Die Challenge „Der Staffa“ – ein Traillauf

Dieser Traillauf hatte es wirklich in sich. So dachten sich dies im Ziel Petra Stiegler und Reinhold Schmidpeter.  Denn der Traillauf in Bad Reichenhall startete direkt am Rathausplatz und auch das Ziel befand sich in der Stadtmitte. So weit, so gut, jedoch lagen dazwischen 18,7 km und knappe 1.400 hm. Es ging für alle 333 Teilnehmer hinauf auf den Hochstaufen über den schwierigen und teilweise ausgesetzten Steig hinauf bis zur Hütte. Dort war für beide Triathleten eine kurze Trinkpause angesagt und etwas wärmere Klamotten, denn oben war es etwas „frischer“ mit 2 Grad. Über den Normalweg ging es für die beiden Neumarkter und vielen anderen Athleten wieder schnellstmöglich hinunter ins Zentrum. Dort herrschte super Stimmung, 14 Grad, perfektes Laufwetter, was will man mehr. Petra Stiegler überquerte nach 3:03 die Ziellinie – schaffte somit noch Platz 20 gesamt von 78 Damen – ,  Reinhold kam ca. 30 min später an und landete bei allen Männern auf Platz 172 von 260 mit seiner Altersklasse!. Glücklich, aber auch müde genoss man die Atmosphäre und erholte sich mit Kaffee und Kuchen im Ziel.

Wettkämpfe auf allen Distanzen

Beim zweiten Ligawettkampf der Saison 2025 mussten die Herren der
Landesligamannschaft des Triathlon Vereins Windschatten Neumarkt am vergangenen
Sonntag beim 31. IfA Nonstop Triathlon in Bamberg widrigen Bedingungen trotzen. Trotz
Dauerregen, nur 10 Grad Lufttemperatur und kräftigem Wind erkämpfte sich das Quartett um
Teamkapitän Lukas Gruber einen respektablen fünften Platz im Mannschaftsranking.
Auf der Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 21 km Radfahren, 5 km Laufen) verlangte der flache
Rundkurs den Athleten alles ab. Technisch zwar nicht besonders anspruchsvoll, machten Wind und Kälte das Rennen dennoch zu einer echten Herausforderung. Die Wassertemperatur lag bei frischen 18 Grad – nichts für schwache Nerven.
Für den TWIN gingen Christoph Ostalecki, Dominik Daum, Lukas Gruber und Andreas Meier an
den Start. Eine taktische Vorbereitung war kaum möglich, da das Team kurzfristig zwei krankheits-bzw. verletzungsbedingte Ausfälle verkraften musste. Trotz dieser Umstände zeigten die Athleten Kampfgeist. Christoph Ostalecki überzeugte in Topform mit einem starken 8. Platz in der Einzelwertung, dicht gefolgt von Dominik Daum auf Rang 12, bei dem sich das intensive Training für den Challenge Roth zunehmend auszuzahlen scheint. Lukas Gruber landete auf Platz 27, war mit seiner Leistung allerdings unzufrieden: „Ich habe einfach
keinen Druck aufs Pedal gebracht“, so der Teamkapitän selbstkritisch. Andreas Meier komplettierte das Team und sicherte als verlässliches Backup das Mannschaftsergebnis ab.
Die Zuschauerresonanz blieb wetterbedingt überschaubar – dennoch war die Stimmung innerhalb des Teams nach dem Schwimmen überraschend gut. Mit dem fünften Platz rutschte TWIN im Gesamtranking der Landesliga von Platz 3 auf 4, doch von Resignation ist keine Spur.
„Das Rennen haken wir ab – der Blick geht nach vorne“, resümieren die Vier. Schon am
kommenden Wochenende steht der nächste Ligawettkampf in Forchheim an – im beliebten
Teamformat. Traditionell stark auf dieser Strecke, rechnet sich das TWIN-Team hier erneut gute
Chancen auf eine Podiumsplatzierung aus.
Ebenfalls am Wochenende war Nathalie Kinder wettkampfmäßig unterwegs und zwar im Kraichgau. Auch sie hatte mit dem schlechten Wetter zu kämpfen, war es auch noch ihre erste Mitteldistanz. Dank dem super Support aus Familie und Teamkollegen erreichte Nathalie eine gute Platzierung und beendete diesen Triathlon zufrieden in einer Zeit von 5:40 Std. Eine weitere Dame bestritt in Gera eine weitere Triathlondistanz und zwar die olympische Distanz und es war „Neuling“ Lina Carrero. Sie steigerte sich im Vergleich zum letzten Jahr um mehr als 12 min und konnte somit den 4. Gesamtplatz belegen. Mit dieser Platzierung konnte sie glücklich und mehr als zufrieden die Heimfahrt antreten. Drei verschiedene Distanzen mit drei „Siegern“!

Samorin – Weltmeisterschaft Mitteldistanz

Vor einem Jahr hatte sich die Frauenstaffel in Roth für die Weltmeisterschaft in Samorin qualifiziert. Aus persönlichen Gründen konnte die Staffel nicht in dieser Auflistung stattfinden und so wurde eine Zweier-Mixstaffel daraus. An den Start gingen Magdalena Lechner und Jan Köhler – dieser war der „Ersatz“ für die Frauen-Staffel. In der Slowakei mussten offiziell 1,9 km geschwommen werden, 90 km Rad und ein Halbmarathon absolviert werden, d. h. eine Mitteldistanz. Morgens war es noch sehr kalt und regnerisch, das Wasser hatte nur 12 Grad und somit wurde die Schwimmstrecke auf 750 m gekürzt. Die Organisation war nicht immer optimal und das Radfahren verlief trotz nicht einfacher Bedingungen hervorragend. Magdalena fuhr bei den Staffelfrauen die schnellste Zeit und war somit sehr zufrieden und glücklich. Auch ihr Teamkollege lief den Halbmarathon in seiner persönlichen Bestzeit und erreichten somit einen hervorragenden 5. Platz von insgesamt 14 Staffeln „Mixed“. Beide benötigten insgesamt nur 4:13 Std. für diese „gesonderte“ Mitteldistanz. Glücklicherweise wurde das Wetter besser und man konnte das Ziel noch genießen.

