Einen sehr ungewöhnlichen, aber harten Wettkampf – sprich „Radrennen“ – bestritten zwei Triathleten von uns. Unsere jungen Wilden namens Dominik Daum und Christian Ströbl fuhren den „Franken9000“ mit. Wie der Name schon vermuten lässt, sind die beiden TWinler dabei 9900 hm und 444 km nonstop geradelt. Dieses Event ging bereits in die fünfte Runde und der Start erfolgte am Freitag um 17:30 Uhr in Erlangen. Die beiden Athleten benötigten 22,5 Std. und natürlich war man während der ganzen Strecke immer ein Team. Ein bekannter Ultracycling-Fahrer, nämlich Robert Müller, startete 90 min nach allen anderen Startern. Wen er einholte während dieser langen Strecke, wurde aus der Wertung genommen, durfte aber natürlich weiterradeln. Trotz Magenprobleme von Dominik Daum radelte man diese vielen Stunden durchgehend und schaffte gemeinsam die Zieleinfahrt. Kein Berg wurde auf dieser Strecke ausgelassen und somit ging es immer auf und ab auf kleinen Nebenstraßen und schöne Landschaften. Der Start war bei strahlendem Sonnenschein, aber leider am Samstag kam noch Gewitter und Regen dazu, aber die Triathleten gaben nicht auf und „kämpften“ sich Kilometer für Kilometer weiter beendeten das Rennen wieder in Erlangen.
Ebenfalls zwei Triathleten – Harald Krapf und Stefan Munker – starteten beim NeuseenMan in Ferropolis. Es war wieder ein Festival der Superlative. Vor der industriekulturellen Kulisse der gigantischen Schaufelbagger stürmten 3.300 Athleten die Stadt aus Eisen in Sachsen-Anhalt. Die beiden Triathleten starteten in der Kategorie „Halbdistanz-Triathlon“ und mussten dabei 1,9 km schwimmen, 90 km flach radeln und 21 km laufen durch die Industrie-Arena und am See entlang. Einzigartige Industrie-Kulisse und Natur pur waren garantiert und den beiden Windschatten-Athleten gelang dies sehr gut. Stefan Munker war nach 5:10 Std. im Ziel und Harald Krapf lief nach 5:27 über die Ziellinie. Strahlende Gesichter waren garantiert.
Nur eine Dame vom Triathlonverein startete zum wiederholten Mal in Gera in Thüringen beim Powertriathlon. Lina Paola hatte am Sonntag beste Wettkampfbedingungen für die Olympische Distanz (1,5 km schwimmen, 49 km Radfahren, 10 km Lauf). Sie erreichte nach 2:44 die Ziellinie und konnte sich über einen 4. Platz freuen.
Unsere Ligamannschaft erreichte einen hervorragenden 4. Platz in der 2. Bundesliga und ein gesonderter Bericht wird von der Zeitung selbst erfolgen.


