Köln 226 half Rennbericht

Nachdem ein Teil der Twin Fraktion am Walchsee vertreten war, haben sich auch zwei Athleten über die Strecken gequält.

Am Samstag ging Jan Seibel zur Premiere auf seine erste Olympische Distanz.
Sein selbstgesetztes Traumziel von Sub3 konnte er locker unterbieten.

Nach 31:11 Min. erledigte er die 1500 Meter lange Schwimmstrecke. Nach knapp 4 Minuten Wechsel wurde Rund um den Fühlingersee 40 Km gegen Regen und Wind gekämpft. Nach starken 1:17 war dies geschafft und der abschließende 10 Km Lauf stand bevor. Nach 58 Min konnte Jan sichtlich erleichtert ins Ziel einlaufen und es stand eine 2:52:38 auf der Uhr. Herzlichen Glückwunsch zu diesem starken Einstand.


Am Sonntag stand noch der Cologne 226 und Cologne 226 half an. Um 12:20 starteten die Profis und danach in zwei Startgruppen die restlichen Athleten. Um 12:30 mit einem Feuerwerk wurden wir auf die Strecke geschickt.

Zum Glück waren die Regattaleinen gespannt und so konnte man sich Problemlos im Wasser orientieren. Nach 34:50 war ich sehr erstaunt, da eine Schulterverletzung die letzten 8 Wochen kein Schwimmen über 1 Km am Stück zu lies. Topmotiviert ging es auf die Maschine:

Schnell den Zeitfahrhelm auf und ab auf die flache Strecke. Die ersten 20 Km gingen mit dem Wind in die Kölner Innenstadt. Nach der Wende im Zielbereich ging es circa 30 Km gegen den Wind zurück zum See und etwas weiter ins Hinterland. Die Laufräder machten sich spürbar und ich konnte einige Plätze gut machen. Danach ging es wieder zurück in die Stadt und die Kräfte wurden weniger auf einer Kleinen Runde zurück zum See und wieder in die Stadt wurden die Oberschenkel immer schwerer. Mit dem Wind zurück in den Zielbereich kamen die ersten Zweifel auf, wie die letzten 21,1 in einer einigermaßen vernünftigen Zeit absolviert werden können. Das selbstgesetzte Ziel von Sub5 rückte nach 2:40 immer weiter in Entfernung. Nach 3:19 Racetime war das Schwimmen, Radfahren und die beiden Wechsel geschafft. Kopfrechner an -> Bleiben noch 1:40 für den Halbmarathon.

Ab auf die Strecke. Nach 500 Metern machten sich die Oberschenkel zu. Kurz bevor die Krämpfe kamen etwas Tempo rausnehmen und alles war wieder in Ordnung. Bis Km 13 lief es sehr gut. „Highlights“ auf der Strecke war über die Deutzerbrücke entlang am Rhein über eine Wendeltreppe zurück auf die Brücke in den Zielbereich. Ab Km 14 begann sich im Kopf alles nur um Essen zu drehen. Da der nächste Verpflegungsstand erst bei Km 16 befand kamen starke Zweifel auf ob die letzten 5 Km noch zu schaffen sind. Mit einer 7:30 Pace schleppte ich mich zur Verpflegungsstelle. Mini-Brezeln, Melone, Tuc Blätzchen und Cola brachten den Körper wieder in Fahrt. Nochmals zur Wende und wieder zurück zur Verpflegungsstelle das selbe Programm wieder, kurze Pause viel Cola und ab auf die letzten 3 Km. Der Körper erholte sich und eine 6:00 Pace war möglich, das letzte mal die Wendeltreppe hoch, kurze Selbstbemitleidung mit einem anderem Teilnehmer auf der Brücke und den letzten Kilometer mit Krämpfen ins Ziel einlaufen. Geschafft! Am Ende stand eine 5:19 auf der Uhr. Ziel verpasst viel Erfahrung gesammelt. Der Winter kommt das Grundlagentraining für das große Ziel Challenge 2014 wird lang und hart um die doppelte Distanz durchzustehen.

Insgesamt war der Köln Triathlon eine gute bis mäßige Veranstaltung:
+ Schwimmstrecke
+ Preis
– Rad und Laufstrecke (viele Stürze)
– wenig Zuschauer (Roth verwöhnt?)

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