Performance vom 3-Meter-Brett. Ohne große Worte und ohne zu Zögern stieg er in höchstem Maße auf sein Ziel fokusiert in diese (schwindeleregenden) Höhen hinauf, winkte einmal kurz seinem Hasi Marion S. am Beckenrand nekisch zu – und sprang, mit Kopf voran in die Tiefe. 
Parallel hierzu bereitete bereits unangefochtenes Schwimm-Ass des TWin Gerald R. den „Sprung-des-Abends“ vor.
Nachdem Gerald seinen Sprung in die Tat umsetzte, waren sich alle einige, dass er der  unangefochtene Sieger des Abends (und der Herzen) war. Der noch immer extrem jung, athletisch und durchtrainiert wirkende ‚mid-40iger‘ erklomm wagemutig und als Einziger (aus den Reihen der gehobenen Altersklassen) den 5-Meter-Turm. Dort angekommen zeigte er den jungen Hüpfern wie man die „Mädels am Beckenrand zum Kreischen“ bringt. Nach einer kurzen Phase der inneren Einkehr, zeigte Gerald keine Scheu vor dem Abgrund und dem aus dieser Höhe brettharten Wasser und sprang in die Tiefe…nahezu allen blieb kurzfristig das Herz stehen als Gerald sich im freien Fall nach unten bewegte. Lediglich in den Augen der frisch ausgebildeten Rettungsschwimmer um Andy M. und Tina K. konnte man ein Funkeln erahnen, welches darauf hindeutete, dass diese ihre vor wenigen Tagen erlernten Fertigkeiten nun endlich (vielleicht) einmal zur Anwendung bringen konnten.
Doch Wenige Sekunden nachdem Gerald die Wasseroberfläche durchschnitt (!), tauchte er auch bereits wieder auf und genoß sichtlich den tosenden Applaus der begeisterten Meute.
Unbeeindruckt von all diesem Theater, stieg Frank „der Akrobat“ Schmidpeter gekonnt in jede nur dargebotene Höhe hinauf und vollführte wahre Kunststücke in der Luft. Sein (wahrscheinlich durch das tragen seiner enormen Haarpracht gestählter Oberkörper) drehte und wendete sich schier mühelos in der Luft und tauchte elegant ins Wasser ein. Da hat wohl einer heimlich trainiert 🙂 !!!
Andy und Thomas waren sich nachher bezüglich ihrer Perfomance einig: „Wir haben alles gegeben. Mehr war heute einfach nicht drin.“ 


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