Nonstop-Triathlon im Bamberg

Dieser schöne und familiäre Triathlon fand bereits zum 32. Mal statt. Am Wochenende starteten unsere zwei „Dauerstarter“ bei Rattelsdorf. Angeboten wurden Sprint- und Olympische Distanz. Nach dem Schwimmen im Ebinger See ging es für Astrid Zunner und Christian Wolfarth mit dem Rad Richtung Zapfendorf und wieder auf Umwegen zurück. Das Wetter war gut, alles lief „rund“ bei den beiden Athleten und deshalb wurde Astrid Gesamtplatz 1 in der Sprintdistanz und Christian erreichte in seiner AK ebenfalls den 1. Platz! Ein gelungenes Wochenende!

„Windschatten-Athleten“ – fast – überall vertreten

Einen sehr ungewöhnlichen, aber harten Wettkampf – sprich „Radrennen“ – bestritten zwei Triathleten von uns. Unsere jungen Wilden namens Dominik Daum und Christian Ströbl fuhren den „Franken9000“ mit. Wie der Name schon vermuten lässt, sind die beiden TWinler dabei 9900 hm und 444 km nonstop geradelt. Dieses Event ging bereits in die fünfte Runde und der Start erfolgte am Freitag um 17:30 Uhr in Erlangen. Die beiden Athleten benötigten 22,5 Std. und natürlich war man während der ganzen Strecke immer ein Team. Ein bekannter Ultracycling-Fahrer, nämlich Robert Müller, startete 90 min nach allen anderen Startern. Wen er einholte während dieser langen Strecke, wurde aus der Wertung genommen, durfte aber natürlich weiterradeln. Trotz Magenprobleme von Dominik Daum radelte man diese vielen Stunden durchgehend und schaffte gemeinsam die Zieleinfahrt. Kein Berg wurde auf dieser Strecke ausgelassen und somit ging es immer auf und ab auf kleinen Nebenstraßen und schöne Landschaften. Der Start war bei strahlendem Sonnenschein, aber leider am Samstag kam noch Gewitter und Regen dazu, aber die Triathleten gaben nicht auf und „kämpften“ sich Kilometer für Kilometer weiter beendeten das Rennen wieder in Erlangen.

Ebenfalls zwei Triathleten – Harald Krapf und Stefan Munker – starteten beim NeuseenMan in Ferropolis. Es war wieder ein Festival der Superlative. Vor der industriekulturellen Kulisse der gigantischen Schaufelbagger stürmten 3.300 Athleten die Stadt aus Eisen in Sachsen-Anhalt. Die beiden Triathleten starteten in der Kategorie „Halbdistanz-Triathlon“ und mussten dabei 1,9 km schwimmen, 90 km flach radeln und 21 km laufen durch die Industrie-Arena und am See entlang. Einzigartige Industrie-Kulisse und Natur pur waren garantiert und den beiden Windschatten-Athleten gelang dies sehr gut. Stefan Munker war nach 5:10 Std. im Ziel und Harald Krapf lief nach 5:27 über die Ziellinie. Strahlende Gesichter waren garantiert.

Nur eine Dame vom Triathlonverein startete zum wiederholten Mal in Gera in Thüringen beim Powertriathlon. Lina Paola hatte am Sonntag beste Wettkampfbedingungen für die Olympische Distanz (1,5 km schwimmen, 49 km Radfahren, 10 km Lauf). Sie erreichte nach 2:44 die Ziellinie und konnte sich über einen 4. Platz freuen.

Unsere Ligamannschaft erreichte einen hervorragenden 4. Platz in der 2. Bundesliga und ein gesonderter Bericht wird von der Zeitung selbst erfolgen.

