Blog

Triathlon Hof (Dritter Liga- Wettkampf und Einzelstarter)

Am  21.07.19 ging der GEALAN Triathlon der IfL Hof bereits in seine 37. Auflage. Je nach Vorliebe bzw. nach persönlicher Leistungsfähigkeit konnten die Athleten aus drei Wettbewerben auswählen. Die kürzeste Distanz – die Volksdistanz (350m – 21,4 km – 5km) – hatte die Besonderheit, dass hier keine Rennräder oder Triathlonräder starten duften – also eine richtige „Volks“distanz. Auf der Sprintdistanz (750m – 21,4km – 5km) wurde in dem Rahmen auch ein Liga-Wettkampf der Bayernliga ausgetragen. Über die längste Distanz – der Kurzdistanz/Olympischen Distanz (1500m – 37,4km – 10km) – gingen die TWinler anlässlich eines Landesliga (Nord) Wettkampfes an den Start.

Das Schwimmen fand im Untreusee statt. Start war für unsere Athleten am Surferstrand. Sie mussten zwei Runden mit jeweils einem Landgang absolvieren. Bevor es auf die zweite Schwimmrunde ging, mussten die Athleten direkt vor dem Surferstrand noch eine Boje linksseitig umschwimmen. Die Radstrecke wurde in diesem Jahr wegen einer Baumaßnahme auf dem JVA-Gelände leicht abgeändert. Aber lediglich die An- bzw. Abfahrt zur vollgesperrten B2 – auf welcher die Jungs zwei Runden fuhren – musste dabei geändert werden. Die abschließende Laufstrecke verlief direkt um den Hofer Untreusee mit einem kleinen Abstecher in Richtung der Bundesstraße B2. Auch hier mussten die Kurzdistanzathleten zweimal den Hofer See umrunden.

Die zentrale Wechselzone am Untreusee mit kurzen Wegen vor, während und nach dem Rennen bot allen Beteiligten auch in diesem Jahr eine grandiose Atmosphäre. Neben dem tollen Blick vom Sonnenhügel auf die Wechselzone, den Start- und Zielbereich sowie die Schwimm- und Laufstrecke sowie Teile der Radstrecke wartet die IfL Hof seit 2014 mit einer Videowand auf. Mehrere Videokameras übertragen das Rennen von der Strecke permanent live auf die Videowand am Hofer Untreusee.

Nach einer nächtlichen Abkühlung wurden unsere Athleten am Morgen des Wettkampftages mit einer erfreulichen Nachricht begrüßt – die Wassertemperatur war so niedrig, dass das Schwimmen mit Neo erlaubt wurde. Da die TWins bisher eher beim Radfahren und Laufen auftrumpfen konnten, stieß diese Nachricht auch eine positive Resonanz, da dadurch die Chancen auf einen erfolgreichen Wettkampf gestiegen sind.

Das Schwimmen verlief dann zu Beginn gewohnt hektisch und Marco, Thomas und Lukas kamen erst nach der ersten Boje so richtig aus der „Waschmaschine“. Daniel sortierte sich von Beginn an ein kleines Stück weiter vorne im Feld ein und erlebte das Schwimmen dadurch ein bisschen entspannter. Nach den zwei Schwimmrunden, mit jeweils einem Landgang gingen Marco und Thomas ziemlich gleichzeitig auf guten Mittelfeldplätzen aus dem Wasser. Daniel verließ das Wasser an Position 13.

Mit dem Radfahren begann nun – vor allem für Marco und Thomas – die Aufholjagd Richtung Spitze. Marco fegte förmlich über die Radstrecke, was ihm als Ergebnis auch den mit Abstand schnellsten Radsplit des Tages einbrachte. Thomas konnte in der zweiten Hälfte des Radfahrens zu Daniel aufschließen und gemeinsam versuchten sie dann – unter Einhaltung des Windschattenabstandes – die starken Läufer aus Göppersdorf „müde zu fahren“. Den Rad-Part beendeten beide kurz hintereinander und gingen gemeinsam auf die Laufstrecke. Lukas hatte, wie viele Athleten an diesem Tag, mit den zwischenzeitlich sehr widrigen Witterungsbedingungen auf der Radstrecke zu kämpfen, konnte aber dennoch souverän seinen Platz verteidigen.

