News from Big Island

Nahezu täglich erreichen uns nun Neuigkeiten von TWin Starter Michael Hierl. In weniger als 24h startet die Weltmeisterschaft auf der Lavainsel im Pazifik.
Michael nutzte den „Underpants-Run“ um die Konkurrenz genau unter die Lupe zu nehmen (die kleinsten Fettpölsterchen werden hier gnadenlos zur Schau getragen).
Er kam Gott sei dank nicht umhin uns auch hiervon ein paar Bilder zu kommen zu lassen…

„Hang-Loose“ – da ist einer bis aufs äußerste Austrainiert….was meint ihr, der fällt doch neben Andy Raelert und den ganzen anderen Asketen garnimma auf 🙂 …

„Mich laust der Affe!!!!!“- was für ein Körper, was für ein Athlet!!!!!!!!!!!!!
…nur den Schlüpper hat er wohl vom Ur-Großvater geklaut 🙂

Gute Aussichten für unseren Michael auf Hawaii…..

Der Ausblick wird immer besser, und besser, und besser……wer wäre jetzt noch alles gern im tropischen Paradies?????

Mit diesen Eindrücken im Kopf lieber Michael, wünscht dir der gesamte Verein beim morgigen Ironman Hawaii (*wuhh*-Gänsehaut!!!) ganz viel Spaß, Erfolg und einen eisernen Willen…..HAU REIN!!!!!!!!!!!!!!!!!

Michael Hierl mischt sich unters Who-is-who auf Hawaii….

….und beäugt hier (bei Betrachtung der absolut representativen TWin Homepage Umfrage bzgl. des diesjährigen Hawaii Sieg Anwärters) derweil die heißesten Kandidaten!!!!

Pete Jacobs (amtierender Ironman Worldchampion) + Michael Hierl (amtierender TWin Vereins Champion)
 Sebastian Kienle (2times 70.3 Worldchampion) + Michael Hierl (amtierender TWin Vereins Champion)
Unser Michael geht am Samstag, also in nicht einmal mehr 48h, mit der Startnummer 1570 ins Rennen. Ab Samstag, 12.10. 18.30 MESZ  beginnt der Live-Stream auf   Ironman Live .
Das HR-Fernsehen überträgt dann ab 0.00 Uhr Live vom wichtigsten Triathlonrennen des Jahres.

Offizieller Bahnlaufstart am Samstag 10:30 Uhr

Nach der 5000 Meter Auftaktveranstaltung starten wir nun mit dem wöchentlichen Training. Samstag um 10:30 Uhr an der Bahn beim Gluck Gymnasium gehts los und dann wöchentlich weiter. Auf der Bahn wird niemand alleine gelassen, jeder kann also mitmachen. Keine Ausflüchte wie „Ich bin zu langsam“, „Ich bin zu hübsch für diesen Scheiß“ oder „die Couch kann nicht ohne mich“ werden akzeptiert.
Die Bahn ruft!!!

Kona Favoriten 2013

Slowtwitch hat hier eine sehr schöne Übersicht über die Favoriten für Kona am Samstag zusammengestellt:
http://www.slowtwitch.com/Opinion/2013_Kona_Men_s_Favorites_3937.html
Raelert, Kienle, Jacobs alle werden gennant. Nur einen haben Sie anscheinend vergessen. Michael „Eisenmännchen“ Hierl (Startnummer 1570) wird nicht erwähnt. Das ist insbesondere komisch da in der homepageeigenen Abstimmung Hierliman ganz klar in Front liegt. Alles andere als ein klarer Sieg vor Andreas Raelert wäre der Abstimmung zu Folge eine große Überraschung. Aber das ist anscheinend zu unseren Kollegen in die USA noch nicht vorgedrungen.
Am Samstag 18:30 Uhr deutscher Zeit wirds ihnen Hierliman schon zeigen den Amis wer hier das Schäufele am schnellsten mit einer Maß Bier runterspülen kann in der Zielverpflegung. So siehts aus!

Trainingsregion Fuschl am See

Wo liegt denn das überhaupt???
Fuschl am See liegt ca. 20 km östlich von Salzburg. Also recht schnell aus dem Großraum Neumarkt erreichbar. Fuschl am See bietet für das Training gute Vorraussetzungen. Es gibt im Ort ein Bad mit beheiztem 25 Meter Becken.

Dazu noch super Strecken für Mountainbike und Rennrad und zu guter letzt eine 12km Laufstrecke direkt um den See.
Mit dem Hotel Mohrenwirt befindet sich in Fuschl ein Rennrad/Triathlonhotel direkt vor Ort. Dort kann man auch Rennräder und MTBs der Marke Airstreem ausleihen. Die Räder haben eine sehr gute Qualität. Es liegt auf der Hand, dass man in der Region von Österreich Ausflüge auf dem Rennrad oder MTB nicht ohne Höhenmeter machen kann. Eine typische 100 km Runde hat schnell mal 1500 Höhenmeter. Landschaftlich bei halbwegs gutem Wetter aber ein Genuss vom Allerfeinsten.

Hier mal eine Beispielstrecke http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ifsanjqmajyszdud
Besonders in der Zeit Anfang Mai ist Fuschl eine Super Gelegenheit für ein Radtrainingslager. Bis dahin stimmen die Grundlagen und den Druck kann man sich an den Bergen holen.

Einmal abrüsten bitte…..