Schweinfurt und Regensburg waren am Wochenende angesagt

Am Sonntag, den 17. Mai, fand bei herrlichem Sonnenschein der MainCityTriathlon in Schweinfurt statt, bei dem gleichzeitig die Bayerischen Meisterschaften über die Sprintdistanz ausgetragen wurden. Trotz der sommerlichen Bedingungen stellte die Wassertemperatur von gerade einmal 14 Grad die Athleten vor eine besondere Herausforderung. Erst dadurch war die Austragung des Wettkampfes überhaupt möglich. Für die Twin Starter gingen mit Thomas Wittmann, Christian Wolfarth und Astrid Zunner drei starke Athleten an den Start. Thomas Wittmann zeigte eine beeindruckende Leistung und kämpfte bis zuletzt um den Gesamtsieg. Nach einem starken Rennen in allen Disziplinen verpasste er diesen jedoch denkbar knapp. Probleme mit dem Neoprenanzug in der Wechselzone kosteten wertvolle Sekunden, die am Ende entscheidend waren. Christian Wolfarth absolvierte ein souveränes Rennen und überzeugte mit konstant starken Leistungen in allen Disziplinen. Verdient sicherte er sich damit den Titel des Bayerischen Meisters in der Altersklasse 60. Auch Astrid Zunner konnte nach einer sechswöchigen Laufpause ein starkes Comeback feiern. Mit einem hervorragenden 8. Platz in der Gesamtwertung gewann sie zudem souverän die Altersklasse 50 – mit beeindruckenden 17 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Nach dem erfolgreichen Wettkampftag ließ man den Nachmittag gemeinsam mit allen Athleten in gemütlicher Runde im Zielbereich ausklingen.

Viele Athleten vom Windschatten gingen ebenfalls in Regensburg beim Halbmarathon oder Marathon an den Start. Die 21 km liefen mit: Dominik und Miriam Daum, Meier Andy, Petra Stiegler, Christian Strobl und Armin Bauer. Auf die Marathonstrecke „wagte“ sich nur Sebastian Schwarzfischer und lief diesen in einer hervorragenden Zeit von 3:12 Std. Alle TWinler genossen den sonnigen Abschluss im Ziel.

Challenge Cesenatico

Trotz unbeständiger Wetterbedingungen am frühen Morgen bot die Challenge Cesenatico einen super Tag mit ebenso tollen Wettkämpfen und Adrenalin pur. Mit dieser Ausgangslage startete auch Windschatten-Athlet Christian Scherer in Italien. Die gesamte Strecke wurde so entworfen, um eine schöne Kulisse zwischen Meer und den Hügeln der Romagna zu bieten. Natürlich wurde im Meer geschwommen, anschließend musste der TWin-Athlet einen Rundkurs mit dem Rad durch die Hügel der Romagna mit spektakulären Ausblicken und technisch anspruchsvollen Abschnitten radeln. Dies gelang Scherer mit einem super 36er Schnitt. Der Halbmarathon war ein Rundkurs entlang der malerischen Promenade von Cesenatico und musste von unserem Neumarkter Sportler 5 mal gelaufen werden. Auch dies gelang ihn mit einer hervorragenden Zeit von 1:32 Std. Mit diesen Einzelergebnissen erreichte der Ausdauerathlet einen ausgezeichneten Platz 22 von 129 Triathleten und einen Gesamtplatz 199 von 892 Teilnehmern. Das kann „sich sehen lassen“.

Die Damen und Herren überzeugten in der Bayernliga

Die Damen- und Herrenmannschaft des TWIN Neumarkt war am Wochenende in der Bayernliga im Einsatz und bestätigte einmal mehr ihre Etablierung in dieser Spielklasse. Nach einem soliden Prolog lag das Team zunächst auf Rang sieben von zehn Mannschaften. Im Einzelstart des Prologs verpasste Nathalie Kinder mit Platz 11 nur knapp die Top 10. Anja Beck folgte auf Rang 22. Für die beiden Neulinge im Team, die Zwillingsschwestern Franca und Raija Pollermann, war es der erste Bayernliga-Einsatz – sie belegten die Plätze 33 und 34 und sammelten dabei wertvolle Erfahrung.