Für Marco ging die Verfolgung des einzelnen noch vor ihm verbliebenen Athleten beim Laufen weiter. Den zweiminütigen Rückstand egalisierte er zügig und erzielte auch beim Laufen die Tagesbestzeit. Ihm als ehemaligen Bergläufer kam auch die sehr anspruchsvolle Strecke, die mit zwei größeren Anstiegen pro Runde gespickt war, zugute. Somit wurde seine furiose Aufholjagd mit einer sehr guten Zeit und einem herausragenden ersten Gesamtplatz gekrönt.

Daniel und Thomas absolvierten die ersten ca. 7km gemeinsam und arbeiteten sich langsam weiter nach vorne. Schließlich konnte Thomas zum Ende hin noch wertvolle Sekunden gutmachen, was ihm dann den 9. Platz einbrachte. Daniel folgte ihm ein paar Sekunden später über die Ziellinie und belegte mit dieser Zeit den 12. Platz. Auch Lukas konnte wie erwartet beim Laufen einige Plätze gut machen und sich im guten Mittelfeld positionieren.

Neben den Liga-Startern waren auch noch Jürgen Weiß und Christoph Ostalecki am Start. Sie starteten ebenfalls auf der Kurzdistanz und erzielten dabei gute Ergebnisse.

Fazit: Mit der absoluten Bestbesetzung gelang unserer Liga-Mannschaft nun der Sprung aufs Treppchen und dies sogar mit deutlichem Vorsprung zu Platz 3. Marco als Einzelsieger hatte daran natürlich einen Bärenanteil. Aber auch die weiteren Ergebnisse der weiteren Team-Mitglieder müssen sich dahinter nicht verstecken. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung konnte sogar der bisherige Tabellenführer aus Fürth geschlagen werden! Zudem konnte das Team in der Tabelle auf Rang drei klettern und hat somit das „Team.twenty.six“ aus Roth überholt. Nun liegt der Fokus auf dem vierten und letzten Wettkampf am 3. August in Kitzingen, bei welchem sich die Jungs wieder ein Ergebnis „weit vorne“ wünschen.

Teammanager Jürgen Weiß lobte die geschlossene Mannschaftsleistung und wünscht sich für den letzten Wettkampf wieder einen guten Wettkampf. „Eventuell kann das Team ja dann auch in der Gesamtwertung noch den ein oder anderen Rang gut machen“.

Einzelergebnisse:

Marco Benz: Platz AK (1); Schwimmen: 0:25:11.82; Rad: 0:55:33.11; Lauf: 0:38:04.11; Gesamt: 1:58:49.04

Thomas Wittmann: Platz AK (4); Schwimmen: 0:24:56.39; Rad: 0:58:57.27; Lauf: 0:41:22.25; Gesamt: 2:05:15.91

Daniel Reindl: Platz AK (5); Schwimmen: 0:23:45.79; Rad: 1:00:11.67; Lauf: 0:41:42.04; Gesamt: 2:05:39.50

Christoph Ostalecki: Platz AK (8); Schwimmen: 0:25:14.17; Rad: 1:01:35.76; Lauf: 0:45:06.92; Gesamt: 2:11:56.85

Lukas Gruber: Platz AK (11); Schwimmen: 0:26:55.99; Rad: 1:04:50.70; Lauf: 0:44:30.96; Gesamt: 2:16:17.65

Jürgen Weiß: Platz AK (6); Schwimmen: 0:27:19.82; Rad: 1:09:55.59; Lauf: 0:52:47.42; Gesamt: 2:30:02.83

M-Net Triathlon Erlangen

Bereits zum 30. Mal wurde am 21.07.19 der Erlangener (M-Net) Triathlon ausgetragen. Die Veranstaltung ist in der Region sehr beliebt und eigentlich auch immer ausgebucht. Auch in diesem Jahr standen über 800 Athleten auf der Startliste. Davon gingen 230 über die Kurzdistanz (Schwimmen 1,5 km/Rad 43 km/Laufen 10 km) und 352 über die Mitteldistanz (2,0 km Schwimmen/ Rad 86 km/Laufen 20 km) an den Start.