„Großeinsatz“ der Triathleten in Weiden

Dieser Triathlonwettbewerb in Weiden ist zugleich auch der Ligaauftakt für Regionalliga, Bayernliga und Landesliga. Es starteten für die Windschattenathleten aus Neumarkt gleich drei Mannschaften, zwei Herren- und eine Damenmannschaft. Für die Mädels war dies bereits die dritte Saison. Insgesamt gingen 15 Teams bei den Frauen und Männern an den Start.

Die Distanzen klingen erst einmal nicht besonders spektakulär und sind es eigentlich auch nicht. Was diese Art von Wettkampf so interessant und fordernd macht, ist die Tatsache, dass man sich ab dem Startschuss „am Anschlag“ bewegt. Also immer mit dem Tempo, das „gerade eben so geht“. Dazu immer ein Auge fürs Team, denn zumindest der zweite Teil ist erst geschafft, wenn der oder die Dritte der Mannschaft im Ziel ist. Da wird auf der Laufstrecke schon mal geschoben und gezogen. Denn am Samstag standen zwei Rennen auf dem Plan. Aufgrund der kühlen Temperaturen wurde der Prolog am Morgen im Schätzlerbad mit Neopflicht geschwommen. Durch die echt guten Einzelleistungen wären die Ausdauerathletinnen im Prolog auf den vorderen Rängen gelandet, jedoch waren die Mädels – Anja Beck, Sabrina Erhardt, Nathalie Kinder – nicht in voller Mannschaftsstärke gestartet. Eine Zeitstrafe von 2 Minuten erfolgte und sie landeten nur auf Rang 11, was natürlich sehr bedauerlich war. Die gleichen Wettkampfbedingungen galt auch für die Herren in der Landesliga. Mit dabei waren: Daum Dominik, Ostalecki Christoph, Meier Andreas und Graf Joseph. Sie landeten nach dem Prolog auf einen guten 3. Platz! Am Nachmittag fand die Verfolgung statt. Dabei mussten 330 schwimmen, 9,6 km radeln und 3,1 km laufen absolviert werden. Die Damen machen einige Plätze gut und am Ende standen sie auf Platz 8 in der Liste, somit ein gute Mittelplatzierung. Bei den Herren blieb der 3. Platz auch nach der Verfolgung bestehen. Nicht zu vergessen auch Rackl Andreas. Er belegte in der Sprintdistanz in seiner AK den 1. Platz und somit waren alle Windschattler glücklich und zufrieden mit ihren Ergebnissen. Die 1. Herrenmannschaft war mit einem Artikel bereits in der Presse.

Mainfrankenduathlon

Der Mainduathlon in Miltenberg ging in die vierte Runde und die Neumarkter Triathleten waren mittendrin. Früh am Morgen lag schon eine besondere Energie in der Luft, als sich die Athletinnen und Athleten am Startbereich versammelten. Die Sonne kämpfte sich langsam durch die morgendlichen Wolken, die Spannung war greifbar. Der Crossduathlon bot verschiedene Strecken für die ca. 200 Teilnehmer an. Magdalena Lechner startete in der Kategorie „Einzel Sprint“. Dabei mussten die Sportler 5 km laufen, 20 km auf dem Crossrad absolvieren und anschließend nochmals 2,7 km laufen. Leider gab es tags zuvor einen Sturm und es wurden die Markierungen weggeweht. Dies hatte zur Folge, dass viele Athleten die falsche Strecke wählten und ihnen Zeit verloren ging. Magdalena hatte jedoch einen perfekten Tag erwischt, denn das Laufen gelang ihr in einer guten Zeit und beim Radfahren war sie richtig schnell unterwegs und somit holte sie sich den 1. Platz bei den Damen Gesamt. Die Veranstaltung war familiär und alle Helfer gaben sich viel Mühe, um im nächsten Jahr wieder viele Ausdauerathleten in Miltenberg begrüßen zu können.

Garmisch-Partenkirchen verwandelt sich in Trailrunning-Hochburg

Dicht an dicht standen die Zuschauer ab 11 Uhr, um die Läufer der verschiedenen Routen schon beim Start anzufeuern. Denn der Traillauf in Garmisch fand bereits zum 3. Mal statt und findet immer mehr Anhänger. Wie bereits im Vorjahr startete Petra Stiegler, Oliver Stiegler, Felicitas Stiegler und Andre Hirschmann, also fast die ganze Familie. Es gab 3 Strecken zur Auswahl mit 10 km, 20 km und 26 km. Der Start und Ziel im legendären Olympia-Skistadion von Garmisch-Partenkirchen bot eine tolle Strecke umrahmt von wunderschönem Bergpanorama. Die Mehrheit der Stieglers entschied sich für die fast Halbmarathonstrecke. Alle waren mit der Laufzeit hochzufrieden, denn sie liefen im vorderen Drittel mit. Petra Stiegler schaffte den 4. Platz gesamt bei den Frauen und Platz 1 in der AK. Die Laufbedingungen waren perfekt und im Ziel schien für alle Finisher sogar die Sonne. Auch unterwegs konnten sich die Teilnehmer an vier Stationen mit Bio-Brotzeit und Getränken stärken und „vielleicht“ die herrliche Landschaft genießen.