Am Nachmittag ging es in die Verfolgung. Ähnlich wie bei den Herren lautete die Devise: In den Disziplinen Schwimmen und Radfahren möglichst wenig Zeit verlieren und anschließend die bekannte Laufstärke ausspielen. Dieser Plan ging voll auf. Mit der schnellsten Laufzeit des gesamten Tages kämpfte sich das Team im Gesamtklassement noch weiter nach vorne und belegte am Ende einen starken sechsten Platz. Ein Ergebnis, das die mannschaftliche Geschlossenheit und die Stärke des Teams unterstreicht – und Zuversicht für die kommenden Rennen der Saison gibt.

Nach dem Aufstieg der zweiten Herrenmannschaft feierten die Twin-Männer II am Wochenende ihr Debüt in der Triathlon-Bayernliga. Beim ersten Rennen der Saison stand das bewährte Wettkampfformat mit Prolog am Vormittag und Mannschaftsverfolgung am Nachmittag auf dem Programm – jeweils in der Supersprint-Distanz.

Im morgendlichen Einzel-Prolog zeigte vor allem Routinier und 2. Bundesligastarter Daniel Reindl seine Klasse und belegte einen soliden 19. Platz. Dahinter folgte Jonas Bauch auf Rang 33, dicht gefolgt von Liga-Neuling Julian Heuschmann auf Platz 34. Christoph Ostalecki, bekannt als mehrfacher Starter beim Challenge Roth, komplettierte das Team mit Rang 42.In der Mannschaftswertung bedeuteten diese Ergebnisse einen achten Platz von insgesamt 15 Vereinen – eine gute Ausgangsposition für die anschließende Mannschaftsverfolgung am Nachmittag, die es nun zu verteidigen galt.

Ganz nach alter Twin-Gewohnheit verlief der Schwimmpart im Vergleich zur Konkurrenz etwas durchwachsen. Doch bereits auf dem Rad zeigten die Neumarkter Bayernliga-Neulinge ihre Stärken und konnten den Rückstand sukzessive verkleinern. Spätestens beim abschließenden Lauf – traditionell das Steckenpferd der Mannschaft – wurde deutlich, welches Potenzial im Team steckt. Dank einer starken Laufleistung entwickelte sich der Teamwettkampf zum Garant für eine starke Top-10-Platzierung. Am Ende sprang mit Platz 9 im Mannschaftsrennen ein beachtliches Ergebnis heraus – und das gleich beim ersten Auftritt der zweiten Garde der Twin-Männer auf Bayernliga-Niveau. Ein solider Einstand, der Mut macht und die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld der Liga positioniert – eine hervorragende Grundlage für die kommenden Rennen der Saison.

Ebenfalls am Start, jedoch als Einzelstarter war Armin Bauer bei der Super-Sprintdistanz gemeldet. Er erwischte einen „guten Tag“ und kam in der Gesamtwertung auf Platz 2 und Ak Platz 1. Gratulation an alle TWin-Starter!

In Hamburg und Malle waren am Wochenende ein paar Triathleten

Zwei Damen, Nathalie Kinder und Melanie Hills vom TWin waren beim Hamburg Marathon und Halbmarathon gemeldet. Die bereits 40. Ausgabe des Haspa Marathon Hamburg war in diesem Jahr. Die Marathon-Teilnehmerzahl lag bei etwa 20.000, während das gesamte Eventwochenende inklusive Halbmarathon, Staffelmarathon und weiteren Läufen rund 45.000 Teilnehmer hatte. Der Start für den Marathon war ab 8 Uhr in Wellen und Halbmarathon um 14 Uhr, ebenfalls in Wellen. Perfektes Marathon Wetter – Sonnenschein den ganzen Tag. Da musste für beide eine persönliche Bestzeit „drin“ sein! Zuschauer ohne Ende – die komplette Strecke entlang. Die Läufer wurden förmlich von den Zuschauern ins Ziel „getragen“. Nathalie ist den Marathon in 03:24:13 offizieller Zeit gelaufen, für sie eine neue Bestzeit. Melanie Hills lief den Halbmarathon in 01:40:47 – auch neue Bestzeit für sie. Ein super organisiertes Rennen.
Man lief einmal komplett durch die Stadt an allen Sehenswürdigkeiten Hamburgs vorbei. Also Sport und Kultur in einem!