Auch in diesem Jahr standen wieder ein paar TWinler an der Startlinie dieser gut organisierten und anreisefreundlichen Veranstaltung. Alle haben sich zu einem Start über die Mitteldistanz entschieden.

Vor dem Start wurde wieder einmal – das für Erlangen „obligatorische“ – Neoprenverbot ausgesprochen. So dass die Freund des Dreisports sich über eine schöne Abkühlung im Main-Donau-Kanal freuen konnten. Geschwommen wurde je hälftig mit und hälftig gegen die Strömung.

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Wechselzone ging es dann für die Athleten auf die neue Radstrecke. Auf der Radstrecke mussten zwei Runden zu je ca. 43 km absolviert werden. Hierbei waren insgesamt rund 800 Höhenmeter zu bewältigen. Die Wetterbedingungen waren dabei temperaturmäßig optimal. Lediglich der Wind stellte eine zusätzliche Herausforderung zu den Höhenmetern dar. Doch auch dieses Duell entschieden alle TWins für sich.

Wieder in der Wechselzone angekommen, hieß es noch die Laufschuhe für den abschließenden Lauf zu „schnüren“. Beim Lauf mussten die Teilnehmer zwei Runden zu je 10 km laufen. Wegen Umzug der Wechselzone gab es auch hier eine Premiere – es war erstmalig keine Wendepunktstrecke.

Glücklich und zufrieden erreichten alle TWinler das Ziel und erlabten sich ausreichend am Zielbuffet.

ERGEBNISSE:

Birkle Duro Silvie Platz AK: 8; Schwimmen: 0:42:59.23 Bike: 2:56:11.64 Laufen: 1:58:11.98 Gesamt: 5:44:36.30

Fuchs Michael Platz AK:26 Schwimmen: 0:39:22.52 Bike: 2:30:11.93 Laufen: 1:39:56.03 Gesamt: 4:54:40.95

Grötzner Volker Platz AK: 33 Schwimmen: 0:42:38.78 Bike: 2:42:45.43 Laufen: 1:47:31.99 Gesamt: 5:18:59.98

Schick Dieter Platz AK: 13 0:36:53.47 Bike: 2:36:53.01 Laufen: 2:01:15.64 Gesamt: 5:21:18.90

Schmidpeter Marion Platz AK: 2 Schwimmen: 0:40:46.86 Bike: 3:06:59.02 Laufen: 2:17:22.68  Gesamt: 6:10:49.36

Schmidpeter Reinhold Platz AK: 2 Schwimmen: 0:37:17.23 Bike: 2:43:27.88 Laufen: 1:48:52.15 Gesamt5:15:44.77 

Dieter Soder beim 24-Rennen in Kelheim

Am Wochenende vom 13. auf den 14. Juli wurde die 23. Auflage des Kelheimer 24-Stunden-Rennens ausgetragen. Bei der Veranstaltung geht es darum, innerhalb dieser 24h möglichst viele Runden zu absolvieren. Der Rundenverlauf ging von Kelheim über einen 5km langen Anstieg an der Befreiungshalle vorbei, über Bankerl, Essing wieder zurück nach Kelheim. In jeder Runde mussten ca. 180 Höhenmeter überwunden werden.