1x Gesamtsieg, 1x Comeback, 1x persönliches Ziel erfüllt, 2x peinlicher Auftritt – so lässt sich der gestrige Ausflug zum Jura2000 Halbmarathon nach Beilngries kurzum beschreiben. Für eine detailliertere Darstellung unbedingt weiter lesen…

Das Vorspiel

Nachdem die Teilnehmer des TWin aus unterschiedlichen Richtungen nach Beilngries anreisten, bildeten sich mehrere, bunt gemischte Fahrgemeinschaften.
Im Sauna-Schmidt-Automobil brachen um die Mittagszeit Tilo Spangenberg, Andreas Meier und Thomas Schmidt auf. Alle für die Halbmarathon Distanz gemeldet.

Bereits eine halbe Stunde später, beim Eintreffen in Beilngries, konnte Andy „Mandy“ Meier dem psychologischen Druck nicht mehr standhalten, fühlte sich als hätte er, im wörtlichen und im übertragenenen Sinne,  diverse Tritte in seine südlichen Territorien bekommen und cancelled noch vor Erreichen der Startnummernausgabe seine Teilnahme. 
Da fadenscheinige Ausreden im TWin nicht toleriert werden, wird auf Mandy wohl nun den gesamten Winter der Spott und Hohn seiner Vereinskollegen nieder prasseln. Es bleibt ab zu warten in wie fern ihn dies bei der Vorbereitung auf die erste Langdistanz nächstes Jahr entweder abhärtet oder vollends zerstört 🙂
Folglich verblieben auf der Halbmarathon Distanz noch Tilo Spangenberg, Matthias Bleicher und Thomas Schmidt. Sebastian Bauer nahm die um eine Runde kürzere 14km Strecke in Angriff. Christoph Sturm stellte sich dem 7km Wettkampf.
Wie immer wenn Seb Bauer und T. Schmidt zusammen einen Wettkampf bestreiten, begann es auch pünktlich zum Start zu Regnen.

Der Akt

Pünktlich um 14.30 fiehl, nach zweimal Ladehemmung, der Startschuss. Es galt einen profilierten 7km-Rundkurs zu durchlaufen. Je nach Streckenlänge eben ein-, zwei- oder dreimal.
Christoph Sturm siegt auf den 7km
Nach bereits 26.25min preschte Youngstar und Lauftalent Christoph Sturm, knapp 1,5 min vor dem Zweitplatzierten über die Ziellinie des 7km Laufs und holte sich damit den Gesamtsieg. 
Herzlichen Glückwunsch für diese famose Leistung und keep on running …..
Der Rest hat langsam Schmerzen
Sebastian Bauer und Thomas Schmidt versuchten die zwei gemeinsamen Runden Brust an Brust zu überstehen. Kein leichtes Unterfangen, was in der ersten Runde noch problemlos möglich war (nicht zu letzt da beide die Anstiege jeweils in gleicher Manier „hochkrochen“) stellte für Schmidt in der zweiten Runde schon ein gewisses Maß an Schmerzen dar. Und plötzlich war es passiert, an einer Verpflegungsstelle bei km 10, bei leicht abfallendem Terrain, zündet Basti den Turbo, riss eine Lücke von gut 30-40m zwischen sich und Schmidt und machte weiter Dampf. Schmidt versuchte von nun an vergeblich und unter Aufbringung sämtlicher (körperlich wie mentaler) Tricks die Lücke zu schließen – ohne Erfolg…Bauer blieb vorne. Dieser verschärfte dann ab km 12, das Ziel und die bomben Zeit bereits witternd, nochmals das Tempo und brachte weitere Meter zwischen sich und Schmidt. 
Nach 59.05min überquerte Sebastian Bauer die Ziellinie und verpasst damit knapp (4.) das Treppchen der Gesamtwertung.
Schmidt nun völlig allein auf weiter Flur, musste das Tempo halten und versuchen auf der letzten Runde nicht zuviel Zeit liegen zu lassen. Zu Beginn, so ganz ohne Bauer im Visier, vermochte dies nicht ganz gelingen. Der km Schnitt fiehl, die Bewegungen wurden unrunder – „der hat Schmerzen“, hörte er Zuschauer sagen! Doch bei km 17 angelangt, fasste Schmidt sich ein Herz, biss sich durch, konnte über sich hinaus wachsen und nochmals Tempo aufnehmen und so sein (mentales) Debakel, den Schrecken über die eigene Schwäche von Klagenfurt, einfach in einem Rennen stehen zu bleiben wieder halbwegs gut machen und erreichte nach 1.30.15 h das Ziel. Dies bedeutete in der männlichen Hauptklasse den 2. Platz – ein Indiz dafür, dass entweder die Strecke sehr schwer war oder die Konkurrenz bereits in der Herbstpause schlummert.
Auch Matthias Bleicher, vormals als einzig wirklich fitter der TWinler am Start, lieferte ein grandioses Rennen und erreichte das Ziel nach 1.28.05h. 
Der dritte im Bunde der Halbmarathonis, Tilo von und zu Spangenberg(er), beendete sein Rennen vorzeitig und stieg nach zwei Runden (14km) aus. Die Schmach über dieses DNF wird ihn wohl, laut seiner eigenen Aussagen noch einige Zeit verfolgen. Nichts desto trotz schleckte er im Ziel genüßlich bei 10°C und Regen an einem Eis 🙂 Ich denke er kommt psychisch ganz gut mit seinem DNF klar und man muss sich hier keine (ernsthaften) Sorgen machen.
Der Schluss
Was bleibt abschließend zu sagen? – Einige der TWinler haben ihre Saison 2013 nun erfolgreich zum Abschluss gebracht, andere wiederum eher nicht.
Hier noch die gnadenlose Ehrlichkeit einer GPS-Uhr, für die die es interessiert, einfach hier klicken!
Dennoch, ob Finisher, DNF’ler oder Kneifer nun erstmal eine gute Regenerationszeit und nicht zu viel extra-Kilos drauf packen 🙂