Durch die Erstteilnahme auf der Insel Mallorca standen wir Meier Andi, Bader Florian, Dominik Daum, Strobl Christian – im letzten Startblock und fuhren beim „Mallorca312“ erst um 6:51Uhr über die Startlinie, was uns zum Schluss fast noch zum Verhängnis wurde. Es rollte gleich ziemlich zügig los, bis es nach ca. 20km in den ersten Anstieg des Tramuntanagebirge rein ging. In den Abfahrten sah man hin und wieder Personen am Straßenrand, die von einem Sturz betroffen waren. Leider hat es einen von uns (Christian Strobl) bei km 140 ebenfalls erwischt. Dabei zog er sich Schürfwunden und eine Prellungen zu, die vor Ort versorgt wurde. Nach einer Stunde Verzögerung ging es aber dann wieder ab aufs Rad, um festzustellen, dass auch die Gangschaltung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nur ein Gang lief einigermaßen sauber, mit dem der TWinler dann ca. 10 km bis zur nächsten Servicestation radeln musste. 120km vor dem Ziel hatten wir noch knapp 5h Restzeit bis das Ziel geschlossen wird. Uns Windschattler war klar, wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren und die Verpflegungspausen so kurz wie möglich halten. 50km vor dem Ziel wurden wir dann erstmalig von dem Catcher Car eingeholt. Wir gaben aber noch nicht auf, weil wir wussten, dass das Schlussfahrzeug in den Verpflegungsstellen länger pausierte.
Als wir von der letzten Verpflegung in Artà ca. 20 km vorm Ziel los fuhren, hatten wir noch rund 10 Minuten Puffer. Jedoch 15km vor dem Ziel hob dann Florian Bader die Hand, um zu signalisieren, dass er anhalten muss. Er zeigte auf seinen Hinterreifen, der platt war. Alles super schnell repariert und weiter gefahren. Nach 5 km nochmal das gleiche. Plattfuß wieder bei Florian. Wir schauten uns an und uns war klar, dass aufgeben keine Option ist. Nochmals einen neuen Schlauch montiert, glücklicherweise den Spitzen Fremdkörper im Mantel gefunden und alles zusammengebaut.
Jetzt kam das nächste Problem auf uns zu. Die elektrische Pumpe leer, die Gas Kartusche zuvor aufgebraucht und von einer Pumpe fehlte ein Gummi Ring für das französische Ventil. Da zückte Dominik Daum noch eine Pumpe hervor, mit der wir den Reifen im Akkord auf ca. 3 bar aufpumpten, um noch mal einen Schlusssprint hinzulegen. Das Schlussfahrzeug hat uns in der Zwischenzeit schon ein zweites Mal eingeholt.
Jetzt hieß es, 10km auf 17 Minuten zu fahren und das nach 300km in den Beinen. Wir fuhren das letzte Stück mit über 40km/h Richtung Ziel, um vor der „Cut off Zeit“ um 20:50 Uhr noch anzukommen.
Von der Ferne sahen wir bereits das Schlussfeuerwerk durch das wir durchfahren mussten, um die Ziellinie um 20:48 Uhr zu überqueren.
Gesamt waren es ca. 8500 Starter auf drei Distanzen:167 km, 226 km, 312 km.
Bei unserer Distanz (312km) waren es knapp 3000 Starter, bei der nur gut die Hälfte die Ziellinie in der vorgegebenen Zeit überquerten oder nicht auf eine kürzere Distanz abgebogen sind. Ein nicht ganz so „entspanntes Radrennen“!