Zentrum der Veranstaltung war der Kelheimer Stadtplatz. Hier war ein großes Festzelt aufgebaut, in welchem Bands und Musikvereine spielten und zusätzlich neben den Zuschauern für gute Stimmung sorgten. Die Radsportler fuhren in jeder Runde einmal über das in der Innenstadt verlegte Kopfsteinpflaster durch das Festzelt. Am Ende des Zeltes war auch die Wechselzone, in welcher die Staffelfahrer den Staffelstab übergaben. Für die Einzelstarter hieß es, jeweils eine enge Kurve um die „Säule“ zu fahren und über das Kopfsteinpflaster das Stadtzentrum wieder zu verlassen. Insgesamt waren in diesem Jahr wieder über 1.000 Teilnehmer am Start.

Vom TWin Neumarkt mischte in diesem Jahr Dieter Herrmann Soder mit. Er wollte schon immer mal bei diesem Rennen starten. Da er sich mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand befindet, konnte er sich diesen Traum erfüllen.

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Pünktlich um 14 Uhr ertönte der Startschuss und es ging gleich den ca. 5 Kilometer langen Anstieg hoch Richtung Befreiungshalle. Dort hatten sich schon einige Vereine eingefunden, die „mächtig Stimmung“ machten. Auf dem höchsten Punkt der grünen Hölle bei 170 HM war Dieter von der Stimmung total begeistert. Dann kam die lange Abfahrt in Richtung Kelheim, wo Geschwindigkeiten bis 70kmh erreicht wurden. Eine Runde hatte 16,4 Km und jedes Mal musste in Kelheim das Festzelt unter dem Jubel der Zuschauer durchfahren werden.

Ab der zweiten Runde hatte es der Wettergott nicht gut gemeint und nach 10 Jahren Traumwetter fing es wie aus Kübeln an zu regnen. Zum Glück hatte Dieter genügend Wechselkleidung dabei, aber selbst diese reichte irgendwann nicht mehr aus. Um 18 Uhr wurde der Regen weniger. Die Abfahrten waren wegen der regennassen Fahrbahn natürlich sehr gefährlich. Nach einer Pause fuhr er dann bis 23 Uhr weiter. Wegen Dunkelheit wurde das Rad mit Beleuchtung und Dieter mit Warnweste bestückt. Er versuchte, bei seiner zweiten Pause ein wenig zu schlafen.

Um 3 Uhr machte er sich dann für die nächste Nachtfahrt fertig. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen und es kam nur noch ein leichter Nieselregen vom Himmel herab. Um 8 Uhr folgte dann die letzte Umziehpause mit Frühstück. So gestärkt und hochmotiviert durch die Anfeuerungsrufe unserer Vereinsvorsitzenden Petra blies er anschließend zur Finalattacke (bis 14 Uhr).

Letztendlich schaffte er 20 Runden mit 3400Hm und einer Strecke von 327,5 Km. Damit belegte er bei der Senioren-Wertung den 55. Platz von 90 Teilnehmern. Bei schönem Wetter wären bestimmt einige Runden mehr drin gewesen – Dieter´s Fazit. Dennoch ist er als dritt-ältester Teilnehmer mit 68 Jahren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Er wird auf jeden Fall nochmals starten – in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Velburger Triathlon

Am 13. Juli gings los….Um 10 Uhr machten bei 14 Grad die Schüler den Anfang. Für TWin starteten wieder mal Franca und Raija Pollermann. Aufgrund der kühlen Wassertemperatur wurde die Schwimmstrecke etwas verkürzt, was den Beiden entgegenkam. Etwas Pech kam noch dazu, als bei den Mädels der Transponder verloren ging und nach kurzem Suchen wieder erst angebracht wurde….Endlich Radfahren – 5 km und im Anschluss um den Naurbadesee zweimal laufen um somit auf die geforderten 1000 m zu kommen. Bei starker Konkurrenz durften sich beide auf Platz 6 (Raija) und Platz 7 (Franca) freuen. Außerdem durften sie sich über den Titel Landkreismeister (Raija) und Vizlandkreismeister freuen (Franca). Gratulation.! Und Emilia Kratzer machte sich mit ihrer Mama auf den Weg und den Nachwuchs anzufeuern.

Bereits zum 34. Mal wurde dieser Triathlon ausgetragen. Es waren ca. 200 Triathleten am Start. Natürlich auch viele TWinler starteten auf der Kurz- oder Sprintdistanz. Auf der Olympischen Distanz startete diesmal nur Petra Stiegler und belegte einen 3. Gesamtplatz bei den Damen in einer Zeit von 2:12 h. Aber auf der Jedermanndistanz „tummelten“ sich viele Neumarkter Athleten und konnten fast alle in den entprechenden Altersklassen auf dem Treppchen stehen. Allen voran die Urgesteine Reinhold und Marion Schmidpeter mit jeweils einem Platz 1 in ihrer AK. Die „jungen Wilden“ waren auch mehrmals auf dem Siegerpodest vertreten. Thomas Wittmann belegte einen tollen Gesamtplatz 3 bei den Männern mit einer Zeit von genau 1 h, gefolgt von Armin Bauer 1:03 und AK Platz 2. Mit etwas Abstand lief Michael Fuchs durchs Ziel und auch er schaffte Platz 2 in seiner AK. Auch zwei Staffeln standen diesmal am Start. Die männliche TWin Staffel mit dem Schwimmer Felix Weiß, Radfahrer Daniel Reindl und Läufer Christoph Sturm – klarer Sieg, was sonst! Die TWin Youngsters waren mit Sarah Miehling vertreten und sie schaffte mit ihrem Team Platz 3.

Challenge Roth

Am Sonntag, den 07.07.19 wurde in und um Roth die bereits 36. Auflage der legendären Challenge Roth ausgetragen. Wie jedes Jahr fieberten tausende Athleten, deren Angehörige sowie Helfer auf diesen Tag hin. Da alle Teilnehmer eine lange und intensive Vorbereitung hinter sich hatten, war es anfangs etwas ernüchternd, dass wegen Gewitter eine Absage des Schwimm-Parts im Raume stand. Doch die Situation entschärfte sich und die „Dreikämpfer“ durften über alle Disziplinen an den Start gehen.

Während die Athleten ihren Schwimm- und Rad-Part absolvierten, sammelten sich an der Lände in Roth schon eine Vielzahl fleißiger Helfer und Freunde des TWin Neumarkts. Die Helfer waren an der Laufstrecke für die Verpflegung der Athleten bei den Streckenkilometern 4 und 26 verantwortlich. Da die meisten Helfer bereits selbst als Athleten bei Wettkämpfen am Start waren, gingen sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit äußerst gewissenhaft und motiviert ans Werk. Insgesamt sorgten ca. 100 Helfer an diesem Verpflegungsstand für eine reibungslose Versorgung.

Auch unsere Einzelstarter Bastian Eberwein und Andreas Starke sowie die Staffel „Neumarkt Returnees“ und der Staffelläufer Lukas Gruber kamen (teilweise) in den Genuss dieses Verpflegungsstandes.

Unsere Staffelteilnehmer durchlebten während ihren Einzeldisziplinen alle mehr oder minder stark ausgeprägte Hoch und Tiefs. Christian hatte ab der Hälfte der Schwimmstrecke Probleme mit seinem Neoprenanzug. Dieser engte ihn in der Beweglichkeit seiner Arme stark ein. Dennoch zog er seinen Part durch und übergab nach knapp 67 Minuten (64:20 Schwimmen + 2:29 Wechselzeit) den Staffelstab an Jim. Bei ihm lief die erste Radrunde noch gut. Auf der zweiten Runde hatte er jedoch mit Wind und Knieschmerzen zu kämpfen. Doch er meisterte diese beiden Hürden und kam nach 6:37 h in der 2. Wechselzone an. Dort hieß es dann für Anika mit ihrem Marathon-Part die Vorarbeit der beiden Mitstreiter zu vollenden. Mit einer super Laufzeit von 3:54 h ist ihr dies auch gut gelungen. Lediglich beim Anstieg nach Büchenbach musste sie körperlich und mental kämpfen. Doch durch die Unterstützung zweier Freundinnen und ihres Bruders hat sie auch dieses Teilstück überstanden.

Glücklich und zufrieden sind die drei TWinler dann nach 11:40 h über die Ziellinie gelaufen. Begeistert waren alle von der tollen Stimmung an den Wettkampfstrecken – insbesondere auch beim TWin-Verpflegungsstand.

Unser Einzelstarter Basti durchlief bei seinem Roth-Debüt ebenfalls ein paar Täler der Tränen. Dennoch überwogen auch bei ihm die positiven Momente und Erinnerungen an die Veranstaltung. Nachdem er die 3,8 km Schwimmen nach 1:08 h beendete, spulte er die 180 Radkilometer in schnellen 4:53 h ab.

Dann lagen „nur“ noch knapp 42 km auf der zuschauerträchtigen Laufstrecke vor ihm. Bei diesem Teil der Challenge musste er am meisten kämpfen. Doch die Gedanken an seine Familie und Freunde, von denen er in den letzten Monaten optimal unterstützt wurde und die er deshalb nicht enttäuschen wollte, halfen ihm dabei, den Laufpart durchzustehen. Immer wieder wurde er auch an der Strecke durch Freunde und Zuschauer aufgemuntert. So dass er sich durchbiss und nach 9:48:53 die Ziellinie überquerte. Zusätzlich motiviert wurde er durch seinen Coach Michael Hierl, der ihm das Knacken der 10 h Marke im Vorfeld nicht zugetraut hat.

Im Ziel angekommen, ließ er seinen Emotionen freien Lauf und feierte seinen Erfolg im Kreise seiner Freunde und Familie.

Ein weiterer Einzelstarter vom TWin (war jedoch wegen der Startplatzvergabe unter „Team.twenty.six“ am Start) war Andreas Starke. Auch wenn die Nacht vor dem Wettkampf für ihn sehr unruhig verlief und so einige Zweifel an seinem Vorhaben aufkamen, legten sich diese Zweifel nach 100m auf der Schwimmstrecke. Es zeigte sich, dass er an diesem Tag eine super Wettkampfform aufweisen konnte. Die äußeren Bedingungen trugen ebenfalls dazu bei, dass er eine neue persönliche Bestleistung aufstellen konnte. Nach exakt 9:48 h überquerte auch er überglücklich die Ziellinie im Rother Challenge-Stadion.

Lukas Gruber schnürte seine Laufschuhe an diesem Sonntag für die Staffel „Stiftung Wadentest“. Da Lukas die letzten Rennen für die Liga-Mannschaft des Vereines bestritten hatte, war er zum Beginn des Laufes noch voll im Liga-Modus (Streckenlänge 5 km). So erreichte er bereits nach knapp 16,5 Minuten die 4,5 km Markierung. Dieser etwas übermotivierte Start entlockte ihm auch nach dem Zieleinlauf das Fazit „Zwischen voller Motivation und kurz vorm Tod“. Dennoch konnte er sich nach anfänglichem Übereifer und zwischenzeitlichen Gehpausen mit einer guten Marathonzeit von 3:28:26 über die Ziellinie retten.

Der Verein gratuliert allen Teilnehmern zum erfolgreichen Finish.

Junior Challenge Roth

Am 5. Und 6. Juli wiederholte sich die Junior Challenge Roth bereits zum 15. Mal. An beiden Tagen waren über 400 Triathleten am Start. Für Raija und Franca Pollermann war es nach 2018 bereits der zweite Start bei der JCR. Da sie heuer jedoch in der Schüler B starteten, hatten sie 200 Meter im Wasser, 5 km auf dem Rad und 1000 Meter auf der Laufstrecke zurückzulegen.

Nach etwas zähem Start im Becken freuten sich beide doch seht aufs Radfahren. Beim Laufen wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert, was sich dann auch in der Zeit bemerkbar machte.

Am Ende durften sich beide über eine Zeit von 28:11 (Franca, AK 20) bzw. 28:19 (Raija, AK 22) freuen.

Alles in allem war es für alle ein sehr schöner Tag, bei sehr guter Organisation und schönstem Wetter!